BMWi Marktanreizprogramm

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Aktualitätshinweis

Gesichert aktuelle Informationen und vor allem (ggf.) dargestellte Zinssätze sind nur auf der KfW-Website abrufbar.


Inhaltsverzeichnis

Marktanreizprogramm

Das Marktanreizprogramm (MAP) für erneuerbare Energien im Wärmemarkt ist ein zentrales Förderinstrument der Bundesregierung für Investitionen in erneuerbare Energien zur Deckung des Bedarfs an Wärme und Kälte, hauptsächlich in bestehenden Gebäuden, sowie für gewerbliche bzw. industrielle Prozesse.

Das MAP wurde in den Anfängen bereits im Jahr 1993 gestartet. Mit dem Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) zum 1.1.2009 hat das MAP eine gesetzliche Verankerung erhalten. Mit dem EEWärmeG wurde eine anteilige gesetzliche Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Wärme/Kälte in Neubauten eingeführt. Das Förderinstrument MAP richtet sich hauptsächlich an den Gebäudebestand.

Die Einzelheiten der MAP-Förderung sind in Förderrichtlinien geregelt. Diese „Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt“ werden je nach Bedarf an den Stand der Technik und an die aktuelle Marktentwicklung angepasst. Die letzte Novelle des MAP erfolgte durch die Richtlinien vom 20. Juli 2012, diese sind seit dem 15. August 2012 in Kraft.

Details zum Förderprogramm

Wer kann eine Förderung erhalten?

Jeder, der investiert, wird nach Maßgabe der Förderrichtlinien unterstützt:

  • Privatpersonen
  • Freiberufler
  • Unternehmen
  • Kommunen
  • gemeinnützige Organisationen, z.B. Vereine

Beauftragte Energiedienstleistungsunternehmen (Contractoren) sind auch antragsberechtigt.

Für Großunternehmen gelten besondere Antragsvoraussetzungen.

Wer wird gefördert?

Das MAP bietet je nach Anlagenart und -größe folgende Förderarten:

  • Investitionszuschüsse (BAFA-Förderung)

Die BAFA-Förderung wird hauptsächlich von privaten Investoren für Investitionen in kleinere Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen im Bereich von bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern genutzt. Im BAFA-Teil sind Anlagen in Neubauten grundsätzlich nicht förderfähig, ausgenommen sind Anlagen für Prozesswärme sowie die Innovationsförderung.

  • Tilgungszuschüsse (KfW-Förderung)

Die Tilgungszuschüsse dienen zur anteiligen Ablösung von zinsgünstigen Darlehen im Rahmen des KfW-Programms Erneuerbare Energien, Premium. Die KfW-Förderung wird zumeist von gewerblichen und kommunalen Investoren zur Realisierung größerer Wärmeanlagen sowie für Wärmenetze und -speicher genutzt.

Welche Technologien sind förderfähig? Wie hoch ist die Förderung?

Einen schnellen Überblick über die einzelnen förderfähigen Technologien und die Förderhöhe bieten die folgenden Übersichten:

Wo sind die Anträge zu stellen?

Investitionszuschüsse (BAFA-Förderung)

Die Investitionszuschüsse werden über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt.

Antragsstelle ist das:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
65760 Eschborn

oder

Postfach 51 60
65726 Eschborn

Die Anträge sind nach der Installation zu stellen, spätestens innerhalb von 6 Monaten. Hiervon abweichend sind alle Anträge von Unternehmen und freiberuflichen Antragstellern sowie Anträge auf Innovationsförderung vor Vorhabensbeginn zu stellen.

Als Vorhabensbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden, notwendige Reservierungen von Geräten, Investitionsgütern oder Dienstleistungen sind erlaubt.


Tilgungszuschüsse (KfW-Förderung)

Die Anträge sind vor Vorhabensbeginn über die örtlichen Kreditinstitute (Hausbanken) bei der KfW einzureichen, Kommunen stellen ihre Anträge direkt bei der KfW.

Als Vorhabensbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden, notwendige Reservierungen von Geräten, Investitionsgütern oder Dienstleistungen sind erlaubt.

Weiterführende Informationen

Quelle

Siehe auch


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