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	<title>Wissen Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-27T21:42:44Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=REACH&amp;diff=42246</id>
		<title>REACH</title>
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		<updated>2014-12-12T09:21:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Trichlorbenzene - kritische Stoffe mit Ferntransportpotential */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;REACH - ''Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals'' - Registrierung, Bewertung und Zulassung chemischer Stoffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== REACH - was ist das? ==&lt;br /&gt;
Die Europäische Chemikalienverordnung REACH soll ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sicherstellen. Gemäß REACH müssen Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender ihre Chemikalien registrieren und sind für deren sichere Verwendung selbst verantwortlich. Die Registrierungsunterlagen werden von den Behörden nur stichprobenartig inhaltlich überprüft. Ausgewählte Stoffe werden von den Behörden bewertet und ggf. einer Regelung zugeführt. Besonders besorgniserregende Stoffe kommen in das Zulassungsverfahren. Als weitere Regulierungsmöglichkeit sieht REACH das Instrument der Beschränkung vor. Schließlich enthält REACH Bestimmungen zur Informationsweitergabe in der Lieferkette und Auskunftsrechte für Verbraucher. Über ein Online-Formular können Verbraucher anfragen, welche besonders besorgniserregenden Stoffe sich in Alltagsprodukten befinden.&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/einfuehrung.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfragen können schnell und einfach per [http://www.reach-info.de/verbraucheranfrage.htm Online-Formular] gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles '' - Chronologie''==&lt;br /&gt;
=== PFC-Planet: Chemikalien sind überall === 	&lt;br /&gt;
11. Februar 2013  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemikalien im Trinkwasser und in der Muttermilch? Was viele nicht ahnen, ist Alltag. Eine App des Umweltbundesamts erklärt, wie Perfluorchemikalien (PFC) in unsere Nahrungskette und Körper gelangen – und welche Konsequenzen das hat. Videos und animierte Schaubilder zeigen aber auch, was Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen tun können. Informieren Sie sich über unsichtbare Chemie. Für die besonders langlebigen PFC geht das jetzt noch einfacher mit der kostenlosen App „PFC-Planet“ für das iPad. Nutzen Sie über dieses Portal außerdem Ihr Auskunftsrecht zu besonders besorgniserregenden Chemikalien in Produkten.&lt;br /&gt;
* [https://itunes.apple.com/de/app/id583898618?mt=8&amp;amp;affId=1860684 iPad-App &amp;quot;PFC-Planet&amp;quot; &amp;gt;]&lt;br /&gt;
* [http://www.reach-info.de/verbraucheranfrage.htm Verbraucher-Auskunft zu besonders besorgniserregenden Chemikalien &amp;gt;]&lt;br /&gt;
* [http://www.reach-info.de/pfc.htm weitere Informationen zu Per- und polyfluorierten Chemikalien &amp;gt;]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Hintergrundpapier PAK - ab sofort auch englische Version verfügbar ===&lt;br /&gt;
30. Januar 2013  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europäische Kommission will Verbraucherprodukte sicherer machen. Dafür schlägt sie einheitliche Grenzwerte für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) vor. Diese sind in vielen Produkten enthalten, zum Beispiel in Reifen und in Spielzeug. Wegen ihrer besorgniserregenden Eigenschaften gefährden sie die Gesundheit und die Umwelt. “Wir begrüßen ausdrücklich, dass die EU-Kommission zwei Jahre nach dem deutschen Vorschlag eine angemessene Regulierung für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe initiiert“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes. Um auch die Öffentlichkeit über diese Stoffgruppe aufzuklären, legt das Umweltbundesamt ein neues Hintergrundpapier über Quellen, Wirkungen und Risiken der PAK vor.&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2012/pd12-044_polyzyklische_aromatische_kohlenwasserstoffe_umweltschaedlich_giftig_unvermeidbar.htm UBA Presseinformation &amp;gt;]&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4395.html Hintergrundpapier &amp;gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der EU-Kommission erreicht: 138 besonders besorgniserregende Stoffe auf der Kandidatenliste ===&lt;br /&gt;
19. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 10. bis 14.12.2012 tagte der Ausschuss der Mitgliedstaaten und nahm, 54 weitere Stoffe auf die REACH Kandidatenliste auf. Damit erreicht die EU Kommission ihr Ziel, bis Ende 2012 136 Stoffe auf der Liste zu haben.&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat intensiv an der Identifizierung von Kandidatenstoffen mitgearbeitet. Seit Inkrafttreten von REACH hat das UBA 18 Stoffe als besonders besorgniserregend vorgeschlagen, zuletzt [http://www.reach-info.de/pfc_weiter_im_visier.htm vier perfluorierte Chemikalien, Nonylphenol und Oktylphenolethoxylate]. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das nächste Ziel der Kommission ist, bis 2020 alle relevanten besonders besorgniserregenden Stoffe auf die Liste aufzunehmen und regulierende Maßnahmen einzuleiten. Dazu stimmt die EU-Kommission derzeit mit den Mitgliedstaaten einen Arbeitsplan ab („Road-map“).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kandidatenliste: http://echa.europa.eu/candidate-list-table (Ergänzung voraussichtlich am 21.12.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH-Pflichten des Handels – Neuer UBA-FLYER für den Einzelhandel	===&lt;br /&gt;
12. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährliche Chemikalien in Sportschuhen, Textilien oder Kinderspielzeug erregen die Gemüter. Wenn ein besonders besorgniserregender Stoff in einem Produkt vorkommt, muss dies Verbraucherinnen und Verbrauchern auf Anfrage mitgeteilt werden – innerhalb von 45 Tagen. Doch wie verhält man sich als Einzelhändler bei einer Verbraucheranfrage und welche Stoffe gelten überhaupt als besonders besorgniserregend? Auf diese und weitere Fragen antwortet der neue Flyer des Umweltbundesamtes „Chemikalien in Produkten“, der gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) herausgegeben wird. Hier kann der Flyer kostenlos herunter geladen werden: [http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4368.html REACH-Pflichten des Handels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) weiter im Visier === &lt;br /&gt;
10. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 50 KW entscheidet das Mitgliedstaatenkommittee (MSC) der Europäischen Chemikalienbehörde (ECHA) über die besonders besorgniserregenden Eigenschaften der ersten vier per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC). Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass die langkettigen perfluorierten Carbonsäuren C11-14-PFCA als sehr persistente und sehr bioakkumulierende Chemikalien (vPvB) identifiziert werden. Vorgeschlagen hatte dies das UBA im August: http://www.reach-info.de/pfc.htm  Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) verleihen unter anderem Textilien wasserdichte und schmutzabweisende Eigenschaften. Greenpeace hat in einer aktuellen Studie solche Stoffe in Outdoorkleidung nachgewiesen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/pfc_weiter_im_visier.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Alles über Chemikalien - eChemPortal wächst weiter	=== &lt;br /&gt;
06. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemikalien sind alltäglich. Einen einfachen und schnellen Zugriff auf qualitätsgesicherte Informationen zu chemischen Eigenschaften von Chemikalien sowie zu Gefahren für Umwelt und Gesundheit bietet das eChemPortal. Zwei Herangehensweisen sind möglich – die Suche nach Informationen zu einer bestimmten Chemikalie (Chemical Substance Search) oder die Suche nach verschiedenen Chemikalien, welche bestimmte Eigenschaften gemein haben (Chemical Property Data Search). eChemPortal ist kostenlos zugänglich und erleichtert den Zugang zu Informationen durch ein einheitliches Abfrageformat für Daten aus 26 bereits angeschlossenen globalen Datenbanken, unter anderem der ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur – mit allen dort unter REACH registrierten Chemikalien. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/stoffdaten.htm Linkliste zu Stoffdaten ...] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.echemportal.org/echemportal/page.action?pageID=0 eChemPortal &amp;gt;]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ergebnisbericht zu Multistakeholder-Workshop zur Erstellung und Anwendung von spERCs veröffentlicht	=== &lt;br /&gt;
28. November 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Registrierung eines Stoffes muss unter Umständen eine Schätzung der Höhe der Einträge in die Umwelt erfolgen. Die im REACH-Leitfäden R.16 für bestimmte Anwendungen festgelegten Emissionsfaktoren werden von Industrievertretern als zu hoch angesehen und führen aus ihrer Sicht zu einer Überschätzung der Emissionen in die Umwelt. Aus diesem Grund entwickelten Industrieverbände branchenspezifische Emissionsfaktoren (spERCs), die auf dem brancheneigenen Wissen basieren und zum Teil auch Stoffeigenschaften berücksichtigen. In einem Fachworkshop im April 2011 stellten Vertreter von Branchen und Behörden ihre Vorgehensweise bei der Entwicklung von spERCs vor. [http://www.reach-info.de/spercs.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In context of the registration of a substance registrants may have to conduct an estimation of the emissions to the environment. The default emission factors in the REACH TGD on Chemical Safety Assessment and Information Requirements (part R.16) are regarded by industry representants to be too conservative and to overestimate the emissions from real processes in industry. Because of this reason several industry associations developed specific emission factors (spERCs) which take into account specific processes within an industry sector and substance specific properties. In April 2011 representatives from industry and authorities organised an expert workshop where procedural methods for developing spERCs and findings from a research project on the reliability of spERCs were presented. [http://www.reach-info.de/spercs.htm Further information...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe – Umweltschädlich – Giftig – Unvermeidbar? === &lt;br /&gt;
21. November 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europäische Kommission will Verbraucherprodukte sicherer machen. Dafür schlägt sie einheitliche Grenzwerte für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) vor. Diese sind in vielen Produkten enthalten, zum Beispiel in Reifen und in Spielzeug. Wegen ihrer besorgniserregenden Eigenschaften gefährden sie die Gesundheit und die Umwelt. “Wir begrüßen ausdrücklich, dass die EU-Kommission zwei Jahre nach dem deutschen Vorschlag eine angemessene Regulierung für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe initiiert“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes. Um auch die Öffentlichkeit über diese Stoffgruppe aufzuklären, legt das Umweltbundesamt ein neues Hintergrundpapier über Quellen, Wirkungen und Risiken der PAK vor. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2012/pd12-044_polyzyklische_aromatische_kohlenwasserstoffe_umweltschaedlich_giftig_unvermeidbar.htm UBA Presseinformation &amp;gt;] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4372.pdf Hintergrundpapier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abverkaufsfrist für nach Stoffrichtlinie gekennzeichnete Stoffe endet zum 01.12.2012 ===	&lt;br /&gt;
12. Oktober 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen ist seit dem 01.12.2010 die CLP-Verordnung (EU-Verordnung 1272/2008) verbindlich anzuwenden. Für Stoffe, die vor diesem Zeitpunkt in Verkehr gebracht wurden und noch gemäß der Stoffrichtlinie (67/548/EWG) eingestuft, gekennzeichnet und verpackt wurden, endet zum 01.12.2012 die zweijährige Abverkaufsfrist. Somit sind ab dem 01.12.2012 alle Gebinde mit chemischen Stoffen nur noch entsprechend der CLP-Verordnung zu kennzeichnen. Im Sicherheitsdatenblatt ist neben der Einstufung gemäß CLP-Verordnung auch weiterhin die Einstufung gemäß Stoffrichtlinie anzugeben. Diese Übergangsfrist endet zum 01.06.2015.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== 2. ATP zur CLP-Verordnung wird zum 01.12.2012 für Stoffe verbindlich ===	&lt;br /&gt;
12. Oktober 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 01.12.2012 wird die 2. ATP (Anpassung an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt) der CLP-Verordnung (Verordnung (EU) Nr. 286/2011) für Stoffe verbindlich. Mit der 2. ATP wird die CLP-Verordnung an die 3. Fassung des Global Harmonisierten Systems (GHS) angepasst. Eine wesentliche Neuerung ist die Verwendung von Daten zur chronischen aquatischen Toxizität für die Einstufung. Sind chronisch aquatische Toxizitätswerte (z.B.: NOEC) vorhanden, müssen diese nun bei einer chronisch gewässergefährdenden Einstufung (Chronisch Kategorie 1 bis 3) berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ferntransportpotenzial – Eine Eigenschaft von Chemikalien, die unter REACH zu berücksichtigen ist === 	&lt;br /&gt;
10. Oktober 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferntransport ist der Transport einer Chemikalie mit Luft- oder Meeresströmungen über viele hundert Kilometer weit. Vor allem Chemikalien, die bei der Herstellung, Verwendung oder Entsorgung in die Umwelt gelangen und dort nicht oder nur sehr langsam abgebaut werden, gelangen so auch in entlegene Regionen wie in die Arktis oder in Gebirgsregionen und stören dort die empfindlichen Ökosysteme. Das UBA hat eine Studie „Bewertungsverfahren zur Identifizierung zulassungspflichtiger Stoffe“ (Forschungskennzeichen 370965409) erarbeiten lassen. In dieser Studie haben die Universität Osnabrück und die ETH Zürich den Ferntransport von Chemikalien untersucht und vorgeschlagen, wie das Ferntransport-Potenzial (LRTP) besser in die Regelungen der EU-Chemikalienverordnung REACH integriert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/ferntransportpotenzial.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ECHA ruft zur Kommentierung von 54 Vorschlägen für besonders besorgniserregende Stoffe auf === &lt;br /&gt;
12. September 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der EU-kommission - 136 besonders besorgniserregende Stoffe auf der Kandidatenliste bis Ende 2012 - wird vorraussichtlich erreicht. Zu den 17 Vorschlägen der Mitgliedstaaten bringt die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) überraschend 37 weitere Stoffe zur Identifizierung als besonders besorgniserregend ein. Das UBA trägt sechs Stoffe bei und unterstützt damit eine lange Kandidatenliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/vorschlaege_svhc.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltmonitoring ===&lt;br /&gt;
13. Juli 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltmonitoring sollte unter REACH stärker für regulatorische Aufgaben sowie zur Wirksamkeitsbewertung und Erfolgskontrolle genutzt werden. Dies war ein Ergebnis eines englischsprachigen UBA-Workshop vom 18. – 19. April 2012 in Dessau. Hier wurden erste Erkenntnisse eines laufenden Forschungsvorhabens (FKZ 3710 63 404) sowie Aktivitäten und Erfahrungen einiger Mitgliedsstaaten zur Nutzung von Umweltmonitoringdaten unter REACH präsentiert. Es wurde vorgeschlagen bei der Risikobewertung von Chemikalien unter REACH die stärkere Nutzung von Daten aus dem Umweltmonitoring zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/umweltmonitoring.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Roh- und Trinkwasserschutz unter REACH stärken ===&lt;br /&gt;
13. Juli 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt möchte den Trinkwasserschutz unter REACH stärken. Nur wenige Studien befassen sich bisher mit dem Eintrag von Chemikalien, die unter REACH registrierungspflichtig sind, von der Verwendung bis ins Roh- und Trinkwasser. Das Umweltbundesamt möchte dazu beitragen für die registrierenden Unternehmen geeignete Leitlinien zu entwickeln, damit diese möglichst frühzeitig potentielle Rohwasserkontaminanten identifizieren und ggf. risikomindernde Maßnahmen bei der Verwendung durchführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/rohwasserrelevanz.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzen Sie Ihr Auskunftsrecht ===&lt;br /&gt;
31. Mai 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort hilft Ihnen dieser Strichcode weiter. Mittels der Produktnummer können Sie sich jetzt über besonders besorgniserregende Chemikalien in Alltagsprodukten informieren. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und das Umweltbundesamt haben ein Online-Formular entwickelt, welches automatisch eine Anfrage zu besonders besorgniserregenden Chemikalien beim Hersteller für Sie erstellt. Das Auskunftsrecht ist Bestandteil der Europäischen Chemikalienverordnung REACH, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/auskunftsrecht.htm mehr Informationen zum REACH-Auskunftsrecht &amp;gt;] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verbraucheranfrage.htm Ihre Anfrage zu besonders besorgniserregenden Chemikalien &amp;gt;] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2012/pd12-020_informationslage_zu_chemikalien_verbessert.htm UBA Presseinformation &amp;gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: Bisphenol A ===&lt;br /&gt;
26. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt (UBA) wird 2012 den umstrittenen Stoff Bisphenol A - chemisch 4,4’-Isopropylidenediphenol - im Rahmen der Europäischen Chemikalienverordnung REACH erneut bewerten. Dieser kommt in vielen Alltagsprodukten vor, wie in Thermopapier, CD-Rohlingen sowie in Form von Polykarbonat bspw. im Gehäuse von elektronischen Geräten. UBA-Präsident Jochen Flasbarth: „Mit der REACH-Bewertung soll die möglicherweise schädliche Wirkung von Bisphenol A auf das Hormonsystem sowohl von Umweltorganismen wie der Menschen bewertet und seine Emission in die Umwelt genauer bestimmt werden. Anhand der Ergebnisse wird dann auch das Umweltrisiko neu abgeschätzt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/bisphenol-a.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: R-1234yf ====&lt;br /&gt;
26. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu bewertet werden auch die Umweltauswirkungen des fluorhaltigen Kältemittels R-1234yf – chemisch Tetrafluorpropen oder Polyhaloalkene. Verwendet wird es vor allem als Kältemittel in PKW-Klimaanlagen. In den nächsten Jahren werden große Mengen dieser Chemikalie zum Einsatz kommen. Auch die deutsche Automobilindustrie hat sich entschieden, es ab 2011 in der EU in Klimaanlagen neuer Fahrzeugtypen zu verwenden. Wegen der zu erwartenden hohen Einsatzmenge hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) die für REACH zuständigen Bewertungsbehörden gebeten, die Umwelt- und Gesundheitsrisiken dieses Stoffes im Rahmen des ECHA-Aktionsplanes zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/r1234yf.htm weiterlesen...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: PAN ===&lt;br /&gt;
26. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das langlebige PAN – chemisch N-1-Naphthylaniline – wird in Gummiprodukten und Schmierstoffen eingesetzt. Mit der Stoffbewertung wird das UBA dem Verdacht nachgehen, dass PAN umweltschädliche Eigenschaften besitzt: Der Stoff baut sich in der Umwelt wahrscheinlich nur sehr langsam ab und kann sich zusätzlich in Organismen anreichern und dort giftig wirken. Werden diese drei Eigenschaften nachgewiesen, kann PAN für ein Zulassung- oder ein Beschränkungsverfahren vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/pan.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belebtschlammatmungshemmtest OECD 209 (2010) - jetzt auch englische Version ===&lt;br /&gt;
05. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juli 2010 trat die neue OECD Guideline 209 „Activated Sludge, Respiration Inhibition Test (Carbon and Ammonium Oxidation)” in Kraft. Seit dem gibt es vermehrt Anfragen von Antragstellern und Prüfinstituten zur Interpretation der Richtlinie und zur Durchführung der Studien. Das Umweltbundesamt beantwortet diese Fragen in einem Frage- und Antwort-Dokument und gibt Hinweise dazu, wie eine Studie durchgeführt werden sollte, damit sie vom Umweltbundesamt anerkannt wird. Das Dokument '''gilt für''' alle Vollzüge - '''Pflanzenschutz, Biozide, Arzneimittel und REACh'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/pruefrichtlinien.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kandidatenliste der ECHA ===&lt;br /&gt;
26. Januar 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der besonders besorgnis erregenden Stoffe, welche für eine Aufnahme in das Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe (Anhang XIV der REACH-Verordnung) in Frage kommen, wurde auf 73 Stoffe erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/kandidatenliste.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Workshopreihe des Umweltbundesamtes – REACH in der Praxis ===&lt;br /&gt;
18. Januar 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2013 endet die Registrierungsperiode für Chemikalien mit einer Produktionsmenge von mehr als 100 Tonnen pro Jahr. Für die Registranten meist aus KMU stellt die Umsetzung der rechtlichen Anforderungen von REACH eine besondere Herausforderung dar. Aus diesem Grund werden Umweltbundesamt (UBA) und Bundesumweltministerium (BMU) die erfolgreiche Workshop-Reihe REACH in der Praxis 2012 und 2013 mit insgesamt acht Fachworkshops zu verschiedenen Aspekten der Umsetzung von REACH fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-konferenz.de/ weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== REACH: Erster Erfolg gegen hormonell wirkende Chemikalie ===&lt;br /&gt;
14. Dezember 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Octylphenol bewertet die EU erstmals eine Chemikalie wegen ihrer hormonellen und damit gesundheitlich bedenklichen Wirkung als „besonders besorgniserregenden Stoff“ nach der Chemikalienverordnung REACH. Octylphenol wird bei der Herstellung von Farben, Klebstoffen und Reifen eingesetzt. Studien zeigten, dass der Stoff schon in niedrigen Konzentrationen die Entwicklung und Fortpflanzung von Fischen schädigt. Das UBA hatte den Vorschlag für Deutschland ausgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2011/pd11-061_reach_erster_erfolg_gegen_hormonaehnlichen_stoff.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfaden zum Scaling hilft bei der sicheren Verwendung von Stoffen ===&lt;br /&gt;
01. Dezember 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der EU -Chemikalienverordnung REACH müssen die Bedingungen für die sichere Verwendung von Stoffen von Herstellern, Importeuren und Formulierern an ihre Kunden weitergegeben und von diesen eingehalten werden. Scaling kann helfen zu prüfen, ob eine Anwendung von den Vorgaben abgedeckt ist. Dieses Gutachten*, die dazugehörigen Excel-Vorlagen und ein Leitfaden unterstützen Registranten und Formulierer bei der Entwicklung von Scaling-Hilfen und nachgeschaltete Anwender bei der Durchführung des Scalings.&lt;br /&gt;
:  * „Entwicklung einer Handlungsempfehlung zur Bestimmung der sicheren Verwendungsbedingungen von Chemikalien durch Scaling“; FKZ: 360 01 057&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/scaling_unter_reach.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Leitfaden Nachhaltige Chemikalien - neue Version ===&lt;br /&gt;
25. November 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat in einem Forschungsvorhaben*einen Leitfaden als Entscheidungshilfe für Stoffhersteller, Formulierer und Endanwender von Chemikalien entwickelt. Der Leitfaden soll gewerblichen bzw. industriellen Anwendern helfen Stoffrisiken schrittweise Bewertung zu bewerten und nicht nachhaltige Chemikalien von nachhaltigen Chemikalien zu unterscheiden. Das Umweltbundesamt freut sich über Rückmeldungen zur Anwendung des Leitfadens.&lt;br /&gt;
:  * „Entwicklung von Kriterien und Methoden für nachhaltige Chemikalien“; FKZ: 3708 65 402&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/nachhaltige_chemikalien.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutachten zur aggregierten Exposition ===&lt;br /&gt;
07. Oktober 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzelne Chemikalie kann in verschiedenen Produkten enthalten und für verschiedene Anwendungen im Einsatz sein und von mehreren Herstellern und Importeuren auf den Markt gebracht werden. Die Emissionen der einzelnen Verwendungen können sich in der Umwelt addieren und insgesamt ein unannehmbares Risiko darstellen. Die Berücksichtigung aggregierter Stoffeinträge bei der Expositionsbewertung unter REACH wurde untersucht und es werden Vorschläge für die Umsetzung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/aggregierte_exposition.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzinfo  &amp;quot;Einmal Erzeugnis - immer ein Erzeugnis&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
01. Sept. 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurzinfo soll eine konkrete Hilfestellung für Erzeugnisimporteure und -produzenten sein, den von Deutschland unterstützten Ansatz „Einmal ein Erzeugnis - immer ein Erzeugnis“ in der Praxis umzusetzen. Sie befasst sich vor allem mit den Informations- und Meldepflichten von besonders besorgniserregenden Stoffen im Fall von zusammengesetzten (komplexen) Erzeugnissen, die aus einzelnen Erzeugnissen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.baua.de/de/Presse/Pressemitteilungen/2011/08/pm049-11.html?nn=664262 weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Umweltbundesamt rät zur Regulierung von Octylphenol - Amt empfiehlt ersten hormonell wirksamen Stoff für Bewertung nach EU-Chemikalienrecht ===&lt;br /&gt;
31. August 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster EU-Mitgliedstaat hat Deutschland mit Octylphenol einen hormonell wirkenden Stoff als besonders besorgniserregend identifiziert und seine Bewertung offiziell bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Octylphenol das Hormonsystem in Fischen beeinträchtigt und dadurch die Entwicklung und Fortpflanzung schädigt. Bereits minimale Konzentrationen von wenigen Millionstel Gramm reichen aus. Stimmen die anderen Mitgliedsstaaten im Dezember dem deutschen Vorschlag zu, gilt Octylphenol als „besonders besorgniserregender Stoff“ und wird in die REACH-Kandidatenliste aufgenommen. Das ist der erste Schritt zu einer EU-weiten Zulassungspflicht oder Beschränkung. Octylphenol wird etwa bei der Herstellung von Farben, Beschichtungen, Klebstoffen oder Reifen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/octylphenol.htm weiterlesen...(UBA-Presseinformation)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Leitlinien zu Informationsanforderungen und Stoffsicherheitsbeurteilung === &lt;br /&gt;
24. August 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat eine deutsche Arbeitsübersetzung des Kapitels R.8: Charakterisierung der Dosis[Konzentrations]-Wirkungs-Beziehung für die menschliche Gesundheit (Guidance on information requirements and chemical safety assessment Chapter R.8: Characterisation of dose[concentration]-response for human health) veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/R8.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EU-Chemikalienverordnung REACH: Industrie muss ihre Verantwortung ernster nehmen ===&lt;br /&gt;
02. August 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der 2007 in Kraft getretenen EU-Chemikalienverordnung REACH müssen die Hersteller und Importeure von Chemikalien für ihre Stoffe Dossiers erstellen, um den sicheren Einsatz zu belegen. Doch jedes fünfte Dossier entspricht nach ersten Auswertungen der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) nicht den Vorgaben. „Meine Empfehlung an die Industrie ist, die Eigenverantwortung nicht als Schlupfloch zu sehen, sondern als Chance“, sagt UBA-Präsident Flasbarth. Ergänzend muss die Kontrolle durch die ECHA und die nationalen Behörden verstärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; [http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Umweltbundesamt-Umkehr-der-Beweislast-bei-besonders-besorgniserregenden-Stoffen/54385/2 UBA-Präsident Flasbarth im Interview mit VDI Nachrichten, 29.07.2011]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1518431/ UBA-Präsident Flasbarth im Interview mit Deutschlandfunk, 01.08.2011]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronische Tests in der Umweltbewertung von Chemikalien ===&lt;br /&gt;
01. Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In welchen Fällen erwartet das Umweltbundesamt (UBA) chronische Tests als Grundlage für eine ökotoxikologische Stoffsicherheitsbewertung? Grundlage aller Entscheidungen ist die REACH-Verordnung 1907/2006, die den Herstellern und Importeuren (hier kurz Registranden genannt) von Stoffen als solchen und in Gemischen die Verantwortung für eine adäquate Stoffsicherheitsbeurteilung zuweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/chronische_tests.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bioakkumulation in der PBT-Bewertung ===&lt;br /&gt;
01. Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bioakkumulation ist eines der drei Kriterien, die zusammen betrachtet einen Stoff als besonders besorgniserregend kennzeichnen. Dieser Beitrag erklärt, warum es wichtig ist die Bioakkumulation zu bewerten und was unter dem Begriff zu verstehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/bioakkumulation.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  &amp;quot;Wirksame Kontrolle&amp;quot; von besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC) ===&lt;br /&gt;
01. Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die REACH-Verordnung (EG/1907/2006) unterstellt die Herstellung und Verwendung von Stoffen mit besonders besorgniserregenden Eigenschaften einer Zulassungspflicht. Aus Sicht des Umweltschutzes sind hierbei die Anforderungen an eine wirksame Kontrolle von persistenten, bioakkumulierenden und toxischen Stoffen klärungsbedürftig, deren Zulassung nicht auf Basis einer wirksamen Kontrolle nach Art. 60 Abs. 2 erfolgen kann, sondern im Rahmen einer breiteren Abwägung nach Art. 60 Abs. 4 möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/wirksame_kontrolle.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trichlorbenzene - kritische Stoffe mit Ferntransportpotenzial ===&lt;br /&gt;
15. Juni 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trichlorbenzene verbleiben lange in der Umwelt, reichern sich in Lebewesen an und sind giftig. Mit Luftströmungen werden sie weltweit in der Atmosphäre verteilt. Wenn sie freigesetzt werden, gelangen die Trichlorbenzene auch in weit abgelegene Regionen, z.B. in die Arktis, und können sich dort in der Natur anreichern, weil sie nur schwer abbaubar sind. Trichlorbenzene sind sehr giftig für Wasserlebewesen. Aufgrund ihrer kritischen Eigenschaften wurden die Trichlorbenzene vom Umweltbundesamt als besonders besorgniserregende Stoffe vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/trichlorbenzene.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz vor besorgniserregenden Stoffen verbessert ===&lt;br /&gt;
31. Mai 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesem Titel gab das Umweltbundesamt am 31.05. eine Presseinformation heraus. Anlass ist die Verpflichtung für Unternehmen, ab dem 01. Juni 2011 besonders besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen gegenüber der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) anzuzeigen. Verbraucher können ihre Auskunftsrechte über diese Stoffe in Erzeugnissen gegenüber Händlern, Herstellern oder Importeuren geltend machen. Eine Antwort muss innerhalb von 45 Tagen erfolgen. Für die Anfragen stellt das UBA einen Musterbrief bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/auskunftsrecht.htm weiterlesen...]  ([http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2011/pdf/pd11-028_schutz_vor_besorgniserregenden_chemikalien_verbessert.pdf UBA-Presseinformation])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 494/2011 der Kommission vom 20. Mai 2011 ===&lt;br /&gt;
25. Mai 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich Anhang XII (Cadmium)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutachten Risikobewertung für Metalle unter REACH ===&lt;br /&gt;
29. April 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risikobewertung für Metalle in der Umwelt dient der Abschätzung der Exposition von Organismen gegenüber Metallen und der Beurteilung möglicher toxischer Effekte auf Organismen. Unter REACH wird diese Bewertung entsprechend einem technischen Leitfaden durchgeführt, der auf einem Bewertungskonzept beruht, das von den Metallverbänden entwickelt wurde. Das Wesentliche an diesem Konzept ist die Berücksichtigung der Bioverfügbarkeit, die eine realitätsnahe und mit wenigen Unsicherheiten behaftete Risikobewertung von Metallen ermöglichen soll. Jedoch werden durch dieses Konzept neue Unsicherheiten eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/risikobewertung_metalle.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notifizierung von Erzeugnissen zum 1. Juni 2011 ===&lt;br /&gt;
14. April 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller und Importeure von Erzeugnissen sind rechtlich verpflichtet, die ECHA zu unterrichten, falls besonders Besorgnis erregende Stoffe der Kandidatenlistemit mehr als 0,1 Massenprozent in ihren Erzeugnis enthalten sind und deren Menge insgesamt mehr als 1 t/a pro Hersteller oder Importeur beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://echa.europa.eu/news/pr/201104/pr_11_08_notify_about_svhc_in_articles_june_20110413_en.asp weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardisierung von Emissionsfaktoren für die Expositionsbeurteilung unter REACH ===&lt;br /&gt;
31. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Stoffsicherheitsbeurteilung unter REACH müssen die verantwortlichen Unternehmen für gefährliche Stoffe die Emissionen in die Umwelt schätzen und für jede Verwendung die Risiken für Mensch und Umwelt charakterisieren. Die Emissionen werden in erster Näherung mit Hilfe von Standardannahmen geschätzt, die die technischen Leitlinien der ECHA festlegen. Diese „Emissionsfaktoren“ fassen eine breite Palette von Verwendungen zusammen und sind eher konservativ angelegt. Um die Emissionen genauer zu ermitteln, haben einige Fachverbände für ihre Branchen „spezifische Emissionsfaktoren“ entwickelt. Auch diese sind Schätzungen, beschreiben die Emissionen aber genauer als die Standardwerte. Ein UBA - Gutachten hat die spezifischen Emissionsfaktoren und die ihnen zugrundeliegenden Annahmen durchleuchtet. Da diese Annahmen nicht immer nachvollziehbar sind, schlagen die Gutachter Verbesserungen zur Dokumentation und Kommunikation der spezifischen Emissionsfaktoren vor. Die Ergebnisse werden mit dem Verband der Chemischen Industrie (CEFIC) und Vertretern aus Industrie sowie Behörden Mitte April 2011 diskutiert. Das Ziel ist, die Emissionen von Industriechemikalien in die Umwelt realistisch zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/emissionsfaktoren.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plastikweichmacher in Kindertagesstätten - Auskunftsrechte für Eltern und Kindergärten nach REACH nutzen ===&lt;br /&gt;
25. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesem Titel hat das UBA am 23.3. eine Presseinformation herausgegeben. Anlass war die Veröffentlichung einer Studie des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland ([[BUND]]), mit der Messergebnisse von [[Weichmacher]]n (Phthalaten) im Staub von Kindertagesstätten vorgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/plastikweichmacher_in_kindertagesstaetten.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EU veröffentlicht neue PBT-/vPvB-Kriterien unter REACH ===&lt;br /&gt;
25. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. März wurde der überarbeitete Anhang XIII der REACH-VO veröffentlicht. Er enthält die neuen PBT-/vPvB-Kriterien, mit deren Hilfe besonders besorgniserregender Stoffe identifiziert werden. Mit dieser wichtigen Aufgabe unter REACH ist auch das Umweltbundesamt betraut und es begrüßte die neuen Kriterien, da sie mit einigen Verbesserungen verbunden sind. Als eine wichtige Neuerung, können nun alle wichtigen Informationen bei der Bewertung der umweltgefährdenden Eigenschaften von Stoffen berücksichtigt werden. Aus diesem Grund sind die neuen PBT-/vPvB-Kriterien ein wichtiger Beitrag für das Ziel von REACH Mensch und Umwelt wirksam vor gefährlichen Stoffen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[PBT|weiterlesen...]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 253/2011 der Kommission vom 15. März 2011 ===&lt;br /&gt;
15. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich Anhang XIII&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 252/2011 der Kommission vom 15. März 2011 ===&lt;br /&gt;
15.März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich Anhang I &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewertung und Regulation von Umwelthormonen ===&lt;br /&gt;
11. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forschungsvorhaben beschäftigte sich mit der Entwicklung von Methoden zur Identifizierung von hormonell wirksamen Stoffen. Die Firmen müssen Daten einreichen um die Sicherheit ihrer Chemikalien zu gewährleisten. Diese reichen jedoch nicht aus um hormonelle Wirkungen zu bestimmen. Es wurden daher verschieden Methoden eingesetzt um dafür Kriterien zu entwickeln. So sollte ein Werkzeug für die Stoffevaluierung erstellt werden.&lt;br /&gt;
(FKZ: 206 67 448/05)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/umwelthormone.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 1152/2010 der Kommission vom 8. Dezember 2010 ===&lt;br /&gt;
08. Februar 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung — zwecks Anpassung an den technischen Fortschritt — der Verordnung (EG) Nr. 440/2008 zur Festlegung von Prüfmethoden gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewertung trinkwasserrelevanter Chemikalien im Rahmen der REACH-VO ===&lt;br /&gt;
13. Januar 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von REACH wird bislang die Bewertung der Trinkwasserrelevanz von Stoffen nicht explizit gefordert. Das Umweltbundesamt sieht es als eine wichtige Aufgabe den Trinkwasserschutz unter REACH zu stärken. In einem ersten Gutachten konnten bereits Screening-Kriterien abgeleitet werden, die zukünftig sowohl von Industrie als auch Behörden genutzt werden können, um potentiell trinkwasserrelevante Stoffe frühzeitig zu identifizieren.&lt;br /&gt;
(FKZ: 36301241)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/trinkwasserrelevanz.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachhaltiger Innovationsmotor Chemikalienleasing ===&lt;br /&gt;
15.Oktober 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes* wurden in Deutschland Pilotprojekte zu Chemikalienleasing initiiert, um praktische Erfahrungen zu gewinnen sowie um Qualitätskriterien für umwelt- und gesundheitgerechtes Chemikalienleasing zu überprüfen. Die Pilotprojekte zeigten hierbei eindrucksvoll, dass die Verknüpfung von ambitionierten Umweltzielen mit wirtschaftlichen Interessen ein nachhaltiges Chemikalienmanagement mit Vorteilen für beide, Ökonomie und Umwelt, ermöglicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(*) “Chemikalienleasing als Modell zur nachhaltigen Entwicklung mit Prüfprozeduren und Qualitätskriterien anhand von Pilotprojekten in Deutschland“ (FKZ: 3707 67 407)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/chemikalienleasing.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfaden Nachhaltige Chemikalien ===&lt;br /&gt;
15.Oktober 2010 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat in einem Forschungsvorhaben* einen Leitfaden als Entscheidungshilfe für Stoffhersteller, Formulierer und Endanwender von Chemikalien entwickelt. Der Leitfaden soll gewerblichen bzw. industriellen Anwendern helfen Stoffrisiken schrittweise Bewertung zu bewerten und nicht nachhaltige Chemikalien von nachhaltigen Chemikalien zu unterscheiden. Das Umweltbundesamt freut sich über Rückmeldungen zur Anwendung des Leitfadens.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(*) „Entwicklung von Kriterien und Methoden für nachhaltige Chemikalien“; FKZ: 3708 65 402&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/nachhaltige_chemikalien.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berichtigung der Verordnung (EG) Nr. 987/2008 der Kommission vom 8. Oktober 2008 === &lt;br /&gt;
08.Oktober 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich der Anhänge IV und V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss des F+E-Vorhabens &amp;quot;Analyse der Umsetzung der Anforderungen von Artikel 7 unter REACH bei importierten Erzeugnissen&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
21. Juli 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem hier dargestellten Projekt wurde untersucht, ob die Regeln für Chemikalien in Erzeugnissen unter REACH ausreichenden Schutz für Verbraucher und Umwelt vor Chemikalienrisiken bieten und ob sie innereuropäische Hersteller gegenüber Importeuren von Erzeugnissen aus dem nicht-europäischen Ausland benachteiligen. Daher waren zentrale Projektfragen, wie der Vollzug in den Bundesländern gestaltet werden kann, wie die Importeure REACH-Konformität praktizieren und nachweisen können und wie ausreichender Schutz für Mensch und Umwelt erreicht werden kann. Schwachstellen der Anforderungen unter REACH an Importeure von Chemikalien in Erzeugnissen wurden identifiziert und analysiert. Zudem wurden Möglichkeiten entwickelt, um Anwenderinformationen zu Chemikalien in (importierten) Erzeugnissen effektiver und effizienter bereit zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/importierte_erzeugnisse.htm weiterlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infoveranstaltung &amp;quot;CLP und REACH - Die Frist 1. Dezember 2010 rückt näher&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
24. Juni 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkt der Veranstaltung sind die Aufgaben unter REACH und CLP im Hinblick auf die bald endenden Fristen zum 1. Dezember 2010 und Verknüpfungen zwischen REACH und CLP. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Referentinnen und Referenten der ECHA, der Industrie und des REACH-CLP Helpdesk der BAuApräsentieren Vorträge zu aktuellen Themen der [[CLP-Verordnung|CLP-]] und REACH-Verordnung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Stahlhalle der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA), Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datum: 30.08.2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UBA gibt neues Hintergrundpapier zu Bisphenol A heraus ===&lt;br /&gt;
18. Juni 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisphenol A steckt in vielen Alltagsgegenständen: Konservendosen, DVDs, Thermopapier, Lebensmittelverpackungen und Babyflaschen. Aus diesen Produkten kann sich der Stoff lösen und dann auch von Menschen aufgenommen werden. Herstellung, Weiterverarbeitung und&lt;br /&gt;
Recycling kann Flüsse und Seen mit Bisphenol A belasten.&lt;br /&gt;
Mit diesem Hintergrundpapier möchte das Umweltbundesamt erläutern, was für ein Stoff Bisphenol A ist, wozu er verwendet wird, wie er wirkt und wie das UBA und andere das Risiko für Mensch und Umwelt beurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3782.pdf zum Hintergrundpapier] - [http://umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2010/pdf/pd10-033_bisphenol_a_massenchemikalie_mit_unerwuenschten_nebenwirkungen.pdf UBA Presseinformation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UBA gibt neue Broschüre zu Fluorhaltigen Schaumlöschmitteln heraus ===&lt;br /&gt;
07. Juni 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehren retten, bergen, löschen, schützen. Auch die Umwelt. Besonders effektiv lassen sich Brände von Chemikalien, Treibstoffen und schmelzenden Kunststoffen mit fluorhaltigen Löschschäumen bekämpfen. Diese sind jedoch aus Umweltsicht Besorgnis erregend. Der Ratgeber “Fluorhaltige Schaumlöschmittel umweltschonend verwenden“, den das UBA zusammen mit Feuerwehr und Brandschutzverbänden erstellt hat, unterstützt Feuerwehren und Betreiber stationärer Löschanlagen bei der Auswahl geeigneter Löschmittel und gibt Hinweise zur Entsorgung belasteter Löschwässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/dokumente/Merkblatt_fluorhaltige_Schaumloeschmittel.pdf zur Broschüre] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 276/2010 der Kommission vom 31. März 2010 ===&lt;br /&gt;
06. April 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) in Bezug auf Anhang XVII (Dichlormethan, Lampenöle und flüssige Grillanzünder sowie zinnorganische Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== neue IUCLID-Version 5.2 ab jetzt verfügbar ===&lt;br /&gt;
17. Februar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IUCLID- 5.0/5.1 Daten können in IUCLID 5.2 importiert werden – nicht umgekehrt! IUCLID 5.2 muss nach dem REACH-IT Update zur Vorbereitung der Unterlagen für die Einreichung verwendet werden.&lt;br /&gt;
Bis März 2010 können Registranden noch mit der IUCLID Version 5.0 oder 5.1 ihre Unterlagen einreichen. Nach diesem Zeitpunkt sind sie aufgefordert IUCLID 5.2 zu verwenden und ihre Daten bereits mit der neuen Version einzureichen. Die neue IUCLID Version 5.2 enthält ein verbessertes OECD harmonisiertes Template, eine Anpassung an die neue '''CLP-Verordnung''' sowie neueste Updates zu [[GHS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/iuclid.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
Siehe: [http://www.reach-info.de/ UmweltBundesAmt (UBA) - REACH] - Abgerufen: 21.02.2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gefahrstoff]]e&lt;br /&gt;
* [[Innenraumluft - Richtwerte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe| REACH]][[Kategorie:Stoffkunde]][[Kategorie:Normung]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=REACH&amp;diff=42245</id>
		<title>REACH</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=REACH&amp;diff=42245"/>
		<updated>2014-12-12T09:19:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Ferntransportpotenzial – Eine Eigenschaft von Chemikalien, die unter REACH zu berücksichtigen ist */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;REACH - ''Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals'' - Registrierung, Bewertung und Zulassung chemischer Stoffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== REACH - was ist das? ==&lt;br /&gt;
Die Europäische Chemikalienverordnung REACH soll ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sicherstellen. Gemäß REACH müssen Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender ihre Chemikalien registrieren und sind für deren sichere Verwendung selbst verantwortlich. Die Registrierungsunterlagen werden von den Behörden nur stichprobenartig inhaltlich überprüft. Ausgewählte Stoffe werden von den Behörden bewertet und ggf. einer Regelung zugeführt. Besonders besorgniserregende Stoffe kommen in das Zulassungsverfahren. Als weitere Regulierungsmöglichkeit sieht REACH das Instrument der Beschränkung vor. Schließlich enthält REACH Bestimmungen zur Informationsweitergabe in der Lieferkette und Auskunftsrechte für Verbraucher. Über ein Online-Formular können Verbraucher anfragen, welche besonders besorgniserregenden Stoffe sich in Alltagsprodukten befinden.&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/einfuehrung.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfragen können schnell und einfach per [http://www.reach-info.de/verbraucheranfrage.htm Online-Formular] gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles '' - Chronologie''==&lt;br /&gt;
=== PFC-Planet: Chemikalien sind überall === 	&lt;br /&gt;
11. Februar 2013  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemikalien im Trinkwasser und in der Muttermilch? Was viele nicht ahnen, ist Alltag. Eine App des Umweltbundesamts erklärt, wie Perfluorchemikalien (PFC) in unsere Nahrungskette und Körper gelangen – und welche Konsequenzen das hat. Videos und animierte Schaubilder zeigen aber auch, was Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen tun können. Informieren Sie sich über unsichtbare Chemie. Für die besonders langlebigen PFC geht das jetzt noch einfacher mit der kostenlosen App „PFC-Planet“ für das iPad. Nutzen Sie über dieses Portal außerdem Ihr Auskunftsrecht zu besonders besorgniserregenden Chemikalien in Produkten.&lt;br /&gt;
* [https://itunes.apple.com/de/app/id583898618?mt=8&amp;amp;affId=1860684 iPad-App &amp;quot;PFC-Planet&amp;quot; &amp;gt;]&lt;br /&gt;
* [http://www.reach-info.de/verbraucheranfrage.htm Verbraucher-Auskunft zu besonders besorgniserregenden Chemikalien &amp;gt;]&lt;br /&gt;
* [http://www.reach-info.de/pfc.htm weitere Informationen zu Per- und polyfluorierten Chemikalien &amp;gt;]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Hintergrundpapier PAK - ab sofort auch englische Version verfügbar ===&lt;br /&gt;
30. Januar 2013  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europäische Kommission will Verbraucherprodukte sicherer machen. Dafür schlägt sie einheitliche Grenzwerte für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) vor. Diese sind in vielen Produkten enthalten, zum Beispiel in Reifen und in Spielzeug. Wegen ihrer besorgniserregenden Eigenschaften gefährden sie die Gesundheit und die Umwelt. “Wir begrüßen ausdrücklich, dass die EU-Kommission zwei Jahre nach dem deutschen Vorschlag eine angemessene Regulierung für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe initiiert“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes. Um auch die Öffentlichkeit über diese Stoffgruppe aufzuklären, legt das Umweltbundesamt ein neues Hintergrundpapier über Quellen, Wirkungen und Risiken der PAK vor.&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2012/pd12-044_polyzyklische_aromatische_kohlenwasserstoffe_umweltschaedlich_giftig_unvermeidbar.htm UBA Presseinformation &amp;gt;]&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4395.html Hintergrundpapier &amp;gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der EU-Kommission erreicht: 138 besonders besorgniserregende Stoffe auf der Kandidatenliste ===&lt;br /&gt;
19. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 10. bis 14.12.2012 tagte der Ausschuss der Mitgliedstaaten und nahm, 54 weitere Stoffe auf die REACH Kandidatenliste auf. Damit erreicht die EU Kommission ihr Ziel, bis Ende 2012 136 Stoffe auf der Liste zu haben.&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat intensiv an der Identifizierung von Kandidatenstoffen mitgearbeitet. Seit Inkrafttreten von REACH hat das UBA 18 Stoffe als besonders besorgniserregend vorgeschlagen, zuletzt [http://www.reach-info.de/pfc_weiter_im_visier.htm vier perfluorierte Chemikalien, Nonylphenol und Oktylphenolethoxylate]. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das nächste Ziel der Kommission ist, bis 2020 alle relevanten besonders besorgniserregenden Stoffe auf die Liste aufzunehmen und regulierende Maßnahmen einzuleiten. Dazu stimmt die EU-Kommission derzeit mit den Mitgliedstaaten einen Arbeitsplan ab („Road-map“).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kandidatenliste: http://echa.europa.eu/candidate-list-table (Ergänzung voraussichtlich am 21.12.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH-Pflichten des Handels – Neuer UBA-FLYER für den Einzelhandel	===&lt;br /&gt;
12. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährliche Chemikalien in Sportschuhen, Textilien oder Kinderspielzeug erregen die Gemüter. Wenn ein besonders besorgniserregender Stoff in einem Produkt vorkommt, muss dies Verbraucherinnen und Verbrauchern auf Anfrage mitgeteilt werden – innerhalb von 45 Tagen. Doch wie verhält man sich als Einzelhändler bei einer Verbraucheranfrage und welche Stoffe gelten überhaupt als besonders besorgniserregend? Auf diese und weitere Fragen antwortet der neue Flyer des Umweltbundesamtes „Chemikalien in Produkten“, der gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) herausgegeben wird. Hier kann der Flyer kostenlos herunter geladen werden: [http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4368.html REACH-Pflichten des Handels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) weiter im Visier === &lt;br /&gt;
10. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 50 KW entscheidet das Mitgliedstaatenkommittee (MSC) der Europäischen Chemikalienbehörde (ECHA) über die besonders besorgniserregenden Eigenschaften der ersten vier per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC). Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass die langkettigen perfluorierten Carbonsäuren C11-14-PFCA als sehr persistente und sehr bioakkumulierende Chemikalien (vPvB) identifiziert werden. Vorgeschlagen hatte dies das UBA im August: http://www.reach-info.de/pfc.htm  Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) verleihen unter anderem Textilien wasserdichte und schmutzabweisende Eigenschaften. Greenpeace hat in einer aktuellen Studie solche Stoffe in Outdoorkleidung nachgewiesen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/pfc_weiter_im_visier.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Alles über Chemikalien - eChemPortal wächst weiter	=== &lt;br /&gt;
06. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemikalien sind alltäglich. Einen einfachen und schnellen Zugriff auf qualitätsgesicherte Informationen zu chemischen Eigenschaften von Chemikalien sowie zu Gefahren für Umwelt und Gesundheit bietet das eChemPortal. Zwei Herangehensweisen sind möglich – die Suche nach Informationen zu einer bestimmten Chemikalie (Chemical Substance Search) oder die Suche nach verschiedenen Chemikalien, welche bestimmte Eigenschaften gemein haben (Chemical Property Data Search). eChemPortal ist kostenlos zugänglich und erleichtert den Zugang zu Informationen durch ein einheitliches Abfrageformat für Daten aus 26 bereits angeschlossenen globalen Datenbanken, unter anderem der ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur – mit allen dort unter REACH registrierten Chemikalien. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/stoffdaten.htm Linkliste zu Stoffdaten ...] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.echemportal.org/echemportal/page.action?pageID=0 eChemPortal &amp;gt;]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ergebnisbericht zu Multistakeholder-Workshop zur Erstellung und Anwendung von spERCs veröffentlicht	=== &lt;br /&gt;
28. November 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Registrierung eines Stoffes muss unter Umständen eine Schätzung der Höhe der Einträge in die Umwelt erfolgen. Die im REACH-Leitfäden R.16 für bestimmte Anwendungen festgelegten Emissionsfaktoren werden von Industrievertretern als zu hoch angesehen und führen aus ihrer Sicht zu einer Überschätzung der Emissionen in die Umwelt. Aus diesem Grund entwickelten Industrieverbände branchenspezifische Emissionsfaktoren (spERCs), die auf dem brancheneigenen Wissen basieren und zum Teil auch Stoffeigenschaften berücksichtigen. In einem Fachworkshop im April 2011 stellten Vertreter von Branchen und Behörden ihre Vorgehensweise bei der Entwicklung von spERCs vor. [http://www.reach-info.de/spercs.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In context of the registration of a substance registrants may have to conduct an estimation of the emissions to the environment. The default emission factors in the REACH TGD on Chemical Safety Assessment and Information Requirements (part R.16) are regarded by industry representants to be too conservative and to overestimate the emissions from real processes in industry. Because of this reason several industry associations developed specific emission factors (spERCs) which take into account specific processes within an industry sector and substance specific properties. In April 2011 representatives from industry and authorities organised an expert workshop where procedural methods for developing spERCs and findings from a research project on the reliability of spERCs were presented. [http://www.reach-info.de/spercs.htm Further information...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe – Umweltschädlich – Giftig – Unvermeidbar? === &lt;br /&gt;
21. November 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europäische Kommission will Verbraucherprodukte sicherer machen. Dafür schlägt sie einheitliche Grenzwerte für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) vor. Diese sind in vielen Produkten enthalten, zum Beispiel in Reifen und in Spielzeug. Wegen ihrer besorgniserregenden Eigenschaften gefährden sie die Gesundheit und die Umwelt. “Wir begrüßen ausdrücklich, dass die EU-Kommission zwei Jahre nach dem deutschen Vorschlag eine angemessene Regulierung für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe initiiert“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes. Um auch die Öffentlichkeit über diese Stoffgruppe aufzuklären, legt das Umweltbundesamt ein neues Hintergrundpapier über Quellen, Wirkungen und Risiken der PAK vor. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2012/pd12-044_polyzyklische_aromatische_kohlenwasserstoffe_umweltschaedlich_giftig_unvermeidbar.htm UBA Presseinformation &amp;gt;] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4372.pdf Hintergrundpapier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abverkaufsfrist für nach Stoffrichtlinie gekennzeichnete Stoffe endet zum 01.12.2012 ===	&lt;br /&gt;
12. Oktober 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen ist seit dem 01.12.2010 die CLP-Verordnung (EU-Verordnung 1272/2008) verbindlich anzuwenden. Für Stoffe, die vor diesem Zeitpunkt in Verkehr gebracht wurden und noch gemäß der Stoffrichtlinie (67/548/EWG) eingestuft, gekennzeichnet und verpackt wurden, endet zum 01.12.2012 die zweijährige Abverkaufsfrist. Somit sind ab dem 01.12.2012 alle Gebinde mit chemischen Stoffen nur noch entsprechend der CLP-Verordnung zu kennzeichnen. Im Sicherheitsdatenblatt ist neben der Einstufung gemäß CLP-Verordnung auch weiterhin die Einstufung gemäß Stoffrichtlinie anzugeben. Diese Übergangsfrist endet zum 01.06.2015.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== 2. ATP zur CLP-Verordnung wird zum 01.12.2012 für Stoffe verbindlich ===	&lt;br /&gt;
12. Oktober 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 01.12.2012 wird die 2. ATP (Anpassung an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt) der CLP-Verordnung (Verordnung (EU) Nr. 286/2011) für Stoffe verbindlich. Mit der 2. ATP wird die CLP-Verordnung an die 3. Fassung des Global Harmonisierten Systems (GHS) angepasst. Eine wesentliche Neuerung ist die Verwendung von Daten zur chronischen aquatischen Toxizität für die Einstufung. Sind chronisch aquatische Toxizitätswerte (z.B.: NOEC) vorhanden, müssen diese nun bei einer chronisch gewässergefährdenden Einstufung (Chronisch Kategorie 1 bis 3) berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ferntransportpotenzial – Eine Eigenschaft von Chemikalien, die unter REACH zu berücksichtigen ist === 	&lt;br /&gt;
10. Oktober 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferntransport ist der Transport einer Chemikalie mit Luft- oder Meeresströmungen über viele hundert Kilometer weit. Vor allem Chemikalien, die bei der Herstellung, Verwendung oder Entsorgung in die Umwelt gelangen und dort nicht oder nur sehr langsam abgebaut werden, gelangen so auch in entlegene Regionen wie in die Arktis oder in Gebirgsregionen und stören dort die empfindlichen Ökosysteme. Das UBA hat eine Studie „Bewertungsverfahren zur Identifizierung zulassungspflichtiger Stoffe“ (Forschungskennzeichen 370965409) erarbeiten lassen. In dieser Studie haben die Universität Osnabrück und die ETH Zürich den Ferntransport von Chemikalien untersucht und vorgeschlagen, wie das Ferntransport-Potenzial (LRTP) besser in die Regelungen der EU-Chemikalienverordnung REACH integriert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/ferntransportpotenzial.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ECHA ruft zur Kommentierung von 54 Vorschlägen für besonders besorgniserregende Stoffe auf === &lt;br /&gt;
12. September 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der EU-kommission - 136 besonders besorgniserregende Stoffe auf der Kandidatenliste bis Ende 2012 - wird vorraussichtlich erreicht. Zu den 17 Vorschlägen der Mitgliedstaaten bringt die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) überraschend 37 weitere Stoffe zur Identifizierung als besonders besorgniserregend ein. Das UBA trägt sechs Stoffe bei und unterstützt damit eine lange Kandidatenliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/vorschlaege_svhc.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltmonitoring ===&lt;br /&gt;
13. Juli 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltmonitoring sollte unter REACH stärker für regulatorische Aufgaben sowie zur Wirksamkeitsbewertung und Erfolgskontrolle genutzt werden. Dies war ein Ergebnis eines englischsprachigen UBA-Workshop vom 18. – 19. April 2012 in Dessau. Hier wurden erste Erkenntnisse eines laufenden Forschungsvorhabens (FKZ 3710 63 404) sowie Aktivitäten und Erfahrungen einiger Mitgliedsstaaten zur Nutzung von Umweltmonitoringdaten unter REACH präsentiert. Es wurde vorgeschlagen bei der Risikobewertung von Chemikalien unter REACH die stärkere Nutzung von Daten aus dem Umweltmonitoring zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/umweltmonitoring.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Roh- und Trinkwasserschutz unter REACH stärken ===&lt;br /&gt;
13. Juli 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt möchte den Trinkwasserschutz unter REACH stärken. Nur wenige Studien befassen sich bisher mit dem Eintrag von Chemikalien, die unter REACH registrierungspflichtig sind, von der Verwendung bis ins Roh- und Trinkwasser. Das Umweltbundesamt möchte dazu beitragen für die registrierenden Unternehmen geeignete Leitlinien zu entwickeln, damit diese möglichst frühzeitig potentielle Rohwasserkontaminanten identifizieren und ggf. risikomindernde Maßnahmen bei der Verwendung durchführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/rohwasserrelevanz.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzen Sie Ihr Auskunftsrecht ===&lt;br /&gt;
31. Mai 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort hilft Ihnen dieser Strichcode weiter. Mittels der Produktnummer können Sie sich jetzt über besonders besorgniserregende Chemikalien in Alltagsprodukten informieren. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und das Umweltbundesamt haben ein Online-Formular entwickelt, welches automatisch eine Anfrage zu besonders besorgniserregenden Chemikalien beim Hersteller für Sie erstellt. Das Auskunftsrecht ist Bestandteil der Europäischen Chemikalienverordnung REACH, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/auskunftsrecht.htm mehr Informationen zum REACH-Auskunftsrecht &amp;gt;] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verbraucheranfrage.htm Ihre Anfrage zu besonders besorgniserregenden Chemikalien &amp;gt;] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2012/pd12-020_informationslage_zu_chemikalien_verbessert.htm UBA Presseinformation &amp;gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: Bisphenol A ===&lt;br /&gt;
26. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt (UBA) wird 2012 den umstrittenen Stoff Bisphenol A - chemisch 4,4’-Isopropylidenediphenol - im Rahmen der Europäischen Chemikalienverordnung REACH erneut bewerten. Dieser kommt in vielen Alltagsprodukten vor, wie in Thermopapier, CD-Rohlingen sowie in Form von Polykarbonat bspw. im Gehäuse von elektronischen Geräten. UBA-Präsident Jochen Flasbarth: „Mit der REACH-Bewertung soll die möglicherweise schädliche Wirkung von Bisphenol A auf das Hormonsystem sowohl von Umweltorganismen wie der Menschen bewertet und seine Emission in die Umwelt genauer bestimmt werden. Anhand der Ergebnisse wird dann auch das Umweltrisiko neu abgeschätzt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/bisphenol-a.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: R-1234yf ====&lt;br /&gt;
26. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu bewertet werden auch die Umweltauswirkungen des fluorhaltigen Kältemittels R-1234yf – chemisch Tetrafluorpropen oder Polyhaloalkene. Verwendet wird es vor allem als Kältemittel in PKW-Klimaanlagen. In den nächsten Jahren werden große Mengen dieser Chemikalie zum Einsatz kommen. Auch die deutsche Automobilindustrie hat sich entschieden, es ab 2011 in der EU in Klimaanlagen neuer Fahrzeugtypen zu verwenden. Wegen der zu erwartenden hohen Einsatzmenge hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) die für REACH zuständigen Bewertungsbehörden gebeten, die Umwelt- und Gesundheitsrisiken dieses Stoffes im Rahmen des ECHA-Aktionsplanes zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/r1234yf.htm weiterlesen...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: PAN ===&lt;br /&gt;
26. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das langlebige PAN – chemisch N-1-Naphthylaniline – wird in Gummiprodukten und Schmierstoffen eingesetzt. Mit der Stoffbewertung wird das UBA dem Verdacht nachgehen, dass PAN umweltschädliche Eigenschaften besitzt: Der Stoff baut sich in der Umwelt wahrscheinlich nur sehr langsam ab und kann sich zusätzlich in Organismen anreichern und dort giftig wirken. Werden diese drei Eigenschaften nachgewiesen, kann PAN für ein Zulassung- oder ein Beschränkungsverfahren vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/pan.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belebtschlammatmungshemmtest OECD 209 (2010) - jetzt auch englische Version ===&lt;br /&gt;
05. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juli 2010 trat die neue OECD Guideline 209 „Activated Sludge, Respiration Inhibition Test (Carbon and Ammonium Oxidation)” in Kraft. Seit dem gibt es vermehrt Anfragen von Antragstellern und Prüfinstituten zur Interpretation der Richtlinie und zur Durchführung der Studien. Das Umweltbundesamt beantwortet diese Fragen in einem Frage- und Antwort-Dokument und gibt Hinweise dazu, wie eine Studie durchgeführt werden sollte, damit sie vom Umweltbundesamt anerkannt wird. Das Dokument '''gilt für''' alle Vollzüge - '''Pflanzenschutz, Biozide, Arzneimittel und REACh'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/pruefrichtlinien.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kandidatenliste der ECHA ===&lt;br /&gt;
26. Januar 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der besonders besorgnis erregenden Stoffe, welche für eine Aufnahme in das Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe (Anhang XIV der REACH-Verordnung) in Frage kommen, wurde auf 73 Stoffe erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/kandidatenliste.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Workshopreihe des Umweltbundesamtes – REACH in der Praxis ===&lt;br /&gt;
18. Januar 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2013 endet die Registrierungsperiode für Chemikalien mit einer Produktionsmenge von mehr als 100 Tonnen pro Jahr. Für die Registranten meist aus KMU stellt die Umsetzung der rechtlichen Anforderungen von REACH eine besondere Herausforderung dar. Aus diesem Grund werden Umweltbundesamt (UBA) und Bundesumweltministerium (BMU) die erfolgreiche Workshop-Reihe REACH in der Praxis 2012 und 2013 mit insgesamt acht Fachworkshops zu verschiedenen Aspekten der Umsetzung von REACH fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-konferenz.de/ weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== REACH: Erster Erfolg gegen hormonell wirkende Chemikalie ===&lt;br /&gt;
14. Dezember 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Octylphenol bewertet die EU erstmals eine Chemikalie wegen ihrer hormonellen und damit gesundheitlich bedenklichen Wirkung als „besonders besorgniserregenden Stoff“ nach der Chemikalienverordnung REACH. Octylphenol wird bei der Herstellung von Farben, Klebstoffen und Reifen eingesetzt. Studien zeigten, dass der Stoff schon in niedrigen Konzentrationen die Entwicklung und Fortpflanzung von Fischen schädigt. Das UBA hatte den Vorschlag für Deutschland ausgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2011/pd11-061_reach_erster_erfolg_gegen_hormonaehnlichen_stoff.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfaden zum Scaling hilft bei der sicheren Verwendung von Stoffen ===&lt;br /&gt;
01. Dezember 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der EU -Chemikalienverordnung REACH müssen die Bedingungen für die sichere Verwendung von Stoffen von Herstellern, Importeuren und Formulierern an ihre Kunden weitergegeben und von diesen eingehalten werden. Scaling kann helfen zu prüfen, ob eine Anwendung von den Vorgaben abgedeckt ist. Dieses Gutachten*, die dazugehörigen Excel-Vorlagen und ein Leitfaden unterstützen Registranten und Formulierer bei der Entwicklung von Scaling-Hilfen und nachgeschaltete Anwender bei der Durchführung des Scalings.&lt;br /&gt;
:  * „Entwicklung einer Handlungsempfehlung zur Bestimmung der sicheren Verwendungsbedingungen von Chemikalien durch Scaling“; FKZ: 360 01 057&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/scaling_unter_reach.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Leitfaden Nachhaltige Chemikalien - neue Version ===&lt;br /&gt;
25. November 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat in einem Forschungsvorhaben*einen Leitfaden als Entscheidungshilfe für Stoffhersteller, Formulierer und Endanwender von Chemikalien entwickelt. Der Leitfaden soll gewerblichen bzw. industriellen Anwendern helfen Stoffrisiken schrittweise Bewertung zu bewerten und nicht nachhaltige Chemikalien von nachhaltigen Chemikalien zu unterscheiden. Das Umweltbundesamt freut sich über Rückmeldungen zur Anwendung des Leitfadens.&lt;br /&gt;
:  * „Entwicklung von Kriterien und Methoden für nachhaltige Chemikalien“; FKZ: 3708 65 402&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/nachhaltige_chemikalien.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutachten zur aggregierten Exposition ===&lt;br /&gt;
07. Oktober 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzelne Chemikalie kann in verschiedenen Produkten enthalten und für verschiedene Anwendungen im Einsatz sein und von mehreren Herstellern und Importeuren auf den Markt gebracht werden. Die Emissionen der einzelnen Verwendungen können sich in der Umwelt addieren und insgesamt ein unannehmbares Risiko darstellen. Die Berücksichtigung aggregierter Stoffeinträge bei der Expositionsbewertung unter REACH wurde untersucht und es werden Vorschläge für die Umsetzung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/aggregierte_exposition.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzinfo  &amp;quot;Einmal Erzeugnis - immer ein Erzeugnis&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
01. Sept. 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurzinfo soll eine konkrete Hilfestellung für Erzeugnisimporteure und -produzenten sein, den von Deutschland unterstützten Ansatz „Einmal ein Erzeugnis - immer ein Erzeugnis“ in der Praxis umzusetzen. Sie befasst sich vor allem mit den Informations- und Meldepflichten von besonders besorgniserregenden Stoffen im Fall von zusammengesetzten (komplexen) Erzeugnissen, die aus einzelnen Erzeugnissen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.baua.de/de/Presse/Pressemitteilungen/2011/08/pm049-11.html?nn=664262 weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Umweltbundesamt rät zur Regulierung von Octylphenol - Amt empfiehlt ersten hormonell wirksamen Stoff für Bewertung nach EU-Chemikalienrecht ===&lt;br /&gt;
31. August 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster EU-Mitgliedstaat hat Deutschland mit Octylphenol einen hormonell wirkenden Stoff als besonders besorgniserregend identifiziert und seine Bewertung offiziell bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Octylphenol das Hormonsystem in Fischen beeinträchtigt und dadurch die Entwicklung und Fortpflanzung schädigt. Bereits minimale Konzentrationen von wenigen Millionstel Gramm reichen aus. Stimmen die anderen Mitgliedsstaaten im Dezember dem deutschen Vorschlag zu, gilt Octylphenol als „besonders besorgniserregender Stoff“ und wird in die REACH-Kandidatenliste aufgenommen. Das ist der erste Schritt zu einer EU-weiten Zulassungspflicht oder Beschränkung. Octylphenol wird etwa bei der Herstellung von Farben, Beschichtungen, Klebstoffen oder Reifen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/octylphenol.htm weiterlesen...(UBA-Presseinformation)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Leitlinien zu Informationsanforderungen und Stoffsicherheitsbeurteilung === &lt;br /&gt;
24. August 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat eine deutsche Arbeitsübersetzung des Kapitels R.8: Charakterisierung der Dosis[Konzentrations]-Wirkungs-Beziehung für die menschliche Gesundheit (Guidance on information requirements and chemical safety assessment Chapter R.8: Characterisation of dose[concentration]-response for human health) veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/R8.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EU-Chemikalienverordnung REACH: Industrie muss ihre Verantwortung ernster nehmen ===&lt;br /&gt;
02. August 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der 2007 in Kraft getretenen EU-Chemikalienverordnung REACH müssen die Hersteller und Importeure von Chemikalien für ihre Stoffe Dossiers erstellen, um den sicheren Einsatz zu belegen. Doch jedes fünfte Dossier entspricht nach ersten Auswertungen der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) nicht den Vorgaben. „Meine Empfehlung an die Industrie ist, die Eigenverantwortung nicht als Schlupfloch zu sehen, sondern als Chance“, sagt UBA-Präsident Flasbarth. Ergänzend muss die Kontrolle durch die ECHA und die nationalen Behörden verstärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; [http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Umweltbundesamt-Umkehr-der-Beweislast-bei-besonders-besorgniserregenden-Stoffen/54385/2 UBA-Präsident Flasbarth im Interview mit VDI Nachrichten, 29.07.2011]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1518431/ UBA-Präsident Flasbarth im Interview mit Deutschlandfunk, 01.08.2011]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronische Tests in der Umweltbewertung von Chemikalien ===&lt;br /&gt;
01. Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In welchen Fällen erwartet das Umweltbundesamt (UBA) chronische Tests als Grundlage für eine ökotoxikologische Stoffsicherheitsbewertung? Grundlage aller Entscheidungen ist die REACH-Verordnung 1907/2006, die den Herstellern und Importeuren (hier kurz Registranden genannt) von Stoffen als solchen und in Gemischen die Verantwortung für eine adäquate Stoffsicherheitsbeurteilung zuweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/chronische_tests.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bioakkumulation in der PBT-Bewertung ===&lt;br /&gt;
01. Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bioakkumulation ist eines der drei Kriterien, die zusammen betrachtet einen Stoff als besonders besorgniserregend kennzeichnen. Dieser Beitrag erklärt, warum es wichtig ist die Bioakkumulation zu bewerten und was unter dem Begriff zu verstehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/bioakkumulation.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  &amp;quot;Wirksame Kontrolle&amp;quot; von besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC) ===&lt;br /&gt;
01. Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die REACH-Verordnung (EG/1907/2006) unterstellt die Herstellung und Verwendung von Stoffen mit besonders besorgniserregenden Eigenschaften einer Zulassungspflicht. Aus Sicht des Umweltschutzes sind hierbei die Anforderungen an eine wirksame Kontrolle von persistenten, bioakkumulierenden und toxischen Stoffen klärungsbedürftig, deren Zulassung nicht auf Basis einer wirksamen Kontrolle nach Art. 60 Abs. 2 erfolgen kann, sondern im Rahmen einer breiteren Abwägung nach Art. 60 Abs. 4 möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/wirksame_kontrolle.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trichlorbenzene - kritische Stoffe mit Ferntransportpotential ===&lt;br /&gt;
15. Juni 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trichlorbenzene verbleiben lange in der Umwelt, reichern sich in Lebewesen an und sind giftig. Mit Luftströmungen werden sie weltweit in der Atmosphäre verteilt. Wenn sie freigesetzt werden, gelangen die Trichlorbenzene auch in weit abgelegene Regionen, z.B. in die Arktis, und können sich dort in der Natur anreichern, weil sie nur schwer abbaubar sind. Trichlorbenzene sind sehr giftig für Wasserlebewesen. Aufgrund ihrer kritischen Eigenschaften wurden die Trichlorbenzene vom Umweltbundesamt als besonders besorgniserregende Stoffe vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/trichlorbenzene.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz vor besorgniserregenden Stoffen verbessert ===&lt;br /&gt;
31. Mai 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesem Titel gab das Umweltbundesamt am 31.05. eine Presseinformation heraus. Anlass ist die Verpflichtung für Unternehmen, ab dem 01. Juni 2011 besonders besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen gegenüber der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) anzuzeigen. Verbraucher können ihre Auskunftsrechte über diese Stoffe in Erzeugnissen gegenüber Händlern, Herstellern oder Importeuren geltend machen. Eine Antwort muss innerhalb von 45 Tagen erfolgen. Für die Anfragen stellt das UBA einen Musterbrief bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/auskunftsrecht.htm weiterlesen...]  ([http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2011/pdf/pd11-028_schutz_vor_besorgniserregenden_chemikalien_verbessert.pdf UBA-Presseinformation])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 494/2011 der Kommission vom 20. Mai 2011 ===&lt;br /&gt;
25. Mai 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich Anhang XII (Cadmium)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutachten Risikobewertung für Metalle unter REACH ===&lt;br /&gt;
29. April 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risikobewertung für Metalle in der Umwelt dient der Abschätzung der Exposition von Organismen gegenüber Metallen und der Beurteilung möglicher toxischer Effekte auf Organismen. Unter REACH wird diese Bewertung entsprechend einem technischen Leitfaden durchgeführt, der auf einem Bewertungskonzept beruht, das von den Metallverbänden entwickelt wurde. Das Wesentliche an diesem Konzept ist die Berücksichtigung der Bioverfügbarkeit, die eine realitätsnahe und mit wenigen Unsicherheiten behaftete Risikobewertung von Metallen ermöglichen soll. Jedoch werden durch dieses Konzept neue Unsicherheiten eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/risikobewertung_metalle.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notifizierung von Erzeugnissen zum 1. Juni 2011 ===&lt;br /&gt;
14. April 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller und Importeure von Erzeugnissen sind rechtlich verpflichtet, die ECHA zu unterrichten, falls besonders Besorgnis erregende Stoffe der Kandidatenlistemit mehr als 0,1 Massenprozent in ihren Erzeugnis enthalten sind und deren Menge insgesamt mehr als 1 t/a pro Hersteller oder Importeur beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://echa.europa.eu/news/pr/201104/pr_11_08_notify_about_svhc_in_articles_june_20110413_en.asp weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardisierung von Emissionsfaktoren für die Expositionsbeurteilung unter REACH ===&lt;br /&gt;
31. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Stoffsicherheitsbeurteilung unter REACH müssen die verantwortlichen Unternehmen für gefährliche Stoffe die Emissionen in die Umwelt schätzen und für jede Verwendung die Risiken für Mensch und Umwelt charakterisieren. Die Emissionen werden in erster Näherung mit Hilfe von Standardannahmen geschätzt, die die technischen Leitlinien der ECHA festlegen. Diese „Emissionsfaktoren“ fassen eine breite Palette von Verwendungen zusammen und sind eher konservativ angelegt. Um die Emissionen genauer zu ermitteln, haben einige Fachverbände für ihre Branchen „spezifische Emissionsfaktoren“ entwickelt. Auch diese sind Schätzungen, beschreiben die Emissionen aber genauer als die Standardwerte. Ein UBA - Gutachten hat die spezifischen Emissionsfaktoren und die ihnen zugrundeliegenden Annahmen durchleuchtet. Da diese Annahmen nicht immer nachvollziehbar sind, schlagen die Gutachter Verbesserungen zur Dokumentation und Kommunikation der spezifischen Emissionsfaktoren vor. Die Ergebnisse werden mit dem Verband der Chemischen Industrie (CEFIC) und Vertretern aus Industrie sowie Behörden Mitte April 2011 diskutiert. Das Ziel ist, die Emissionen von Industriechemikalien in die Umwelt realistisch zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/emissionsfaktoren.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plastikweichmacher in Kindertagesstätten - Auskunftsrechte für Eltern und Kindergärten nach REACH nutzen ===&lt;br /&gt;
25. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesem Titel hat das UBA am 23.3. eine Presseinformation herausgegeben. Anlass war die Veröffentlichung einer Studie des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland ([[BUND]]), mit der Messergebnisse von [[Weichmacher]]n (Phthalaten) im Staub von Kindertagesstätten vorgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/plastikweichmacher_in_kindertagesstaetten.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EU veröffentlicht neue PBT-/vPvB-Kriterien unter REACH ===&lt;br /&gt;
25. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. März wurde der überarbeitete Anhang XIII der REACH-VO veröffentlicht. Er enthält die neuen PBT-/vPvB-Kriterien, mit deren Hilfe besonders besorgniserregender Stoffe identifiziert werden. Mit dieser wichtigen Aufgabe unter REACH ist auch das Umweltbundesamt betraut und es begrüßte die neuen Kriterien, da sie mit einigen Verbesserungen verbunden sind. Als eine wichtige Neuerung, können nun alle wichtigen Informationen bei der Bewertung der umweltgefährdenden Eigenschaften von Stoffen berücksichtigt werden. Aus diesem Grund sind die neuen PBT-/vPvB-Kriterien ein wichtiger Beitrag für das Ziel von REACH Mensch und Umwelt wirksam vor gefährlichen Stoffen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[PBT|weiterlesen...]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 253/2011 der Kommission vom 15. März 2011 ===&lt;br /&gt;
15. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich Anhang XIII&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 252/2011 der Kommission vom 15. März 2011 ===&lt;br /&gt;
15.März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich Anhang I &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewertung und Regulation von Umwelthormonen ===&lt;br /&gt;
11. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forschungsvorhaben beschäftigte sich mit der Entwicklung von Methoden zur Identifizierung von hormonell wirksamen Stoffen. Die Firmen müssen Daten einreichen um die Sicherheit ihrer Chemikalien zu gewährleisten. Diese reichen jedoch nicht aus um hormonelle Wirkungen zu bestimmen. Es wurden daher verschieden Methoden eingesetzt um dafür Kriterien zu entwickeln. So sollte ein Werkzeug für die Stoffevaluierung erstellt werden.&lt;br /&gt;
(FKZ: 206 67 448/05)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/umwelthormone.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 1152/2010 der Kommission vom 8. Dezember 2010 ===&lt;br /&gt;
08. Februar 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung — zwecks Anpassung an den technischen Fortschritt — der Verordnung (EG) Nr. 440/2008 zur Festlegung von Prüfmethoden gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewertung trinkwasserrelevanter Chemikalien im Rahmen der REACH-VO ===&lt;br /&gt;
13. Januar 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von REACH wird bislang die Bewertung der Trinkwasserrelevanz von Stoffen nicht explizit gefordert. Das Umweltbundesamt sieht es als eine wichtige Aufgabe den Trinkwasserschutz unter REACH zu stärken. In einem ersten Gutachten konnten bereits Screening-Kriterien abgeleitet werden, die zukünftig sowohl von Industrie als auch Behörden genutzt werden können, um potentiell trinkwasserrelevante Stoffe frühzeitig zu identifizieren.&lt;br /&gt;
(FKZ: 36301241)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/trinkwasserrelevanz.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachhaltiger Innovationsmotor Chemikalienleasing ===&lt;br /&gt;
15.Oktober 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes* wurden in Deutschland Pilotprojekte zu Chemikalienleasing initiiert, um praktische Erfahrungen zu gewinnen sowie um Qualitätskriterien für umwelt- und gesundheitgerechtes Chemikalienleasing zu überprüfen. Die Pilotprojekte zeigten hierbei eindrucksvoll, dass die Verknüpfung von ambitionierten Umweltzielen mit wirtschaftlichen Interessen ein nachhaltiges Chemikalienmanagement mit Vorteilen für beide, Ökonomie und Umwelt, ermöglicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(*) “Chemikalienleasing als Modell zur nachhaltigen Entwicklung mit Prüfprozeduren und Qualitätskriterien anhand von Pilotprojekten in Deutschland“ (FKZ: 3707 67 407)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/chemikalienleasing.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfaden Nachhaltige Chemikalien ===&lt;br /&gt;
15.Oktober 2010 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat in einem Forschungsvorhaben* einen Leitfaden als Entscheidungshilfe für Stoffhersteller, Formulierer und Endanwender von Chemikalien entwickelt. Der Leitfaden soll gewerblichen bzw. industriellen Anwendern helfen Stoffrisiken schrittweise Bewertung zu bewerten und nicht nachhaltige Chemikalien von nachhaltigen Chemikalien zu unterscheiden. Das Umweltbundesamt freut sich über Rückmeldungen zur Anwendung des Leitfadens.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(*) „Entwicklung von Kriterien und Methoden für nachhaltige Chemikalien“; FKZ: 3708 65 402&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/nachhaltige_chemikalien.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berichtigung der Verordnung (EG) Nr. 987/2008 der Kommission vom 8. Oktober 2008 === &lt;br /&gt;
08.Oktober 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich der Anhänge IV und V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss des F+E-Vorhabens &amp;quot;Analyse der Umsetzung der Anforderungen von Artikel 7 unter REACH bei importierten Erzeugnissen&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
21. Juli 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem hier dargestellten Projekt wurde untersucht, ob die Regeln für Chemikalien in Erzeugnissen unter REACH ausreichenden Schutz für Verbraucher und Umwelt vor Chemikalienrisiken bieten und ob sie innereuropäische Hersteller gegenüber Importeuren von Erzeugnissen aus dem nicht-europäischen Ausland benachteiligen. Daher waren zentrale Projektfragen, wie der Vollzug in den Bundesländern gestaltet werden kann, wie die Importeure REACH-Konformität praktizieren und nachweisen können und wie ausreichender Schutz für Mensch und Umwelt erreicht werden kann. Schwachstellen der Anforderungen unter REACH an Importeure von Chemikalien in Erzeugnissen wurden identifiziert und analysiert. Zudem wurden Möglichkeiten entwickelt, um Anwenderinformationen zu Chemikalien in (importierten) Erzeugnissen effektiver und effizienter bereit zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/importierte_erzeugnisse.htm weiterlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infoveranstaltung &amp;quot;CLP und REACH - Die Frist 1. Dezember 2010 rückt näher&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
24. Juni 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkt der Veranstaltung sind die Aufgaben unter REACH und CLP im Hinblick auf die bald endenden Fristen zum 1. Dezember 2010 und Verknüpfungen zwischen REACH und CLP. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Referentinnen und Referenten der ECHA, der Industrie und des REACH-CLP Helpdesk der BAuApräsentieren Vorträge zu aktuellen Themen der [[CLP-Verordnung|CLP-]] und REACH-Verordnung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Stahlhalle der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA), Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datum: 30.08.2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UBA gibt neues Hintergrundpapier zu Bisphenol A heraus ===&lt;br /&gt;
18. Juni 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisphenol A steckt in vielen Alltagsgegenständen: Konservendosen, DVDs, Thermopapier, Lebensmittelverpackungen und Babyflaschen. Aus diesen Produkten kann sich der Stoff lösen und dann auch von Menschen aufgenommen werden. Herstellung, Weiterverarbeitung und&lt;br /&gt;
Recycling kann Flüsse und Seen mit Bisphenol A belasten.&lt;br /&gt;
Mit diesem Hintergrundpapier möchte das Umweltbundesamt erläutern, was für ein Stoff Bisphenol A ist, wozu er verwendet wird, wie er wirkt und wie das UBA und andere das Risiko für Mensch und Umwelt beurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3782.pdf zum Hintergrundpapier] - [http://umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2010/pdf/pd10-033_bisphenol_a_massenchemikalie_mit_unerwuenschten_nebenwirkungen.pdf UBA Presseinformation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UBA gibt neue Broschüre zu Fluorhaltigen Schaumlöschmitteln heraus ===&lt;br /&gt;
07. Juni 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehren retten, bergen, löschen, schützen. Auch die Umwelt. Besonders effektiv lassen sich Brände von Chemikalien, Treibstoffen und schmelzenden Kunststoffen mit fluorhaltigen Löschschäumen bekämpfen. Diese sind jedoch aus Umweltsicht Besorgnis erregend. Der Ratgeber “Fluorhaltige Schaumlöschmittel umweltschonend verwenden“, den das UBA zusammen mit Feuerwehr und Brandschutzverbänden erstellt hat, unterstützt Feuerwehren und Betreiber stationärer Löschanlagen bei der Auswahl geeigneter Löschmittel und gibt Hinweise zur Entsorgung belasteter Löschwässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/dokumente/Merkblatt_fluorhaltige_Schaumloeschmittel.pdf zur Broschüre] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 276/2010 der Kommission vom 31. März 2010 ===&lt;br /&gt;
06. April 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) in Bezug auf Anhang XVII (Dichlormethan, Lampenöle und flüssige Grillanzünder sowie zinnorganische Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== neue IUCLID-Version 5.2 ab jetzt verfügbar ===&lt;br /&gt;
17. Februar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IUCLID- 5.0/5.1 Daten können in IUCLID 5.2 importiert werden – nicht umgekehrt! IUCLID 5.2 muss nach dem REACH-IT Update zur Vorbereitung der Unterlagen für die Einreichung verwendet werden.&lt;br /&gt;
Bis März 2010 können Registranden noch mit der IUCLID Version 5.0 oder 5.1 ihre Unterlagen einreichen. Nach diesem Zeitpunkt sind sie aufgefordert IUCLID 5.2 zu verwenden und ihre Daten bereits mit der neuen Version einzureichen. Die neue IUCLID Version 5.2 enthält ein verbessertes OECD harmonisiertes Template, eine Anpassung an die neue '''CLP-Verordnung''' sowie neueste Updates zu [[GHS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/iuclid.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
Siehe: [http://www.reach-info.de/ UmweltBundesAmt (UBA) - REACH] - Abgerufen: 21.02.2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gefahrstoff]]e&lt;br /&gt;
* [[Innenraumluft - Richtwerte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe| REACH]][[Kategorie:Stoffkunde]][[Kategorie:Normung]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=REACH&amp;diff=42244</id>
		<title>REACH</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=REACH&amp;diff=42244"/>
		<updated>2014-12-12T09:19:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Ferntransportpotential – Eine Eigenschaft von Chemikalien, die unter REACH zu berücksichtigen ist */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;REACH - ''Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals'' - Registrierung, Bewertung und Zulassung chemischer Stoffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== REACH - was ist das? ==&lt;br /&gt;
Die Europäische Chemikalienverordnung REACH soll ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sicherstellen. Gemäß REACH müssen Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender ihre Chemikalien registrieren und sind für deren sichere Verwendung selbst verantwortlich. Die Registrierungsunterlagen werden von den Behörden nur stichprobenartig inhaltlich überprüft. Ausgewählte Stoffe werden von den Behörden bewertet und ggf. einer Regelung zugeführt. Besonders besorgniserregende Stoffe kommen in das Zulassungsverfahren. Als weitere Regulierungsmöglichkeit sieht REACH das Instrument der Beschränkung vor. Schließlich enthält REACH Bestimmungen zur Informationsweitergabe in der Lieferkette und Auskunftsrechte für Verbraucher. Über ein Online-Formular können Verbraucher anfragen, welche besonders besorgniserregenden Stoffe sich in Alltagsprodukten befinden.&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/einfuehrung.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfragen können schnell und einfach per [http://www.reach-info.de/verbraucheranfrage.htm Online-Formular] gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles '' - Chronologie''==&lt;br /&gt;
=== PFC-Planet: Chemikalien sind überall === 	&lt;br /&gt;
11. Februar 2013  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemikalien im Trinkwasser und in der Muttermilch? Was viele nicht ahnen, ist Alltag. Eine App des Umweltbundesamts erklärt, wie Perfluorchemikalien (PFC) in unsere Nahrungskette und Körper gelangen – und welche Konsequenzen das hat. Videos und animierte Schaubilder zeigen aber auch, was Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen tun können. Informieren Sie sich über unsichtbare Chemie. Für die besonders langlebigen PFC geht das jetzt noch einfacher mit der kostenlosen App „PFC-Planet“ für das iPad. Nutzen Sie über dieses Portal außerdem Ihr Auskunftsrecht zu besonders besorgniserregenden Chemikalien in Produkten.&lt;br /&gt;
* [https://itunes.apple.com/de/app/id583898618?mt=8&amp;amp;affId=1860684 iPad-App &amp;quot;PFC-Planet&amp;quot; &amp;gt;]&lt;br /&gt;
* [http://www.reach-info.de/verbraucheranfrage.htm Verbraucher-Auskunft zu besonders besorgniserregenden Chemikalien &amp;gt;]&lt;br /&gt;
* [http://www.reach-info.de/pfc.htm weitere Informationen zu Per- und polyfluorierten Chemikalien &amp;gt;]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Hintergrundpapier PAK - ab sofort auch englische Version verfügbar ===&lt;br /&gt;
30. Januar 2013  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europäische Kommission will Verbraucherprodukte sicherer machen. Dafür schlägt sie einheitliche Grenzwerte für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) vor. Diese sind in vielen Produkten enthalten, zum Beispiel in Reifen und in Spielzeug. Wegen ihrer besorgniserregenden Eigenschaften gefährden sie die Gesundheit und die Umwelt. “Wir begrüßen ausdrücklich, dass die EU-Kommission zwei Jahre nach dem deutschen Vorschlag eine angemessene Regulierung für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe initiiert“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes. Um auch die Öffentlichkeit über diese Stoffgruppe aufzuklären, legt das Umweltbundesamt ein neues Hintergrundpapier über Quellen, Wirkungen und Risiken der PAK vor.&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2012/pd12-044_polyzyklische_aromatische_kohlenwasserstoffe_umweltschaedlich_giftig_unvermeidbar.htm UBA Presseinformation &amp;gt;]&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4395.html Hintergrundpapier &amp;gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel der EU-Kommission erreicht: 138 besonders besorgniserregende Stoffe auf der Kandidatenliste ===&lt;br /&gt;
19. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 10. bis 14.12.2012 tagte der Ausschuss der Mitgliedstaaten und nahm, 54 weitere Stoffe auf die REACH Kandidatenliste auf. Damit erreicht die EU Kommission ihr Ziel, bis Ende 2012 136 Stoffe auf der Liste zu haben.&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat intensiv an der Identifizierung von Kandidatenstoffen mitgearbeitet. Seit Inkrafttreten von REACH hat das UBA 18 Stoffe als besonders besorgniserregend vorgeschlagen, zuletzt [http://www.reach-info.de/pfc_weiter_im_visier.htm vier perfluorierte Chemikalien, Nonylphenol und Oktylphenolethoxylate]. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das nächste Ziel der Kommission ist, bis 2020 alle relevanten besonders besorgniserregenden Stoffe auf die Liste aufzunehmen und regulierende Maßnahmen einzuleiten. Dazu stimmt die EU-Kommission derzeit mit den Mitgliedstaaten einen Arbeitsplan ab („Road-map“).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kandidatenliste: http://echa.europa.eu/candidate-list-table (Ergänzung voraussichtlich am 21.12.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH-Pflichten des Handels – Neuer UBA-FLYER für den Einzelhandel	===&lt;br /&gt;
12. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährliche Chemikalien in Sportschuhen, Textilien oder Kinderspielzeug erregen die Gemüter. Wenn ein besonders besorgniserregender Stoff in einem Produkt vorkommt, muss dies Verbraucherinnen und Verbrauchern auf Anfrage mitgeteilt werden – innerhalb von 45 Tagen. Doch wie verhält man sich als Einzelhändler bei einer Verbraucheranfrage und welche Stoffe gelten überhaupt als besonders besorgniserregend? Auf diese und weitere Fragen antwortet der neue Flyer des Umweltbundesamtes „Chemikalien in Produkten“, der gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) herausgegeben wird. Hier kann der Flyer kostenlos herunter geladen werden: [http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4368.html REACH-Pflichten des Handels]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) weiter im Visier === &lt;br /&gt;
10. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 50 KW entscheidet das Mitgliedstaatenkommittee (MSC) der Europäischen Chemikalienbehörde (ECHA) über die besonders besorgniserregenden Eigenschaften der ersten vier per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC). Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass die langkettigen perfluorierten Carbonsäuren C11-14-PFCA als sehr persistente und sehr bioakkumulierende Chemikalien (vPvB) identifiziert werden. Vorgeschlagen hatte dies das UBA im August: http://www.reach-info.de/pfc.htm  Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) verleihen unter anderem Textilien wasserdichte und schmutzabweisende Eigenschaften. Greenpeace hat in einer aktuellen Studie solche Stoffe in Outdoorkleidung nachgewiesen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/pfc_weiter_im_visier.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Alles über Chemikalien - eChemPortal wächst weiter	=== &lt;br /&gt;
06. Dezember 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemikalien sind alltäglich. Einen einfachen und schnellen Zugriff auf qualitätsgesicherte Informationen zu chemischen Eigenschaften von Chemikalien sowie zu Gefahren für Umwelt und Gesundheit bietet das eChemPortal. Zwei Herangehensweisen sind möglich – die Suche nach Informationen zu einer bestimmten Chemikalie (Chemical Substance Search) oder die Suche nach verschiedenen Chemikalien, welche bestimmte Eigenschaften gemein haben (Chemical Property Data Search). eChemPortal ist kostenlos zugänglich und erleichtert den Zugang zu Informationen durch ein einheitliches Abfrageformat für Daten aus 26 bereits angeschlossenen globalen Datenbanken, unter anderem der ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur – mit allen dort unter REACH registrierten Chemikalien. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/stoffdaten.htm Linkliste zu Stoffdaten ...] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.echemportal.org/echemportal/page.action?pageID=0 eChemPortal &amp;gt;]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ergebnisbericht zu Multistakeholder-Workshop zur Erstellung und Anwendung von spERCs veröffentlicht	=== &lt;br /&gt;
28. November 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Registrierung eines Stoffes muss unter Umständen eine Schätzung der Höhe der Einträge in die Umwelt erfolgen. Die im REACH-Leitfäden R.16 für bestimmte Anwendungen festgelegten Emissionsfaktoren werden von Industrievertretern als zu hoch angesehen und führen aus ihrer Sicht zu einer Überschätzung der Emissionen in die Umwelt. Aus diesem Grund entwickelten Industrieverbände branchenspezifische Emissionsfaktoren (spERCs), die auf dem brancheneigenen Wissen basieren und zum Teil auch Stoffeigenschaften berücksichtigen. In einem Fachworkshop im April 2011 stellten Vertreter von Branchen und Behörden ihre Vorgehensweise bei der Entwicklung von spERCs vor. [http://www.reach-info.de/spercs.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In context of the registration of a substance registrants may have to conduct an estimation of the emissions to the environment. The default emission factors in the REACH TGD on Chemical Safety Assessment and Information Requirements (part R.16) are regarded by industry representants to be too conservative and to overestimate the emissions from real processes in industry. Because of this reason several industry associations developed specific emission factors (spERCs) which take into account specific processes within an industry sector and substance specific properties. In April 2011 representatives from industry and authorities organised an expert workshop where procedural methods for developing spERCs and findings from a research project on the reliability of spERCs were presented. [http://www.reach-info.de/spercs.htm Further information...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe – Umweltschädlich – Giftig – Unvermeidbar? === &lt;br /&gt;
21. November 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europäische Kommission will Verbraucherprodukte sicherer machen. Dafür schlägt sie einheitliche Grenzwerte für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) vor. Diese sind in vielen Produkten enthalten, zum Beispiel in Reifen und in Spielzeug. Wegen ihrer besorgniserregenden Eigenschaften gefährden sie die Gesundheit und die Umwelt. “Wir begrüßen ausdrücklich, dass die EU-Kommission zwei Jahre nach dem deutschen Vorschlag eine angemessene Regulierung für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe initiiert“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes. Um auch die Öffentlichkeit über diese Stoffgruppe aufzuklären, legt das Umweltbundesamt ein neues Hintergrundpapier über Quellen, Wirkungen und Risiken der PAK vor. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2012/pd12-044_polyzyklische_aromatische_kohlenwasserstoffe_umweltschaedlich_giftig_unvermeidbar.htm UBA Presseinformation &amp;gt;] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4372.pdf Hintergrundpapier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abverkaufsfrist für nach Stoffrichtlinie gekennzeichnete Stoffe endet zum 01.12.2012 ===	&lt;br /&gt;
12. Oktober 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen ist seit dem 01.12.2010 die CLP-Verordnung (EU-Verordnung 1272/2008) verbindlich anzuwenden. Für Stoffe, die vor diesem Zeitpunkt in Verkehr gebracht wurden und noch gemäß der Stoffrichtlinie (67/548/EWG) eingestuft, gekennzeichnet und verpackt wurden, endet zum 01.12.2012 die zweijährige Abverkaufsfrist. Somit sind ab dem 01.12.2012 alle Gebinde mit chemischen Stoffen nur noch entsprechend der CLP-Verordnung zu kennzeichnen. Im Sicherheitsdatenblatt ist neben der Einstufung gemäß CLP-Verordnung auch weiterhin die Einstufung gemäß Stoffrichtlinie anzugeben. Diese Übergangsfrist endet zum 01.06.2015.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== 2. ATP zur CLP-Verordnung wird zum 01.12.2012 für Stoffe verbindlich ===	&lt;br /&gt;
12. Oktober 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 01.12.2012 wird die 2. ATP (Anpassung an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt) der CLP-Verordnung (Verordnung (EU) Nr. 286/2011) für Stoffe verbindlich. Mit der 2. ATP wird die CLP-Verordnung an die 3. Fassung des Global Harmonisierten Systems (GHS) angepasst. Eine wesentliche Neuerung ist die Verwendung von Daten zur chronischen aquatischen Toxizität für die Einstufung. Sind chronisch aquatische Toxizitätswerte (z.B.: NOEC) vorhanden, müssen diese nun bei einer chronisch gewässergefährdenden Einstufung (Chronisch Kategorie 1 bis 3) berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ferntransportpotenzial – Eine Eigenschaft von Chemikalien, die unter REACH zu berücksichtigen ist === 	&lt;br /&gt;
10. Oktober 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferntransport ist der Transport einer Chemikalie mit Luft- oder Meeresströmungen über viele hundert Kilometer weit. Vor allem Chemikalien, die bei der Herstellung, Verwendung oder Entsorgung in die Umwelt gelangen und dort nicht oder nur sehr langsam abgebaut werden, gelangen so auch in entlegene Regionen wie in die Arktis oder in Gebirgsregionen und stören dort die empfindlichen Ökosysteme. Das UBA hat eine Studie „Bewertungsverfahren zur Identifizierung zulassungspflichtiger Stoffe“ (Forschungskennzeichen 370965409) erarbeiten lassen. In dieser Studie haben die Universität Osnabrück und die ETH Zürich den Ferntransport von Chemikalien untersucht und vorgeschlagen, wie das Ferntransport-Potential (LRTP) besser in die Regelungen der EU-Chemikalienverordnung REACH integriert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/ferntransportpotential.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ECHA ruft zur Kommentierung von 54 Vorschlägen für besonders besorgniserregende Stoffe auf === &lt;br /&gt;
12. September 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der EU-kommission - 136 besonders besorgniserregende Stoffe auf der Kandidatenliste bis Ende 2012 - wird vorraussichtlich erreicht. Zu den 17 Vorschlägen der Mitgliedstaaten bringt die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) überraschend 37 weitere Stoffe zur Identifizierung als besonders besorgniserregend ein. Das UBA trägt sechs Stoffe bei und unterstützt damit eine lange Kandidatenliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/vorschlaege_svhc.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltmonitoring ===&lt;br /&gt;
13. Juli 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltmonitoring sollte unter REACH stärker für regulatorische Aufgaben sowie zur Wirksamkeitsbewertung und Erfolgskontrolle genutzt werden. Dies war ein Ergebnis eines englischsprachigen UBA-Workshop vom 18. – 19. April 2012 in Dessau. Hier wurden erste Erkenntnisse eines laufenden Forschungsvorhabens (FKZ 3710 63 404) sowie Aktivitäten und Erfahrungen einiger Mitgliedsstaaten zur Nutzung von Umweltmonitoringdaten unter REACH präsentiert. Es wurde vorgeschlagen bei der Risikobewertung von Chemikalien unter REACH die stärkere Nutzung von Daten aus dem Umweltmonitoring zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/umweltmonitoring.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Roh- und Trinkwasserschutz unter REACH stärken ===&lt;br /&gt;
13. Juli 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt möchte den Trinkwasserschutz unter REACH stärken. Nur wenige Studien befassen sich bisher mit dem Eintrag von Chemikalien, die unter REACH registrierungspflichtig sind, von der Verwendung bis ins Roh- und Trinkwasser. Das Umweltbundesamt möchte dazu beitragen für die registrierenden Unternehmen geeignete Leitlinien zu entwickeln, damit diese möglichst frühzeitig potentielle Rohwasserkontaminanten identifizieren und ggf. risikomindernde Maßnahmen bei der Verwendung durchführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/rohwasserrelevanz.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzen Sie Ihr Auskunftsrecht ===&lt;br /&gt;
31. Mai 2012  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort hilft Ihnen dieser Strichcode weiter. Mittels der Produktnummer können Sie sich jetzt über besonders besorgniserregende Chemikalien in Alltagsprodukten informieren. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und das Umweltbundesamt haben ein Online-Formular entwickelt, welches automatisch eine Anfrage zu besonders besorgniserregenden Chemikalien beim Hersteller für Sie erstellt. Das Auskunftsrecht ist Bestandteil der Europäischen Chemikalienverordnung REACH, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/auskunftsrecht.htm mehr Informationen zum REACH-Auskunftsrecht &amp;gt;] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verbraucheranfrage.htm Ihre Anfrage zu besonders besorgniserregenden Chemikalien &amp;gt;] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2012/pd12-020_informationslage_zu_chemikalien_verbessert.htm UBA Presseinformation &amp;gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: Bisphenol A ===&lt;br /&gt;
26. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt (UBA) wird 2012 den umstrittenen Stoff Bisphenol A - chemisch 4,4’-Isopropylidenediphenol - im Rahmen der Europäischen Chemikalienverordnung REACH erneut bewerten. Dieser kommt in vielen Alltagsprodukten vor, wie in Thermopapier, CD-Rohlingen sowie in Form von Polykarbonat bspw. im Gehäuse von elektronischen Geräten. UBA-Präsident Jochen Flasbarth: „Mit der REACH-Bewertung soll die möglicherweise schädliche Wirkung von Bisphenol A auf das Hormonsystem sowohl von Umweltorganismen wie der Menschen bewertet und seine Emission in die Umwelt genauer bestimmt werden. Anhand der Ergebnisse wird dann auch das Umweltrisiko neu abgeschätzt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/bisphenol-a.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: R-1234yf ====&lt;br /&gt;
26. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu bewertet werden auch die Umweltauswirkungen des fluorhaltigen Kältemittels R-1234yf – chemisch Tetrafluorpropen oder Polyhaloalkene. Verwendet wird es vor allem als Kältemittel in PKW-Klimaanlagen. In den nächsten Jahren werden große Mengen dieser Chemikalie zum Einsatz kommen. Auch die deutsche Automobilindustrie hat sich entschieden, es ab 2011 in der EU in Klimaanlagen neuer Fahrzeugtypen zu verwenden. Wegen der zu erwartenden hohen Einsatzmenge hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) die für REACH zuständigen Bewertungsbehörden gebeten, die Umwelt- und Gesundheitsrisiken dieses Stoffes im Rahmen des ECHA-Aktionsplanes zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/r1234yf.htm weiterlesen...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: PAN ===&lt;br /&gt;
26. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das langlebige PAN – chemisch N-1-Naphthylaniline – wird in Gummiprodukten und Schmierstoffen eingesetzt. Mit der Stoffbewertung wird das UBA dem Verdacht nachgehen, dass PAN umweltschädliche Eigenschaften besitzt: Der Stoff baut sich in der Umwelt wahrscheinlich nur sehr langsam ab und kann sich zusätzlich in Organismen anreichern und dort giftig wirken. Werden diese drei Eigenschaften nachgewiesen, kann PAN für ein Zulassung- oder ein Beschränkungsverfahren vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/pan.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belebtschlammatmungshemmtest OECD 209 (2010) - jetzt auch englische Version ===&lt;br /&gt;
05. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juli 2010 trat die neue OECD Guideline 209 „Activated Sludge, Respiration Inhibition Test (Carbon and Ammonium Oxidation)” in Kraft. Seit dem gibt es vermehrt Anfragen von Antragstellern und Prüfinstituten zur Interpretation der Richtlinie und zur Durchführung der Studien. Das Umweltbundesamt beantwortet diese Fragen in einem Frage- und Antwort-Dokument und gibt Hinweise dazu, wie eine Studie durchgeführt werden sollte, damit sie vom Umweltbundesamt anerkannt wird. Das Dokument '''gilt für''' alle Vollzüge - '''Pflanzenschutz, Biozide, Arzneimittel und REACh'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/pruefrichtlinien.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kandidatenliste der ECHA ===&lt;br /&gt;
26. Januar 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der besonders besorgnis erregenden Stoffe, welche für eine Aufnahme in das Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe (Anhang XIV der REACH-Verordnung) in Frage kommen, wurde auf 73 Stoffe erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/kandidatenliste.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Workshopreihe des Umweltbundesamtes – REACH in der Praxis ===&lt;br /&gt;
18. Januar 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2013 endet die Registrierungsperiode für Chemikalien mit einer Produktionsmenge von mehr als 100 Tonnen pro Jahr. Für die Registranten meist aus KMU stellt die Umsetzung der rechtlichen Anforderungen von REACH eine besondere Herausforderung dar. Aus diesem Grund werden Umweltbundesamt (UBA) und Bundesumweltministerium (BMU) die erfolgreiche Workshop-Reihe REACH in der Praxis 2012 und 2013 mit insgesamt acht Fachworkshops zu verschiedenen Aspekten der Umsetzung von REACH fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-konferenz.de/ weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== REACH: Erster Erfolg gegen hormonell wirkende Chemikalie ===&lt;br /&gt;
14. Dezember 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Octylphenol bewertet die EU erstmals eine Chemikalie wegen ihrer hormonellen und damit gesundheitlich bedenklichen Wirkung als „besonders besorgniserregenden Stoff“ nach der Chemikalienverordnung REACH. Octylphenol wird bei der Herstellung von Farben, Klebstoffen und Reifen eingesetzt. Studien zeigten, dass der Stoff schon in niedrigen Konzentrationen die Entwicklung und Fortpflanzung von Fischen schädigt. Das UBA hatte den Vorschlag für Deutschland ausgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2011/pd11-061_reach_erster_erfolg_gegen_hormonaehnlichen_stoff.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfaden zum Scaling hilft bei der sicheren Verwendung von Stoffen ===&lt;br /&gt;
01. Dezember 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der EU -Chemikalienverordnung REACH müssen die Bedingungen für die sichere Verwendung von Stoffen von Herstellern, Importeuren und Formulierern an ihre Kunden weitergegeben und von diesen eingehalten werden. Scaling kann helfen zu prüfen, ob eine Anwendung von den Vorgaben abgedeckt ist. Dieses Gutachten*, die dazugehörigen Excel-Vorlagen und ein Leitfaden unterstützen Registranten und Formulierer bei der Entwicklung von Scaling-Hilfen und nachgeschaltete Anwender bei der Durchführung des Scalings.&lt;br /&gt;
:  * „Entwicklung einer Handlungsempfehlung zur Bestimmung der sicheren Verwendungsbedingungen von Chemikalien durch Scaling“; FKZ: 360 01 057&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/scaling_unter_reach.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Leitfaden Nachhaltige Chemikalien - neue Version ===&lt;br /&gt;
25. November 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat in einem Forschungsvorhaben*einen Leitfaden als Entscheidungshilfe für Stoffhersteller, Formulierer und Endanwender von Chemikalien entwickelt. Der Leitfaden soll gewerblichen bzw. industriellen Anwendern helfen Stoffrisiken schrittweise Bewertung zu bewerten und nicht nachhaltige Chemikalien von nachhaltigen Chemikalien zu unterscheiden. Das Umweltbundesamt freut sich über Rückmeldungen zur Anwendung des Leitfadens.&lt;br /&gt;
:  * „Entwicklung von Kriterien und Methoden für nachhaltige Chemikalien“; FKZ: 3708 65 402&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/nachhaltige_chemikalien.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutachten zur aggregierten Exposition ===&lt;br /&gt;
07. Oktober 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzelne Chemikalie kann in verschiedenen Produkten enthalten und für verschiedene Anwendungen im Einsatz sein und von mehreren Herstellern und Importeuren auf den Markt gebracht werden. Die Emissionen der einzelnen Verwendungen können sich in der Umwelt addieren und insgesamt ein unannehmbares Risiko darstellen. Die Berücksichtigung aggregierter Stoffeinträge bei der Expositionsbewertung unter REACH wurde untersucht und es werden Vorschläge für die Umsetzung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/aggregierte_exposition.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzinfo  &amp;quot;Einmal Erzeugnis - immer ein Erzeugnis&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
01. Sept. 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurzinfo soll eine konkrete Hilfestellung für Erzeugnisimporteure und -produzenten sein, den von Deutschland unterstützten Ansatz „Einmal ein Erzeugnis - immer ein Erzeugnis“ in der Praxis umzusetzen. Sie befasst sich vor allem mit den Informations- und Meldepflichten von besonders besorgniserregenden Stoffen im Fall von zusammengesetzten (komplexen) Erzeugnissen, die aus einzelnen Erzeugnissen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.baua.de/de/Presse/Pressemitteilungen/2011/08/pm049-11.html?nn=664262 weiterlesen...]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Umweltbundesamt rät zur Regulierung von Octylphenol - Amt empfiehlt ersten hormonell wirksamen Stoff für Bewertung nach EU-Chemikalienrecht ===&lt;br /&gt;
31. August 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster EU-Mitgliedstaat hat Deutschland mit Octylphenol einen hormonell wirkenden Stoff als besonders besorgniserregend identifiziert und seine Bewertung offiziell bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Octylphenol das Hormonsystem in Fischen beeinträchtigt und dadurch die Entwicklung und Fortpflanzung schädigt. Bereits minimale Konzentrationen von wenigen Millionstel Gramm reichen aus. Stimmen die anderen Mitgliedsstaaten im Dezember dem deutschen Vorschlag zu, gilt Octylphenol als „besonders besorgniserregender Stoff“ und wird in die REACH-Kandidatenliste aufgenommen. Das ist der erste Schritt zu einer EU-weiten Zulassungspflicht oder Beschränkung. Octylphenol wird etwa bei der Herstellung von Farben, Beschichtungen, Klebstoffen oder Reifen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/octylphenol.htm weiterlesen...(UBA-Presseinformation)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Leitlinien zu Informationsanforderungen und Stoffsicherheitsbeurteilung === &lt;br /&gt;
24. August 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat eine deutsche Arbeitsübersetzung des Kapitels R.8: Charakterisierung der Dosis[Konzentrations]-Wirkungs-Beziehung für die menschliche Gesundheit (Guidance on information requirements and chemical safety assessment Chapter R.8: Characterisation of dose[concentration]-response for human health) veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/R8.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EU-Chemikalienverordnung REACH: Industrie muss ihre Verantwortung ernster nehmen ===&lt;br /&gt;
02. August 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der 2007 in Kraft getretenen EU-Chemikalienverordnung REACH müssen die Hersteller und Importeure von Chemikalien für ihre Stoffe Dossiers erstellen, um den sicheren Einsatz zu belegen. Doch jedes fünfte Dossier entspricht nach ersten Auswertungen der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) nicht den Vorgaben. „Meine Empfehlung an die Industrie ist, die Eigenverantwortung nicht als Schlupfloch zu sehen, sondern als Chance“, sagt UBA-Präsident Flasbarth. Ergänzend muss die Kontrolle durch die ECHA und die nationalen Behörden verstärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; [http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Umweltbundesamt-Umkehr-der-Beweislast-bei-besonders-besorgniserregenden-Stoffen/54385/2 UBA-Präsident Flasbarth im Interview mit VDI Nachrichten, 29.07.2011]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1518431/ UBA-Präsident Flasbarth im Interview mit Deutschlandfunk, 01.08.2011]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronische Tests in der Umweltbewertung von Chemikalien ===&lt;br /&gt;
01. Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In welchen Fällen erwartet das Umweltbundesamt (UBA) chronische Tests als Grundlage für eine ökotoxikologische Stoffsicherheitsbewertung? Grundlage aller Entscheidungen ist die REACH-Verordnung 1907/2006, die den Herstellern und Importeuren (hier kurz Registranden genannt) von Stoffen als solchen und in Gemischen die Verantwortung für eine adäquate Stoffsicherheitsbeurteilung zuweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/chronische_tests.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bioakkumulation in der PBT-Bewertung ===&lt;br /&gt;
01. Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bioakkumulation ist eines der drei Kriterien, die zusammen betrachtet einen Stoff als besonders besorgniserregend kennzeichnen. Dieser Beitrag erklärt, warum es wichtig ist die Bioakkumulation zu bewerten und was unter dem Begriff zu verstehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/bioakkumulation.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  &amp;quot;Wirksame Kontrolle&amp;quot; von besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC) ===&lt;br /&gt;
01. Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die REACH-Verordnung (EG/1907/2006) unterstellt die Herstellung und Verwendung von Stoffen mit besonders besorgniserregenden Eigenschaften einer Zulassungspflicht. Aus Sicht des Umweltschutzes sind hierbei die Anforderungen an eine wirksame Kontrolle von persistenten, bioakkumulierenden und toxischen Stoffen klärungsbedürftig, deren Zulassung nicht auf Basis einer wirksamen Kontrolle nach Art. 60 Abs. 2 erfolgen kann, sondern im Rahmen einer breiteren Abwägung nach Art. 60 Abs. 4 möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/wirksame_kontrolle.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trichlorbenzene - kritische Stoffe mit Ferntransportpotential ===&lt;br /&gt;
15. Juni 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trichlorbenzene verbleiben lange in der Umwelt, reichern sich in Lebewesen an und sind giftig. Mit Luftströmungen werden sie weltweit in der Atmosphäre verteilt. Wenn sie freigesetzt werden, gelangen die Trichlorbenzene auch in weit abgelegene Regionen, z.B. in die Arktis, und können sich dort in der Natur anreichern, weil sie nur schwer abbaubar sind. Trichlorbenzene sind sehr giftig für Wasserlebewesen. Aufgrund ihrer kritischen Eigenschaften wurden die Trichlorbenzene vom Umweltbundesamt als besonders besorgniserregende Stoffe vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/trichlorbenzene.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz vor besorgniserregenden Stoffen verbessert ===&lt;br /&gt;
31. Mai 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesem Titel gab das Umweltbundesamt am 31.05. eine Presseinformation heraus. Anlass ist die Verpflichtung für Unternehmen, ab dem 01. Juni 2011 besonders besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen gegenüber der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) anzuzeigen. Verbraucher können ihre Auskunftsrechte über diese Stoffe in Erzeugnissen gegenüber Händlern, Herstellern oder Importeuren geltend machen. Eine Antwort muss innerhalb von 45 Tagen erfolgen. Für die Anfragen stellt das UBA einen Musterbrief bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/auskunftsrecht.htm weiterlesen...]  ([http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2011/pdf/pd11-028_schutz_vor_besorgniserregenden_chemikalien_verbessert.pdf UBA-Presseinformation])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 494/2011 der Kommission vom 20. Mai 2011 ===&lt;br /&gt;
25. Mai 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich Anhang XII (Cadmium)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutachten Risikobewertung für Metalle unter REACH ===&lt;br /&gt;
29. April 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Risikobewertung für Metalle in der Umwelt dient der Abschätzung der Exposition von Organismen gegenüber Metallen und der Beurteilung möglicher toxischer Effekte auf Organismen. Unter REACH wird diese Bewertung entsprechend einem technischen Leitfaden durchgeführt, der auf einem Bewertungskonzept beruht, das von den Metallverbänden entwickelt wurde. Das Wesentliche an diesem Konzept ist die Berücksichtigung der Bioverfügbarkeit, die eine realitätsnahe und mit wenigen Unsicherheiten behaftete Risikobewertung von Metallen ermöglichen soll. Jedoch werden durch dieses Konzept neue Unsicherheiten eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/risikobewertung_metalle.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notifizierung von Erzeugnissen zum 1. Juni 2011 ===&lt;br /&gt;
14. April 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller und Importeure von Erzeugnissen sind rechtlich verpflichtet, die ECHA zu unterrichten, falls besonders Besorgnis erregende Stoffe der Kandidatenlistemit mehr als 0,1 Massenprozent in ihren Erzeugnis enthalten sind und deren Menge insgesamt mehr als 1 t/a pro Hersteller oder Importeur beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://echa.europa.eu/news/pr/201104/pr_11_08_notify_about_svhc_in_articles_june_20110413_en.asp weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardisierung von Emissionsfaktoren für die Expositionsbeurteilung unter REACH ===&lt;br /&gt;
31. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Stoffsicherheitsbeurteilung unter REACH müssen die verantwortlichen Unternehmen für gefährliche Stoffe die Emissionen in die Umwelt schätzen und für jede Verwendung die Risiken für Mensch und Umwelt charakterisieren. Die Emissionen werden in erster Näherung mit Hilfe von Standardannahmen geschätzt, die die technischen Leitlinien der ECHA festlegen. Diese „Emissionsfaktoren“ fassen eine breite Palette von Verwendungen zusammen und sind eher konservativ angelegt. Um die Emissionen genauer zu ermitteln, haben einige Fachverbände für ihre Branchen „spezifische Emissionsfaktoren“ entwickelt. Auch diese sind Schätzungen, beschreiben die Emissionen aber genauer als die Standardwerte. Ein UBA - Gutachten hat die spezifischen Emissionsfaktoren und die ihnen zugrundeliegenden Annahmen durchleuchtet. Da diese Annahmen nicht immer nachvollziehbar sind, schlagen die Gutachter Verbesserungen zur Dokumentation und Kommunikation der spezifischen Emissionsfaktoren vor. Die Ergebnisse werden mit dem Verband der Chemischen Industrie (CEFIC) und Vertretern aus Industrie sowie Behörden Mitte April 2011 diskutiert. Das Ziel ist, die Emissionen von Industriechemikalien in die Umwelt realistisch zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/emissionsfaktoren.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plastikweichmacher in Kindertagesstätten - Auskunftsrechte für Eltern und Kindergärten nach REACH nutzen ===&lt;br /&gt;
25. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesem Titel hat das UBA am 23.3. eine Presseinformation herausgegeben. Anlass war die Veröffentlichung einer Studie des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland ([[BUND]]), mit der Messergebnisse von [[Weichmacher]]n (Phthalaten) im Staub von Kindertagesstätten vorgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/plastikweichmacher_in_kindertagesstaetten.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EU veröffentlicht neue PBT-/vPvB-Kriterien unter REACH ===&lt;br /&gt;
25. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. März wurde der überarbeitete Anhang XIII der REACH-VO veröffentlicht. Er enthält die neuen PBT-/vPvB-Kriterien, mit deren Hilfe besonders besorgniserregender Stoffe identifiziert werden. Mit dieser wichtigen Aufgabe unter REACH ist auch das Umweltbundesamt betraut und es begrüßte die neuen Kriterien, da sie mit einigen Verbesserungen verbunden sind. Als eine wichtige Neuerung, können nun alle wichtigen Informationen bei der Bewertung der umweltgefährdenden Eigenschaften von Stoffen berücksichtigt werden. Aus diesem Grund sind die neuen PBT-/vPvB-Kriterien ein wichtiger Beitrag für das Ziel von REACH Mensch und Umwelt wirksam vor gefährlichen Stoffen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[PBT|weiterlesen...]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 253/2011 der Kommission vom 15. März 2011 ===&lt;br /&gt;
15. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich Anhang XIII&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 252/2011 der Kommission vom 15. März 2011 ===&lt;br /&gt;
15.März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich Anhang I &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewertung und Regulation von Umwelthormonen ===&lt;br /&gt;
11. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forschungsvorhaben beschäftigte sich mit der Entwicklung von Methoden zur Identifizierung von hormonell wirksamen Stoffen. Die Firmen müssen Daten einreichen um die Sicherheit ihrer Chemikalien zu gewährleisten. Diese reichen jedoch nicht aus um hormonelle Wirkungen zu bestimmen. Es wurden daher verschieden Methoden eingesetzt um dafür Kriterien zu entwickeln. So sollte ein Werkzeug für die Stoffevaluierung erstellt werden.&lt;br /&gt;
(FKZ: 206 67 448/05)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/umwelthormone.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 1152/2010 der Kommission vom 8. Dezember 2010 ===&lt;br /&gt;
08. Februar 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung — zwecks Anpassung an den technischen Fortschritt — der Verordnung (EG) Nr. 440/2008 zur Festlegung von Prüfmethoden gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewertung trinkwasserrelevanter Chemikalien im Rahmen der REACH-VO ===&lt;br /&gt;
13. Januar 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von REACH wird bislang die Bewertung der Trinkwasserrelevanz von Stoffen nicht explizit gefordert. Das Umweltbundesamt sieht es als eine wichtige Aufgabe den Trinkwasserschutz unter REACH zu stärken. In einem ersten Gutachten konnten bereits Screening-Kriterien abgeleitet werden, die zukünftig sowohl von Industrie als auch Behörden genutzt werden können, um potentiell trinkwasserrelevante Stoffe frühzeitig zu identifizieren.&lt;br /&gt;
(FKZ: 36301241)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.reach-info.de/trinkwasserrelevanz.htm weiterlesen...]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachhaltiger Innovationsmotor Chemikalienleasing ===&lt;br /&gt;
15.Oktober 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes* wurden in Deutschland Pilotprojekte zu Chemikalienleasing initiiert, um praktische Erfahrungen zu gewinnen sowie um Qualitätskriterien für umwelt- und gesundheitgerechtes Chemikalienleasing zu überprüfen. Die Pilotprojekte zeigten hierbei eindrucksvoll, dass die Verknüpfung von ambitionierten Umweltzielen mit wirtschaftlichen Interessen ein nachhaltiges Chemikalienmanagement mit Vorteilen für beide, Ökonomie und Umwelt, ermöglicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(*) “Chemikalienleasing als Modell zur nachhaltigen Entwicklung mit Prüfprozeduren und Qualitätskriterien anhand von Pilotprojekten in Deutschland“ (FKZ: 3707 67 407)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/chemikalienleasing.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfaden Nachhaltige Chemikalien ===&lt;br /&gt;
15.Oktober 2010 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt hat in einem Forschungsvorhaben* einen Leitfaden als Entscheidungshilfe für Stoffhersteller, Formulierer und Endanwender von Chemikalien entwickelt. Der Leitfaden soll gewerblichen bzw. industriellen Anwendern helfen Stoffrisiken schrittweise Bewertung zu bewerten und nicht nachhaltige Chemikalien von nachhaltigen Chemikalien zu unterscheiden. Das Umweltbundesamt freut sich über Rückmeldungen zur Anwendung des Leitfadens.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(*) „Entwicklung von Kriterien und Methoden für nachhaltige Chemikalien“; FKZ: 3708 65 402&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/nachhaltige_chemikalien.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berichtigung der Verordnung (EG) Nr. 987/2008 der Kommission vom 8. Oktober 2008 === &lt;br /&gt;
08.Oktober 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) hinsichtlich der Anhänge IV und V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss des F+E-Vorhabens &amp;quot;Analyse der Umsetzung der Anforderungen von Artikel 7 unter REACH bei importierten Erzeugnissen&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
21. Juli 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem hier dargestellten Projekt wurde untersucht, ob die Regeln für Chemikalien in Erzeugnissen unter REACH ausreichenden Schutz für Verbraucher und Umwelt vor Chemikalienrisiken bieten und ob sie innereuropäische Hersteller gegenüber Importeuren von Erzeugnissen aus dem nicht-europäischen Ausland benachteiligen. Daher waren zentrale Projektfragen, wie der Vollzug in den Bundesländern gestaltet werden kann, wie die Importeure REACH-Konformität praktizieren und nachweisen können und wie ausreichender Schutz für Mensch und Umwelt erreicht werden kann. Schwachstellen der Anforderungen unter REACH an Importeure von Chemikalien in Erzeugnissen wurden identifiziert und analysiert. Zudem wurden Möglichkeiten entwickelt, um Anwenderinformationen zu Chemikalien in (importierten) Erzeugnissen effektiver und effizienter bereit zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/importierte_erzeugnisse.htm weiterlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infoveranstaltung &amp;quot;CLP und REACH - Die Frist 1. Dezember 2010 rückt näher&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
24. Juni 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkt der Veranstaltung sind die Aufgaben unter REACH und CLP im Hinblick auf die bald endenden Fristen zum 1. Dezember 2010 und Verknüpfungen zwischen REACH und CLP. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Referentinnen und Referenten der ECHA, der Industrie und des REACH-CLP Helpdesk der BAuApräsentieren Vorträge zu aktuellen Themen der [[CLP-Verordnung|CLP-]] und REACH-Verordnung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Stahlhalle der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA), Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datum: 30.08.2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UBA gibt neues Hintergrundpapier zu Bisphenol A heraus ===&lt;br /&gt;
18. Juni 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisphenol A steckt in vielen Alltagsgegenständen: Konservendosen, DVDs, Thermopapier, Lebensmittelverpackungen und Babyflaschen. Aus diesen Produkten kann sich der Stoff lösen und dann auch von Menschen aufgenommen werden. Herstellung, Weiterverarbeitung und&lt;br /&gt;
Recycling kann Flüsse und Seen mit Bisphenol A belasten.&lt;br /&gt;
Mit diesem Hintergrundpapier möchte das Umweltbundesamt erläutern, was für ein Stoff Bisphenol A ist, wozu er verwendet wird, wie er wirkt und wie das UBA und andere das Risiko für Mensch und Umwelt beurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3782.pdf zum Hintergrundpapier] - [http://umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2010/pdf/pd10-033_bisphenol_a_massenchemikalie_mit_unerwuenschten_nebenwirkungen.pdf UBA Presseinformation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UBA gibt neue Broschüre zu Fluorhaltigen Schaumlöschmitteln heraus ===&lt;br /&gt;
07. Juni 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehren retten, bergen, löschen, schützen. Auch die Umwelt. Besonders effektiv lassen sich Brände von Chemikalien, Treibstoffen und schmelzenden Kunststoffen mit fluorhaltigen Löschschäumen bekämpfen. Diese sind jedoch aus Umweltsicht Besorgnis erregend. Der Ratgeber “Fluorhaltige Schaumlöschmittel umweltschonend verwenden“, den das UBA zusammen mit Feuerwehr und Brandschutzverbänden erstellt hat, unterstützt Feuerwehren und Betreiber stationärer Löschanlagen bei der Auswahl geeigneter Löschmittel und gibt Hinweise zur Entsorgung belasteter Löschwässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/dokumente/Merkblatt_fluorhaltige_Schaumloeschmittel.pdf zur Broschüre] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verordnung (EU) Nr. 276/2010 der Kommission vom 31. März 2010 ===&lt;br /&gt;
06. April 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) in Bezug auf Anhang XVII (Dichlormethan, Lampenöle und flüssige Grillanzünder sowie zinnorganische Verbindungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/verordnungstext.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== neue IUCLID-Version 5.2 ab jetzt verfügbar ===&lt;br /&gt;
17. Februar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IUCLID- 5.0/5.1 Daten können in IUCLID 5.2 importiert werden – nicht umgekehrt! IUCLID 5.2 muss nach dem REACH-IT Update zur Vorbereitung der Unterlagen für die Einreichung verwendet werden.&lt;br /&gt;
Bis März 2010 können Registranden noch mit der IUCLID Version 5.0 oder 5.1 ihre Unterlagen einreichen. Nach diesem Zeitpunkt sind sie aufgefordert IUCLID 5.2 zu verwenden und ihre Daten bereits mit der neuen Version einzureichen. Die neue IUCLID Version 5.2 enthält ein verbessertes OECD harmonisiertes Template, eine Anpassung an die neue '''CLP-Verordnung''' sowie neueste Updates zu [[GHS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.reach-info.de/iuclid.htm weiterlesen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
Siehe: [http://www.reach-info.de/ UmweltBundesAmt (UBA) - REACH] - Abgerufen: 21.02.2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gefahrstoff]]e&lt;br /&gt;
* [[Innenraumluft - Richtwerte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe| REACH]][[Kategorie:Stoffkunde]][[Kategorie:Normung]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=W%C3%A4rmed%C3%A4mmstoff,_%C3%B6kologisch&amp;diff=42243</id>
		<title>Wärmedämmstoff, ökologisch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=W%C3%A4rmed%C3%A4mmstoff,_%C3%B6kologisch&amp;diff=42243"/>
		<updated>2014-12-12T09:16:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Brandschutz und vorbeugender Schutz gegen Schädlinge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Betrachtung der Vor- und Nachteile ökologischer Dämmstoffe in der Praxis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kostenargument ===&lt;br /&gt;
Konventionelle Dämmstoffe können wegen größerer Produktionsmengen günstiger angeboten werden als die meisten '''Naturdämmstoffe'''. Das gilt aber nicht in jedem Fall. Der Dämmstoff [[Zellulose]], ist preislich konkurrenzfähig, vor allem bei [[Einblasdämmstoff|Einblasdämmung]] von Hohlräumen. Auch andere Naturbaustoffe liegen preislich durchaus im Rahmen, insbesondere, wenn neben dem Materialpreis auch die Handwerksleistung berücksichtigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== bauphysikalische Nachteile ===&lt;br /&gt;
Naturfaserdämmstoffe erfüllen derzeit keine erhöhten Brandschutzanforderungen, wie sie die Landesbauordnungen für bestimmte Gebäude fordern, und sind deshalb nur bei einer eingeschränkten Auswahl an Gebäuden einsetzbar. Ebenso wenig sind sie im Perimeterbereich und auf Flachdächern bauaufsichtlich zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konventionelle Dämmstoffe sind teilweise in [[WLG]] 0,022 – 0,035 eingestuft und erreichen dadurch mit geringeren Dämmstoffstärken eine ähnlich gute Wärmedämmung wie Naturfaserdämmstoffe mit [[WLG]] 0,040 bei dickeren Dämmstoffschichten. Bei [[Wärmedämmverbundsystem]]en aus [[Holzfaserdämmstoff]]en im Nassverfahren werden derzeit nur Dämmstoffstärken bis maximal 16 cm angeboten. Dies reicht unter Umständen nicht aus, um spezielle Fördergelder zu erhalten. Eine 2-lagige Wärmedämmung ist zwar technisch möglich, aber mit einem erhöhten Aufwand und höheren Kosten verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== bauphysikalische Vorteile ===&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Dämmstoffe aus Naturfasern zeichnen sich durch ihre günstige [[Dampfdiffusion]]sfähigkeit aus, d. h. dass [[Feuchte]], die in den Dämmstoff eingedrungen ist auch leicht wieder ausdiffundieren kann. Sie können aufgrund ihrer hygroskopischen Faserstruktur deutlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen ([[Sorption]]sfähigkeit) als die meisten konventionelle Dämmstoffe ohne gleichzeitig ihre günstigen Wärmedämmeigenschaften einzubüßen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Daemm oeko daemstoff sorption.png|left|thumb|300px|Sorptionsfeuchte - Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_2&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; MF = [[Mineralfaser]], PS = [[Polystyrol]] ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Vereinzelte Naturdämmstoffe verfügen neben günstiger [[Wärmeleitfähigkeit]] von WLG 0,040 über eine hohe [[Rohdichte]] sowie eine hohe spezifische [[Wärmekapazität]] und dadurch sowohl über einen guten [[Sommerlicher Wärmeschutz|sommerlichen Hitze-]] als auch winterlichen Wärmeschutz. Verschiedene Forschungsergebnisse zum Thema bestätigen dies. Das Fraunhofer Institut für Bauphysik ([[FIB]]) kommt in einer Versuchsreihe zu dem Ergebnis, dass insbesondere schwere [[Holzfaserdämmstoff]]e die Temperaturspitzen deutlich abmildern können und die Raumtemperaturen insgesamt wesentlich ausgeglichener sind, als beispielsweise bei leichter [[Mineralwolle]]. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Daemm oeko daemstoff waermekapazitaet.png|left|thumb|300px|Wärmespeicherfähigkeit - Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_2&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; Dachdämmung je 10 cm ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings spielen beim [[sommerlicher Wärmeschutz|sommerlichen Wärmeschutz]] noch andere Faktoren eine wesentliche Rolle, z. B. der Standort des Gebäudes, Fläche und Verschattung von Fenstern, die Lüftung und die [[Wärmespeicherfähigkeit|Wärmespeicherkapazität]] von Wänden, Fußböden und Decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenleistung ===&lt;br /&gt;
Grundsätzlich eignen sich Naturfaserdämmstoffe für Eigenleistung geschickter Heimwerker. Sie sind in der Regel einfach und gesundheitsfreundlich zu verarbeiten, insbesondere Hohlraumschüttungen und [[Zwischensparrendämmung]]en. Eine gute Atemschutzmaske ist dennoch bei Arbeiten mit hoher [[Staub]]- bzw. Faserbelastung anzuraten. Dämmungen im&lt;br /&gt;
[[Einblasdämmstoff|Einblasverfahren]] sind Aufgabe von Fachbetrieben. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Problem Bauphysik:''' Allerdings erfordert der fachgerechte Einbau von Dämmstoffen zumindest bauphysikalische Grundkenntnisse. Deshalb sollte ein Fachplaner konsultiert werden, der Problemstellen entdecken und Empfehlungen geben kann, bzw. in der Lage ist ein Sanierungskonzept auszuarbeiten. Ohne Berücksichtigung wichtiger Detailfragen&lt;br /&gt;
erwächst ein bauphysikalisches Risiko, das erhebliche Bauschäden und hohe Kosten zur Folge haben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökobilanz von Wärmedämmstoffen ==&lt;br /&gt;
* Siehe: [[Ökobilanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuschlagstoffe und Bindemittel ==&lt;br /&gt;
Naturfaserdämmstoffe bestehen in der Regel zu einem sehr hohen Prozentsatz (&amp;gt; 80 %) aus natürlichen Fasern nachwachsender Rohstoffe. Hierdurch ergibt sich ein aus ökologischer Sicht großer Vorteil gegenüber den konventionellen Schaum-Dämmstoffen, mit ihren komplizierten Prozessketten auf Erdölbasis und zahlreichen toxischen Zwischenprodukten (siehe Prozessketten und Steckbriefe [[Polystyrol]] und [[Polyurethan]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Produkten werden aber aus Gründen der Formstabilität, des [[Brandschutz]]es, des Schutzes vor tierischen Schädlingen oder aus produktionstechnischem Anlass Bindemittel und Zuschlagstoffe beigefügt. Manche dieser Stoffe sind natürliche Bestandteile, einige sind auf synthetischer Basis hergestellt und innerhalb der Naturbaustoff-Branche sehr umstritten. Dies sorgt dadurch immer wieder für kontroverse Diskussionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen aktueller EU-Umweltgesetzgebungsverfahren – z. B. [[Biozid-Verordnung]] und [[REACH]]-Verordnung (neue europäische Chemikalienrichtlinie) – werden über 140.000 Stoffe in einem komplizierten, langwierigen Verfahren registriert und hinsichtlich ihrer [[Toxikologie|Toxizität]] neu bewertet. Betroffen sind dabei auch Stoffe, die Naturfaserdämmstoffen zugesetzt werden, z. B. [[PUR]]-haltige Kleber bei [[Holzfaserdämmstoff|Holzfaserplatten]] im Trockenverfahren oder [[Bor]]-Präparate bei [[Zellulose]]dämmstoffen, [[Holzfaserdämmstoff|Holzfaser-]], [[Hanf]]- oder [[Flachs]]produkten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unabhängig von den weiteren EU-Gesetzgebungsverfahren sollten die betroffenen Hersteller von Naturfaserdämmstoffen zügig den Einsatz umweltverträglicherer Stoffe prüfen. Hausbesitzer, Planer und Handwerker können sich im Internet informieren, z. B.&lt;br /&gt;
über www.umweltbundesamt.de oder www.positivlisten.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bindemittel und Stützfasern ===&lt;br /&gt;
Insbesondere bei flexiblen Dämmplatten bzw. -matten (z. B. [[Holzfaserdämmstoff|Holzfaser]] und [[Hanf]]) werden zur Erhöhung der Stabilität Stützfasern als Bindemittel eingezogen, mit einem Anteil von beispielsweise 10–12%. Einige Hersteller setzen dabei auf textile Kunstfasern (z. B. Bikomponentenfaser auf [[Polyester]]basis), andere Hersteller verwenden natürliche Maisstärke,&lt;br /&gt;
manche haben beide Varianten im Programm, wieder Andere setzen auch Kartoffelstärke ein (z. B. [[Flachs]]). Stopf[[hanf]] benötigt keinerlei Stützfasern. Als sogenanntes Fällungsmittel zur Lockerung der Naturfasern wird Aluminiumsulfat genutzt. Bei sachgerechter Anwendung vorgenannter Stoffe sind nach derzeitiger Kenntnis des Verfassers keine oder nur geringe gesundheitliche Probleme zu erwarten. Aus Gründen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes sollten möglichst natürliche Bindemittel zum Einsatz kommen, wenngleich deren Produktionsprozess auch sehr aufwändig und teuer sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei stärkeren einschichtigen, druckfesten Holzfaserplatten im Trockenverfahren wird nach derzeitiger Kenntnis des Verfassers vorwiegend/ausschließlich MDI/PMDI (Poly-Methylen-Diphenyl-di-Isocyanat) verwendet. [[Isocyanate]] sind chemisch sehr reaktive&lt;br /&gt;
Stoffe aus der Chlorchemie. Ihre Herstellung erfolgt aus (Di)-Aminen und dem äußerst giftigen Phosgen, früher bekannt als Kampfstoff und aus dem Chemieunfall im indischen Bophal (Quelle: ökologisches Baustofflexikon). Toxische Stoffe sollten nach&lt;br /&gt;
Meinung des Verfassers nicht in den Produktionsprozess von Naturfaser-Baustoffen einfließen, insbesondere wenn Alternativen vorhanden sind. Siehe auch [[Holzfaserdämmstoff#Trockenverfahren|Holzfaserdämmplatten im Trockenverfahren]] sowie Steckbrief / Prozesskette [[Polyurethan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Produktion von [[Holzfaserdämmplatte]]n im Nassverfahren werden primär die Bindekräfte des holzeigenen Lignins genutzt. Als Bindemittel der unterschiedlichen Lagen zu stärkeren Dämmplatten wird Weißleim oder Wasserglas eingesetzt, siehe [[Holzfaserdämmstoff#Nassverfahren|Holzfaserdämmplatten im Nassverfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandschutz und vorbeugender Schutz gegen Schädlinge ===&lt;br /&gt;
Als umweltfreundliches Brandschutzmittel kommt bei manchen Herstellern Soda ([[Natriumcarbonat]]) zum Einsatz (Anteil beispielsweise 3-5%). Andere Hersteller verwenden Ammoniumpolyphospat, das laut „ökologischem Baustofflexikon“ als vergleichsweise&lt;br /&gt;
gesundheits- und umweltverträglich gilt (Bewertung des [[Umweltbundesamt]]es, UBA-Texte 25/01: Anwendung unproblematisch). Die bislang insbesondere in [[Zellulose]]-Dämmstoffen eingesetzten [[borat]]haltigen Brandschutzmittel geraten zunehmend aus gesundheitlichen Gründen – insbesondere für die ausführenden Handwerker – in die Kritik. So ist [[Borsäure]] als sogenannter „Nichtnotifizierter alter biozider Wirkstoff gemäß EU-Verordnung 1451/2007“ wegen seines reproduktions-toxischen Potenzials gelistet. Derzeit wird im Rahmen der EU-Umweltgesetzgebung ein Verwendungsverbot von Borsäure über 5,5 % Anteil diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassende Bewertung natürlicher Dämmstoffe==&lt;br /&gt;
Umfassende Ökobilanzen berücksichtigen die umwelt- und gesundheitsrelevanten Aspekte von Bauprodukten in allen 6 Lebensphasen von der „Wiege bis zur Bahre“ (Rohstoffe, Transport, Produktion, Verarbeitung, Nutzung und Entsorgung). Bei dieser umfassenden Betrachtungsweise ergibt sich für [[Wärmedämmstoff|Dämmstoff]]e aus nachwachsenden Rohstoffen – abgesehen von wenigen Ausnahmefällen – ein insgesamt erfreulich positives Gesamtbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Rohstoffe''' sind natürlichen Ursprungs und werden auch bei nachhaltiger Land- und Forstwirtschaft in einem überschaubaren Zeitraum wieder von der Natur bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglichst kurze '''Transportwege''' sind ein wichtiges Kriterium zur Unterstützung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Die meisten Rohstoffe zur Herstellung von Naturfaserdämmstoffen werden in Mitteleuropa geerntet und verarbeitet. Sowohl Bauherr, als auch Architekt und Handwerker sollten zur Unterstützung regionaler Wirtschaftskreisläufe möglichst auf regionale Produkte achten und Rohstoffe, die weite Transportwege erfordern möglichst vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Produktion''' vieler Erzeugnisse (z. B. [[Flachs]], [[Hanf]], [[Schafwolle]] und [[Zellulose]]flocken) erfolgt in der Regel in einfachen Prozessketten mit geringem Energieaufwand. Bei der Herstellung verschiedener [[Kork]]-/[[Holzfaserdämmstoff|Holzfaseprodukte]] ist der Energieaufwand allerdings deutlich höher (s. Tabelle oben). Eventuelle Umweltbelastungen im Laufe des Lebenszyklus der Dämmstoffe hängen von den Zusatzstoffen und Bindemitteln in den Produkten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesundheitliche Auswirkungen für Bewohner''' sind bei sachgerechtem Einbau (Beachtung der Regeln der Technik und der Richtlinien des Herstellers) nach umfangreichen Recherchen des Verfassers - zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''gesundheitlichen und ökologischen Risiken bei der Verarbeitung''' natürlicher Dämmstoffe sind unter Beachtung entsprechender Arbeitsschutzbedingungen gering. Die Staubentwicklung kann allerdings – z. B. beim Schneiden von [[Holzfaserdämmstoff]]en oder Einblasen von [[Zellulose]] – erheblich sein. Professionelle Schneidemaschinen mit Absaugvorrichtungen und gute Feinstaub-Schutzmasken beim Einblasen sollten deshalb zur obligatorischen Ausrüstung des ausführenden Handwerkbetriebs gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rückbau und Entsorgung bzw. Wiederaufbereitung''' lose eingebauter Dämmstoffe ist im Regelfall ohne größere Probleme möglich (z. B. [[Zellulose]], [[Hanf]], [[Holzfaserdämmstoff|Holzfaser]], etc.). Auch eine thermische Verwertung wegen des günstigen Heizwertes der natürlichen Dämmstoffe ist möglich und sinnvoll. Die Trennung und Wiederaufbereitung sämtlicher großflächig verklebter und gedübelter [[Wärmedämmverbundsystem]]e erfordert allerdings einen sehr hohen Aufwand und findet in der Praxis deshalb kaum statt. Das größte langfristige Umweltrisiko ist nach derzeitigem Wissensstand des Verfassers durch deponierte [[Polystyrol]]dämmstoffe wegen deren persistenter und bioakkumulativer Wirkung des Flammschutzmittels HBCD zu erwarten.&lt;br /&gt;
Es bleibt abzuwarten, ob der Gesetzgeber hier künftig erhöhte Anforderungen vorschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbraucherschutz===&lt;br /&gt;
Der Hausbesitzer erwartet bei seiner Entscheidung für Naturfaserprodukte in der Regel auch ein ökologisch hochwertiges Naturprodukt. Größtmöglicher Verbraucherschutz wird durch Volldeklarationen der Hersteller erreicht. Derzeit mangelt die Transparenz nicht nur bei konventionellen, sondern leider auch bei einigen „ökologischen Bauprodukten“. Verschiedene Gütesiegel (s. auch [[privatrechtliche Güte- und Qualitätssiegel]]) bringen einen erhöhten Gesundheits- und Verbraucherschutz. Derzeit bieten z. B. das [[R-Siegel]] der [[ARGE kdR]] e.V. oder das Label [[natureplus]] höhere Sicherheit für den Konsumenten bei Gebrauchstauglichkeit, Umweltverträglichkeit und Gesundheitsvorsorge. Allerdings hat der Konsument bei [[natureplus]] keinen Zugriff auf die Volldeklaration. Ein Schwachpunkt aus Verbrauchersicht, insbesondere vor dem Hintergrund, der Zertifizierung von [[Holzfaserdämmstoff|Holzfaserdämmplatten]] mit [[Isocyanate|isocyanathaltigen]] Bindemitteln, s. [[Holzfaserdämmstoff#Trockenverfahren|Trockenverfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
Herbert Danner, Baubiologe (IBN), [[Bauzentrum München]], [http://www.muenchen.de/media/lhm/_de/rubriken/Rathaus/rgu/beratung_foerderung/bauzentr/pdf/2010/06_10/oekolog_waermedaemmstoffe_v_2_pdf.pdf Ökologische Wärmedämmstoffe im Vergleich 2.0], Juni 2010, S. 17, 18, 34-36&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_2&amp;quot;&amp;gt; [[Fraunhofer Institut]], Vortrag zum Fachforum ökologische Dämmstoffe, [[Bauzentrum München]], 26.4.2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wärmedämmstoff#Wärmedämmstoffe_im_Überblick|Wärmedämmstoffe im Überblick]]&lt;br /&gt;
* [[Wärmedämmstoffmarkt]]&lt;br /&gt;
* [[Wärmedämmstoff-Produktnormen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärmedämmstoffe]] [[Kategorie:Bauphysik]][[Kategorie:Baumaterial]][[Kategorie:Stoffkunde]][[Kategorie:Planet Erde]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=L%C3%B6semittelfreiheit&amp;diff=42242</id>
		<title>Lösemittelfreiheit</title>
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		<updated>2014-12-12T09:16:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Zitate: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Lösemittelfreie Produkte==&lt;br /&gt;
''Nachfolgende Ausführungen gelten [[Wohngesundheit|wohngesundheitlichen Aspekten]]:'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung „lösemittelfreier Produkte“ ist keine Garantie der gesundheitlichen Verträglichkeit – durch die Definition des Begriffes „Lösemittel“ über den „Siedepunkt“ sind zahlreiche dauerhaft, höhersiedige Stoffe (z.B. [[Glykole|Glykolverbindungen]], ''2-Butoxy-Ethanol'' ) hier bei der „Kennzeichnung lösemittelfrei“ nicht als „Lösemittel“ berücksichtigungspflichtig und können für den Nutzer zu einer lang andauernden gesundheitlichen Belastung führen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur durch umfassende Emissionsprüfungen, welche beispielsweise für das [[Sentinel Haus Institut|Sentinel Haus® Institut]]. Voraussetzung für einen Einsatz in [[Wohngesundheit|wohngesundheitlich]] optimierten Gebäuden sind, können solche Risiken drastisch minimiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zitate:===&lt;br /&gt;
„Eine Reihe von [[Glykole|Glykolverbindungen]], insbesondere die Ethylen-Glykolether und ihre Acetate, haben sich im Tierversuch als embryotoxisch und Missbildungen erzeugend erwiesen. Darüber hinaus haben sie das Potenzial, die Fortpflanzungsorgane zu schädigen. Da sich die giftigen Abbauprodukte dieser Substanzen im Stoffwechsel nach ihrer Aufnahme nur langsam aus dem Körper ausscheiden, kann bei einer lang andauernden Exposition eine Anreicherung im Körper stattfinden. 2-Butoxy-Ethanol – ein in Wasserlacken häufig verwendetes Lösemittel – ist augenreizend und gesundheitsschädlich beim Einatmen, Verschlucken und Berühren mit der Haut. Weiterhin kann es zu Schädigungen im Blutbild kommen und der Stoff steht unter dem Verdacht Leber und Nieren zu schädigen. Für andere Glykolverbindungen ist die Datenlage zur Beurteilung teilweise unzureichend. Trotzdem empfiehlt sich aus Vorsorgegesichtspunkten ein eingeschränkter Umgang mit den Glykolverbindungen.“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seit Beginn der 90er Jahre werden zunehmend lösemittelfreie Produkte eingesetzt, zunehmender Einsatz von hochsiedenden Produkten (z.B. Glykole).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[TRGS]] 610, Lösemittel sind dabei definiert als &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;... flüchtige organische Stoffe sowie deren Mischungen mit einem Siedepunkt &amp;lt; 200°C, die bei Normalbedingungen (20°C und 1013 hPa) flüssig sind und dazu verwendet werden, andere Stoffe zu lösen oder zu verdünnen, ohne sie chemisch zu verändern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese Verbindungen verdampfen nur langsam, so dass die Raumluftkonzentrationen beim Gebrauch zwar niedriger liegen, nach dem Verarbeiten gelangen diese aber über einen längeren Zeitraum in die Raumluft.“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Klebstoffe====&lt;br /&gt;
Allerdings ist zu bedenken, dass sich der Begriff „lösemittelfrei“ auf die Lösemitteldefinition der [[TRGS]] 610&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q3&amp;quot; /&amp;gt; bezieht. Danach enthalten lösemittelfreie Produkte keine Lösemittel mit einem Siedepunkt unter 200 °C.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die Verarbeitbarkeit von Dispersionsklebstoffen zu verbessern, haben viele Hersteller geringe Anteile von Stoffen mit einem Siedepunkt über 200 °C zugegeben. Diese Stoffe werden als Hochsieder, Emulgatoren, [[Weichmacher]] usw. bezeichnet und verdunsten wesentlich langsamer als Lösemittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Verlegen von Bodenbelägen mit derartigen Dispersionsklebstoffen bedeutet dies einerseits, dass während der Verlegearbeiten keine hohen Gefahrstoffkonzentrationen auftreten, andererseits aber, dass die Stoffe nach dem Verarbeiten langsam in die Raumluft entweichen und dort eventuell zu Geruchsbelästigungen beitragen können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um bei den Bodenlegern und den Bewohnern der Räume daher keine Verunsicherung aufkommen zu lassen, fordert die TRGS 610&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q3&amp;quot; /&amp;gt;  ausdrücklich, den Begriff „lösemittelfrei“ nur in Verbindung mit der [[TRGS]] selbst („lösemittelfrei nach TRGS 610“) zu verwenden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q1&amp;quot;&amp;gt; Biomess: [http://www.biomess.de/glykol.html www.biomess.de/glykol.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q2&amp;quot;&amp;gt; [[BZR-Institut Bonn]], ''[http://www.bzr-institut.de/files/pdf/vortraege/Emissionen_II.pdf Emissionen II]'', (Seite 10)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q3&amp;quot;&amp;gt; [[BAuA]]: [http://www.baua.de/nn_16782/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/pdf/TRGS-610.pdf TRGS-610.pdf] &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q4&amp;quot;&amp;gt; Berufsgenossenschaften der Bauwirtschaft: ''[http://www.gisbau.de/service/brosch/Holzfuss.pdf Verlegen von Holzfußböden und Bodenbelägen], GISCODE für Vorstriche, Klebstoffe, Versiegelungen und Spachtelmassen'', Mai 2001 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* [[Sentinel-Haus Stiftung]] &lt;br /&gt;
* [http://www.sentinel-haus-stiftung.eu/forschung/diskussionsseite/glykole-als-loesemittelersatz/ Sentinel-Haus Stiftung: Glykole als Lösemittelersatz]&lt;br /&gt;
* [http://www.sentinel-haus-stiftung.eu/fileadmin/sentinel-haus-stiftung/PDF_Dateien/Informationssammlung_Glykole_SHS.pdf Sentinel-Haus Stiftung: Einfluss von Glykolen/ Glykolethern in Bauprodukten] - PDF 490 KB &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe]][[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Stoffkunde]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Einblasd%C3%A4mmstoff&amp;diff=42241</id>
		<title>Einblasdämmstoff</title>
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		<updated>2014-12-12T09:14:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Einblasdämmstoffe''' sind zerfaserte [[Dämmstoff]]e, die mit einer Einblasmaschine über einen langen Schlauch in vorbereitete Hohlräume (Gefache) eingeblasen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Material===&lt;br /&gt;
Verbreitet eingesetzt wird [[Zellulose]]: zerfasertes Zeitungspapier mit Flammschutzsalzen versetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaum verbreitet sind Einblasdämmstoffe aus [[Holzfaser]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Diese Einblasdämmstoffe zeichnen sich aus durch:&lt;br /&gt;
* schnelle Verarbeitung&lt;br /&gt;
* max. Passgenauigkeit bei nahezu beliebiger, unregelmäßiger Hohlraumgeometrie (Altbau)&lt;br /&gt;
* gute [[Wärmeleitfähigkeit]] &lt;br /&gt;
* gute [[Wärmespeicherfähigkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Nachhaltige Energie- und Rohstoffbereitstellung#Nachhaltigkeit|Nachhaltige Herstellung]]&lt;br /&gt;
* geringes [[Wohngesundheit|gesundheitsbelastendes]] Potenzial &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärmedämmstoffe]][[Kategorie:Baumaterial]][[Kategorie:Stoffkunde]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Flammschutzmittel&amp;diff=42240</id>
		<title>Flammschutzmittel</title>
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		<updated>2014-12-12T09:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Flammschutzmittel und vorbeugender Schutz gegen Schädlinge z. B. in Wärmedämmstoffen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Flammschutzmittel''' sollen Kunststoffe, Holz und Holzwerkstoffe, Dämmmaterialien sowie Textilien feuerfest machen. Die Flammschutzmittel werden dem zu schützenden Produkt additiv beigemischt oder sie werden reaktiv eingebunden in den Werkstoff. Besonders die additiv zugesetzten Stoffe können später wieder an die Umwelt abgegeben werden. Als Flammschutzmittel werden verschiedene anorganische und/oder organische Substanzgruppen eingesetzt, in Europa vor allem Aluminium-, [[Bor]]-, Magnesium- und Antimonoxide, chlorierte Paraffine, verschiedene bromierte Verbindungen, wie z. B. polybromierte Diphenylether, sowie halogenierte und nicht halogenierte organische '''Phosphorsäureester (POV)'''. Bei Kunststoffen übernehmen Flammschutzmittelwirkstoffe oft gleichzeitg auch die Funktion eines [[Weichmacher]]s (Beispiel '''polybromierte Diphenylether''').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher sind die Kenntnisse zur Freisetzung von Flammschutzmitteln in Innenräumen unter normalen Nutzungs- und Wohnbedingungen sehr gering. Erst in den 1990er-Jahren sind Untersuchungen zum Vorkommen von '''Phosphorsäureestern''' in der Raumluft durchgeführt worden. Auch bei Messungen des [[Hausstaub]]s wurden Phosphorsäureester nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben toxischen Eigenschaften spielt bei Flammschutzmittelwirkstoffen auch ihre Beständigkeit (Persistenz) und Anreicherungsfähigkeit im Körper (Bioakkumulierung) eine Rolle. Besonders negatives Beispiel in dieser Richtung sind die '''polychlorierten Biphenyle''', die seit einiger Zeit aber nicht mehr als Flammschutzmittelwirkstoffe eingesetzt werden (siehe '''[[PCB]]'''). Auch die bromorganischen Verbindungen und '''POV''' gelten in dieser Hinsicht als kritisch. Die Ad-hoc-Arbeitsgruppe der IRK/AOLG hat einen Summenrichtwert für die Innenraumluft (RW I) von 0,005 mg/m³ für '''Tris(2-chlorethyl)phosphat (TCEP)''', '''Tris(2-chlor-1-propyl)phosphat (TCPP)''', '''Tris(n-butyl)phosphat (TBP)''', '''Tris(2-butoxyethyl)phosphat (TBEP)''', '''Tris(2-ethylhexyl)phosphat (TEHP)''' und '''Triphenylphosphat (TPP)''', vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Quelle: [http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/leitfaden-fuer-innenraumhygiene-in-schulgebaeuden Leitfaden für die Innenraumlufthygiene in Schulgebäuden] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flammschutzmittel und vorbeugender Schutz gegen Schädlinge z. B. in Wärmedämmstoffen==&lt;br /&gt;
Als umweltfreundliches Brandschutzmittel kommt bei manchen Herstellern [[Soda]] (Natriumcarbonat) zum Einsatz (Anteil beispielsweise 3-5%). Andere Hersteller verwenden Ammoniumpolyphospat, das laut „ökologischem Baustofflexikon“ als vergleichsweise gesundheits- und umweltverträglich gilt (Bewertung des [[Umweltbundesamt]]es, UBA-Texte 25/01: Anwendung unproblematisch). Die bislang insbesondere in [[Zellulose]]-Dämmstoffen eingesetzten borathaltigen Brandschutzmittel geraten zunehmend aus gesundheitlichen Gründen – insbesondere für die ausführenden Handwerker – in die Kritik. So ist Borsäure als sogenannter „Nichtnotifizierter alter biozider Wirkstoff gemäß EU-Verordnung 1451/2007“ wegen seines reproduktions-toxischen Potenzials gelistet. Derzeit wird im Rahmen der EU-Umweltgesetzgebung ein Verwendungsverbot von Borsäure über 5,5 % Anteil diskutiert.&lt;br /&gt;
;Quelle: Herbert Danner, Baubiologe (IBN), [[Bauzentrum München]], [http://www.muenchen.de/media/lhm/_de/rubriken/Rathaus/rgu/beratung_foerderung/bauzentr/pdf/2010/06_10/oekolog_waermedaemmstoffe_v_2_pdf.pdf Ökologische Wärmedämmstoffe im Vergleich 2.0], Juni 2010, S. 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
* [[VOC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe]][[Kategorie:Stoffkunde]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Flachs&amp;diff=42239</id>
		<title>Flachs</title>
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		<updated>2014-12-12T09:10:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Produktionsprozess von Flachs */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{{TabH1/1_r}} &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Flachs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;200&amp;quot; | [[Wärmeleitfähigkeit]] λ [W/(mK)] : &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; | 0,038 - 0,050  &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; width=&amp;quot;200&amp;quot; | [[Bild:Daemm_flachs.jpg|200px|Flachs]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Dampfdiffusionswiderstand]] μ : &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1 - 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baustoffklasse]] (Brandschutz): &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | ''n. [[DIN 4102]]:'' B2 &amp;lt;br /&amp;gt; ''n. [[DIN EN 13501]]:'' E&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Druckfestigkeit : &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | gering&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurzbeschreibung===&lt;br /&gt;
'''Flachsfilze''' oder '''-vliese''' werden aus der traditionellen mitteleuropäischen Flachspflanze bzw. dem Faserlein hergestellt. Flachs ist somit um ein Produkt aus heimischer Landwirtschaft. Bei ca. 200° C kommt es zu einer Volumenabnahme von etwa 4 %, ab ca. 260° C treten Verfärbungen auf. Bei höheren Temperaturen verkohlt Flachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Produktionsprozess===&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von Vliesen wird getrocknetes Flachsstroh in einer sog. Riffelmaschine aufgefasert und anschließend weiterverarbeitet. Dicke Vliese werden entweder durch Einweben textiler Stützfasern oder durch schichtweises Verkleben dünner Vliese mit Bindemitteln auf Stärkebasis erstellt. [[Baustoffklasse|Brandschutzklasse]] B2 wird durch den Zusatz von [[Borate|borat]]haltigen Stoffen, Ammoniumphosphat oder Ammoniumsulfat erreicht. Geringer Energieaufwand bei der Produktion und niedriger [[Primärenergie]]inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweise zur Verarbeitung===&lt;br /&gt;
Bei der Verarbeitung kann [[Feinstaub]] entstehen, deshalb wird vorsorglich das Tragen von Atemschutzmasken bzw. der Einsatz von Absauggeräten empfohlen. Belastbare Langzeiterfahrungen bezüglich einer Volumenänderung (zusammensacken) der Dämmstoffvliese liegen dem Verfasser derzeit nicht vor. Schneiden mit Wellenschliffmesser oder elektrischem Fuchsschwanz (Alligator).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einsatzbereiche===&lt;br /&gt;
[[Wärmedämmung]] in Decken, Aussenwandkonstruktionen und Trennwänden sowie zwischen [[Sparren]], als [[Trittschalldämmung|Trittschall-]], Akustik- und Stöpfdämmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baubiologische Stellungnahme===&lt;br /&gt;
Flachs ist diffusionsoffen und kann bis zu 20% seines Gewichtes [[Feuchtigkeit]] aufnehmen und wieder abgeben – dies wirkt sich positiv auf das Raumklima aus. Der hautfreundliche [[Wärmedämmstoff|Dämmstoff]], lässt sich angenehm verarbeiten und weist relativ günstige Eigenschaften beim [[Sommerlicher Wärmeschutz|sommerlichen Hitzeschutz]] auf. Der Flachs für die Dämmstoffverarbeitung kommt auf relativ kurzen Transportwegen vorwiegend aus Frankreich, Belgien und den neuen Bundesländern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Flachspflanze ist relativ resistent gegen Schädlinge und kann deshalb mit geringem Spritzmitteleinsatz im ökologischen Landbau angebaut werden. Pflanzen aus kontrolliert biologischem Anbau sind bislang jedoch leider die Ausnahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Borathaltige Stoffe''', siehe: [[Borate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Daemm produktionsprozess flachs.png|500px|thumb|Quelle: http://www.ecobine.de/]]&lt;br /&gt;
=== Produktionsprozess von Flachs ===&lt;br /&gt;
Zur korrekten ökologischen Bewertung von Naturfaserdämmstoffen gehört auch ein Blick auf die Prozessketten. Daraus lassen sich bereits umweltfreundliche Produktionsweisen bzw. etwaige Umweltrisiken aus dem Herstellungsprozess ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prozesskette zur Herstellung von Flachsdämmstoff ist denkbar einfach mit geringstem Rohstoff- und Energieeinsatz. Allerdings werden den meisten Flachsdämmstoffen borathaltige [[Flammschutzmittel]] beigefügt, die aus gesundheitlichen Gründen – insbesondere für die ausführenden Handwerker – in die Kritik geraten sind. So ist [[Borsäure]] als sogenannter&lt;br /&gt;
„Nichtnotifizierter alter biozider Wirkstoff gemäß EU-Verordnung 1451/2007“ wegen seines reproduktions-toxischen Potenzials gelistet. Derzeit wird im Rahmen der EU-Umweltgesetzgebung ein Verwendungsverbot von Borsäure über 5,5 % Anteil diskutiert. Als alternatives Flammschutzmittel wird von einigen Herstellern Ammoniumphosphat eingesetzt, das laut „ökologischem Baustofflexikon“ als vergleichsweise gesundheits- und umweltverträglich gilt, (Bewertung des [[Umweltbundesamt]]es, UBA-Texte 25/01: Anwendung unproblematisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
:Herbert Danner, Baubiologe (IBN), [[Bauzentrum München]], [http://www.muenchen.de/media/lhm/_de/rubriken/Rathaus/rgu/beratung_foerderung/bauzentr/pdf/2010/06_10/oekolog_waermedaemmstoffe_v_2_pdf.pdf Ökologische Wärmedämmstoffe im Vergleich 2.0], Juni 2010, S. 38, 39, 46&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* '''[[Wärmedämmstoff#Wärmedämmstoffe_im_Überblick|Wärmedämmstoffe im Überblick]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärmedämmstoffe]][[Kategorie:Baumaterial]][[Kategorie:Stoffkunde]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
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		<title>Zellulose</title>
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		<updated>2014-12-12T09:10:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Produktionsprozess von Zellulose */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{{TabH1/1_r}} &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Zellulose&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;200&amp;quot; | [[Wärmeleitfähigkeit]] λ [W/(mK)]: &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; | 0,040 – 0,045 &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;5&amp;quot; width=&amp;quot;200&amp;quot; | [[Bild:Daemm_zellulose.jpg|200px|Zellulose]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Dampfdiffusionswiderstand]] μ : &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1 - 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baustoffklasse]] (Brandschutz): &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | ''n. [[DIN 4102]]:'' B2 &amp;lt;br /&amp;gt; ''n. [[DIN EN 13501]]:'' E&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Druckfestigkeit: &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | gering&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Druckfestigkeit lose Schüttung: &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | nicht beanspruchbar&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurzbeschreibung===&lt;br /&gt;
Wiederaufbereitetes und zerfasertes ungelesenes Zeitungspapier von den Kiosken und Zeitungsständern bildet den Grundstoff für '''Zellulose-Dämmstoffe'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Produktionsprozess===&lt;br /&gt;
Zeitungspapier wird mechanisch zu Flocken zerkleinert. Durch Zugabe von Wasserdampf, Naturharzen als Bindemittel, und ggfs. Stützfasern (z. B. Jute) können die Flocken zu Platten gepresst werden. [[Bor]]präperate gewährleisten [[Brandschutz]], Schädlings- und [[Schimmel]]resistenz, zum Brandschutz wird vereinzelt Ammoniumphosphat eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hinweise zur Verarbeitung===&lt;br /&gt;
Zellulose kann auf vier verschiedene Arten in den Baukörper eingebracht werden&lt;br /&gt;
* Einblasverfahren - stark verdichtetes Einblasen zwischen Schalungskörper&lt;br /&gt;
* Schüttverfahren - schütten oder aufblasen der Zellulose auf stabile Unterlage&lt;br /&gt;
* Sprühverfahren - besprühen von Flächen unter Wasserzugabe&lt;br /&gt;
* Verlegen d. Platten - flächiges Verlegen (nicht druckfest)&lt;br /&gt;
Der [[Wärmedämmstoff|Dämmstoff]] sollte von Fachfirmen verarbeitet werden. Das gilt insbesondere beim Einblasverfahren. Diese Verarbeitung muss fachgerecht und mit großer Sorgfalt vorgenommen werden, damit keine unsichtbaren Hohlräume entstehen. Insbesondere beim Einblas- und Schüttverfahren-Verfahren können vermehrt [[Feinstaub|Feinstäube]] entstehen, welche die Atemwege belasten können. Deshalb sind vorsorglich Atemschutzmaske bzw. Absaugvorrichtungen zu empfehlen. Zellulose ist konstruktiv dauerhaft vor Nässe zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einsatzbereiche===&lt;br /&gt;
Schüttung für horizontale + leicht geneigte Flächen, Einblasverfahren als [[Zwischensparrendämmung|Zwischensparren-]] und Holzrahmenbau-Dämmung, Sprühverfahren vorwiegend an Außenwänden, Platten z. B. als [[Zwischensparrendämmung]]. Die Anwendungsgrenztemperatur liegt bei ca. 100° C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baubiologische Stellungnahme===&lt;br /&gt;
Ungelesenes Altpapier liegt in so großen Mengen vor, um ca. 4/5 des Bedarfs an [[Wärmedämmstoff]]en in der BRD (derzeit ca. 25 Mio. m³) abzudecken. Der Dämmstoff hat eine hohe Lebensdauer und kann nach fachgerechtem Ausbau wiederverwendet werden. Kleinere Zellulosefasern können lungengängig sein. Bei sachgerechter Verarbeitung und Beachtung der Atemschutzempfehlungen sind aber keine Gesundheitsbeeinträchtigungen zu erwarten, auch nicht durch die Druckerschwärze. Wichtig ist der dauerhaft [[wärmebrücke]]nfreie Einbau durch erfahrene Betriebe. Kontrolle ist durch [[Thermografie]] möglich. Zellulosefasern verschwelen bei Beflammung, es entstehen ähnliche Zersetzungsrückstände wie bei der Verbrennung von Holz - [[CO2|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[CO]], Wasser und additivabhängige Stoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Borathaltige Stoffe, siehe: [[Borate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Daemm produktionsprozess zellulose.png|500px|thumb|Quelle: http://www.ecobine.de/]]&lt;br /&gt;
=== Produktionsprozess von Zellulose ===&lt;br /&gt;
Zur korrekten ökologischen Bewertung von Naturfaserdämmstoffen gehört auch ein Blick auf die Prozessketten. Daraus lassen sich bereits umweltfreundliche Produktionsweisen bzw. etwaige Umweltrisiken aus dem Herstellungsprozess ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prozesskette zur Herstellung von Zellulosedämmstoff ist denkbar einfach mit geringstem Rohstoff- und Energieeinsatz. Allerdings werden den meisten Zellulosedämmstoffen borathaltige [[Flammschutzmittel]] beigefügt, die aus gesundheitlichen Gründen – insbesondere für die ausführenden Handwerker – in die Kritik geraten sind. So ist [[Borsäure]] als sogenannter&lt;br /&gt;
„Nichtnotifizierter alter biozider Wirkstoff gemäß EU-Verordnung 1451/2007“ wegen seines reproduktions-toxischen Potenzials gelistet. Derzeit wird im Rahmen der EU-Umweltgesetzgebung ein Verwendungsverbot von Borsäure über 5,5 % Anteil diskutiert. Als alternatives Flammschutzmittel wird von einigen Herstellern Ammoniumphosphat eingesetzt, das laut „ökologischem Baustofflexikon“ als vergleichsweise gesundheits- und umweltverträglich gilt, (Bewertung des [[Umweltbundesamt]]es, UBA-Texte 25/01: Anwendung unproblematisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
:Herbert Danner, Baubiologe (IBN), [[Bauzentrum München]], [http://www.muenchen.de/media/lhm/_de/rubriken/Rathaus/rgu/beratung_foerderung/bauzentr/pdf/2010/06_10/oekolog_waermedaemmstoffe_v_2_pdf.pdf Ökologische Wärmedämmstoffe im Vergleich 2.0], Juni 2010, S. 38, 39, 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* '''[[Wärmedämmstoff#Wärmedämmstoffe_im_Überblick|Wärmedämmstoffe im Überblick]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärmedämmstoffe]][[Kategorie:Baumaterial]][[Kategorie:Stoffkunde]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=42237</id>
		<title>Elektrosmog</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=42237"/>
		<updated>2014-12-12T09:08:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Anforderungen an Abschirmmaterialien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Grundlagen==&lt;br /&gt;
'''Elektrosmog''' unterteilt man in drei Feldarten: die '''Hochfrequenz''', die '''Niederfrequenz''' und die '''Elektro-''' bzw. '''Magnetostatik'''. Die beiden erstgenannten Feldarten können Anteile der jeweils anderen beinhalten. So ist das Mobilfunksignal selbst hochfrequent, wird aber niederfrequent gepulst. Eine Trennung der Feldarten nach Frequenzen ist je nach Vorkommen unterschiedlich. Eine alte Regel besagt, dass die Hochfrequenz dort beginnt wo die Welle sich vom Leiter löst also zum Funksignal wird. Grundsätzlich geschieht dies aber auch bei einem 50 Hz-Signal (Lambda = 5.995.849,16 m), wobei die Nutzung dieser Frequenz aufgrund der minimalen Antennenlänge (1/4 Lambda) von nahezu 1,5 Mio km unrealistisch ist. Im Allgemeinen werden Frequenzen mit über 300 khz als hochfrequent bezeichnet, im Bereich von Leiterplatten bereits ab 100 khz, bei extrem langen Überlandleitungen (z. B. in Kanada) gehören die Frequenzen von 50 / 60 hz bereits zur Hochfrequenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Feldarten haben unterschiedliche Wirkungen und Ausbreitungsarten. Sie müssen daher auch unterschiedlich abgeleitet, reflektiert, kompensiert oder verstoffwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elektrische Felder''' können – unabhängig ob sie als statisches oder als Wechselfeld auftreten - grundsätzlich abgeleitet werden, da die Feldlinien einen Anfang und ein Ende besitzen. Eine Erdung der leitenden Materialien oder das umgeben von Feldverursachern mit geerdeten und leitfähigen Materialien reicht hierfür völlig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetostatische Felder''' können durch ein Gegenfeld gelöscht werden. Hierbei wird mit hoher Energie ein Gegenfeld aufgebaut, welches das ursprüngliche Feld dauerhaft löscht. Magnetostatische Feldanomalien sind i. d. R. nur im Bettbereich relevant, da die roten Blutkörperchen hierdurch zur sogenannten Geldrollenbildung neigen. Dies führt zu einer Minderdurchblutung in den Kapillaren und einer verminderten Sauerstoffversorgung der Zellen allgemein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Wechselfelder''' können verbogen oder kompensiert werden. Geeignete Materialien hierfür sind das Mu-Metall oder auch das Trafoblech. Ein Ableiten ist nicht möglich, da diese Feldart kein Anfang und kein Ende besitzt. Die Minimierung kann nur an der Quelle erfolgen. Da die Feldstärke auch in Abhängigkeit zum Stromfluss entsteht ist bei der Leitungsverlegung auf die größtmögliche Nähe von Hin- und Rückleiter und die möglichst gleichmäßige Auslastung der Phasen beim Drehstrom zu achten. Verdrillte Stromzuführungen über das Dach können die Felder um bis zu über 80% reduzieren. Auch eine optimierte Stromführung innerhalb des Hauses (z. B. durch Optimierung des Potenzialausgleichs) können die Felder drastisch reduzieren. Die Abschirmung ganzer Räume ist weder sinnvoll noch praktikabel. Neben den unerwünschten Feldern werden auch die dringend benötigten natürlichen Felder reduziert (z. B. Schumann-Resonanz mit 7,83 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei '''hochfrequenten Feldern''' werden außerhalb des Nahfeldes die elektrischen und magnetischen Komponenten zusammen betrachtet, gemessen und bewertet. Als Nahfeld bezeichnet man den Bereich, der weniger als 3 Wellenlängen von der Quelle entfernt ist. Daraus folgt, dass höhere Frequenzen kleinere Nahfelder haben. Ein Langwellensender mit einer Sendefrequenz von 100 khz hat somit ein Nahfeld von 10 km (Wellenlänge 3 km), ein Mikrowellenherd mit einer Frequenz von 2,45 Ghz hat ein Nahfeld von nur noch 35 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der meist diskutierte und wohl gesundheitsschädlichste Bereich der Hochfrequenz ist der Mobilfunk. Dies liegt einerseits an der immer stärkeren Verbreitung dieser Technik, aber auch an der Besonderheit der Signalübertragung durch die niederfrequente Pulsung. Durch diese Pulsung können sich bis zu 8 Handys einen Sendekanal teilen. Am Markt sind derzeit zwei Techniken. Das D- und E-Netz (gleiche Technik in unterschiedlichen Frequenzbändern) und UMTS. Gerade aufgebaut wird der BOS-Funk (Tetra) und die Digitalisierung des Bahnfunks. Als Datennetz ist WIMAX im Ausbau. Ein weiteres neues Mobilfunknetz wird derzeit getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die einzelnen Netze und Techniken aufgrund ihrer unterschiedlichen Frequenzen, Ausbreitung und Nutzungsart nicht vergleichbar sind ist es auch nicht möglich eine allgemein gültige Aussage bezüglich der Gesundheitsgefährdung zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht gesagt ist es so, dass es nichts gibt, was keine Nebenwirkungen hat. Esoterisch vereinfacht yin bedingt yang. Die Frage ist nur, wie stark die eine Kraft ist und wie lange sie einwirkt, damit die Gegenkraft zum Tragen kommt. Während offizielle Stellen in Deutschland erst eine Gefährdung sehen, wenn sich das Gewebe zu erwärmen beginnt, zeigen Langzeitbeobachtungen an biologischen Systemen (Pflanzen, Tiere, Menschen, Zellkulturen), dass eine dauerhafte Einwirkung selbst niedrigster Dosen eine starke Wirkung bis hin zu schweren chronischen Krankheiten haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung und Vorkommen==&lt;br /&gt;
Das Vorkommen elektromagnetischer Felder in dem hier betrachteten Bereich ist in der Natur nur sehr gering. Elektrostatische Felder bauen sich kaum auf und sehr schnell wieder ab. Niederfrequente Felder sind beispielsweise die Sferics, eine natürliche Wetterstrahlung mit einer Frequenz von 3 bis 100 kHz. Digitale oder digital gepulste Strahlung, wie sie heute mehr und mehr bei der Funkübertragung verwandt wird, kennt die Natur nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunikation innerhalb biologischer Systeme funktioniert zum Teil über minimale elektrische Spannungsänderungen. So beträgt das Ruhepotenzial einer Nervenzelle gerade einmal –70 mV. Dieses kann kurzfristig in das Aktionspotenzial umschlagen, welches + 40 mV beträgt. Die Spannungsdifferenz zwischen der Zellmembran und dem Zellinneren wird auf ca. 50 – 70 mV geschätzt.&lt;br /&gt;
Interessanterweise misst man an einer Krebszelle nur noch ca. 10 mV. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Zellen und Organen fließen minimale Gleichströme von ca. 60 – 70 µA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil unseres Gehirns (Hippocampus) schwingt in derselben Frequenz (7,83 Hz) wie die Schumannresonanz (elektromagnetische Wellen einer bestimmten Frequenz bilden mit dem Umfang der Erde stehende Wellen) und steuert lebenswichtige Vorgänge. Ohne das Signal des Erdmagnetfeldes wäre ein Leben für den Menschen nicht möglich. Die Taktung des Mobilfunks liegt ebenfalls bei 8 Hz. Der Bahnstrom (16 2/3 Hz) verwendet annähernd ein vielfaches der Schumannresonanz (14, 20, 26, 33, 39, 45 und 51 Hz). Möglicherweise ist dies der Grund, warum diese Frequenz deutlich kritischer gesehen werden muss als die Frequenz der Haushaltsstroms (50 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Impuls eines Herzschrittmachers hat eine Impulsdauer 0,5 Millisekunden bei einer Spannung von 3 V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Vergleich Frequenzband ELF zur Frequenz des menschlichen Gehirns in Relation zum Bewusstseinszustand:&amp;lt;br /&amp;gt;(gemessen mit EEG)&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot;| Delta || Theta || Alpha || Beta || Gamma&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefschlaf und Koma || Traumschlaf, Hypnose &amp;lt;br /&amp;gt;und Trance || entspannter &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand &amp;lt;br /&amp;gt;und Meditation || normaler &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand || motorische und &amp;lt;br /&amp;gt;kognitive Prozesse&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 0,4 … 3,5 Hz || 4 … 7 Hz || 8 … 13 Hz || 12 … 30 Hz || 25 … 100 Hz  &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|''Sub-ELF'' || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | ''ELF'' || ''SLF''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both; visibility: hidden;&amp;quot;&amp;gt;dient Zeilenumbruch&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbreitung==&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung der Felder unterscheidet sich je nach Frequenz sehr stark:&lt;br /&gt;
* Das magnetische Wechselfeld beim Haushaltsstrom bildet sich stets beim Stromfluss. Die Stärke der Ausbreitung variiert allerdings nicht nur mit der Höhe des Flusses, sondern auch in Abhängigkeit von der Spannung oder der Spannungsdifferenz an Trafos.  Auch ein fehlender oder fehlerhafter Potenzialausgleich verstärkt diese Feldart.&lt;br /&gt;
* Das elektrische Wechselfeld entsteht bereits, wenn eine Leitung unter Spannung steht. Es breitet sich im freien Raum aus bis es auf ein ableitendes Material trifft. Durch Ankopplung großer Flächen entstehen sog. Verbrummungen. Häufig treten diese unter Dachschrägen (Alufolie als Kaschierung der Dämmung) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Funk werden extrem niederfrequente Wellen für die Kommunikation mit U-Booten genutzt. Während Signale im Langwellenbereich (VLF 3 – 30 kHz) nur 10 bis 30 Meter in die Wasseroberfläche eindringen können, können die Frequenzen von 76 Hz (USA) bzw. 82 Hz (UDSSR) bis zu 300 Meter unter der Wasseroberfläche empfangen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da aber die Geschwindigkeit der Datenübertragung abhängig von der Frequenz ist versucht man diese mehr und mehr zu erhöhen. Je höher diese aber ist, desto lichtähnlicher wird ihr Verhalten. So kann die Frequenz des D-Netzes beispielsweise noch gebeugt werden und bildet somit weitaus weniger Funkschatten als die Frequenz des E-Netzes. Daher sind die Sendezellen des D-Netzes größer (max. 50 km Distanz zum Funkmast) als die des E-Netzes (max. 8 km zum Funkmast) – was erklärt, warum der Ausbau des D-Netzes im ländlichen Bereich stärker ist, als der des E-Netzes. UMTS liegt zwischen D- und E-Netz und hat eine Reichweite von bis zu 35 km (je nach Geländeprofil). Je mehr telefoniert wird, desto kleiner muss die Reichweite sein, da es sonst zu Überlagerungen in der Frequenzbändern kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesrepublik ist aufgeteilt in Netzstrukturen bestehend aus 4-er und 7-er Cluster. In der Mitte jedes Clusters steht ein Sendemast. Durch diesen Aufbau ist gewährleistet, dass es nicht zu Überlagerungen kommt. Werden mehr Sende- und Empfangskanäle benötigt als in der Zelle angeboten werden können, muss die Zelle und somit alle umliegenden verkleinert werden. Die kleinstmögliche Zellstruktur wird durch sogenannte Femtozellen oder (noch kleinere) Mikrozellen gebildet. Diese Antennen sind aufgrund ihrer geringen maximalen Sendeleistung nicht mehr melde- und genehmigungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abschirmung und Vermeidung==&lt;br /&gt;
Bei jeder Art von Abschirmung ist eine vorausgehende Messung, eine Maßnahmenbegleitung durch einen Messtechniker und eine abschließende Messung unbedingt notwendig. Falsch durchgeführte Maßnahmen können die Problematik um ein vielfaches verschlimmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die von außen eindringenden Felder in den meisten Fällen weggespiegelt werden, kann eine falsch angebrachte Abschirmung die Problematik um ein vielfaches verstärken. Die größtmögliche Absorption der Strahlung, wie sie beispielsweise durch massiven [[Lehm]] oder spezielle Gipskartonplatten möglich ist, ist der Reflektion bei einer Abschirmung immer vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frequenzselektive Messung mit einem guten Breitbandmessgerät oder einem Spectrum-Analyzer ist unbedingt notwendig, da es kein Material gibt, dass für alle Frequenzen gleich gute Reduzierung bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis zeigt sich, dass die wenigsten Baubiologen in der Lage sind solche Feldsituationen richtig zu messen und zu beurteilen. Abgeschirmte Räume müssen unbedingt potenzialfrei auf elektrische Wechselfelder untersucht werden. Messgeräte müssen unbedingt bis 5 GHz (besser 10 GHz) messen können um eine Erfolgsüberwachung durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Reflektion kommt es auch zur Beugung und Streuung. Daher kann es auch an völlig unerwarteten und kleinen Stellen (oft nur wenige Quadratzentimeter groß) zu Feldmaxima kommen. Diese Feldmaxima werden auch als Hotspots bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich müssen die Bewohner abgeschirmter Räume darauf achten, dass sie selbst keine Funkgeräte (W-LAN, Bluetooth, Handy, DECT, etc.) betreiben dürfen. Auch die Elektroinstallation bedarf besonderer Beachtung. Abschirmgewebe sind i. d. R. metallisch leitend und bauen ein großes Potenzial auf. Befindet sich zwischen einem Emittent (z. B. Stehlampe) und diesem Potenzial ein Mensch wird dieser in die Felder einbezogen und die Feldsituation verschlimmert sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal um welchen Frequenzbereich es sich handelt -&amp;gt; die Abschirmung bzw. Vermeidung erfolgt vorzugsweise immer am Emittenten. Maßnahmen zur Minimierung sind stets einfacher und effektiver als die nachträgliche Immissionsminimierung. Ein Beispiel hierfür ist die Firma BMW. Bereits 2003 wurde die Strahlungsleistung der betrieblichen DECT-Telefone auf höchstens 100 µW/m² reduziert (normale Geräte schaffen in der Nähe des Gehäuses immerhin 60.000 µW/m²). Seit 2008 hat die Firma nun komplett auf Mobilfunk umgestellt, da dieser aufgrund der Vielzahl und Nähe der Basisstationen die Mitarbeiter noch weniger mit Strahlung belastet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Frequenzbereich von 26,5 – 10000 MHz'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; | 26,5 - 27,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || CB-Funk (Digitale Übertragunsformen geplant)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 41,0 - 68,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF) Bereich I  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 50,08 - 51,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 6m Band.  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,3 - 87,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Eurosignal (Eurosignalempfänger)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,5 - 108,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Rundfunk (UKW-Band)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 144,0 - 146,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 2m Band (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 149,0 - 149,1 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Relativ neuer, gebührenfreier Sprechfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Dgitales Fernsehen (Momentan im Aufbau).  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 223 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || T-DAB, terrestrischer digitaler Rundfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 230 - 329 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 380 - 383 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 390 - 393 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 430 - 440 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 70 cm.-Band, W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 470 - 790 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen UHF  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 864 - 868 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-2 (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 885 - 887 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Uplink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 890 - 915 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 915 / 920 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherde in USA und GB (x), W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 930 - 932 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Downlink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 935 - 960 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 960 - 1215 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || IFF, SSR, Flugnavigationsdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1215 - 1240 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 23-cm Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ARSR, Flugsicherungsradar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1492 - 1525 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester und beweglicher Funkdienst, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1559 - 1610 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (zivile und militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1616 - 1626 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satelliten-Mobilfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1710 - 1785 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1805 - 1880 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1880 - 1900 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone DECT (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1920 - 2170 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || UMTS (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2290 - 2300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Beweglicher Funkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Drahtlose Fernsehkameras, Beweglicher Funkdienst, Radar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 11 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2400 - 2483 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Bluetooth, häusliches Datenkommunikationssystem (x), Funkbewegungsmelder, Fernwirkfunkanlagen, W-LAN (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2500 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk, Radioastronomiefunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2540 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || PMP = Punkt zu Multipunkt-Richtfunk (sogenannte letzte Meile) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2700 - 3400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || TAR/ASR =Nahbereichsradar von Flughäfen, Reichw. bis 100 km (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3600 - 4200 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4400 - 5000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5255 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Wetterradar, Flugzeug-Bodenradar (Reichweite bis 350 km) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5650 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 5 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5800 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd für industriellen Einsatz (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6439 - 6443 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Beweglicher Funk- und Notfunkdienst über Satteliten  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7300 - 8400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Funkdienst über Satelliten, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8500 - 10400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ASDE = Rollfeldüberwachungsradar von Flughäfen, Reichweite einige Kilometer(x), PAR = Präzisionsanflugradar von Flughäfen, Reichweite 10 40 km(x), Wetterradar (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9500 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugzeug-Bordradar(x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Industrielle Anwendungen für Telemetrie, Sensorik&lt;br /&gt;
|}  &lt;br /&gt;
(x) = gepulste Frequenzen &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
uplink = Verbindung vom Mobilteil zum Sendemast &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
downlink = Verbindung vom Sendemast zum Mobilteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Abschirmmaterialien==&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Niederfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogene dauerhafte elektrische Leitfähigkeit&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Bedingt Stromtragfähig&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Hochfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogen und dauerhaft leitfähig&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Geerdete Materialien müssen bedingt stromtragfähig sein&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Hohe Dämpfung auch bei Frequenzen über 5 GHz&lt;br /&gt;
# Möglichst hoher Anteil an Absorption&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einsatz von Materialien zur Dämpfung hochfrequenter Einstrahlungen zeigt sich in der Praxis, dass die tatsächliche Minderung der Felder um 5 – 10 dB schlechter ist als im Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Materialien welche nicht geerdet werden können, können sich kapazitiv ankoppeln und die NF-Felder drastisch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berechnung der notwendigen Abschirmung sollte die mögliche Feldsituation bei Volllast der Sender angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Für beide Arten der Abschirmung gilt:''' Grundsätzlich dürfen Abschirmungen keinen Kontakt zu Gegenständen haben, die in den Potenzialausgleich einbezogen werden (z. B. Wasser- und Leitungsrohre, Metallzargen, Steckdosen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Abschirmung müssen gleichzeitig Netzabkoppler und nach DIN/VDE 1999 ein Fehlerstromschutzschalter (30 mA) eingebaut werden. In Einzelfällen müssen zusätzlich abgeschirmte Kabel verwendet werden. Abschirmungen bedürfen einer vorausgehenden und abschließenden Messung durch einen erfahrenen Techniker bzw. Baubiologen. Erdungsmaßnahmen dürfen nur von einer Elektrofachkraft unter zugrundelegung der entsprechenden Vorschriften bez. Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme (DIN 57100/VDE 0100 Teil 410 + Teil 540, Sicht- und Prüfungskontrolle nach DIN/VDE 0100 Teil 610 Abschnitt 4 + 5, EMV nach VDE 0100) vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:==&lt;br /&gt;
'''Redaktion''': [[Tappeser]]&lt;br /&gt;
* Elektromagnetische Schirmung, Hans A. Wolfsperger, Springer Verlag&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik, Schauer / Virnich, Hüthig &amp;amp; Pflaum Verlag&lt;br /&gt;
* Nachrichtentechnik, Martin Werner, Vieweg &amp;amp; Teubner Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.wikipedia.de www.wikipedia.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.tappeser.de www.tappeser.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lesenswerte Bücher zum Thema:===&lt;br /&gt;
* Generation Handy -...grenzenlos verführt im Netz, Solwig-Bleuel&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – die verkaufte Gesundheit, Hans-Christoph Scheiner&lt;br /&gt;
* Elektrosmog. Störquellen erkennen – Gesundheitsrisiken vermeiden, Rollé&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – ein Freilandversuch am Menschen, Gasberger / Kotteder&lt;br /&gt;
* Mobilfunkanlagen – Rechte der Nachbarn und Kommunen, Herkner&lt;br /&gt;
* Der Funke des Lebens, Becker&lt;br /&gt;
* Stress durch Strom und Strahlung, Maes&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik: Grundlagen, Feldmesstechnik und Praxis der Feldreduzierung, M. Schauer, M.H. Virnich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
* [http://www.kompetenzinitiative.de www.kompetenzinitiative.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.pandora-stiftung.eu www.pandora-stiftung.eu]&lt;br /&gt;
* [http://www.gegenwelle.de www.gegenwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.diagnose-funk.de www.diagnose-funk.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergerwelle.de www.buergerwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.der-mast-muss-weg.de www.der-mast-muss-weg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ulrichweiner.de www.ulrichweiner.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ab-strahlenfrei.de www.ab-strahlenfrei.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.puls-schlag.org www.puls-schlag.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=42236</id>
		<title>Elektrosmog</title>
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		<updated>2014-12-12T09:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Abschirmung und Vermeidung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Grundlagen==&lt;br /&gt;
'''Elektrosmog''' unterteilt man in drei Feldarten: die '''Hochfrequenz''', die '''Niederfrequenz''' und die '''Elektro-''' bzw. '''Magnetostatik'''. Die beiden erstgenannten Feldarten können Anteile der jeweils anderen beinhalten. So ist das Mobilfunksignal selbst hochfrequent, wird aber niederfrequent gepulst. Eine Trennung der Feldarten nach Frequenzen ist je nach Vorkommen unterschiedlich. Eine alte Regel besagt, dass die Hochfrequenz dort beginnt wo die Welle sich vom Leiter löst also zum Funksignal wird. Grundsätzlich geschieht dies aber auch bei einem 50 Hz-Signal (Lambda = 5.995.849,16 m), wobei die Nutzung dieser Frequenz aufgrund der minimalen Antennenlänge (1/4 Lambda) von nahezu 1,5 Mio km unrealistisch ist. Im Allgemeinen werden Frequenzen mit über 300 khz als hochfrequent bezeichnet, im Bereich von Leiterplatten bereits ab 100 khz, bei extrem langen Überlandleitungen (z. B. in Kanada) gehören die Frequenzen von 50 / 60 hz bereits zur Hochfrequenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Feldarten haben unterschiedliche Wirkungen und Ausbreitungsarten. Sie müssen daher auch unterschiedlich abgeleitet, reflektiert, kompensiert oder verstoffwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elektrische Felder''' können – unabhängig ob sie als statisches oder als Wechselfeld auftreten - grundsätzlich abgeleitet werden, da die Feldlinien einen Anfang und ein Ende besitzen. Eine Erdung der leitenden Materialien oder das umgeben von Feldverursachern mit geerdeten und leitfähigen Materialien reicht hierfür völlig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetostatische Felder''' können durch ein Gegenfeld gelöscht werden. Hierbei wird mit hoher Energie ein Gegenfeld aufgebaut, welches das ursprüngliche Feld dauerhaft löscht. Magnetostatische Feldanomalien sind i. d. R. nur im Bettbereich relevant, da die roten Blutkörperchen hierdurch zur sogenannten Geldrollenbildung neigen. Dies führt zu einer Minderdurchblutung in den Kapillaren und einer verminderten Sauerstoffversorgung der Zellen allgemein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Wechselfelder''' können verbogen oder kompensiert werden. Geeignete Materialien hierfür sind das Mu-Metall oder auch das Trafoblech. Ein Ableiten ist nicht möglich, da diese Feldart kein Anfang und kein Ende besitzt. Die Minimierung kann nur an der Quelle erfolgen. Da die Feldstärke auch in Abhängigkeit zum Stromfluss entsteht ist bei der Leitungsverlegung auf die größtmögliche Nähe von Hin- und Rückleiter und die möglichst gleichmäßige Auslastung der Phasen beim Drehstrom zu achten. Verdrillte Stromzuführungen über das Dach können die Felder um bis zu über 80% reduzieren. Auch eine optimierte Stromführung innerhalb des Hauses (z. B. durch Optimierung des Potenzialausgleichs) können die Felder drastisch reduzieren. Die Abschirmung ganzer Räume ist weder sinnvoll noch praktikabel. Neben den unerwünschten Feldern werden auch die dringend benötigten natürlichen Felder reduziert (z. B. Schumann-Resonanz mit 7,83 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei '''hochfrequenten Feldern''' werden außerhalb des Nahfeldes die elektrischen und magnetischen Komponenten zusammen betrachtet, gemessen und bewertet. Als Nahfeld bezeichnet man den Bereich, der weniger als 3 Wellenlängen von der Quelle entfernt ist. Daraus folgt, dass höhere Frequenzen kleinere Nahfelder haben. Ein Langwellensender mit einer Sendefrequenz von 100 khz hat somit ein Nahfeld von 10 km (Wellenlänge 3 km), ein Mikrowellenherd mit einer Frequenz von 2,45 Ghz hat ein Nahfeld von nur noch 35 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der meist diskutierte und wohl gesundheitsschädlichste Bereich der Hochfrequenz ist der Mobilfunk. Dies liegt einerseits an der immer stärkeren Verbreitung dieser Technik, aber auch an der Besonderheit der Signalübertragung durch die niederfrequente Pulsung. Durch diese Pulsung können sich bis zu 8 Handys einen Sendekanal teilen. Am Markt sind derzeit zwei Techniken. Das D- und E-Netz (gleiche Technik in unterschiedlichen Frequenzbändern) und UMTS. Gerade aufgebaut wird der BOS-Funk (Tetra) und die Digitalisierung des Bahnfunks. Als Datennetz ist WIMAX im Ausbau. Ein weiteres neues Mobilfunknetz wird derzeit getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die einzelnen Netze und Techniken aufgrund ihrer unterschiedlichen Frequenzen, Ausbreitung und Nutzungsart nicht vergleichbar sind ist es auch nicht möglich eine allgemein gültige Aussage bezüglich der Gesundheitsgefährdung zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht gesagt ist es so, dass es nichts gibt, was keine Nebenwirkungen hat. Esoterisch vereinfacht yin bedingt yang. Die Frage ist nur, wie stark die eine Kraft ist und wie lange sie einwirkt, damit die Gegenkraft zum Tragen kommt. Während offizielle Stellen in Deutschland erst eine Gefährdung sehen, wenn sich das Gewebe zu erwärmen beginnt, zeigen Langzeitbeobachtungen an biologischen Systemen (Pflanzen, Tiere, Menschen, Zellkulturen), dass eine dauerhafte Einwirkung selbst niedrigster Dosen eine starke Wirkung bis hin zu schweren chronischen Krankheiten haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung und Vorkommen==&lt;br /&gt;
Das Vorkommen elektromagnetischer Felder in dem hier betrachteten Bereich ist in der Natur nur sehr gering. Elektrostatische Felder bauen sich kaum auf und sehr schnell wieder ab. Niederfrequente Felder sind beispielsweise die Sferics, eine natürliche Wetterstrahlung mit einer Frequenz von 3 bis 100 kHz. Digitale oder digital gepulste Strahlung, wie sie heute mehr und mehr bei der Funkübertragung verwandt wird, kennt die Natur nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunikation innerhalb biologischer Systeme funktioniert zum Teil über minimale elektrische Spannungsänderungen. So beträgt das Ruhepotenzial einer Nervenzelle gerade einmal –70 mV. Dieses kann kurzfristig in das Aktionspotenzial umschlagen, welches + 40 mV beträgt. Die Spannungsdifferenz zwischen der Zellmembran und dem Zellinneren wird auf ca. 50 – 70 mV geschätzt.&lt;br /&gt;
Interessanterweise misst man an einer Krebszelle nur noch ca. 10 mV. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Zellen und Organen fließen minimale Gleichströme von ca. 60 – 70 µA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil unseres Gehirns (Hippocampus) schwingt in derselben Frequenz (7,83 Hz) wie die Schumannresonanz (elektromagnetische Wellen einer bestimmten Frequenz bilden mit dem Umfang der Erde stehende Wellen) und steuert lebenswichtige Vorgänge. Ohne das Signal des Erdmagnetfeldes wäre ein Leben für den Menschen nicht möglich. Die Taktung des Mobilfunks liegt ebenfalls bei 8 Hz. Der Bahnstrom (16 2/3 Hz) verwendet annähernd ein vielfaches der Schumannresonanz (14, 20, 26, 33, 39, 45 und 51 Hz). Möglicherweise ist dies der Grund, warum diese Frequenz deutlich kritischer gesehen werden muss als die Frequenz der Haushaltsstroms (50 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Impuls eines Herzschrittmachers hat eine Impulsdauer 0,5 Millisekunden bei einer Spannung von 3 V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Vergleich Frequenzband ELF zur Frequenz des menschlichen Gehirns in Relation zum Bewusstseinszustand:&amp;lt;br /&amp;gt;(gemessen mit EEG)&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot;| Delta || Theta || Alpha || Beta || Gamma&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefschlaf und Koma || Traumschlaf, Hypnose &amp;lt;br /&amp;gt;und Trance || entspannter &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand &amp;lt;br /&amp;gt;und Meditation || normaler &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand || motorische und &amp;lt;br /&amp;gt;kognitive Prozesse&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 0,4 … 3,5 Hz || 4 … 7 Hz || 8 … 13 Hz || 12 … 30 Hz || 25 … 100 Hz  &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|''Sub-ELF'' || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | ''ELF'' || ''SLF''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both; visibility: hidden;&amp;quot;&amp;gt;dient Zeilenumbruch&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbreitung==&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung der Felder unterscheidet sich je nach Frequenz sehr stark:&lt;br /&gt;
* Das magnetische Wechselfeld beim Haushaltsstrom bildet sich stets beim Stromfluss. Die Stärke der Ausbreitung variiert allerdings nicht nur mit der Höhe des Flusses, sondern auch in Abhängigkeit von der Spannung oder der Spannungsdifferenz an Trafos.  Auch ein fehlender oder fehlerhafter Potenzialausgleich verstärkt diese Feldart.&lt;br /&gt;
* Das elektrische Wechselfeld entsteht bereits, wenn eine Leitung unter Spannung steht. Es breitet sich im freien Raum aus bis es auf ein ableitendes Material trifft. Durch Ankopplung großer Flächen entstehen sog. Verbrummungen. Häufig treten diese unter Dachschrägen (Alufolie als Kaschierung der Dämmung) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Funk werden extrem niederfrequente Wellen für die Kommunikation mit U-Booten genutzt. Während Signale im Langwellenbereich (VLF 3 – 30 kHz) nur 10 bis 30 Meter in die Wasseroberfläche eindringen können, können die Frequenzen von 76 Hz (USA) bzw. 82 Hz (UDSSR) bis zu 300 Meter unter der Wasseroberfläche empfangen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da aber die Geschwindigkeit der Datenübertragung abhängig von der Frequenz ist versucht man diese mehr und mehr zu erhöhen. Je höher diese aber ist, desto lichtähnlicher wird ihr Verhalten. So kann die Frequenz des D-Netzes beispielsweise noch gebeugt werden und bildet somit weitaus weniger Funkschatten als die Frequenz des E-Netzes. Daher sind die Sendezellen des D-Netzes größer (max. 50 km Distanz zum Funkmast) als die des E-Netzes (max. 8 km zum Funkmast) – was erklärt, warum der Ausbau des D-Netzes im ländlichen Bereich stärker ist, als der des E-Netzes. UMTS liegt zwischen D- und E-Netz und hat eine Reichweite von bis zu 35 km (je nach Geländeprofil). Je mehr telefoniert wird, desto kleiner muss die Reichweite sein, da es sonst zu Überlagerungen in der Frequenzbändern kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesrepublik ist aufgeteilt in Netzstrukturen bestehend aus 4-er und 7-er Cluster. In der Mitte jedes Clusters steht ein Sendemast. Durch diesen Aufbau ist gewährleistet, dass es nicht zu Überlagerungen kommt. Werden mehr Sende- und Empfangskanäle benötigt als in der Zelle angeboten werden können, muss die Zelle und somit alle umliegenden verkleinert werden. Die kleinstmögliche Zellstruktur wird durch sogenannte Femtozellen oder (noch kleinere) Mikrozellen gebildet. Diese Antennen sind aufgrund ihrer geringen maximalen Sendeleistung nicht mehr melde- und genehmigungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abschirmung und Vermeidung==&lt;br /&gt;
Bei jeder Art von Abschirmung ist eine vorausgehende Messung, eine Maßnahmenbegleitung durch einen Messtechniker und eine abschließende Messung unbedingt notwendig. Falsch durchgeführte Maßnahmen können die Problematik um ein vielfaches verschlimmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die von außen eindringenden Felder in den meisten Fällen weggespiegelt werden, kann eine falsch angebrachte Abschirmung die Problematik um ein vielfaches verstärken. Die größtmögliche Absorption der Strahlung, wie sie beispielsweise durch massiven [[Lehm]] oder spezielle Gipskartonplatten möglich ist, ist der Reflektion bei einer Abschirmung immer vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frequenzselektive Messung mit einem guten Breitbandmessgerät oder einem Spectrum-Analyzer ist unbedingt notwendig, da es kein Material gibt, dass für alle Frequenzen gleich gute Reduzierung bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis zeigt sich, dass die wenigsten Baubiologen in der Lage sind solche Feldsituationen richtig zu messen und zu beurteilen. Abgeschirmte Räume müssen unbedingt potenzialfrei auf elektrische Wechselfelder untersucht werden. Messgeräte müssen unbedingt bis 5 GHz (besser 10 GHz) messen können um eine Erfolgsüberwachung durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Reflektion kommt es auch zur Beugung und Streuung. Daher kann es auch an völlig unerwarteten und kleinen Stellen (oft nur wenige Quadratzentimeter groß) zu Feldmaxima kommen. Diese Feldmaxima werden auch als Hotspots bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich müssen die Bewohner abgeschirmter Räume darauf achten, dass sie selbst keine Funkgeräte (W-LAN, Bluetooth, Handy, DECT, etc.) betreiben dürfen. Auch die Elektroinstallation bedarf besonderer Beachtung. Abschirmgewebe sind i. d. R. metallisch leitend und bauen ein großes Potenzial auf. Befindet sich zwischen einem Emittent (z. B. Stehlampe) und diesem Potenzial ein Mensch wird dieser in die Felder einbezogen und die Feldsituation verschlimmert sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal um welchen Frequenzbereich es sich handelt -&amp;gt; die Abschirmung bzw. Vermeidung erfolgt vorzugsweise immer am Emittenten. Maßnahmen zur Minimierung sind stets einfacher und effektiver als die nachträgliche Immissionsminimierung. Ein Beispiel hierfür ist die Firma BMW. Bereits 2003 wurde die Strahlungsleistung der betrieblichen DECT-Telefone auf höchstens 100 µW/m² reduziert (normale Geräte schaffen in der Nähe des Gehäuses immerhin 60.000 µW/m²). Seit 2008 hat die Firma nun komplett auf Mobilfunk umgestellt, da dieser aufgrund der Vielzahl und Nähe der Basisstationen die Mitarbeiter noch weniger mit Strahlung belastet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Frequenzbereich von 26,5 – 10000 MHz'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; | 26,5 - 27,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || CB-Funk (Digitale Übertragunsformen geplant)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 41,0 - 68,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF) Bereich I  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 50,08 - 51,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 6m Band.  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,3 - 87,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Eurosignal (Eurosignalempfänger)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,5 - 108,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Rundfunk (UKW-Band)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 144,0 - 146,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 2m Band (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 149,0 - 149,1 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Relativ neuer, gebührenfreier Sprechfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Dgitales Fernsehen (Momentan im Aufbau).  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 223 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || T-DAB, terrestrischer digitaler Rundfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 230 - 329 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 380 - 383 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 390 - 393 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 430 - 440 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 70 cm.-Band, W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 470 - 790 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen UHF  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 864 - 868 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-2 (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 885 - 887 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Uplink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 890 - 915 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 915 / 920 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherde in USA und GB (x), W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 930 - 932 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Downlink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 935 - 960 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 960 - 1215 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || IFF, SSR, Flugnavigationsdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1215 - 1240 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 23-cm Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ARSR, Flugsicherungsradar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1492 - 1525 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester und beweglicher Funkdienst, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1559 - 1610 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (zivile und militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1616 - 1626 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satelliten-Mobilfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1710 - 1785 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1805 - 1880 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1880 - 1900 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone DECT (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1920 - 2170 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || UMTS (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2290 - 2300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Beweglicher Funkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Drahtlose Fernsehkameras, Beweglicher Funkdienst, Radar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 11 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2400 - 2483 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Bluetooth, häusliches Datenkommunikationssystem (x), Funkbewegungsmelder, Fernwirkfunkanlagen, W-LAN (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2500 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk, Radioastronomiefunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2540 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || PMP = Punkt zu Multipunkt-Richtfunk (sogenannte letzte Meile) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2700 - 3400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || TAR/ASR =Nahbereichsradar von Flughäfen, Reichw. bis 100 km (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3600 - 4200 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4400 - 5000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5255 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Wetterradar, Flugzeug-Bodenradar (Reichweite bis 350 km) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5650 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 5 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5800 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd für industriellen Einsatz (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6439 - 6443 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Beweglicher Funk- und Notfunkdienst über Satteliten  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7300 - 8400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Funkdienst über Satelliten, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8500 - 10400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ASDE = Rollfeldüberwachungsradar von Flughäfen, Reichweite einige Kilometer(x), PAR = Präzisionsanflugradar von Flughäfen, Reichweite 10 40 km(x), Wetterradar (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9500 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugzeug-Bordradar(x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Industrielle Anwendungen für Telemetrie, Sensorik&lt;br /&gt;
|}  &lt;br /&gt;
(x) = gepulste Frequenzen &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
uplink = Verbindung vom Mobilteil zum Sendemast &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
downlink = Verbindung vom Sendemast zum Mobilteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Abschirmmaterialien==&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Niederfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogene dauerhafte elektrische Leitfähigkeit&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Bedingt Stromtragfähig&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Hochfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogen und dauerhaft leitfähig&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Geerdete Materialien müssen bedingt stromtragfähig sein&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Hohe Dämpfung auch bei Frequenzen über 5 GHz&lt;br /&gt;
# Möglichst hoher Anteil an Absorption&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einsatz von Materialien zur Dämpfung hochfrequenter Einstrahlungen zeigt sich in der Praxis, dass die tatsächliche Minderung der Felder um 5 – 10 dB schlechter ist als im Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Materialien welche nicht geerdet werden können, können sich kapazitiv ankoppeln und die NF-Felder drastisch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berechnung der notwendigen Abschirmung sollte die mögliche Feldsituation bei Volllast der Sender angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Für beide Arten der Abschirmung gilt:''' Grundsätzlich dürfen Abschirmungen keinen Kontakt zu Gegenständen haben, die in den Potentialausgleich einbezogen werden (z. B. Wasser- und Leitungsrohre, Metallzargen, Steckdosen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Abschirmung müssen gleichzeitig Netzabkoppler und nach DIN/VDE 1999 ein Fehlerstromschutzschalter (30 mA) eingebaut werden. In Einzelfällen müssen zusätzlich abgeschirmte Kabel verwendet werden. Abschirmungen bedürfen einer vorausgehenden und abschließenden Messung durch einen erfahrenen Techniker bzw. Baubiologen. Erdungsmaßnahmen dürfen nur von einer Elektrofachkraft unter zugrundelegung der entsprechenden Vorschriften bez. Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme (DIN 57100/VDE 0100 Teil 410 + Teil 540, Sicht- und Prüfungskontrolle nach DIN/VDE 0100 Teil 610 Abschnitt 4 + 5, EMV nach VDE 0100) vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:==&lt;br /&gt;
'''Redaktion''': [[Tappeser]]&lt;br /&gt;
* Elektromagnetische Schirmung, Hans A. Wolfsperger, Springer Verlag&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik, Schauer / Virnich, Hüthig &amp;amp; Pflaum Verlag&lt;br /&gt;
* Nachrichtentechnik, Martin Werner, Vieweg &amp;amp; Teubner Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.wikipedia.de www.wikipedia.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.tappeser.de www.tappeser.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lesenswerte Bücher zum Thema:===&lt;br /&gt;
* Generation Handy -...grenzenlos verführt im Netz, Solwig-Bleuel&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – die verkaufte Gesundheit, Hans-Christoph Scheiner&lt;br /&gt;
* Elektrosmog. Störquellen erkennen – Gesundheitsrisiken vermeiden, Rollé&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – ein Freilandversuch am Menschen, Gasberger / Kotteder&lt;br /&gt;
* Mobilfunkanlagen – Rechte der Nachbarn und Kommunen, Herkner&lt;br /&gt;
* Der Funke des Lebens, Becker&lt;br /&gt;
* Stress durch Strom und Strahlung, Maes&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik: Grundlagen, Feldmesstechnik und Praxis der Feldreduzierung, M. Schauer, M.H. Virnich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
* [http://www.kompetenzinitiative.de www.kompetenzinitiative.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.pandora-stiftung.eu www.pandora-stiftung.eu]&lt;br /&gt;
* [http://www.gegenwelle.de www.gegenwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.diagnose-funk.de www.diagnose-funk.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergerwelle.de www.buergerwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.der-mast-muss-weg.de www.der-mast-muss-weg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ulrichweiner.de www.ulrichweiner.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ab-strahlenfrei.de www.ab-strahlenfrei.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.puls-schlag.org www.puls-schlag.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=42235</id>
		<title>Elektrosmog</title>
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		<updated>2014-12-12T09:07:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Ausbreitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Grundlagen==&lt;br /&gt;
'''Elektrosmog''' unterteilt man in drei Feldarten: die '''Hochfrequenz''', die '''Niederfrequenz''' und die '''Elektro-''' bzw. '''Magnetostatik'''. Die beiden erstgenannten Feldarten können Anteile der jeweils anderen beinhalten. So ist das Mobilfunksignal selbst hochfrequent, wird aber niederfrequent gepulst. Eine Trennung der Feldarten nach Frequenzen ist je nach Vorkommen unterschiedlich. Eine alte Regel besagt, dass die Hochfrequenz dort beginnt wo die Welle sich vom Leiter löst also zum Funksignal wird. Grundsätzlich geschieht dies aber auch bei einem 50 Hz-Signal (Lambda = 5.995.849,16 m), wobei die Nutzung dieser Frequenz aufgrund der minimalen Antennenlänge (1/4 Lambda) von nahezu 1,5 Mio km unrealistisch ist. Im Allgemeinen werden Frequenzen mit über 300 khz als hochfrequent bezeichnet, im Bereich von Leiterplatten bereits ab 100 khz, bei extrem langen Überlandleitungen (z. B. in Kanada) gehören die Frequenzen von 50 / 60 hz bereits zur Hochfrequenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Feldarten haben unterschiedliche Wirkungen und Ausbreitungsarten. Sie müssen daher auch unterschiedlich abgeleitet, reflektiert, kompensiert oder verstoffwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elektrische Felder''' können – unabhängig ob sie als statisches oder als Wechselfeld auftreten - grundsätzlich abgeleitet werden, da die Feldlinien einen Anfang und ein Ende besitzen. Eine Erdung der leitenden Materialien oder das umgeben von Feldverursachern mit geerdeten und leitfähigen Materialien reicht hierfür völlig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetostatische Felder''' können durch ein Gegenfeld gelöscht werden. Hierbei wird mit hoher Energie ein Gegenfeld aufgebaut, welches das ursprüngliche Feld dauerhaft löscht. Magnetostatische Feldanomalien sind i. d. R. nur im Bettbereich relevant, da die roten Blutkörperchen hierdurch zur sogenannten Geldrollenbildung neigen. Dies führt zu einer Minderdurchblutung in den Kapillaren und einer verminderten Sauerstoffversorgung der Zellen allgemein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Wechselfelder''' können verbogen oder kompensiert werden. Geeignete Materialien hierfür sind das Mu-Metall oder auch das Trafoblech. Ein Ableiten ist nicht möglich, da diese Feldart kein Anfang und kein Ende besitzt. Die Minimierung kann nur an der Quelle erfolgen. Da die Feldstärke auch in Abhängigkeit zum Stromfluss entsteht ist bei der Leitungsverlegung auf die größtmögliche Nähe von Hin- und Rückleiter und die möglichst gleichmäßige Auslastung der Phasen beim Drehstrom zu achten. Verdrillte Stromzuführungen über das Dach können die Felder um bis zu über 80% reduzieren. Auch eine optimierte Stromführung innerhalb des Hauses (z. B. durch Optimierung des Potenzialausgleichs) können die Felder drastisch reduzieren. Die Abschirmung ganzer Räume ist weder sinnvoll noch praktikabel. Neben den unerwünschten Feldern werden auch die dringend benötigten natürlichen Felder reduziert (z. B. Schumann-Resonanz mit 7,83 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei '''hochfrequenten Feldern''' werden außerhalb des Nahfeldes die elektrischen und magnetischen Komponenten zusammen betrachtet, gemessen und bewertet. Als Nahfeld bezeichnet man den Bereich, der weniger als 3 Wellenlängen von der Quelle entfernt ist. Daraus folgt, dass höhere Frequenzen kleinere Nahfelder haben. Ein Langwellensender mit einer Sendefrequenz von 100 khz hat somit ein Nahfeld von 10 km (Wellenlänge 3 km), ein Mikrowellenherd mit einer Frequenz von 2,45 Ghz hat ein Nahfeld von nur noch 35 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der meist diskutierte und wohl gesundheitsschädlichste Bereich der Hochfrequenz ist der Mobilfunk. Dies liegt einerseits an der immer stärkeren Verbreitung dieser Technik, aber auch an der Besonderheit der Signalübertragung durch die niederfrequente Pulsung. Durch diese Pulsung können sich bis zu 8 Handys einen Sendekanal teilen. Am Markt sind derzeit zwei Techniken. Das D- und E-Netz (gleiche Technik in unterschiedlichen Frequenzbändern) und UMTS. Gerade aufgebaut wird der BOS-Funk (Tetra) und die Digitalisierung des Bahnfunks. Als Datennetz ist WIMAX im Ausbau. Ein weiteres neues Mobilfunknetz wird derzeit getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die einzelnen Netze und Techniken aufgrund ihrer unterschiedlichen Frequenzen, Ausbreitung und Nutzungsart nicht vergleichbar sind ist es auch nicht möglich eine allgemein gültige Aussage bezüglich der Gesundheitsgefährdung zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht gesagt ist es so, dass es nichts gibt, was keine Nebenwirkungen hat. Esoterisch vereinfacht yin bedingt yang. Die Frage ist nur, wie stark die eine Kraft ist und wie lange sie einwirkt, damit die Gegenkraft zum Tragen kommt. Während offizielle Stellen in Deutschland erst eine Gefährdung sehen, wenn sich das Gewebe zu erwärmen beginnt, zeigen Langzeitbeobachtungen an biologischen Systemen (Pflanzen, Tiere, Menschen, Zellkulturen), dass eine dauerhafte Einwirkung selbst niedrigster Dosen eine starke Wirkung bis hin zu schweren chronischen Krankheiten haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung und Vorkommen==&lt;br /&gt;
Das Vorkommen elektromagnetischer Felder in dem hier betrachteten Bereich ist in der Natur nur sehr gering. Elektrostatische Felder bauen sich kaum auf und sehr schnell wieder ab. Niederfrequente Felder sind beispielsweise die Sferics, eine natürliche Wetterstrahlung mit einer Frequenz von 3 bis 100 kHz. Digitale oder digital gepulste Strahlung, wie sie heute mehr und mehr bei der Funkübertragung verwandt wird, kennt die Natur nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunikation innerhalb biologischer Systeme funktioniert zum Teil über minimale elektrische Spannungsänderungen. So beträgt das Ruhepotenzial einer Nervenzelle gerade einmal –70 mV. Dieses kann kurzfristig in das Aktionspotenzial umschlagen, welches + 40 mV beträgt. Die Spannungsdifferenz zwischen der Zellmembran und dem Zellinneren wird auf ca. 50 – 70 mV geschätzt.&lt;br /&gt;
Interessanterweise misst man an einer Krebszelle nur noch ca. 10 mV. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Zellen und Organen fließen minimale Gleichströme von ca. 60 – 70 µA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil unseres Gehirns (Hippocampus) schwingt in derselben Frequenz (7,83 Hz) wie die Schumannresonanz (elektromagnetische Wellen einer bestimmten Frequenz bilden mit dem Umfang der Erde stehende Wellen) und steuert lebenswichtige Vorgänge. Ohne das Signal des Erdmagnetfeldes wäre ein Leben für den Menschen nicht möglich. Die Taktung des Mobilfunks liegt ebenfalls bei 8 Hz. Der Bahnstrom (16 2/3 Hz) verwendet annähernd ein vielfaches der Schumannresonanz (14, 20, 26, 33, 39, 45 und 51 Hz). Möglicherweise ist dies der Grund, warum diese Frequenz deutlich kritischer gesehen werden muss als die Frequenz der Haushaltsstroms (50 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Impuls eines Herzschrittmachers hat eine Impulsdauer 0,5 Millisekunden bei einer Spannung von 3 V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Vergleich Frequenzband ELF zur Frequenz des menschlichen Gehirns in Relation zum Bewusstseinszustand:&amp;lt;br /&amp;gt;(gemessen mit EEG)&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot;| Delta || Theta || Alpha || Beta || Gamma&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefschlaf und Koma || Traumschlaf, Hypnose &amp;lt;br /&amp;gt;und Trance || entspannter &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand &amp;lt;br /&amp;gt;und Meditation || normaler &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand || motorische und &amp;lt;br /&amp;gt;kognitive Prozesse&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 0,4 … 3,5 Hz || 4 … 7 Hz || 8 … 13 Hz || 12 … 30 Hz || 25 … 100 Hz  &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|''Sub-ELF'' || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | ''ELF'' || ''SLF''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both; visibility: hidden;&amp;quot;&amp;gt;dient Zeilenumbruch&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbreitung==&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung der Felder unterscheidet sich je nach Frequenz sehr stark:&lt;br /&gt;
* Das magnetische Wechselfeld beim Haushaltsstrom bildet sich stets beim Stromfluss. Die Stärke der Ausbreitung variiert allerdings nicht nur mit der Höhe des Flusses, sondern auch in Abhängigkeit von der Spannung oder der Spannungsdifferenz an Trafos.  Auch ein fehlender oder fehlerhafter Potenzialausgleich verstärkt diese Feldart.&lt;br /&gt;
* Das elektrische Wechselfeld entsteht bereits, wenn eine Leitung unter Spannung steht. Es breitet sich im freien Raum aus bis es auf ein ableitendes Material trifft. Durch Ankopplung großer Flächen entstehen sog. Verbrummungen. Häufig treten diese unter Dachschrägen (Alufolie als Kaschierung der Dämmung) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Funk werden extrem niederfrequente Wellen für die Kommunikation mit U-Booten genutzt. Während Signale im Langwellenbereich (VLF 3 – 30 kHz) nur 10 bis 30 Meter in die Wasseroberfläche eindringen können, können die Frequenzen von 76 Hz (USA) bzw. 82 Hz (UDSSR) bis zu 300 Meter unter der Wasseroberfläche empfangen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da aber die Geschwindigkeit der Datenübertragung abhängig von der Frequenz ist versucht man diese mehr und mehr zu erhöhen. Je höher diese aber ist, desto lichtähnlicher wird ihr Verhalten. So kann die Frequenz des D-Netzes beispielsweise noch gebeugt werden und bildet somit weitaus weniger Funkschatten als die Frequenz des E-Netzes. Daher sind die Sendezellen des D-Netzes größer (max. 50 km Distanz zum Funkmast) als die des E-Netzes (max. 8 km zum Funkmast) – was erklärt, warum der Ausbau des D-Netzes im ländlichen Bereich stärker ist, als der des E-Netzes. UMTS liegt zwischen D- und E-Netz und hat eine Reichweite von bis zu 35 km (je nach Geländeprofil). Je mehr telefoniert wird, desto kleiner muss die Reichweite sein, da es sonst zu Überlagerungen in der Frequenzbändern kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesrepublik ist aufgeteilt in Netzstrukturen bestehend aus 4-er und 7-er Cluster. In der Mitte jedes Clusters steht ein Sendemast. Durch diesen Aufbau ist gewährleistet, dass es nicht zu Überlagerungen kommt. Werden mehr Sende- und Empfangskanäle benötigt als in der Zelle angeboten werden können, muss die Zelle und somit alle umliegenden verkleinert werden. Die kleinstmögliche Zellstruktur wird durch sogenannte Femtozellen oder (noch kleinere) Mikrozellen gebildet. Diese Antennen sind aufgrund ihrer geringen maximalen Sendeleistung nicht mehr melde- und genehmigungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abschirmung und Vermeidung==&lt;br /&gt;
Bei jeder Art von Abschirmung ist eine vorausgehende Messung, eine Maßnahmenbegleitung durch einen Messtechniker und eine abschließende Messung unbedingt notwendig. Falsch durchgeführte Maßnahmen können die Problematik um ein vielfaches verschlimmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die von außen eindringenden Felder in den meisten Fällen weggespiegelt werden, kann eine falsch angebrachte Abschirmung die Problematik um ein vielfaches verstärken. Die größtmögliche Absorption der Strahlung, wie sie beispielsweise durch massiven [[Lehm]] oder spezielle Gipskartonplatten möglich ist, ist der Reflektion bei einer Abschirmung immer vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frequenzselektive Messung mit einem guten Breitbandmessgerät oder einem Spectrum-Analyzer ist unbedingt notwendig, da es kein Material gibt, dass für alle Frequenzen gleich gute Reduzierung bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis zeigt sich, dass die wenigsten Baubiologen in der Lage sind solche Feldsituationen richtig zu messen und zu beurteilen. Abgeschirmte Räume müssen unbedingt potentialfrei auf elektrische Wechselfelder untersucht werden. Messgeräte müssen unbedingt bis 5 GHz (besser 10 GHz) messen können um eine Erfolgsüberwachung durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Reflektion kommt es auch zur Beugung und Streuung. Daher kann es auch an völlig unerwarteten und kleinen Stellen (oft nur wenige Quadratzentimeter groß) zu Feldmaxima kommen. Diese Feldmaxima werden auch als Hotspots bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich müssen die Bewohner abgeschirmter Räume darauf achten, dass sie selbst keine Funkgeräte (W-LAN, Bluetooth, Handy, DECT, etc.) betreiben dürfen. Auch die Elektroinstallation bedarf besonderer Beachtung. Abschirmgewebe sind i. d. R. metallisch leitend und bauen ein großes Potenzial auf. Befindet sich zwischen einem Emittent (z. B. Stehlampe) und diesem Potenzial ein Mensch wird dieser in die Felder einbezogen und die Feldsituation verschlimmert sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal um welchen Frequenzbereich es sich handelt -&amp;gt; die Abschirmung bzw. Vermeidung erfolgt vorzugsweise immer am Emittenten. Maßnahmen zur Minimierung sind stets einfacher und effektiver als die nachträgliche Immissionsminimierung. Ein Beispiel hierfür ist die Firma BMW. Bereits 2003 wurde die Strahlungsleistung der betrieblichen DECT-Telefone auf höchstens 100 µW/m² reduziert (normale Geräte schaffen in der Nähe des Gehäuses immerhin 60.000 µW/m²). Seit 2008 hat die Firma nun komplett auf Mobilfunk umgestellt, da dieser aufgrund der Vielzahl und Nähe der Basisstationen die Mitarbeiter noch weniger mit Strahlung belastet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Frequenzbereich von 26,5 – 10000 MHz'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; | 26,5 - 27,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || CB-Funk (Digitale Übertragunsformen geplant)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 41,0 - 68,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF) Bereich I  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 50,08 - 51,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 6m Band.  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,3 - 87,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Eurosignal (Eurosignalempfänger)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,5 - 108,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Rundfunk (UKW-Band)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 144,0 - 146,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 2m Band (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 149,0 - 149,1 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Relativ neuer, gebührenfreier Sprechfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Dgitales Fernsehen (Momentan im Aufbau).  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 223 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || T-DAB, terrestrischer digitaler Rundfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 230 - 329 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 380 - 383 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 390 - 393 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 430 - 440 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 70 cm.-Band, W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 470 - 790 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen UHF  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 864 - 868 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-2 (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 885 - 887 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Uplink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 890 - 915 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 915 / 920 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherde in USA und GB (x), W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 930 - 932 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Downlink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 935 - 960 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 960 - 1215 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || IFF, SSR, Flugnavigationsdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1215 - 1240 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 23-cm Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ARSR, Flugsicherungsradar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1492 - 1525 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester und beweglicher Funkdienst, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1559 - 1610 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (zivile und militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1616 - 1626 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satelliten-Mobilfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1710 - 1785 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1805 - 1880 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1880 - 1900 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone DECT (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1920 - 2170 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || UMTS (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2290 - 2300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Beweglicher Funkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Drahtlose Fernsehkameras, Beweglicher Funkdienst, Radar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 11 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2400 - 2483 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Bluetooth, häusliches Datenkommunikationssystem (x), Funkbewegungsmelder, Fernwirkfunkanlagen, W-LAN (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2500 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk, Radioastronomiefunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2540 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || PMP = Punkt zu Multipunkt-Richtfunk (sogenannte letzte Meile) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2700 - 3400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || TAR/ASR =Nahbereichsradar von Flughäfen, Reichw. bis 100 km (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3600 - 4200 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4400 - 5000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5255 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Wetterradar, Flugzeug-Bodenradar (Reichweite bis 350 km) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5650 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 5 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5800 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd für industriellen Einsatz (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6439 - 6443 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Beweglicher Funk- und Notfunkdienst über Satteliten  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7300 - 8400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Funkdienst über Satelliten, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8500 - 10400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ASDE = Rollfeldüberwachungsradar von Flughäfen, Reichweite einige Kilometer(x), PAR = Präzisionsanflugradar von Flughäfen, Reichweite 10 40 km(x), Wetterradar (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9500 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugzeug-Bordradar(x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Industrielle Anwendungen für Telemetrie, Sensorik&lt;br /&gt;
|}  &lt;br /&gt;
(x) = gepulste Frequenzen &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
uplink = Verbindung vom Mobilteil zum Sendemast &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
downlink = Verbindung vom Sendemast zum Mobilteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Abschirmmaterialien==&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Niederfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogene dauerhafte elektrische Leitfähigkeit&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Bedingt Stromtragfähig&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Hochfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogen und dauerhaft leitfähig&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Geerdete Materialien müssen bedingt stromtragfähig sein&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Hohe Dämpfung auch bei Frequenzen über 5 GHz&lt;br /&gt;
# Möglichst hoher Anteil an Absorption&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einsatz von Materialien zur Dämpfung hochfrequenter Einstrahlungen zeigt sich in der Praxis, dass die tatsächliche Minderung der Felder um 5 – 10 dB schlechter ist als im Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Materialien welche nicht geerdet werden können, können sich kapazitiv ankoppeln und die NF-Felder drastisch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berechnung der notwendigen Abschirmung sollte die mögliche Feldsituation bei Volllast der Sender angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Für beide Arten der Abschirmung gilt:''' Grundsätzlich dürfen Abschirmungen keinen Kontakt zu Gegenständen haben, die in den Potentialausgleich einbezogen werden (z. B. Wasser- und Leitungsrohre, Metallzargen, Steckdosen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Abschirmung müssen gleichzeitig Netzabkoppler und nach DIN/VDE 1999 ein Fehlerstromschutzschalter (30 mA) eingebaut werden. In Einzelfällen müssen zusätzlich abgeschirmte Kabel verwendet werden. Abschirmungen bedürfen einer vorausgehenden und abschließenden Messung durch einen erfahrenen Techniker bzw. Baubiologen. Erdungsmaßnahmen dürfen nur von einer Elektrofachkraft unter zugrundelegung der entsprechenden Vorschriften bez. Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme (DIN 57100/VDE 0100 Teil 410 + Teil 540, Sicht- und Prüfungskontrolle nach DIN/VDE 0100 Teil 610 Abschnitt 4 + 5, EMV nach VDE 0100) vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:==&lt;br /&gt;
'''Redaktion''': [[Tappeser]]&lt;br /&gt;
* Elektromagnetische Schirmung, Hans A. Wolfsperger, Springer Verlag&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik, Schauer / Virnich, Hüthig &amp;amp; Pflaum Verlag&lt;br /&gt;
* Nachrichtentechnik, Martin Werner, Vieweg &amp;amp; Teubner Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.wikipedia.de www.wikipedia.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.tappeser.de www.tappeser.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lesenswerte Bücher zum Thema:===&lt;br /&gt;
* Generation Handy -...grenzenlos verführt im Netz, Solwig-Bleuel&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – die verkaufte Gesundheit, Hans-Christoph Scheiner&lt;br /&gt;
* Elektrosmog. Störquellen erkennen – Gesundheitsrisiken vermeiden, Rollé&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – ein Freilandversuch am Menschen, Gasberger / Kotteder&lt;br /&gt;
* Mobilfunkanlagen – Rechte der Nachbarn und Kommunen, Herkner&lt;br /&gt;
* Der Funke des Lebens, Becker&lt;br /&gt;
* Stress durch Strom und Strahlung, Maes&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik: Grundlagen, Feldmesstechnik und Praxis der Feldreduzierung, M. Schauer, M.H. Virnich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
* [http://www.kompetenzinitiative.de www.kompetenzinitiative.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.pandora-stiftung.eu www.pandora-stiftung.eu]&lt;br /&gt;
* [http://www.gegenwelle.de www.gegenwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.diagnose-funk.de www.diagnose-funk.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergerwelle.de www.buergerwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.der-mast-muss-weg.de www.der-mast-muss-weg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ulrichweiner.de www.ulrichweiner.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ab-strahlenfrei.de www.ab-strahlenfrei.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.puls-schlag.org www.puls-schlag.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=42234</id>
		<title>Elektrosmog</title>
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		<updated>2014-12-12T09:06:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Grundlagen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Grundlagen==&lt;br /&gt;
'''Elektrosmog''' unterteilt man in drei Feldarten: die '''Hochfrequenz''', die '''Niederfrequenz''' und die '''Elektro-''' bzw. '''Magnetostatik'''. Die beiden erstgenannten Feldarten können Anteile der jeweils anderen beinhalten. So ist das Mobilfunksignal selbst hochfrequent, wird aber niederfrequent gepulst. Eine Trennung der Feldarten nach Frequenzen ist je nach Vorkommen unterschiedlich. Eine alte Regel besagt, dass die Hochfrequenz dort beginnt wo die Welle sich vom Leiter löst also zum Funksignal wird. Grundsätzlich geschieht dies aber auch bei einem 50 Hz-Signal (Lambda = 5.995.849,16 m), wobei die Nutzung dieser Frequenz aufgrund der minimalen Antennenlänge (1/4 Lambda) von nahezu 1,5 Mio km unrealistisch ist. Im Allgemeinen werden Frequenzen mit über 300 khz als hochfrequent bezeichnet, im Bereich von Leiterplatten bereits ab 100 khz, bei extrem langen Überlandleitungen (z. B. in Kanada) gehören die Frequenzen von 50 / 60 hz bereits zur Hochfrequenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Feldarten haben unterschiedliche Wirkungen und Ausbreitungsarten. Sie müssen daher auch unterschiedlich abgeleitet, reflektiert, kompensiert oder verstoffwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elektrische Felder''' können – unabhängig ob sie als statisches oder als Wechselfeld auftreten - grundsätzlich abgeleitet werden, da die Feldlinien einen Anfang und ein Ende besitzen. Eine Erdung der leitenden Materialien oder das umgeben von Feldverursachern mit geerdeten und leitfähigen Materialien reicht hierfür völlig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetostatische Felder''' können durch ein Gegenfeld gelöscht werden. Hierbei wird mit hoher Energie ein Gegenfeld aufgebaut, welches das ursprüngliche Feld dauerhaft löscht. Magnetostatische Feldanomalien sind i. d. R. nur im Bettbereich relevant, da die roten Blutkörperchen hierdurch zur sogenannten Geldrollenbildung neigen. Dies führt zu einer Minderdurchblutung in den Kapillaren und einer verminderten Sauerstoffversorgung der Zellen allgemein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Wechselfelder''' können verbogen oder kompensiert werden. Geeignete Materialien hierfür sind das Mu-Metall oder auch das Trafoblech. Ein Ableiten ist nicht möglich, da diese Feldart kein Anfang und kein Ende besitzt. Die Minimierung kann nur an der Quelle erfolgen. Da die Feldstärke auch in Abhängigkeit zum Stromfluss entsteht ist bei der Leitungsverlegung auf die größtmögliche Nähe von Hin- und Rückleiter und die möglichst gleichmäßige Auslastung der Phasen beim Drehstrom zu achten. Verdrillte Stromzuführungen über das Dach können die Felder um bis zu über 80% reduzieren. Auch eine optimierte Stromführung innerhalb des Hauses (z. B. durch Optimierung des Potenzialausgleichs) können die Felder drastisch reduzieren. Die Abschirmung ganzer Räume ist weder sinnvoll noch praktikabel. Neben den unerwünschten Feldern werden auch die dringend benötigten natürlichen Felder reduziert (z. B. Schumann-Resonanz mit 7,83 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei '''hochfrequenten Feldern''' werden außerhalb des Nahfeldes die elektrischen und magnetischen Komponenten zusammen betrachtet, gemessen und bewertet. Als Nahfeld bezeichnet man den Bereich, der weniger als 3 Wellenlängen von der Quelle entfernt ist. Daraus folgt, dass höhere Frequenzen kleinere Nahfelder haben. Ein Langwellensender mit einer Sendefrequenz von 100 khz hat somit ein Nahfeld von 10 km (Wellenlänge 3 km), ein Mikrowellenherd mit einer Frequenz von 2,45 Ghz hat ein Nahfeld von nur noch 35 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der meist diskutierte und wohl gesundheitsschädlichste Bereich der Hochfrequenz ist der Mobilfunk. Dies liegt einerseits an der immer stärkeren Verbreitung dieser Technik, aber auch an der Besonderheit der Signalübertragung durch die niederfrequente Pulsung. Durch diese Pulsung können sich bis zu 8 Handys einen Sendekanal teilen. Am Markt sind derzeit zwei Techniken. Das D- und E-Netz (gleiche Technik in unterschiedlichen Frequenzbändern) und UMTS. Gerade aufgebaut wird der BOS-Funk (Tetra) und die Digitalisierung des Bahnfunks. Als Datennetz ist WIMAX im Ausbau. Ein weiteres neues Mobilfunknetz wird derzeit getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die einzelnen Netze und Techniken aufgrund ihrer unterschiedlichen Frequenzen, Ausbreitung und Nutzungsart nicht vergleichbar sind ist es auch nicht möglich eine allgemein gültige Aussage bezüglich der Gesundheitsgefährdung zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht gesagt ist es so, dass es nichts gibt, was keine Nebenwirkungen hat. Esoterisch vereinfacht yin bedingt yang. Die Frage ist nur, wie stark die eine Kraft ist und wie lange sie einwirkt, damit die Gegenkraft zum Tragen kommt. Während offizielle Stellen in Deutschland erst eine Gefährdung sehen, wenn sich das Gewebe zu erwärmen beginnt, zeigen Langzeitbeobachtungen an biologischen Systemen (Pflanzen, Tiere, Menschen, Zellkulturen), dass eine dauerhafte Einwirkung selbst niedrigster Dosen eine starke Wirkung bis hin zu schweren chronischen Krankheiten haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung und Vorkommen==&lt;br /&gt;
Das Vorkommen elektromagnetischer Felder in dem hier betrachteten Bereich ist in der Natur nur sehr gering. Elektrostatische Felder bauen sich kaum auf und sehr schnell wieder ab. Niederfrequente Felder sind beispielsweise die Sferics, eine natürliche Wetterstrahlung mit einer Frequenz von 3 bis 100 kHz. Digitale oder digital gepulste Strahlung, wie sie heute mehr und mehr bei der Funkübertragung verwandt wird, kennt die Natur nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunikation innerhalb biologischer Systeme funktioniert zum Teil über minimale elektrische Spannungsänderungen. So beträgt das Ruhepotenzial einer Nervenzelle gerade einmal –70 mV. Dieses kann kurzfristig in das Aktionspotenzial umschlagen, welches + 40 mV beträgt. Die Spannungsdifferenz zwischen der Zellmembran und dem Zellinneren wird auf ca. 50 – 70 mV geschätzt.&lt;br /&gt;
Interessanterweise misst man an einer Krebszelle nur noch ca. 10 mV. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Zellen und Organen fließen minimale Gleichströme von ca. 60 – 70 µA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil unseres Gehirns (Hippocampus) schwingt in derselben Frequenz (7,83 Hz) wie die Schumannresonanz (elektromagnetische Wellen einer bestimmten Frequenz bilden mit dem Umfang der Erde stehende Wellen) und steuert lebenswichtige Vorgänge. Ohne das Signal des Erdmagnetfeldes wäre ein Leben für den Menschen nicht möglich. Die Taktung des Mobilfunks liegt ebenfalls bei 8 Hz. Der Bahnstrom (16 2/3 Hz) verwendet annähernd ein vielfaches der Schumannresonanz (14, 20, 26, 33, 39, 45 und 51 Hz). Möglicherweise ist dies der Grund, warum diese Frequenz deutlich kritischer gesehen werden muss als die Frequenz der Haushaltsstroms (50 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Impuls eines Herzschrittmachers hat eine Impulsdauer 0,5 Millisekunden bei einer Spannung von 3 V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Vergleich Frequenzband ELF zur Frequenz des menschlichen Gehirns in Relation zum Bewusstseinszustand:&amp;lt;br /&amp;gt;(gemessen mit EEG)&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot;| Delta || Theta || Alpha || Beta || Gamma&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefschlaf und Koma || Traumschlaf, Hypnose &amp;lt;br /&amp;gt;und Trance || entspannter &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand &amp;lt;br /&amp;gt;und Meditation || normaler &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand || motorische und &amp;lt;br /&amp;gt;kognitive Prozesse&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 0,4 … 3,5 Hz || 4 … 7 Hz || 8 … 13 Hz || 12 … 30 Hz || 25 … 100 Hz  &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|''Sub-ELF'' || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | ''ELF'' || ''SLF''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both; visibility: hidden;&amp;quot;&amp;gt;dient Zeilenumbruch&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbreitung==&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung der Felder unterscheidet sich je nach Frequenz sehr stark:&lt;br /&gt;
* Das magnetische Wechselfeld beim Haushaltsstrom bildet sich stets beim Stromfluss. Die Stärke der Ausbreitung variiert allerdings nicht nur mit der Höhe des Flusses, sondern auch in Abhängigkeit von der Spannung oder der Spannungsdifferenz an Trafos.  Auch ein fehlender oder fehlerhafter Potentialausgleich verstärkt diese Feldart.&lt;br /&gt;
* Das elektrische Wechselfeld entsteht bereits, wenn eine Leitung unter Spannung steht. Es breitet sich im freien Raum aus bis es auf ein ableitendes Material trifft. Durch Ankopplung großer Flächen entstehen sog. Verbrummungen. Häufig treten diese unter Dachschrägen (Alufolie als Kaschierung der Dämmung) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Funk werden extrem niederfrequente Wellen für die Kommunikation mit U-Booten genutzt. Während Signale im Langwellenbereich (VLF 3 – 30 kHz) nur 10 bis 30 Meter in die Wasseroberfläche eindringen können, können die Frequenzen von 76 Hz (USA) bzw. 82 Hz (UDSSR) bis zu 300 Meter unter der Wasseroberfläche empfangen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da aber die Geschwindigkeit der Datenübertragung abhängig von der Frequenz ist versucht man diese mehr und mehr zu erhöhen. Je höher diese aber ist, desto lichtähnlicher wird ihr Verhalten. So kann die Frequenz des D-Netzes beispielsweise noch gebeugt werden und bildet somit weitaus weniger Funkschatten als die Frequenz des E-Netzes. Daher sind die Sendezellen des D-Netzes größer (max. 50 km Distanz zum Funkmast) als die des E-Netzes (max. 8 km zum Funkmast) – was erklärt, warum der Ausbau des D-Netzes im ländlichen Bereich stärker ist, als der des E-Netzes. UMTS liegt zwischen D- und E-Netz und hat eine Reichweite von bis zu 35 km (je nach Geländeprofil). Je mehr telefoniert wird, desto kleiner muss die Reichweite sein, da es sonst zu Überlagerungen in der Frequenzbändern kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesrepublik ist aufgeteilt in Netzstrukturen bestehend aus 4-er und 7-er Cluster. In der Mitte jedes Clusters steht ein Sendemast. Durch diesen Aufbau ist gewährleistet, dass es nicht zu Überlagerungen kommt. Werden mehr Sende- und Empfangskanäle benötigt als in der Zelle angeboten werden können, muss die Zelle und somit alle umliegenden verkleinert werden. Die kleinstmögliche Zellstruktur wird durch sogenannte Femtozellen oder (noch kleinere) Mikrozellen gebildet. Diese Antennen sind aufgrund ihrer geringen maximalen Sendeleistung nicht mehr melde- und genehmigungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abschirmung und Vermeidung==&lt;br /&gt;
Bei jeder Art von Abschirmung ist eine vorausgehende Messung, eine Maßnahmenbegleitung durch einen Messtechniker und eine abschließende Messung unbedingt notwendig. Falsch durchgeführte Maßnahmen können die Problematik um ein vielfaches verschlimmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die von außen eindringenden Felder in den meisten Fällen weggespiegelt werden, kann eine falsch angebrachte Abschirmung die Problematik um ein vielfaches verstärken. Die größtmögliche Absorption der Strahlung, wie sie beispielsweise durch massiven [[Lehm]] oder spezielle Gipskartonplatten möglich ist, ist der Reflektion bei einer Abschirmung immer vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frequenzselektive Messung mit einem guten Breitbandmessgerät oder einem Spectrum-Analyzer ist unbedingt notwendig, da es kein Material gibt, dass für alle Frequenzen gleich gute Reduzierung bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis zeigt sich, dass die wenigsten Baubiologen in der Lage sind solche Feldsituationen richtig zu messen und zu beurteilen. Abgeschirmte Räume müssen unbedingt potentialfrei auf elektrische Wechselfelder untersucht werden. Messgeräte müssen unbedingt bis 5 GHz (besser 10 GHz) messen können um eine Erfolgsüberwachung durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Reflektion kommt es auch zur Beugung und Streuung. Daher kann es auch an völlig unerwarteten und kleinen Stellen (oft nur wenige Quadratzentimeter groß) zu Feldmaxima kommen. Diese Feldmaxima werden auch als Hotspots bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich müssen die Bewohner abgeschirmter Räume darauf achten, dass sie selbst keine Funkgeräte (W-LAN, Bluetooth, Handy, DECT, etc.) betreiben dürfen. Auch die Elektroinstallation bedarf besonderer Beachtung. Abschirmgewebe sind i. d. R. metallisch leitend und bauen ein großes Potenzial auf. Befindet sich zwischen einem Emittent (z. B. Stehlampe) und diesem Potenzial ein Mensch wird dieser in die Felder einbezogen und die Feldsituation verschlimmert sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal um welchen Frequenzbereich es sich handelt -&amp;gt; die Abschirmung bzw. Vermeidung erfolgt vorzugsweise immer am Emittenten. Maßnahmen zur Minimierung sind stets einfacher und effektiver als die nachträgliche Immissionsminimierung. Ein Beispiel hierfür ist die Firma BMW. Bereits 2003 wurde die Strahlungsleistung der betrieblichen DECT-Telefone auf höchstens 100 µW/m² reduziert (normale Geräte schaffen in der Nähe des Gehäuses immerhin 60.000 µW/m²). Seit 2008 hat die Firma nun komplett auf Mobilfunk umgestellt, da dieser aufgrund der Vielzahl und Nähe der Basisstationen die Mitarbeiter noch weniger mit Strahlung belastet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Frequenzbereich von 26,5 – 10000 MHz'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; | 26,5 - 27,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || CB-Funk (Digitale Übertragunsformen geplant)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 41,0 - 68,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF) Bereich I  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 50,08 - 51,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 6m Band.  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,3 - 87,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Eurosignal (Eurosignalempfänger)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,5 - 108,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Rundfunk (UKW-Band)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 144,0 - 146,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 2m Band (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 149,0 - 149,1 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Relativ neuer, gebührenfreier Sprechfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Dgitales Fernsehen (Momentan im Aufbau).  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 223 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || T-DAB, terrestrischer digitaler Rundfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 230 - 329 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 380 - 383 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 390 - 393 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 430 - 440 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 70 cm.-Band, W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 470 - 790 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen UHF  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 864 - 868 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-2 (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 885 - 887 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Uplink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 890 - 915 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 915 / 920 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherde in USA und GB (x), W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 930 - 932 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Downlink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 935 - 960 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 960 - 1215 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || IFF, SSR, Flugnavigationsdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1215 - 1240 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 23-cm Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ARSR, Flugsicherungsradar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1492 - 1525 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester und beweglicher Funkdienst, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1559 - 1610 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (zivile und militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1616 - 1626 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satelliten-Mobilfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1710 - 1785 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1805 - 1880 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1880 - 1900 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone DECT (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1920 - 2170 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || UMTS (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2290 - 2300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Beweglicher Funkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Drahtlose Fernsehkameras, Beweglicher Funkdienst, Radar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 11 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2400 - 2483 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Bluetooth, häusliches Datenkommunikationssystem (x), Funkbewegungsmelder, Fernwirkfunkanlagen, W-LAN (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2500 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk, Radioastronomiefunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2540 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || PMP = Punkt zu Multipunkt-Richtfunk (sogenannte letzte Meile) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2700 - 3400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || TAR/ASR =Nahbereichsradar von Flughäfen, Reichw. bis 100 km (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3600 - 4200 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4400 - 5000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5255 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Wetterradar, Flugzeug-Bodenradar (Reichweite bis 350 km) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5650 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 5 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5800 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd für industriellen Einsatz (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6439 - 6443 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Beweglicher Funk- und Notfunkdienst über Satteliten  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7300 - 8400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Funkdienst über Satelliten, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8500 - 10400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ASDE = Rollfeldüberwachungsradar von Flughäfen, Reichweite einige Kilometer(x), PAR = Präzisionsanflugradar von Flughäfen, Reichweite 10 40 km(x), Wetterradar (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9500 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugzeug-Bordradar(x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Industrielle Anwendungen für Telemetrie, Sensorik&lt;br /&gt;
|}  &lt;br /&gt;
(x) = gepulste Frequenzen &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
uplink = Verbindung vom Mobilteil zum Sendemast &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
downlink = Verbindung vom Sendemast zum Mobilteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Abschirmmaterialien==&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Niederfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogene dauerhafte elektrische Leitfähigkeit&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Bedingt Stromtragfähig&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Hochfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogen und dauerhaft leitfähig&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Geerdete Materialien müssen bedingt stromtragfähig sein&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Hohe Dämpfung auch bei Frequenzen über 5 GHz&lt;br /&gt;
# Möglichst hoher Anteil an Absorption&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einsatz von Materialien zur Dämpfung hochfrequenter Einstrahlungen zeigt sich in der Praxis, dass die tatsächliche Minderung der Felder um 5 – 10 dB schlechter ist als im Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Materialien welche nicht geerdet werden können, können sich kapazitiv ankoppeln und die NF-Felder drastisch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berechnung der notwendigen Abschirmung sollte die mögliche Feldsituation bei Volllast der Sender angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Für beide Arten der Abschirmung gilt:''' Grundsätzlich dürfen Abschirmungen keinen Kontakt zu Gegenständen haben, die in den Potentialausgleich einbezogen werden (z. B. Wasser- und Leitungsrohre, Metallzargen, Steckdosen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Abschirmung müssen gleichzeitig Netzabkoppler und nach DIN/VDE 1999 ein Fehlerstromschutzschalter (30 mA) eingebaut werden. In Einzelfällen müssen zusätzlich abgeschirmte Kabel verwendet werden. Abschirmungen bedürfen einer vorausgehenden und abschließenden Messung durch einen erfahrenen Techniker bzw. Baubiologen. Erdungsmaßnahmen dürfen nur von einer Elektrofachkraft unter zugrundelegung der entsprechenden Vorschriften bez. Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme (DIN 57100/VDE 0100 Teil 410 + Teil 540, Sicht- und Prüfungskontrolle nach DIN/VDE 0100 Teil 610 Abschnitt 4 + 5, EMV nach VDE 0100) vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:==&lt;br /&gt;
'''Redaktion''': [[Tappeser]]&lt;br /&gt;
* Elektromagnetische Schirmung, Hans A. Wolfsperger, Springer Verlag&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik, Schauer / Virnich, Hüthig &amp;amp; Pflaum Verlag&lt;br /&gt;
* Nachrichtentechnik, Martin Werner, Vieweg &amp;amp; Teubner Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.wikipedia.de www.wikipedia.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.tappeser.de www.tappeser.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lesenswerte Bücher zum Thema:===&lt;br /&gt;
* Generation Handy -...grenzenlos verführt im Netz, Solwig-Bleuel&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – die verkaufte Gesundheit, Hans-Christoph Scheiner&lt;br /&gt;
* Elektrosmog. Störquellen erkennen – Gesundheitsrisiken vermeiden, Rollé&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – ein Freilandversuch am Menschen, Gasberger / Kotteder&lt;br /&gt;
* Mobilfunkanlagen – Rechte der Nachbarn und Kommunen, Herkner&lt;br /&gt;
* Der Funke des Lebens, Becker&lt;br /&gt;
* Stress durch Strom und Strahlung, Maes&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik: Grundlagen, Feldmesstechnik und Praxis der Feldreduzierung, M. Schauer, M.H. Virnich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
* [http://www.kompetenzinitiative.de www.kompetenzinitiative.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.pandora-stiftung.eu www.pandora-stiftung.eu]&lt;br /&gt;
* [http://www.gegenwelle.de www.gegenwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.diagnose-funk.de www.diagnose-funk.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergerwelle.de www.buergerwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.der-mast-muss-weg.de www.der-mast-muss-weg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ulrichweiner.de www.ulrichweiner.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ab-strahlenfrei.de www.ab-strahlenfrei.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.puls-schlag.org www.puls-schlag.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Schimmelpilz&amp;diff=42233</id>
		<title>Schimmelpilz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Schimmelpilz&amp;diff=42233"/>
		<updated>2014-12-12T09:03:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Gesundheitsrisiken durch Schimmelpilze? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Was sind Schimmelpilze?===&lt;br /&gt;
Mit '''Schimmelpilzen''' wird keine exakte Pilzgattung bezeichnet, sondern man fasst umgangssprachlich all jene Pilze zusammen, die ein schnell wachsendes und sichtbares Fadengeflecht (Myzel) auf befallenen Oberflächen bilden. Charakteristisch ist ein flaumiger oder staubiger Belag, der von weiß, grau bis tiefschwarz oder gelb, grün, blau bis leuchtend rot erscheinen kann. Pilze eroberten eine große ökologische Nische, so dass die Biologie ihnen das 3. Reich, zwischen den der Bakterien und Pflanzen  zuspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch ist ihr Vorkommen auf verdorbenen Lebensmitteln (z. B. Brot, Früchten, Milchproduckten), feuchtem Holz oder Wänden. [[Feuchtigkeit]] ist die Voraussetzung für die Ausbreitung von Schimmelpilzen. Schimmelpilze bauen dabei organisches Material ab und erweisen sich hierbei als Verwertungsspezialisten, da Pilze selbst für Bakterien schwer verdauliches, wie beispielweise pflanzliche Zellulose, oder das im Holz enthaltene Lignin mithilfe ihrer Enzyme abbauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schimmelpilze setzten sich größtenteils aus der Familie der Ascomyceten (Schlauchpilze) und Zygomyceten (Jochpilze) zusammen. Genauer jedoch von deren sogenannten ungeschlechtlichen Erscheinungsformen, den sogenannten Deuteromycetes (früher als ''fungi inperfekti'' bezeichnet) zusammen. Bekannte Vertreter sind Mucor Arten (Köpfchenschimmel), Aspergillus Arten (Gieskannenschimmel), Penicilien Arten (Pinzelschimmel) oder den Schimmelarten welche ein dunkles Myzel bilden und auch gerne in die Gruppe der Dematiaceae (Schwärzepilze) zusammengefasst werden. Leider ist die Einteilung und taxonomische Zuordnung der einzelnen Pilze mehr als verwirrend, weil sie historisch gewachsen und nicht systematische geprägt sind, sodass man auch schon von der „mykologischen Sprachverwirrung“ spricht. Zusätzlich sind die Zuordnungen einiger Pilze durch die heutigen Möglichkeiten der DNA-Analytik im Wandel begriffen und sich die taxonomische Einteilung in der Mikrobiologie in einer Phase der Neuorientierung befindet. Davon sollte sich der Leser jedoch nicht irritieren lassen, da dies für die grundsätzliche Problembetrachtung eines Schimmelpilzbefalls in Gebäuden von untergeordneter Bedeutung ist und die Beurteilung der einzelnen Art getrost der Fachfrau oder dem Fachmann überlassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gesundheitsrisiken durch Schimmelpilze?===&lt;br /&gt;
Bei der Betrachtung des gesundheitlichen Risikos durch Schimmelpilze muss man sich zuerst die Folgen eines Schimmelpilzbefalls vergegenwärtigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art, können Schimmelpilze durch ihre Sporen allergenisierend wirken und im Extremfall bei Personen mit einem gestörten Immunsystem Infektionen (Besiedelung des menschlichen Körpers) auslösen oder die Zellwandbestandteile sind in der Lage entzündliche Prozesse im auszulösen. Einige Schimmelpilze bilden unter bestimmten Bedingungen Mykotoxine (Pilzgifte), welche besonders bei unsachgemäßen Sanierungsarbeiten Intoxikationen verursachen können. Ein Schimmelpilzbefall führt durch die flüchtigen Stoffwechselprodukte ([[Flüchtige organische Verbindung#Übersicht|MVOC]]) der Pilze häufig zu ernsthaften und lang andauernden Geruchsproblemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sollte berücksichtigt werden, dass nicht nur Schimmelpilze auf feuchten Materialien wachsen, sondern auch Bakterien, quasi den Konkurrenten der Schimmelpilze, welche ebenso ein gesundheitliches Risiko für die Bewohner darstellen. Umgangssprachlich wird jedoch in der Regel nicht differenziert und daher auch statt umständlich von Bakterien und Pilzen oder mikrobiell befallen, von einem Schimmelpilzbefall gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der wissenschaftlichen Literatur werden als Folge von einem Schimmelpilzbefall für die Bewohner die unterschiedlichsten und leider unspezifischen Symptome aufgezählt. Vorsichtig sollte man jedoch mit Informationen über Zuordnungen spezifischer Gesundheitsrisiken zu einzelnen Schimmelpilzen sein, da ein mögliches toxisches oder allergenes Potenzial einer Schimmelpilzart je nach Wachstumsphase, genetische Veranlagung oder den Umgebungsbedingungen unterschiedlich ausgeprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus epidemiologischen Untersuchungen geht hervor, dass ein Zusammenhang zwischen feuchten Wohnungen, dem Schimmelpilzbefall und einer konkreten Gesundheitsgefährdung für die Bewohner besteht. Dabei spielt es keine entscheidende Rolle, ob der Schimmelpilzbefall sichtbar (z.B. an der Wandoberfläche) oder verdeckt (hinter Möbeln oder in Bauteilen) oder gar für das bloße Auge nicht sichtbar ist. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Kein direkter Zusammenhang besteht hingegen zwischen einer bestimmten Konzentration von Sporen einer Schimmelpilzart in der Raumluft und einer direkten Gesundheitsgefahr für den jeweiligen Bewohner. Zwar lassen sich einzelne Pilzarten als mögliche Mykotoxinbildner, mit einem allergischen Potenzi-al oder gar mit einem potenziellen Infektionsrisiko beschreiben, aber Mykotoxine werden eben nur unter bestimmten Bedingungen gebildet, nicht jedes Immunsystem reagiert auf potenziell allergene Pilzsporen gleich und ein gesundes Immunsystem wehrt einen Pilzangriff erfolgreich ab.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass keine allgemeinen Grenzwerte für Schimmelpilze in der Raumluft abgeleitet werden können, da man auch nicht sicher festlegen kann, welche Konzentration für den Einzelnen noch eine ungefährliche [[Dosis]] darstellt. Die [[WHO]]-Leitlinien zur [[Raumluft|Innenraumluft]]qualität, sowie das [[Umweltbundesamt]] ziehen daher den gleichen Schluss, dass ein flächiger Pilzbefall in einem Gebäude grundsätzlich ein mögliches Gesundheitsrisiko für die Bewohner darstellt. Raumluftuntersuchungen werden daher in erster Linie eingesetzt, um Hinweise auf einen versteckten nicht sichtbaren Befall zu erhalten oder um sicherzustellen, dass eine Schimmelpilzsanierung erfolgreich war. Da man den Wirkungsmechanismus nicht genau kennt, sollte im Mittelpunkt nicht die Vermeidung einer Raumluftbelastung stehen, sonder das Erkennen und Beseitigen des Schimmelpilzbefalls selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundsätzliches zur Sanierung eines Schimmelpilzbefalles=== &lt;br /&gt;
Da die gesundheitlichen Wirkungsmechanismus eines Schimmelpilzbefalles auf die Bewohner im Detail nicht bekannt sind, sollte das alleinige Sanierungsziel nicht darin bestehen nur eine Raumluftbelastung durch Schimmelpilzsporen zu vermeiden. Das Ziel einer Sanierung muss hingegen darin bestehen, die (mechanische) Beseitigen des Schimmelpilzbefalls selbst in den Mittelpunkt stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeine Empfehlungen zur Vermeidung von einem Schimmelpilzbefall finden sich zuhauf. Sie erweisen sich im konkreten Einzelfall jedoch als wenig hilfreich. Einen Schimmelpilzbefall vermeiden oder beseitigen, heißt an erster Stelle [[Feuchtigkeit]] vermeiden oder beheben. Der Einsatz von handelsüblichen Desinfektionsmitteln oder Schimmel-Entfernern (Bioziden) ist daher nicht erfolgversprechend, sondern eher kontraproduktiv. Zum einen belasten die Biozide wieder den Innenraum, zum andern sind die Pilze in der Lage organische Biozide durch ein angepasstes Enzymspektrum selbst wieder als Nährstoffquelle verwenden zu können. Auch hat eine chemische Behandlung eines Schimmelpilzbefalls keinen erkennbaren Nutzen im Sinne einer Gesundheitsvorsorge. Weder wird das allergische Potenzial reduziert, noch die möglicherweise vorhandenen Mykotoxine oder Gerüche erfolgreich beseitigt. Demzufolge sollte bei der Sanierung auch nicht eine Schimmelpilzbekämpfung sondern eine Entfernung des Schimmelpilzbefalls im Vordergrund stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzig erfolgreiche wie auch einfache Strategie ist das vollständige Entfernen des mit Schimmelpilzen befallenen Materials. Dies sollte fachgerecht ohne die Freisetzung und Verbreitung von Sporen oder anderen Pilzbestandteilen durchgeführt werden. Grundsätzlich ist bei einem flächigen Befall der der Laie in der Regel überfordert ist und fachlichen Beistand benötigt. Dabei sei auch erwähnt, dass der Gesetzgeber und die Berufsgenossenschaften klare Verordnungen und Regeln im Umgang mit Schimmelpilzen erlassen haben und der Umgang mit Schimmelpilzen sich nicht wie häufig angenommem in einem rechtsfreien Raum bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was kann man den Betroffenen raten?===&lt;br /&gt;
Die Betroffenen werden sich auf der Suche nach einer Problemlösung mit vielen gegensätzlichen Ratschlägen konfrontiert sehen, welche von unterschiedlichen Interessenlagen geprägt sein können. Beispielsweise betrachtet der Sachverständige der zuständigen Gebäudeversicherung in erster Linie den Feuchteschaden und den Schimmelpilz dagegen als nebensächliche Folgeerscheinung ohne zusätzlichen Regulierungsbedarf. Hier sollten sich die Betroffenen einen unabhängigen Sachverstand bei einem Baubiologen einholen welcher nachvollziehbare Erfahrung mit der gestellten Aufgabe hat. Denn die Ursachen für einen Schimmelpilzbefall sind so individuell wie deren Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mehr Information===&lt;br /&gt;
'''Lesenswerte, weiterführende Literatur,'''&lt;br /&gt;
... welche den aktuellen Wissenstand gut dokumentieren (auch für den Laien) kostenlos unter: [http://www.umweltbundesamt.de/ www.umweltbundesamt.de] &lt;br /&gt;
* Ratgeber: Hilfe! Schimmel im Haus &lt;br /&gt;
* Leitfaden zur Vorbeugung, Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzwachstum in Innenräumen &lt;br /&gt;
* Leitfaden zur Ursachensuche und Sanierung bei Schimmelpilzwachstum in Innenräumen (&amp;quot;Schimmelpilzsanierungs-Leitfaden&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fachliche, unabhängige Hilfe:'''&lt;br /&gt;
* [http://www.baubiologie.net Berufsverband Deutscher Baubiologen - VDB e.V.]&lt;br /&gt;
'''Liste von Firmen, welche Schimmelpilzsanierungen durchführen:'''&lt;br /&gt;
* [http://www.schimmelpilz.tv BSS - Bundesverband Schimmelpilzsanierung e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quelle - Autor'''&lt;br /&gt;
* [http://www.muenzenberg.net Uwe Münzenberg, November 2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
* [[Raumluft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ********************************&lt;br /&gt;
'''Schimmelpilze''' ist der Oberbegriff für aus diversen Gruppen zusammengesetzte Kleinpilze.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schimmelsporen zählen zu den verbreitetsten Raumluft-Krankheitserregern und finden sich auch in vielen Neubauten. Eine Bekämpfung mit chemischen Mitteln kann meist nur vorübergehend Abhilfe schaffen und führt bei vielen Produkten zur zusätzlichen chemischen Raumbelastung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderstellung nimmt der [[Echter Hausschwamm|Hausschwamm]] ein. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Fogging]] (Schwarzstaub) wird bei oberflächlicher Betrachtung leicht mit Schimmelpilz verwechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lebensbedingungen===&lt;br /&gt;
In der Luft sind regulär ~10³-10&amp;lt;SUP&amp;gt;6&amp;lt;/SUP&amp;gt; Pilzsporen/m³ vorhanden, die sich an Oberflächen absetzen und dort wachsen können.&lt;br /&gt;
* [[Feuchtigkeit]] bei der 'richtigen' Temperatur ist die Basis zur Schimmelansiedlung. Für den Schimmel optimale Bedingungen werden ab 70&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;80&amp;amp;nbsp;% [[Luftfeuchtigkeit]] geboten.&lt;br /&gt;
* Nahrungsgrundlage für das Wachstum sind Proteine, Kohlenhydrate und Fette bzw. organische Materialien die vielfältig in und an Baustoffen vorliegen. Dazu zählt auch Zellulose in Tapetenkleister, Tapeten, Holz, Gipskarton sowie Kunststoffe in der Zusammensetzung von Wandbeschichtungen und Bodenbelägen. Das Selbe gilt für Einrichtungsgenstände wie Möbel, Bücher, Kleidung und auch [[Staub]]. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diverse Schimmelpilzarten sind in der Lage lange Phasen der Trockenheit zu überstehen. Bei erneuter Feuchtezufuhr wird das Leben und Wachstum der Myzele reaktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursachen===&lt;br /&gt;
Die [[Feuchtigkeit]]sansammlung kann viele Ursachen haben: &lt;br /&gt;
* defekte Rohrleitungen (Wasser, Heizung) &lt;br /&gt;
* am [[Dach]] und Obergeschoss durch undichte [[Dachdeckung]] &lt;br /&gt;
* im Keller und Erdgeschoss durch eindringende und aufsteigende [[Feuchte]] aus dem Erdreich &lt;br /&gt;
Zu den Hauptursachen zählt [[Tauwasserausfall|Tauwasser]], hervorgerufen durch:&lt;br /&gt;
* kühle Oberflächen (Außenwände, Fenster): [[Feuchtigkeit]]sniederschlag (s.a. Spiegel im Bad nach dem Duschen) vorzugsweise auch: &lt;br /&gt;
** im Bereich von [[Wärmebrücke]]n&lt;br /&gt;
** an der Außenwand hinter Möbeln (in schlecht belüfteten Bereichen) &lt;br /&gt;
* Mangelhafte [[Luftdichtheit]] im [[Holzbau]] bzw. [[Dachkonstruktion]] verursacht [[Konvektion]] und führt zum Feuchteausfall innerhalb der [[Konstruktion]].&lt;br /&gt;
* überhöhte winterliche [[Luftfeuchtigkeit]] durch geringeren Luftaustausch in moderneren Gebäude mit gut dichtenden Fenster/Außentüren und bei mangelnder Lüftungstechnik&lt;br /&gt;
* falsches [[Lüftung]]sverhalten kann Ursache von Pilzschäden sein. In den meisten Fällen liegen effektiv eine der vorgenannten Ursachen zu Grunde, wobei falsches Lüftungsverhalten lediglich zu einer Verstärkung führt. In den meisten Fällen erkennen Gutachter dies jedoch nicht als originäre Ursache. Problematischer sind die im Winter nicht durchgängig beheizten und schlecht belüfteten Wohnungen. &lt;br /&gt;
* überhöhte sommerliche [[Luftfeuchtigkeit]] durch zu hohen Luftaustausch im Keller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkennung - Nachweis===&lt;br /&gt;
Schimmelbefall wird erkennbar durch das Auftreten dunkler Flecke und/oder einem erdig muffeligen Geruch. Der Nachweis kann über die Luftanalyse (Untersuchung auf Stoffwechselprodukte - siehe [[Flüchtige organische Verbindung#Übersicht|MVOC]]) und auch über [[Hausstaub]]untersuchungen erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist bei Schimmelbefall ein unabhängiger Fachmann zu Rate zu ziehen und ggf. ein Gutachten zu erstellen. Wichtig ist &lt;br /&gt;
* die Pilzbestimmung - zur gesundheitlichen Gefahreneinschätzung&lt;br /&gt;
* die Ursachenforschung - für das zu erstellende Sanierungskonzept. Mit der [[Thermografie]] lassen sich beispielsweise [[Wärmebrücke]]n und undichte Stellen der [[Luftdichtung]] feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schimmelsanierung===&lt;br /&gt;
====physikalische Sanierung====&lt;br /&gt;
Die allen anderen der Schimmelbekämpfung vorzuziehende Methode ist die komplette physikalische Entfernung des Schimmels: [[Ausbau]] bzw. Entfernung der Oberfläche befallener Baustoffe bis in die Tiefe in die sich die Myzele verästelt haben. Diese Arbeit sollten allein Fachfirmen mit entsprechenden Schutzvorkehrungen durchführen (Schutzanzüge, Einhausung betroffener Raum- bzw. Gebäudeteile mit Unterdruckerzeugung, Absaugung an abtragenden Gerätschaften jeweils mit entsprechenden Filtern). Zugleich sind in jedem Fall Maßnahmen zu ergreifen, die die Ursachen des Befalls beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Selbst abgetöteter Schimmelbefall kann Wohngifte an die [[Raumluft|Innenraumluft]] abgeben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nur in Einzelfällen''' und/oder kleinen Befallszonen sind folgende Maßnahmen möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wärmebehandlung==== &lt;br /&gt;
Myzele diverser Schimmelpilze sind nur bis ~50° C lebensfähig. Das heißt, das Kenntnis über die Schimmelpilzart und Ihrer Temperaturbeständigkeit vorliegen müssen. &lt;br /&gt;
* bei kleinen Befallszonen mit bis ca. 2&amp;amp;nbsp;cm Materialtiefe: Infrarotlicht. Heißluftgebläse (Haartrockner) bergen die Gefahr massiver Verteilung von Sporen im Raum. &lt;br /&gt;
* bei größerer Materialtiefe werden auch spezielle Mikrowellengeneratoren empfohlen. Zeit- und Energieaufwand sind hierbei hoch. Die gesundheitlichen Risiken aus der Behandlung mit Mikrowellen und ggf. erforderliche Schutzmaßnahmen werden dabei meist nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====chemische Behandlung====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Eine Bekämpfung mit chemischen Mitteln (Fungiziden) führt bei vielen Produkten zur zusätzlichen, neuen chemischen Raumluftbelastung (s. [[Flüchtige_organische_Verbindung|VOC]]). Außerdem können diese Mittel nur vorübergehend Abhilfe schaffen. Neben den direkten Ausgasungen treten Zersetzungs- und Zerfallserscheinungen im Kontakt mit Mikroorganismen oder unter Einwirkung von Licht und Wärme auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Fachleuten werden chemische Behandlungen '''allenfalls selektiv und im Rahmen einer ursächlichen und umfassenden Sanierung''' verwendet. &lt;br /&gt;
* Fungizid wirkende (tötende) Chemikalien sind Wasserstoffperoxid, Natriumhypochlorit, Peressigsäuren. Sie sind sporozid und entfärben als Bleichmittel den Belag. Poröse Oberflächen zur Behandlung werden vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
* Quartäre Ammoniumverbindungen (Quats, QAV) wirken überwiegend &amp;quot;fungistatisch&amp;quot; (Wachstums- und Vermehrungshemmend) und finden sich bedenklicher Weise in vielen Farbanstrichen bereits zur vorbeugenden Anwendung (siehe [[Wohngesundheit]]). &lt;br /&gt;
* Auch [[Alkohol]] wird teilweise empfohlen, birgt aber die Gefahr der Schaffung neuer Lebensgrundlagen in dem der Schimmelpilz sich aus dem Wasseranteil nährt. Schimmelpilze haben die erstaunliche Kraft zu überleben und sich zu regenerieren, solange sie nicht bis ins letzte Myzel komplett zerstört sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* UV-Licht Bestrahlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die physikalische Sanierung mit Beseitigung der Ursachen hat Vorrang vor allen anderen Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gesundheitliche Folgen=== &lt;br /&gt;
Sporen von Schimmelpilzen können unter Anderem Allergien erzeugen. Die Gesundheitsgefährdung durch Schimmelsporen ist lange bekannt. Die Opfer in der Pyramidenforschung sind auf Grund hoher Konzentration der Schimmelsporen in den Grabkammern gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2951.pdf Umfangreiche Infos vom Umweltbundesamt (UBA) &amp;quot;Schimmelpilzsanierungs-Leitfaden&amp;quot;] &lt;br /&gt;
* [http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3702.pdf UBA: Untersuchungen zum Vorkommen und zur gesundheitlichen Relevanz von Bakterien in Innenräumen]&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/telegramm/Ausgabe02-2009.pdf UBA telegramm: umwelt+gesundheit 02/2009: Schimmelpilze sind nicht die einzigen Übeltäter bei Feuchteschäden in Wohnungen]&lt;br /&gt;
* [http://www.internetbaukasten.de/data/downloads/91/33_-_Feuchtigkeit_und_Schimmel.pdf Mieterschutzbund Berlin e.V.: Feuchtigkeit und Schimmel&amp;quot;] &lt;br /&gt;
* [http://www.gesundheitsamt-bw.de/servlet/PB/show/1300652/GEF090090151.pdf Gesundheitsamt BW: Actinomyceten in Innenräumen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kan.de/de/publikationen/kan-berichte/kan-berichte-anzeige/kandocs/eca1438aaa/kanbericht/1975.html KAN-Bericht 13, Mikroorganismen in der Arbeitsplatzatmosphäre - Aktinomyceten; 2., erweiterte Auflage 04/1999 - G. Danneberg/A. Driesel]&lt;br /&gt;
* [http://www.vz-nrw.de/mediabig/5966A.pdf Verbraucherzentrale NRW: &amp;quot;Schimmel - Prävention bei Gebäudesanierung&amp;quot;]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/telegramm/index.htm UBA: telegramm umwelt + gesundheit]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirschmann.de/spip.php?article51 IBN Baubiologe Hansmartin Kirschmann: &amp;quot;Reduzierung- Vermeidung- Sanierung von Schimmel&amp;quot;]   &lt;br /&gt;
* [http://www.oebag.de/ Ökologische Beratungsagentur bietet Adressen von regionalen Gutachtern]&lt;br /&gt;
* [http://www.netzwerk-schimmel.info/ Informationen und Fachberatung beim Netzwerk Schimmel]&lt;br /&gt;
* [http://www.gesundheitsamt-bw.de/servlet/PB/menu/1289377/index.html ÖGD Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.spritzendorfer.de Josef Spritzendorfer] &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe]][[Kategorie:Stoffkunde]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=42232</id>
		<title>Elektrosmog</title>
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		<updated>2014-12-12T08:59:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Abschirmung und Vermeidung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Grundlagen==&lt;br /&gt;
'''Elektrosmog''' unterteilt man in drei Feldarten: die '''Hochfrequenz''', die '''Niederfrequenz''' und die '''Elektro-''' bzw. '''Magnetostatik'''. Die beiden erstgenannten Feldarten können Anteile der jeweils anderen beinhalten. So ist das Mobilfunksignal selbst hochfrequent, wird aber niederfrequent gepulst. Eine Trennung der Feldarten nach Frequenzen ist je nach Vorkommen unterschiedlich. Eine alte Regel besagt, dass die Hochfrequenz dort beginnt wo die Welle sich vom Leiter löst also zum Funksignal wird. Grundsätzlich geschieht dies aber auch bei einem 50 Hz-Signal (Lambda = 5.995.849,16 m), wobei die Nutzung dieser Frequenz aufgrund der minimalen Antennenlänge (1/4 Lambda) von nahezu 1,5 Mio km unrealistisch ist. Im Allgemeinen werden Frequenzen mit über 300 khz als hochfrequent bezeichnet, im Bereich von Leiterplatten bereits ab 100 khz, bei extrem langen Überlandleitungen (z. B. in Kanada) gehören die Frequenzen von 50 / 60 hz bereits zur Hochfrequenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Feldarten haben unterschiedliche Wirkungen und Ausbreitungsarten. Sie müssen daher auch unterschiedlich abgeleitet, reflektiert, kompensiert oder verstoffwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elektrische Felder''' können – unabhängig ob sie als statisches oder als Wechselfeld auftreten - grundsätzlich abgeleitet werden, da die Feldlinien einen Anfang und ein Ende besitzen. Eine Erdung der leitenden Materialien oder das umgeben von Feldverursachern mit geerdeten und leitfähigen Materialien reicht hierfür völlig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetostatische Felder''' können durch ein Gegenfeld gelöscht werden. Hierbei wird mit hoher Energie ein Gegenfeld aufgebaut, welches das ursprüngliche Feld dauerhaft löscht. Magnetostatische Feldanomalien sind i. d. R. nur im Bettbereich relevant, da die roten Blutkörperchen hierdurch zur sogenannten Geldrollenbildung neigen. Dies führt zu einer Minderdurchblutung in den Kapillaren und einer verminderten Sauerstoffversorgung der Zellen allgemein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Wechselfelder''' können verbogen oder kompensiert werden. Geeignete Materialien hierfür sind das Mu-Metall oder auch das Trafoblech. Ein Ableiten ist nicht möglich, da diese Feldart kein Anfang und kein Ende besitzt. Die Minimierung kann nur an der Quelle erfolgen. Da die Feldstärke auch in Abhängigkeit zum Stromfluss entsteht ist bei der Leitungsverlegung auf die größtmögliche Nähe von Hin- und Rückleiter und die möglichst gleichmäßige Auslastung der Phasen beim Drehstrom zu achten. Verdrillte Stromzuführungen über das Dach können die Felder um bis zu über 80% reduzieren. Auch eine optimierte Stromführung innerhalb des Hauses (z. B. durch Optimierung des Potentialausgleichs) können die Felder drastisch reduzieren. Die Abschirmung ganzer Räume ist weder sinnvoll noch praktikabel. Neben den unerwünschten Feldern werden auch die dringend benötigten natürlichen Felder reduziert (z. B. Schumann-Resonanz mit 7,83 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei '''hochfrequenten Feldern''' werden außerhalb des Nahfeldes die elektrischen und magnetischen Komponenten zusammen betrachtet, gemessen und bewertet. Als Nahfeld bezeichnet man den Bereich, der weniger als 3 Wellenlängen von der Quelle entfernt ist. Daraus folgt, dass höhere Frequenzen kleinere Nahfelder haben. Ein Langwellensender mit einer Sendefrequenz von 100 khz hat somit ein Nahfeld von 10 km (Wellenlänge 3 km), ein Mikrowellenherd mit einer Frequenz von 2,45 Ghz hat ein Nahfeld von nur noch 35 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der meist diskutierte und wohl gesundheitsschädlichste Bereich der Hochfrequenz ist der Mobilfunk. Dies liegt einerseits an der immer stärkeren Verbreitung dieser Technik, aber auch an der Besonderheit der Signalübertragung durch die niederfrequente Pulsung. Durch diese Pulsung können sich bis zu 8 Handys einen Sendekanal teilen. Am Markt sind derzeit zwei Techniken. Das D- und E-Netz (gleiche Technik in unterschiedlichen Frequenzbändern) und UMTS. Gerade aufgebaut wird der BOS-Funk (Tetra) und die Digitalisierung des Bahnfunks. Als Datennetz ist WIMAX im Ausbau. Ein weiteres neues Mobilfunknetz wird derzeit getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die einzelnen Netze und Techniken aufgrund ihrer unterschiedlichen Frequenzen, Ausbreitung und Nutzungsart nicht vergleichbar sind ist es auch nicht möglich eine allgemein gültige Aussage bezüglich der Gesundheitsgefährdung zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht gesagt ist es so, dass es nichts gibt, was keine Nebenwirkungen hat. Esoterisch vereinfacht yin bedingt yang. Die Frage ist nur, wie stark die eine Kraft ist und wie lange sie einwirkt, damit die Gegenkraft zum Tragen kommt. Während offizielle Stellen in Deutschland erst eine Gefährdung sehen, wenn sich das Gewebe zu erwärmen beginnt, zeigen Langzeitbeobachtungen an biologischen Systemen (Pflanzen, Tiere, Menschen, Zellkulturen), dass eine dauerhafte Einwirkung selbst niedrigster Dosen eine starke Wirkung bis hin zu schweren chronischen Krankheiten haben kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung und Vorkommen==&lt;br /&gt;
Das Vorkommen elektromagnetischer Felder in dem hier betrachteten Bereich ist in der Natur nur sehr gering. Elektrostatische Felder bauen sich kaum auf und sehr schnell wieder ab. Niederfrequente Felder sind beispielsweise die Sferics, eine natürliche Wetterstrahlung mit einer Frequenz von 3 bis 100 kHz. Digitale oder digital gepulste Strahlung, wie sie heute mehr und mehr bei der Funkübertragung verwandt wird, kennt die Natur nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunikation innerhalb biologischer Systeme funktioniert zum Teil über minimale elektrische Spannungsänderungen. So beträgt das Ruhepotenzial einer Nervenzelle gerade einmal –70 mV. Dieses kann kurzfristig in das Aktionspotenzial umschlagen, welches + 40 mV beträgt. Die Spannungsdifferenz zwischen der Zellmembran und dem Zellinneren wird auf ca. 50 – 70 mV geschätzt.&lt;br /&gt;
Interessanterweise misst man an einer Krebszelle nur noch ca. 10 mV. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Zellen und Organen fließen minimale Gleichströme von ca. 60 – 70 µA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil unseres Gehirns (Hippocampus) schwingt in derselben Frequenz (7,83 Hz) wie die Schumannresonanz (elektromagnetische Wellen einer bestimmten Frequenz bilden mit dem Umfang der Erde stehende Wellen) und steuert lebenswichtige Vorgänge. Ohne das Signal des Erdmagnetfeldes wäre ein Leben für den Menschen nicht möglich. Die Taktung des Mobilfunks liegt ebenfalls bei 8 Hz. Der Bahnstrom (16 2/3 Hz) verwendet annähernd ein vielfaches der Schumannresonanz (14, 20, 26, 33, 39, 45 und 51 Hz). Möglicherweise ist dies der Grund, warum diese Frequenz deutlich kritischer gesehen werden muss als die Frequenz der Haushaltsstroms (50 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Impuls eines Herzschrittmachers hat eine Impulsdauer 0,5 Millisekunden bei einer Spannung von 3 V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Vergleich Frequenzband ELF zur Frequenz des menschlichen Gehirns in Relation zum Bewusstseinszustand:&amp;lt;br /&amp;gt;(gemessen mit EEG)&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot;| Delta || Theta || Alpha || Beta || Gamma&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefschlaf und Koma || Traumschlaf, Hypnose &amp;lt;br /&amp;gt;und Trance || entspannter &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand &amp;lt;br /&amp;gt;und Meditation || normaler &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand || motorische und &amp;lt;br /&amp;gt;kognitive Prozesse&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 0,4 … 3,5 Hz || 4 … 7 Hz || 8 … 13 Hz || 12 … 30 Hz || 25 … 100 Hz  &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|''Sub-ELF'' || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | ''ELF'' || ''SLF''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both; visibility: hidden;&amp;quot;&amp;gt;dient Zeilenumbruch&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbreitung==&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung der Felder unterscheidet sich je nach Frequenz sehr stark:&lt;br /&gt;
* Das magnetische Wechselfeld beim Haushaltsstrom bildet sich stets beim Stromfluss. Die Stärke der Ausbreitung variiert allerdings nicht nur mit der Höhe des Flusses, sondern auch in Abhängigkeit von der Spannung oder der Spannungsdifferenz an Trafos.  Auch ein fehlender oder fehlerhafter Potentialausgleich verstärkt diese Feldart.&lt;br /&gt;
* Das elektrische Wechselfeld entsteht bereits, wenn eine Leitung unter Spannung steht. Es breitet sich im freien Raum aus bis es auf ein ableitendes Material trifft. Durch Ankopplung großer Flächen entstehen sog. Verbrummungen. Häufig treten diese unter Dachschrägen (Alufolie als Kaschierung der Dämmung) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Funk werden extrem niederfrequente Wellen für die Kommunikation mit U-Booten genutzt. Während Signale im Langwellenbereich (VLF 3 – 30 kHz) nur 10 bis 30 Meter in die Wasseroberfläche eindringen können, können die Frequenzen von 76 Hz (USA) bzw. 82 Hz (UDSSR) bis zu 300 Meter unter der Wasseroberfläche empfangen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da aber die Geschwindigkeit der Datenübertragung abhängig von der Frequenz ist versucht man diese mehr und mehr zu erhöhen. Je höher diese aber ist, desto lichtähnlicher wird ihr Verhalten. So kann die Frequenz des D-Netzes beispielsweise noch gebeugt werden und bildet somit weitaus weniger Funkschatten als die Frequenz des E-Netzes. Daher sind die Sendezellen des D-Netzes größer (max. 50 km Distanz zum Funkmast) als die des E-Netzes (max. 8 km zum Funkmast) – was erklärt, warum der Ausbau des D-Netzes im ländlichen Bereich stärker ist, als der des E-Netzes. UMTS liegt zwischen D- und E-Netz und hat eine Reichweite von bis zu 35 km (je nach Geländeprofil). Je mehr telefoniert wird, desto kleiner muss die Reichweite sein, da es sonst zu Überlagerungen in der Frequenzbändern kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesrepublik ist aufgeteilt in Netzstrukturen bestehend aus 4-er und 7-er Cluster. In der Mitte jedes Clusters steht ein Sendemast. Durch diesen Aufbau ist gewährleistet, dass es nicht zu Überlagerungen kommt. Werden mehr Sende- und Empfangskanäle benötigt als in der Zelle angeboten werden können, muss die Zelle und somit alle umliegenden verkleinert werden. Die kleinstmögliche Zellstruktur wird durch sogenannte Femtozellen oder (noch kleinere) Mikrozellen gebildet. Diese Antennen sind aufgrund ihrer geringen maximalen Sendeleistung nicht mehr melde- und genehmigungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abschirmung und Vermeidung==&lt;br /&gt;
Bei jeder Art von Abschirmung ist eine vorausgehende Messung, eine Maßnahmenbegleitung durch einen Messtechniker und eine abschließende Messung unbedingt notwendig. Falsch durchgeführte Maßnahmen können die Problematik um ein vielfaches verschlimmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die von außen eindringenden Felder in den meisten Fällen weggespiegelt werden, kann eine falsch angebrachte Abschirmung die Problematik um ein vielfaches verstärken. Die größtmögliche Absorption der Strahlung, wie sie beispielsweise durch massiven [[Lehm]] oder spezielle Gipskartonplatten möglich ist, ist der Reflektion bei einer Abschirmung immer vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frequenzselektive Messung mit einem guten Breitbandmessgerät oder einem Spectrum-Analyzer ist unbedingt notwendig, da es kein Material gibt, dass für alle Frequenzen gleich gute Reduzierung bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis zeigt sich, dass die wenigsten Baubiologen in der Lage sind solche Feldsituationen richtig zu messen und zu beurteilen. Abgeschirmte Räume müssen unbedingt potentialfrei auf elektrische Wechselfelder untersucht werden. Messgeräte müssen unbedingt bis 5 GHz (besser 10 GHz) messen können um eine Erfolgsüberwachung durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Reflektion kommt es auch zur Beugung und Streuung. Daher kann es auch an völlig unerwarteten und kleinen Stellen (oft nur wenige Quadratzentimeter groß) zu Feldmaxima kommen. Diese Feldmaxima werden auch als Hotspots bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich müssen die Bewohner abgeschirmter Räume darauf achten, dass sie selbst keine Funkgeräte (W-LAN, Bluetooth, Handy, DECT, etc.) betreiben dürfen. Auch die Elektroinstallation bedarf besonderer Beachtung. Abschirmgewebe sind i. d. R. metallisch leitend und bauen ein großes Potenzial auf. Befindet sich zwischen einem Emittent (z. B. Stehlampe) und diesem Potenzial ein Mensch wird dieser in die Felder einbezogen und die Feldsituation verschlimmert sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal um welchen Frequenzbereich es sich handelt -&amp;gt; die Abschirmung bzw. Vermeidung erfolgt vorzugsweise immer am Emittenten. Maßnahmen zur Minimierung sind stets einfacher und effektiver als die nachträgliche Immissionsminimierung. Ein Beispiel hierfür ist die Firma BMW. Bereits 2003 wurde die Strahlungsleistung der betrieblichen DECT-Telefone auf höchstens 100 µW/m² reduziert (normale Geräte schaffen in der Nähe des Gehäuses immerhin 60.000 µW/m²). Seit 2008 hat die Firma nun komplett auf Mobilfunk umgestellt, da dieser aufgrund der Vielzahl und Nähe der Basisstationen die Mitarbeiter noch weniger mit Strahlung belastet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Frequenzbereich von 26,5 – 10000 MHz'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; | 26,5 - 27,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || CB-Funk (Digitale Übertragunsformen geplant)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 41,0 - 68,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF) Bereich I  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 50,08 - 51,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 6m Band.  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,3 - 87,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Eurosignal (Eurosignalempfänger)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,5 - 108,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Rundfunk (UKW-Band)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 144,0 - 146,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 2m Band (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 149,0 - 149,1 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Relativ neuer, gebührenfreier Sprechfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Dgitales Fernsehen (Momentan im Aufbau).  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 223 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || T-DAB, terrestrischer digitaler Rundfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 230 - 329 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 380 - 383 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 390 - 393 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 430 - 440 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 70 cm.-Band, W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 470 - 790 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen UHF  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 864 - 868 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-2 (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 885 - 887 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Uplink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 890 - 915 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 915 / 920 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherde in USA und GB (x), W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 930 - 932 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Downlink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 935 - 960 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 960 - 1215 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || IFF, SSR, Flugnavigationsdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1215 - 1240 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 23-cm Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ARSR, Flugsicherungsradar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1492 - 1525 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester und beweglicher Funkdienst, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1559 - 1610 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (zivile und militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1616 - 1626 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satelliten-Mobilfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1710 - 1785 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1805 - 1880 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1880 - 1900 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone DECT (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1920 - 2170 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || UMTS (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2290 - 2300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Beweglicher Funkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Drahtlose Fernsehkameras, Beweglicher Funkdienst, Radar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 11 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2400 - 2483 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Bluetooth, häusliches Datenkommunikationssystem (x), Funkbewegungsmelder, Fernwirkfunkanlagen, W-LAN (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2500 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk, Radioastronomiefunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2540 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || PMP = Punkt zu Multipunkt-Richtfunk (sogenannte letzte Meile) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2700 - 3400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || TAR/ASR =Nahbereichsradar von Flughäfen, Reichw. bis 100 km (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3600 - 4200 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4400 - 5000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5255 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Wetterradar, Flugzeug-Bodenradar (Reichweite bis 350 km) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5650 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 5 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5800 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd für industriellen Einsatz (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6439 - 6443 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Beweglicher Funk- und Notfunkdienst über Satteliten  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7300 - 8400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Funkdienst über Satelliten, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8500 - 10400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ASDE = Rollfeldüberwachungsradar von Flughäfen, Reichweite einige Kilometer(x), PAR = Präzisionsanflugradar von Flughäfen, Reichweite 10 40 km(x), Wetterradar (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9500 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugzeug-Bordradar(x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Industrielle Anwendungen für Telemetrie, Sensorik&lt;br /&gt;
|}  &lt;br /&gt;
(x) = gepulste Frequenzen &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
uplink = Verbindung vom Mobilteil zum Sendemast &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
downlink = Verbindung vom Sendemast zum Mobilteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Abschirmmaterialien==&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Niederfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogene dauerhafte elektrische Leitfähigkeit&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Bedingt Stromtragfähig&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Hochfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogen und dauerhaft leitfähig&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Geerdete Materialien müssen bedingt stromtragfähig sein&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Hohe Dämpfung auch bei Frequenzen über 5 GHz&lt;br /&gt;
# Möglichst hoher Anteil an Absorption&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einsatz von Materialien zur Dämpfung hochfrequenter Einstrahlungen zeigt sich in der Praxis, dass die tatsächliche Minderung der Felder um 5 – 10 dB schlechter ist als im Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Materialien welche nicht geerdet werden können, können sich kapazitiv ankoppeln und die NF-Felder drastisch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berechnung der notwendigen Abschirmung sollte die mögliche Feldsituation bei Volllast der Sender angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Für beide Arten der Abschirmung gilt:''' Grundsätzlich dürfen Abschirmungen keinen Kontakt zu Gegenständen haben, die in den Potentialausgleich einbezogen werden (z. B. Wasser- und Leitungsrohre, Metallzargen, Steckdosen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Abschirmung müssen gleichzeitig Netzabkoppler und nach DIN/VDE 1999 ein Fehlerstromschutzschalter (30 mA) eingebaut werden. In Einzelfällen müssen zusätzlich abgeschirmte Kabel verwendet werden. Abschirmungen bedürfen einer vorausgehenden und abschließenden Messung durch einen erfahrenen Techniker bzw. Baubiologen. Erdungsmaßnahmen dürfen nur von einer Elektrofachkraft unter zugrundelegung der entsprechenden Vorschriften bez. Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme (DIN 57100/VDE 0100 Teil 410 + Teil 540, Sicht- und Prüfungskontrolle nach DIN/VDE 0100 Teil 610 Abschnitt 4 + 5, EMV nach VDE 0100) vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:==&lt;br /&gt;
'''Redaktion''': [[Tappeser]]&lt;br /&gt;
* Elektromagnetische Schirmung, Hans A. Wolfsperger, Springer Verlag&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik, Schauer / Virnich, Hüthig &amp;amp; Pflaum Verlag&lt;br /&gt;
* Nachrichtentechnik, Martin Werner, Vieweg &amp;amp; Teubner Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.wikipedia.de www.wikipedia.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.tappeser.de www.tappeser.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lesenswerte Bücher zum Thema:===&lt;br /&gt;
* Generation Handy -...grenzenlos verführt im Netz, Solwig-Bleuel&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – die verkaufte Gesundheit, Hans-Christoph Scheiner&lt;br /&gt;
* Elektrosmog. Störquellen erkennen – Gesundheitsrisiken vermeiden, Rollé&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – ein Freilandversuch am Menschen, Gasberger / Kotteder&lt;br /&gt;
* Mobilfunkanlagen – Rechte der Nachbarn und Kommunen, Herkner&lt;br /&gt;
* Der Funke des Lebens, Becker&lt;br /&gt;
* Stress durch Strom und Strahlung, Maes&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik: Grundlagen, Feldmesstechnik und Praxis der Feldreduzierung, M. Schauer, M.H. Virnich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
* [http://www.kompetenzinitiative.de www.kompetenzinitiative.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.pandora-stiftung.eu www.pandora-stiftung.eu]&lt;br /&gt;
* [http://www.gegenwelle.de www.gegenwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.diagnose-funk.de www.diagnose-funk.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergerwelle.de www.buergerwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.der-mast-muss-weg.de www.der-mast-muss-weg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ulrichweiner.de www.ulrichweiner.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ab-strahlenfrei.de www.ab-strahlenfrei.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.puls-schlag.org www.puls-schlag.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=42231</id>
		<title>Elektrosmog</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Elektrosmog&amp;diff=42231"/>
		<updated>2014-12-12T08:58:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Entstehung und Vorkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Grundlagen==&lt;br /&gt;
'''Elektrosmog''' unterteilt man in drei Feldarten: die '''Hochfrequenz''', die '''Niederfrequenz''' und die '''Elektro-''' bzw. '''Magnetostatik'''. Die beiden erstgenannten Feldarten können Anteile der jeweils anderen beinhalten. So ist das Mobilfunksignal selbst hochfrequent, wird aber niederfrequent gepulst. Eine Trennung der Feldarten nach Frequenzen ist je nach Vorkommen unterschiedlich. Eine alte Regel besagt, dass die Hochfrequenz dort beginnt wo die Welle sich vom Leiter löst also zum Funksignal wird. Grundsätzlich geschieht dies aber auch bei einem 50 Hz-Signal (Lambda = 5.995.849,16 m), wobei die Nutzung dieser Frequenz aufgrund der minimalen Antennenlänge (1/4 Lambda) von nahezu 1,5 Mio km unrealistisch ist. Im Allgemeinen werden Frequenzen mit über 300 khz als hochfrequent bezeichnet, im Bereich von Leiterplatten bereits ab 100 khz, bei extrem langen Überlandleitungen (z. B. in Kanada) gehören die Frequenzen von 50 / 60 hz bereits zur Hochfrequenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Feldarten haben unterschiedliche Wirkungen und Ausbreitungsarten. Sie müssen daher auch unterschiedlich abgeleitet, reflektiert, kompensiert oder verstoffwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elektrische Felder''' können – unabhängig ob sie als statisches oder als Wechselfeld auftreten - grundsätzlich abgeleitet werden, da die Feldlinien einen Anfang und ein Ende besitzen. Eine Erdung der leitenden Materialien oder das umgeben von Feldverursachern mit geerdeten und leitfähigen Materialien reicht hierfür völlig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetostatische Felder''' können durch ein Gegenfeld gelöscht werden. Hierbei wird mit hoher Energie ein Gegenfeld aufgebaut, welches das ursprüngliche Feld dauerhaft löscht. Magnetostatische Feldanomalien sind i. d. R. nur im Bettbereich relevant, da die roten Blutkörperchen hierdurch zur sogenannten Geldrollenbildung neigen. Dies führt zu einer Minderdurchblutung in den Kapillaren und einer verminderten Sauerstoffversorgung der Zellen allgemein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Wechselfelder''' können verbogen oder kompensiert werden. Geeignete Materialien hierfür sind das Mu-Metall oder auch das Trafoblech. Ein Ableiten ist nicht möglich, da diese Feldart kein Anfang und kein Ende besitzt. Die Minimierung kann nur an der Quelle erfolgen. Da die Feldstärke auch in Abhängigkeit zum Stromfluss entsteht ist bei der Leitungsverlegung auf die größtmögliche Nähe von Hin- und Rückleiter und die möglichst gleichmäßige Auslastung der Phasen beim Drehstrom zu achten. Verdrillte Stromzuführungen über das Dach können die Felder um bis zu über 80% reduzieren. Auch eine optimierte Stromführung innerhalb des Hauses (z. B. durch Optimierung des Potentialausgleichs) können die Felder drastisch reduzieren. Die Abschirmung ganzer Räume ist weder sinnvoll noch praktikabel. Neben den unerwünschten Feldern werden auch die dringend benötigten natürlichen Felder reduziert (z. B. Schumann-Resonanz mit 7,83 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei '''hochfrequenten Feldern''' werden außerhalb des Nahfeldes die elektrischen und magnetischen Komponenten zusammen betrachtet, gemessen und bewertet. Als Nahfeld bezeichnet man den Bereich, der weniger als 3 Wellenlängen von der Quelle entfernt ist. Daraus folgt, dass höhere Frequenzen kleinere Nahfelder haben. Ein Langwellensender mit einer Sendefrequenz von 100 khz hat somit ein Nahfeld von 10 km (Wellenlänge 3 km), ein Mikrowellenherd mit einer Frequenz von 2,45 Ghz hat ein Nahfeld von nur noch 35 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der meist diskutierte und wohl gesundheitsschädlichste Bereich der Hochfrequenz ist der Mobilfunk. Dies liegt einerseits an der immer stärkeren Verbreitung dieser Technik, aber auch an der Besonderheit der Signalübertragung durch die niederfrequente Pulsung. Durch diese Pulsung können sich bis zu 8 Handys einen Sendekanal teilen. Am Markt sind derzeit zwei Techniken. Das D- und E-Netz (gleiche Technik in unterschiedlichen Frequenzbändern) und UMTS. Gerade aufgebaut wird der BOS-Funk (Tetra) und die Digitalisierung des Bahnfunks. Als Datennetz ist WIMAX im Ausbau. Ein weiteres neues Mobilfunknetz wird derzeit getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die einzelnen Netze und Techniken aufgrund ihrer unterschiedlichen Frequenzen, Ausbreitung und Nutzungsart nicht vergleichbar sind ist es auch nicht möglich eine allgemein gültige Aussage bezüglich der Gesundheitsgefährdung zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht gesagt ist es so, dass es nichts gibt, was keine Nebenwirkungen hat. Esoterisch vereinfacht yin bedingt yang. Die Frage ist nur, wie stark die eine Kraft ist und wie lange sie einwirkt, damit die Gegenkraft zum Tragen kommt. Während offizielle Stellen in Deutschland erst eine Gefährdung sehen, wenn sich das Gewebe zu erwärmen beginnt, zeigen Langzeitbeobachtungen an biologischen Systemen (Pflanzen, Tiere, Menschen, Zellkulturen), dass eine dauerhafte Einwirkung selbst niedrigster Dosen eine starke Wirkung bis hin zu schweren chronischen Krankheiten haben kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung und Vorkommen==&lt;br /&gt;
Das Vorkommen elektromagnetischer Felder in dem hier betrachteten Bereich ist in der Natur nur sehr gering. Elektrostatische Felder bauen sich kaum auf und sehr schnell wieder ab. Niederfrequente Felder sind beispielsweise die Sferics, eine natürliche Wetterstrahlung mit einer Frequenz von 3 bis 100 kHz. Digitale oder digital gepulste Strahlung, wie sie heute mehr und mehr bei der Funkübertragung verwandt wird, kennt die Natur nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunikation innerhalb biologischer Systeme funktioniert zum Teil über minimale elektrische Spannungsänderungen. So beträgt das Ruhepotenzial einer Nervenzelle gerade einmal –70 mV. Dieses kann kurzfristig in das Aktionspotenzial umschlagen, welches + 40 mV beträgt. Die Spannungsdifferenz zwischen der Zellmembran und dem Zellinneren wird auf ca. 50 – 70 mV geschätzt.&lt;br /&gt;
Interessanterweise misst man an einer Krebszelle nur noch ca. 10 mV. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Zellen und Organen fließen minimale Gleichströme von ca. 60 – 70 µA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil unseres Gehirns (Hippocampus) schwingt in derselben Frequenz (7,83 Hz) wie die Schumannresonanz (elektromagnetische Wellen einer bestimmten Frequenz bilden mit dem Umfang der Erde stehende Wellen) und steuert lebenswichtige Vorgänge. Ohne das Signal des Erdmagnetfeldes wäre ein Leben für den Menschen nicht möglich. Die Taktung des Mobilfunks liegt ebenfalls bei 8 Hz. Der Bahnstrom (16 2/3 Hz) verwendet annähernd ein vielfaches der Schumannresonanz (14, 20, 26, 33, 39, 45 und 51 Hz). Möglicherweise ist dies der Grund, warum diese Frequenz deutlich kritischer gesehen werden muss als die Frequenz der Haushaltsstroms (50 Hz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Impuls eines Herzschrittmachers hat eine Impulsdauer 0,5 Millisekunden bei einer Spannung von 3 V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Vergleich Frequenzband ELF zur Frequenz des menschlichen Gehirns in Relation zum Bewusstseinszustand:&amp;lt;br /&amp;gt;(gemessen mit EEG)&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot;| Delta || Theta || Alpha || Beta || Gamma&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Tiefschlaf und Koma || Traumschlaf, Hypnose &amp;lt;br /&amp;gt;und Trance || entspannter &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand &amp;lt;br /&amp;gt;und Meditation || normaler &amp;lt;br /&amp;gt;Wachzustand || motorische und &amp;lt;br /&amp;gt;kognitive Prozesse&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 0,4 … 3,5 Hz || 4 … 7 Hz || 8 … 13 Hz || 12 … 30 Hz || 25 … 100 Hz  &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|''Sub-ELF'' || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | ''ELF'' || ''SLF''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both; visibility: hidden;&amp;quot;&amp;gt;dient Zeilenumbruch&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbreitung==&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung der Felder unterscheidet sich je nach Frequenz sehr stark:&lt;br /&gt;
* Das magnetische Wechselfeld beim Haushaltsstrom bildet sich stets beim Stromfluss. Die Stärke der Ausbreitung variiert allerdings nicht nur mit der Höhe des Flusses, sondern auch in Abhängigkeit von der Spannung oder der Spannungsdifferenz an Trafos.  Auch ein fehlender oder fehlerhafter Potentialausgleich verstärkt diese Feldart.&lt;br /&gt;
* Das elektrische Wechselfeld entsteht bereits, wenn eine Leitung unter Spannung steht. Es breitet sich im freien Raum aus bis es auf ein ableitendes Material trifft. Durch Ankopplung großer Flächen entstehen sog. Verbrummungen. Häufig treten diese unter Dachschrägen (Alufolie als Kaschierung der Dämmung) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Funk werden extrem niederfrequente Wellen für die Kommunikation mit U-Booten genutzt. Während Signale im Langwellenbereich (VLF 3 – 30 kHz) nur 10 bis 30 Meter in die Wasseroberfläche eindringen können, können die Frequenzen von 76 Hz (USA) bzw. 82 Hz (UDSSR) bis zu 300 Meter unter der Wasseroberfläche empfangen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da aber die Geschwindigkeit der Datenübertragung abhängig von der Frequenz ist versucht man diese mehr und mehr zu erhöhen. Je höher diese aber ist, desto lichtähnlicher wird ihr Verhalten. So kann die Frequenz des D-Netzes beispielsweise noch gebeugt werden und bildet somit weitaus weniger Funkschatten als die Frequenz des E-Netzes. Daher sind die Sendezellen des D-Netzes größer (max. 50 km Distanz zum Funkmast) als die des E-Netzes (max. 8 km zum Funkmast) – was erklärt, warum der Ausbau des D-Netzes im ländlichen Bereich stärker ist, als der des E-Netzes. UMTS liegt zwischen D- und E-Netz und hat eine Reichweite von bis zu 35 km (je nach Geländeprofil). Je mehr telefoniert wird, desto kleiner muss die Reichweite sein, da es sonst zu Überlagerungen in der Frequenzbändern kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesrepublik ist aufgeteilt in Netzstrukturen bestehend aus 4-er und 7-er Cluster. In der Mitte jedes Clusters steht ein Sendemast. Durch diesen Aufbau ist gewährleistet, dass es nicht zu Überlagerungen kommt. Werden mehr Sende- und Empfangskanäle benötigt als in der Zelle angeboten werden können, muss die Zelle und somit alle umliegenden verkleinert werden. Die kleinstmögliche Zellstruktur wird durch sogenannte Femtozellen oder (noch kleinere) Mikrozellen gebildet. Diese Antennen sind aufgrund ihrer geringen maximalen Sendeleistung nicht mehr melde- und genehmigungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abschirmung und Vermeidung==&lt;br /&gt;
Bei jeder Art von Abschirmung ist eine vorausgehende Messung, eine Maßnahmenbegleitung durch einen Messtechniker und eine abschließende Messung unbedingt notwendig. Falsch durchgeführte Maßnahmen können die Problematik um ein vielfaches verschlimmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die von außen eindringenden Felder in den meisten Fällen weggespiegelt werden, kann eine falsch angebrachte Abschirmung die Problematik um ein vielfaches verstärken. Die größtmögliche Absorption der Strahlung, wie sie beispielsweise durch massiven [[Lehm]] oder spezielle Gipskartonplatten möglich ist, ist der Reflektion bei einer Abschirmung immer vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frequenzselektive Messung mit einem guten Breitbandmessgerät oder einem Spectrum-Analyzer ist unbedingt notwendig, da es kein Material gibt, dass für alle Frequenzen gleich gute Reduzierung bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis zeigt sich, dass die wenigsten Baubiologen in der Lage sind solche Feldsituationen richtig zu messen und zu beurteilen. Abgeschirmte Räume müssen unbedingt potentialfrei auf elektrische Wechselfelder untersucht werden. Messgeräte müssen unbedingt bis 5 GHz (besser 10 GHz) messen können um eine Erfolgsüberwachung durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Reflektion kommt es auch zur Beugung und Streuung. Daher kann es auch an völlig unerwarteten und kleinen Stellen (oft nur wenige Quadratzentimeter groß) zu Feldmaxima kommen. Diese Feldmaxima werden auch als Hotspots bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich müssen die Bewohner abgeschirmter Räume darauf achten, dass sie selbst keine Funkgeräte (W-LAN, Bluetooth, Handy, DECT, etc.) betreiben dürfen. Auch die Elektroinstallation bedarf besonderer Beachtung. Abschirmgewebe sind i. d. R. metallisch leitend und bauen ein großes Potential auf. Befindet sich zwischen einem Emittent (z. B. Stehlampe) und diesem Potential ein Mensch wird dieser in die Felder einbezogen und die Feldsituation verschlimmert sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal um welchen Frequenzbereich es sich handelt -&amp;gt; die Abschirmung bzw. Vermeidung erfolgt vorzugsweise immer am Emittenten. Maßnahmen zur Minimierung sind stets einfacher und effektiver als die nachträgliche Immissionsminimierung. Ein Beispiel hierfür ist die Firma BMW. Bereits 2003 wurde die Strahlungsleistung der betrieblichen DECT-Telefone auf höchstens 100 µW/m² reduziert (normale Geräte schaffen in der Nähe des Gehäuses immerhin 60.000 µW/m²). Seit 2008 hat die Firma nun komplett auf Mobilfunk umgestellt, da dieser aufgrund der Vielzahl und Nähe der Basisstationen die Mitarbeiter noch weniger mit Strahlung belastet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Frequenzbereich von 26,5 – 10000 MHz'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; | 26,5 - 27,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || CB-Funk (Digitale Übertragunsformen geplant)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 41,0 - 68,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF) Bereich I  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 50,08 - 51,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 6m Band.  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,3 - 87,4 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Eurosignal (Eurosignalempfänger)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 87,5 - 108,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Rundfunk (UKW-Band)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 144,0 - 146,0 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 2m Band (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 149,0 - 149,1 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Relativ neuer, gebührenfreier Sprechfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen (VHF)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Dgitales Fernsehen (Momentan im Aufbau).  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 223 - 230 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || T-DAB, terrestrischer digitaler Rundfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 230 - 329 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 380 - 383 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 390 - 393 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Tetra digitaler Bündelfunk, Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 430 - 440 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 70 cm.-Band, W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 470 - 790 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fernsehen UHF  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 864 - 868 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-2 (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 885 - 887 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Uplink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 890 - 915 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 915 / 920 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherde in USA und GB (x), W-LAN (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 930 - 932 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone CT-1+ Downlink  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 935 - 960 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 900 Mobilfunk (D-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 960 - 1215 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || IFF, SSR, Flugnavigationsdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1215 - 1240 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 23-cm Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1240 - 1400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ARSR, Flugsicherungsradar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1492 - 1525 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester und beweglicher Funkdienst, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1559 - 1610 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satellitennavigationsdienst GPS (zivile und militärische Nutzung)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1616 - 1626 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Satelliten-Mobilfunk (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1710 - 1785 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Uplink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1805 - 1880 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || GSM 1800 Mobilfunk (E-Netz in Deutschland) Downlink (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1880 - 1900 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Schnurlose Telefone DECT (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1920 - 2170 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || UMTS (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2290 - 2300 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Beweglicher Funkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Drahtlose Fernsehkameras, Beweglicher Funkdienst, Radar (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2320 - 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 11 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2400 - 2483 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Bluetooth, häusliches Datenkommunikationssystem (x), Funkbewegungsmelder, Fernwirkfunkanlagen, W-LAN (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2450 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2500 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk, Radioastronomiefunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2540 - 2670 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || PMP = Punkt zu Multipunkt-Richtfunk (sogenannte letzte Meile) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2700 - 3400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || TAR/ASR =Nahbereichsradar von Flughäfen, Reichw. bis 100 km (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3600 - 4200 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Fester Funkdienst, Richtfunk, Nichtnavigatorischer Ortungsfunkdienst  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4400 - 5000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5255 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Wetterradar, Flugzeug-Bodenradar (Reichweite bis 350 km) (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5650 - 5850 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Amateurfunk 5 cm-Band  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5800 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Mikrowellenherd für industriellen Einsatz (x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6439 - 6443 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Beweglicher Funk- und Notfunkdienst über Satteliten  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7300 - 8400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Funkdienst über Satelliten, Richtfunk  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8500 - 10400 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || ASDE = Rollfeldüberwachungsradar von Flughäfen, Reichweite einige Kilometer(x), PAR = Präzisionsanflugradar von Flughäfen, Reichweite 10 40 km(x), Wetterradar (x)   &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9500 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Flugzeug-Bordradar(x)  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10000 MHz ||width=&amp;quot;20&amp;quot; | || Industrielle Anwendungen für Telemetrie, Sensorik&lt;br /&gt;
|}  &lt;br /&gt;
(x) = gepulste Frequenzen &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
uplink = Verbindung vom Mobilteil zum Sendemast &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
downlink = Verbindung vom Sendemast zum Mobilteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Abschirmmaterialien==&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Niederfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogene dauerhafte elektrische Leitfähigkeit&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Bedingt Stromtragfähig&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anforderungen an das Material zur Abschirmung von Hochfrequenz:&lt;br /&gt;
# homogen und dauerhaft leitfähig&lt;br /&gt;
# Ausreichende Stabilität und Festigkeit&lt;br /&gt;
# Winddichtigkeit gewährleistend&lt;br /&gt;
# kein negativer Einfluss auf Dampfdiffusionsverhalten&lt;br /&gt;
# Dauerhafte Verbindung mit Erde gewährleistet&lt;br /&gt;
# Geerdete Materialien müssen bedingt stromtragfähig sein&lt;br /&gt;
# Ganzheitlich baubiologischen Ansprüchen gerecht werdend&lt;br /&gt;
# Hohe Dämpfung auch bei Frequenzen über 5 GHz&lt;br /&gt;
# Möglichst hoher Anteil an Absorption&lt;br /&gt;
# Preiswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einsatz von Materialien zur Dämpfung hochfrequenter Einstrahlungen zeigt sich in der Praxis, dass die tatsächliche Minderung der Felder um 5 – 10 dB schlechter ist als im Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Materialien welche nicht geerdet werden können, können sich kapazitiv ankoppeln und die NF-Felder drastisch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berechnung der notwendigen Abschirmung sollte die mögliche Feldsituation bei Volllast der Sender angenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Für beide Arten der Abschirmung gilt:''' Grundsätzlich dürfen Abschirmungen keinen Kontakt zu Gegenständen haben, die in den Potentialausgleich einbezogen werden (z. B. Wasser- und Leitungsrohre, Metallzargen, Steckdosen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Abschirmung müssen gleichzeitig Netzabkoppler und nach DIN/VDE 1999 ein Fehlerstromschutzschalter (30 mA) eingebaut werden. In Einzelfällen müssen zusätzlich abgeschirmte Kabel verwendet werden. Abschirmungen bedürfen einer vorausgehenden und abschließenden Messung durch einen erfahrenen Techniker bzw. Baubiologen. Erdungsmaßnahmen dürfen nur von einer Elektrofachkraft unter zugrundelegung der entsprechenden Vorschriften bez. Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme (DIN 57100/VDE 0100 Teil 410 + Teil 540, Sicht- und Prüfungskontrolle nach DIN/VDE 0100 Teil 610 Abschnitt 4 + 5, EMV nach VDE 0100) vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen:==&lt;br /&gt;
'''Redaktion''': [[Tappeser]]&lt;br /&gt;
* Elektromagnetische Schirmung, Hans A. Wolfsperger, Springer Verlag&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik, Schauer / Virnich, Hüthig &amp;amp; Pflaum Verlag&lt;br /&gt;
* Nachrichtentechnik, Martin Werner, Vieweg &amp;amp; Teubner Verlag&lt;br /&gt;
* [http://www.wikipedia.de www.wikipedia.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.tappeser.de www.tappeser.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lesenswerte Bücher zum Thema:===&lt;br /&gt;
* Generation Handy -...grenzenlos verführt im Netz, Solwig-Bleuel&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – die verkaufte Gesundheit, Hans-Christoph Scheiner&lt;br /&gt;
* Elektrosmog. Störquellen erkennen – Gesundheitsrisiken vermeiden, Rollé&lt;br /&gt;
* Mobilfunk – ein Freilandversuch am Menschen, Gasberger / Kotteder&lt;br /&gt;
* Mobilfunkanlagen – Rechte der Nachbarn und Kommunen, Herkner&lt;br /&gt;
* Der Funke des Lebens, Becker&lt;br /&gt;
* Stress durch Strom und Strahlung, Maes&lt;br /&gt;
* Baubiologische Elektrotechnik: Grundlagen, Feldmesstechnik und Praxis der Feldreduzierung, M. Schauer, M.H. Virnich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
* [http://www.kompetenzinitiative.de www.kompetenzinitiative.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.pandora-stiftung.eu www.pandora-stiftung.eu]&lt;br /&gt;
* [http://www.gegenwelle.de www.gegenwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.diagnose-funk.de www.diagnose-funk.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergerwelle.de www.buergerwelle.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.der-mast-muss-weg.de www.der-mast-muss-weg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ulrichweiner.de www.ulrichweiner.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ab-strahlenfrei.de www.ab-strahlenfrei.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.puls-schlag.org www.puls-schlag.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Gefahrstoffe]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(RB)&amp;diff=42154</id>
		<title>Verarbeitung (RB)</title>
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		<updated>2014-11-21T09:34:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Pc-gd verarb RB 01.png|right|thumb|300px|pro clima [[RB]] seitlich hochführen und fixieren.]]&lt;br /&gt;
* Bahn im [[Gefachdämmung|Gefach]] verlegen.&lt;br /&gt;
* seitlich an allen aufgehenden Bauteilen (z.B. [[Dach|Deckenbalken]]) hochführen und mit Klammern oder Nägeln fixieren.&lt;br /&gt;
* Bahnen ca. 10 cm überlappen.&lt;br /&gt;
* Überlappungen ggf. mit [[TESCON No.1]] oder [[TESCON VANA]] verkleben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|RB|}}{{NAV pc-gd Verarbtg innen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RB| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|RB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(SANTA_DT)&amp;diff=42153</id>
		<title>Verarbeitung (SANTA DT)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(SANTA_DT)&amp;diff=42153"/>
		<updated>2014-11-21T09:34:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Wichtiger Hinweis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Werkzeuge/Materialien für die Verarbeitung der pro clima SANTA DT ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verarbeitung der [[Dampfbrems-Tapete]] werden folgende Werkzeuge benötigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tapeziertisch&lt;br /&gt;
* Messer zum Ablängen der Bahnen&lt;br /&gt;
* Zollstock&lt;br /&gt;
* Bleistift&lt;br /&gt;
* Schere für den Zuschnitt von Details&lt;br /&gt;
* gegebenenfalls Grundierung&lt;br /&gt;
* Tapeten-Kleber: [[Metylan Ovalit TM]]; bei schwach saugfähigen Untergründen: [[Metylan Ovalit VB]] - jeweils der Firma Henkel&lt;br /&gt;
* Nahtroller o.ä., um die Ränder gleichmäßig anzurollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verarbeitung===&lt;br /&gt;
Die pro clima [[SANTA DT]] verhält sich nicht wie eine ”gewöhnliche“ Raufasertapete, sondern wie eine schwere Strukturtapete. Dementsprechend sind Besonderheiten bei der Verarbeitung zu beachten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Untergrund / Grundierung ====&lt;br /&gt;
{{Flexbox|style=float:right;width:200px;margin-left:20px|bgcolor=#FFF|color=#AE5C53|title=Anwendungstechnik &amp;lt;br /&amp;gt; Firma Henkel |text=&lt;br /&gt;
Frau Baus und Herr Gotzens &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fon: +49 (0)211 - 79 78 272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untergrundvorbereitung erfolgt gemäß den technischen Regelwerken für Tapezierarbeiten (BFS&lt;br /&gt;
Merkblatt Nr. 16). Dies bedeutet insbesondere, der Untergrund muss trocken, tragfähig, gleichmäßig&lt;br /&gt;
saugfähig, sauber, glatt und für die vorgesehene Wandbekleidung hinreichend ebenflächig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhängig von der gewählten Wandbekleidung können ggf. zusätzliche vorbereitende Maßnahmen&lt;br /&gt;
erforderlich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alte Tapeten und nicht haftende Anstriche entfernen. &lt;br /&gt;
* Stark saugfähige Untergründe sind mit Hilfe einer für nachfolgende Tapezierarbeiten geeigneten Grundierung, auf eine mittlere Saugfähigkeit einzustellen. Bei Gipskarton z. B. [[Metylan Grundierung universal]]&lt;br /&gt;
* Die Grundierung darf den Untergrund keinesfalls absperren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tapetenkleber ====&lt;br /&gt;
Nur gebrauchsfertige Dispersionswandbelagsklebstoffe mit geringerem Wassergehalt verwenden, z. B. [[Metylan Ovalit TM]] (ehemals 'Ovalit T Wandbelags-Kleber') der Firma Henkel. Klebstarke Kleisterprodukte erzielen kein einwandfreies Tapezierergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verklebung '''auf schwach saugfähigen Untergründen''' eignet sich das Klebemittel [[Metylan Ovalit VB]] (ehemals 'Ovalit V für Vinyl und Bordüren').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kleber aufbringen====&lt;br /&gt;
Die Bahnen gleichmäßig und einzeln einstreichen. Beim Zusammenlegen die Schlaufen&lt;br /&gt;
nicht knicken. Es kann auch mit der Wandklebetechnik gearbeitet werden. Es ist keine Weichzeit erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ankleben====&lt;br /&gt;
Die Bahnen lotrecht ansetzen und auf Stoß (nicht überlappend) verkleben. Mit einer Tapezierbürste oder -rolle blasenfrei andrücken. Die Stöße können bei schwierigen Untergründen mit einem flachen Nahtroller angedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übertapezieren ====&lt;br /&gt;
Nur die Untertapete pro clima [[Verarbeitung (SANTA UT)#Übertapezieren|SANTA UT]] ist für nachfolgende Tapezierung geeignet, nicht die hier beschriebene SANTA DT. &amp;lt;br /&amp;gt; ... [[Verarbeitung (SANTA UT)#Übertapezieren|weiter zur SANTA UT]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Luftdichtung===&lt;br /&gt;
Die pro clima [[SANTA DT]] übernimmt die Funktion der [[Dampfbremse]]. Um die [[Luftdichtung]] zu gewährleisten, - die Voraussetzung für eine bauschadensfreie Dämmkonstruktion - ist der Untergrund aus z.B. Gipsbauplatten oder Putz auf [[Holzwolle-Leichtbauplatte]]n (Heraklith) dauerelastisch und fugenfrei an die angrenzenden Bauteile anzuschließen. Geeignet dafür sind Acryldichtmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Während der Nutzung ist darauf zu achten, dass diese Fugen dauerelastisch abgedichtet bleiben.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtiger Hinweis ===&lt;br /&gt;
Die pro clima '''SANTA DT''' ist eine Tapete mit dampfbremsender Wirkung. Wenn sie entfernt und nicht adäquat ersetzt wird, kann es zu Bauschäden in der Wärmedämmkonstruktion kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen über die Verarbeitung enthält die Broschüre “pro clima System Innendichtung”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 01 sub|SANTA DT|}}{{NAV pc-gd Verarbtg innen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SANTA DT| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|SANTA DT]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(SANTA_UT)&amp;diff=42152</id>
		<title>Verarbeitung (SANTA UT)</title>
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		<updated>2014-11-21T09:34:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Wichtiger Hinweis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Werkzeuge/Materialien für die Verarbeitung der pro clima SANTA UT ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verarbeitung der [[Dampfbrems-Tapete]] werden folgende Werkzeuge benötigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tapeziertisch&lt;br /&gt;
* Messer zum Ablängen der Bahnen&lt;br /&gt;
* Zollstock&lt;br /&gt;
* Bleistift&lt;br /&gt;
* Schere für den Zuschnitt von Details&lt;br /&gt;
* gegebenenfalls Grundierung&lt;br /&gt;
* Tapeten-Kleber: [[Metylan Ovalit TM]]; bei schwach saugfähigen Untergründen: [[Metylan Ovalit VB]] - jeweils der Firma Henkel&lt;br /&gt;
* Nahtroller o.ä., um die Ränder gleichmäßig anzurollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verarbeitung===&lt;br /&gt;
Die pro clima [[SANTA UT]] verhält sich nicht wie eine ”gewöhnliche“ Untertapete, sondern wie eine schwere Strukturtapete. Dementsprechend sind Besonderheiten bei der Verarbeitung zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Untergrund / Grundierung ====&lt;br /&gt;
{{Flexbox|style=float:right;width:200px;margin-left:20px|bgcolor=#FFF|color=#AE5C53|title=Anwendungstechnik &amp;lt;br /&amp;gt; Firma Henkel |text=&lt;br /&gt;
Frau Baus und Herr Gotzens &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fon: +49 (0)211 - 79 78 272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untergrundvorbereitung erfolgt gemäß den technischen Regelwerken für Tapezierarbeiten (BFS&lt;br /&gt;
Merkblatt Nr. 16). Dies bedeutet insbesondere, der Untergrund muss trocken, tragfähig, gleichmäßig&lt;br /&gt;
saugfähig, sauber, glatt und für die vorgesehene Wandbekleidung hinreichend ebenflächig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhängig von der gewählten Wandbekleidung können ggf. zusätzliche vorbereitende Maßnahmen&lt;br /&gt;
erforderlich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alte Tapeten und nicht haftende Anstriche entfernen. &lt;br /&gt;
* Stark saugfähige Untergründe sind mit Hilfe einer für nachfolgende Tapezierarbeiten geeigneten Grundierung, auf eine mittlere Saugfähigkeit einzustellen. Bei Gipskarton z. B. [[Metylan Grundierung universal]]&lt;br /&gt;
* Die Grundierung darf den Untergrund keinesfalls absperren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tapetenkleber ====&lt;br /&gt;
Nur gebrauchsfertige Dispersionswandbelagsklebstoffe mit geringerem Wassergehalt verwenden, z. B. [[Metylan Ovalit TM]] (ehemals 'Ovalit T Wandbelags-Kleber') der Firma Henkel. Klebstarke Kleisterprodukte erzielen kein einwandfreies Tapezierergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verklebung '''auf schwach saugfähigen Untergründen''' eignet sich das Klebemittel [[Metylan Ovalit VB]] (ehemals 'Ovalit V für Vinyl und Bordüren').&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Bitte verwenden Sie einen Dispersionskleber mit einem hohen Festkörperanteil (z.B. [[Ovalit T]] von Henkel). Dieser kann bei der [[SANTA UT]] mit bis zu 20 % Spezialkleister für schwere Tapeten gemischt werden (z.B. Methylan Spezial von Henkel).--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kleber aufbringen====&lt;br /&gt;
Die Bahnen gleichmäßig und einzeln einstreichen. Beim Zusammenlegen die Schlaufen&lt;br /&gt;
nicht knicken. Es kann auch mit der Wandklebetechnik gearbeitet werden. Es ist keine Weichzeit erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ankleben====&lt;br /&gt;
Die Bahnen lotrecht ansetzen und auf Stoß (nicht überlappend) verkleben. Mit einer Tapezierbürste oder -rolle blasenfrei andrücken. Die Stöße können bei schwierigen Untergründen mit einem flachen Nahtroller angedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übertapezieren ====&lt;br /&gt;
Nur die Untertapete pro clima '''SANTA UT''' ist für nachfolgende Tapezierung geeignet. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Überarbeitung sollte stets nur mit Wandbekleidungen erfolgen, die eine Trocknung des Klebemittels zur Raumseite ermöglichen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Überarbeitung mit Herstellerseitig ausdrücklich als trockenabziehbar ausgelobten Vlieswandbekleidungen ist möglich. Ein trockenes Abziehen kann jedoch in Einzelfällen zur Beschädigung der SANTA UT Oberfläche führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzungen für eine gute, möglichst beschädigungsfreie '''Trockenabziehbarkeit''' sind:&lt;br /&gt;
* die Verarbeitung der '''SANTA UT''' erfolgt auf einem tapezierfähigen Untergrund&lt;br /&gt;
* die Verwendung eines ausreichend starken Klebemittels zur Verankerung der SANTA UT auf dem Untergrund&lt;br /&gt;
* eine vollständige Durchtrocknung der SANTA UT Verklebung&lt;br /&gt;
* die Verwendung eines geeigneten Klebemittels für trocken abziehbare Vlieswandbekleidungen, wie z.B. [[Metylan direct]] (Ansatzverhältnis 1 : 20), oder [[Metylan TG Power Granulat plus]] zur nachfolgenden Tapezierung, ohne Dispersionszuschläge (wie z.B. [[Metylan Ovalit TM]])&lt;br /&gt;
* die Verwendung einer als trocken abziehbar ausgelobten Vlieswandbekleidung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung stärkerer Klebemittel, z.B. zur Verklebung schwererer Wandbekleidungen, ist möglich. Eine Trockenabziehbarkeit ist dann jedoch grundsätzlich auszuschließen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein nasses Entfernen reversibler Klebemittel ist möglich. Je nach erforderlicher Feuchtigkeitsmenge kann es hierbei jedoch ebenfalls zur Beschädigung der SANTA UT Oberfläche kommen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ggf. ist eine Bestätigung bei dem jeweiligen  Beschichtungshersteller anzufordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Luftdichtung===&lt;br /&gt;
Die pro clima [[SANTA UT]] übernimmt die Funktion der [[Dampfbremse]]. Um die [[Luftdichtung]] zu gewährleisten, - die Voraussetzung für eine bauschadensfreie Dämmkonstruktion - ist der Untergrund aus z.B. Gipsbauplatten oder Putz auf [[Holzwolle-Leichtbauplatte]]n (Heraklith) dauerelastisch und fugenfrei an die angrenzenden Bauteile anzuschließen. Geeignet dafür sind Acryldichtmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Während der Nutzung ist darauf zu achten, dass diese Fugen dauerelastisch abgedichtet bleiben.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtiger Hinweis ===&lt;br /&gt;
Die pro clima '''SANTA UT''' ist eine Tapete mit dampfbremsender Wirkung. Wenn sie entfernt und nicht adäquat ersetzt wird, kann es zu Bauschäden in der Wärmedämmkonstruktion kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen über die Verarbeitung enthält die Broschüre “pro clima System Innendichtung”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 01 sub|SANTA UT|}}{{NAV pc-gd Verarbtg innen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SANTA UT| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|SANTA UT]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(DA-S)&amp;diff=42151</id>
		<title>Verarbeitung (DA-S)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(DA-S)&amp;diff=42151"/>
		<updated>2014-11-21T09:33:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Überblick==&lt;br /&gt;
* Untergründe von Staub befreien. &lt;br /&gt;
* [[ORCON F]] / [[ORCON CLASSIC| -CLASSIC]]-Kleberaupe direkt aus der Kartusche/Schlauchfolie mit 5 mm Durchmesser auftragen. &lt;br /&gt;
* Bei rauen Untergründen Raupendurchmesser ggf. vergrößern.&lt;br /&gt;
* DA-S anschließend direkt in das Klebebett legen. &lt;br /&gt;
* Raupe nicht ganz flach drücken! &lt;br /&gt;
* [[ORCON F]] / [[ORCON CLASSIC| -CLASSIC]] haftet nicht auf [[RAPID CELL]]. Ggf. Transferklebeband,z. B. [[UNI TAPE]] oder [[TESCON No.1]], quer zum [[RAPID CELL]] verwenden.&lt;br /&gt;
* Verarbeitungshinweise von [[Verarbeitung (ORCON F)|ORCON F]] / [[Verarbeitung (ORCON CLASSIC)| -CLASSIC]] beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereiten=== &lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb DS+ DA-S 1.jpg|left|thumb|200px|Vorbereiten]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* Untergrund abfegen, ggf. absaugen oder abwischen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleber aufbringen===&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb RAPID CELL 2.jpg|left|thumb|200px|Kleber aufbringen mit &amp;lt;br /&amp;gt;[[Doppeldüse DKF]].]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* Gleichzeitiges Auftragen von zwei [[ORCON F]]/ [[ORCON CLASSIC| -CLASSIC]]-Kleberaupen mit [[Doppeldüse DKF]] spart Zeit. &lt;br /&gt;
* [[ORCON F]] / [[ORCON CLASSIC| -CLASSIC]] haftet nicht auf [[RAPID CELL]]!&lt;br /&gt;
* Beim Queren von [[RAPID CELL]] ein Transferklebeband, z. B. [[UNI TAPE]] oder [[TESCON No.1]], verwenden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verarbeiten===&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb DS+ DA-S 3.jpg|left|thumb|200px|Verarbeiten.]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* Anschluss-Streifen DA-S einlegen und in das Kleberbett drücken&lt;br /&gt;
* Kleber nicht ganz flach drücken, damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|DA-S|}}{{NAV pc-gd Verarbtg innen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DA-S| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|DA-S]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Vorlage:Pc-gd_Verarbeitung_D%C3%A4mmstoff_Schluss&amp;diff=42150</id>
		<title>Vorlage:Pc-gd Verarbeitung Dämmstoff Schluss</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Vorlage:Pc-gd_Verarbeitung_D%C3%A4mmstoff_Schluss&amp;diff=42150"/>
		<updated>2014-11-21T09:24:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Qualitätssicherung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Konstruktionsdetails==&lt;br /&gt;
Konstruktionsdetails finden Sie '''[[Konstruktionsdetails|hier]]'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Qualitätssicherung==&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Qualitaetssicherung_WINCON_01.jpg|left|thumb|200px| Qualitätssicherung mit dem pro clima [[WINCON]]]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* Sind alle Anschlüsse luftdicht hergestellt, ist die Wärmedämmkonstruktion dauerhaft sicher. Zur [[Qualitätssicherung]] empfiehlt sich die Überprüfung der Luftdichtheit mit dem pro clima [[WINCON]] oder einer [[Blower Door]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(STOPPA)&amp;diff=42149</id>
		<title>Verarbeitung (STOPPA)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(STOPPA)&amp;diff=42149"/>
		<updated>2014-11-21T09:14:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Alternativ: Leerrohrabdichtung mit Klebebändern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Datei:Manschetten 2011-01 194 N Kopie.jpg|right|thumb|200px| Stopfen wählen]]&lt;br /&gt;
; 1.  Stopfen wählen&lt;br /&gt;
* Größe des Luftdichtungs-Stopfens entsprechend dem Durchmesser des Leerrohres auswählen.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Datei:Manschetten 2011-01 200.jpg|right|thumb|200px|STOPPA durchstechen]]&lt;br /&gt;
; 2. STOPPA durchstechen&lt;br /&gt;
* STOPPA mit einem konischen Gegenstand (Nagel, Kugelschreiber oder Kartuschenspitze) durchstechen.&lt;br /&gt;
* Durchführung auf ca. 60 % des Kabeldurchmessers vorformen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Manschetten 2011-01 207 N Kopie.jpg|right|thumb|200px|Kabel einziehen]]&lt;br /&gt;
; 3.  Kabel einziehen&lt;br /&gt;
* STOPPA am Durchdringungspunkt mit der Hand stützen und Kabel durch das vorbereitete Loch ziehen.&lt;br /&gt;
* Die Durchführung mehrerer Kabel ist grundsätzlich möglich. &lt;br /&gt;
* Dabei sind die Durchstoßpunkte sorgfältig zu platzieren. &lt;br /&gt;
| ||[[Datei:Manschetten 2011-01 209 N Kopie.jpg|right|thumb|200px|STOPPA positionieren ]]&lt;br /&gt;
; 4. STOPPA positionieren &lt;br /&gt;
* Stopfen bis zum Anschlag fest in das Leerrohr drücken.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|[[Datei:Manschetten 2011-01 210 NEU.jpg|right|thumb|200px| Fertig]]&lt;br /&gt;
; 5.   Fertig&lt;br /&gt;
* Keine weitere Verklebung erforderlich.&lt;br /&gt;
* Der flexible thermoplastische Elastomer-Kunststoff dichtet luftdicht an Kabel und Leerrohr an.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: Leerrohrabdichtung mit Klebebändern ==&lt;br /&gt;
Alternativ kann die Abdichtung von Kabeln mit dem Klebeband [[TESCON VANA]] / [[TESCON No.1]] hergestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte beachten :  Bei Abdichtungen mit Klebebändern können die Kabel anschließend nicht mehr gezogen oder geschoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Verarbeitung&lt;br /&gt;
* Auf die Verklebung darf keine Zugbelastung wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|STOPPA|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:STOPPA| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|STOPPA]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(INSTAABOX)&amp;diff=42148</id>
		<title>Verarbeitung (INSTAABOX)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(INSTAABOX)&amp;diff=42148"/>
		<updated>2014-11-21T09:13:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Die INSTAABOX kann mit allen bauüblichen luftdichten Untergründen kombiniert werden. Empfehlungen für geeignete Verbindungsmittel zum&lt;br /&gt;
Anschluss an die Luftdichtungsebene (z. B. Dampfbremse, Holzwerkstoffplatte oder mineralischer Untergrund) enthält die pro clima&lt;br /&gt;
[[Anwendungsmatrix]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen können den technischen Datenblättern der Verbindungsmittel entnommen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;49%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
'''Einfache INSTAABOX am Beispiel der Luftdichtungsebene als Bahn'''&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;2%&amp;quot; | || width=&amp;quot;49%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
'''INSTAABOX erweitern, am Beispiel [[OSB]]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei oder mehr Boxen miteinander kombinieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX 1.jpg|right|thumb|200px|anzeichnen]]&lt;br /&gt;
; 1. Positionieren&lt;br /&gt;
* Position der INSTAABOX anzeichnen. &lt;br /&gt;
* Ausschnitt in der Luftdichtungsebene herstellen.&lt;br /&gt;
* Abmessungen 270 mm x 140 mm. &lt;br /&gt;
* Einbau ist hoch und quer möglich.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX gross 1.jpg|right|thumb|200px|zuschneiden]]&lt;br /&gt;
; 1. Zuschneiden &lt;br /&gt;
* Größe zusammengesetzter INSTAABOX ermitteln&lt;br /&gt;
* Entsprechenden Rand der ersten Box abschneiden&lt;br /&gt;
* Ergänzende Folge-Box(en) ebenfalls zuschneiden&lt;br /&gt;
* Kombination auch von 3 Boxen ist möglich (2 quer, 1 hoch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX 2.jpg|right|thumb|200px|Durchstoßpunkte stechen]]&lt;br /&gt;
; 2. Lochen&lt;br /&gt;
* An den vorgeprägten Durchstoßpunkten INSTAABOX mit einem konischen Gegenstand (Nagel, Kugelschreiber oder Kartuschenspitze) durchstechen. &lt;br /&gt;
* Durchführung auf ca. 60 % des Kabeldurchmessers vorformen.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX gross 2.jpg|right|thumb|200px|einpassen]]&lt;br /&gt;
; 2. Einpassen&lt;br /&gt;
* Probeeinpassung&lt;br /&gt;
* auf ausreichende Überlappung achten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX 3.jpg|right|thumb|200px|Kabel durchziehen]]&lt;br /&gt;
; 3. Kabel durchführen&lt;br /&gt;
* INSTAABOX am Durchdringungspunkt mit der Hand stützen und Kabel bis 20 mm Durchmesser durch vorbereitete Löcher ziehen. &lt;br /&gt;
* Kunststoff dichtet luftdicht ab. &lt;br /&gt;
* Kabel spannungsfrei in der INSTAABOX montieren.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX gross 3.jpg|right|thumb|200px|ankleben]]&lt;br /&gt;
; 3. Ankleben&lt;br /&gt;
* Durchstoßpunkte stechen (s. links, hier nicht dargestellt)&lt;br /&gt;
* Kabel durchziehen (s. links, hier nicht dargestellt)&lt;br /&gt;
* erste Fixierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX 4.jpg|right|thumb|200px|ausrichten]]&lt;br /&gt;
; 4. Box ausrichten&lt;br /&gt;
* Box mit durchgezogenen Kabeln gerade in der Luftdichtungsebene ausrichten.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX gross 4.jpg|right|thumb|200px|sichern]]&lt;br /&gt;
; 4. Sichern &lt;br /&gt;
* Gegenseite fixieren&lt;br /&gt;
* für die sauber ausgerichtete Stoßüberlappung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX 5.jpg|right|thumb|200px|ankleben]]&lt;br /&gt;
; 5. Luftdicht verkleben&lt;br /&gt;
* Mit einem der pro clima Klebebänder (z. B. [[TESCON VANA]]) umlaufend luftdicht verkleben.&lt;br /&gt;
* Band zu gleichen Teilen auf dem Flansch der INSTAABOX und auf der Luftdichtungsebene verkleben und fest anreiben. &lt;br /&gt;
* Auf ausreichenden Gegendruck achten.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX gross 5.jpg|right|thumb|200px|Rand vervollständigen]]&lt;br /&gt;
; 5. Rand vervollständigen&lt;br /&gt;
* siehe Hinweise links&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX 6.jpg|right|thumb|200px|fertig]]&lt;br /&gt;
; 6. Box erweitern?&lt;br /&gt;
* Komplett fertig montierte INSTAABOX mit Platz für bis zu drei Steckdosen oder Lichtschalter. &lt;br /&gt;
* Zwei oder mehr Boxen miteinander kombinieren, wenn größere Längen oder Breiten benötigt werden.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb INSTAABOX gross 6.jpg|right|thumb|200px|Überlappung dichten]]&lt;br /&gt;
; 6. Überlappung dichten&lt;br /&gt;
* Stoßüberlappungen abkleben&lt;br /&gt;
* Auf Faltenfreiheit des Klebebandes achten&lt;br /&gt;
* Fertig.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rahmenbedingungen==&lt;br /&gt;
{{Hinweis r|Erfolgt der luftdichte Anschluss erst nach dem Verputzen, kann es zu Feuchteeintrag in die [[Wärmedämmung]] oder zu Störungen im Bauablauf kommen.}}&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht planmäßig auf Zug belastet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Verklebung von [[Dampfbremse]]n muss eine Lattung das Gewicht des Dämmstoffes abtragen. Verklebung ggf. durch [[Sparschalung]] sichern. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luftdichte Verklebungen können nur auf faltenfrei verlegten [[Dampfbremse]]n erreicht werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen. Ggf. Bautrockner aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|INSTAABOX|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:INSTAABOX| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|INSTAABOX]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(ROFLEX_exto)&amp;diff=42147</id>
		<title>Verarbeitung (ROFLEX exto)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(ROFLEX_exto)&amp;diff=42147"/>
		<updated>2014-11-21T09:12:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ver­kle­ben soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. mit ei­nem Lap­pen ab­ge­wischt wer­den. Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Sie müssen aus­rei­chend tragfähig sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dauerhafte Verklebung wird erreicht auf allen pro clima Außenbahnen und anderen [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]] und [[PET]]  ). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen und An­schlüsse können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen bzw. Me­tall (z. B. Roh­re, Fens­ter usw.), [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]- und [[BFU]]-, [[MDF]]- und Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten) er­fol­gen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Ver­kle­bung von Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten ist die Vor­be­hand­lung mit [[TESCON PRIMER RP]] er­for­der­lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Test­ver­kle­bun­gen emp­feh­lens­wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich der Eignung einer Oberfläche ist die Oberflächenspannung. Bei hochwertigen [[Dampfbremse|Dampfbrems]]- und [[Luftdichtung]]sebenen oder [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en liegt diese oberhalb von 40 dyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb ROFLEX EXTO 1.jpg|right|thumb|200px|Manschette über das Rohr ziehen]]&lt;br /&gt;
; 1. Manschette über das Rohr ziehen &lt;br /&gt;
* Manschette über das Dunstrohr ziehen, so dass die kürzere Seite der Manschette später zur Traufe zeigt. &lt;br /&gt;
* Die Tülle muss dabei zum Ziegel zeigen.&lt;br /&gt;
* Abstand Manschette - Lüfterziegel ca. 6 cm.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb ROFLEX EXTO 2.jpg|right|thumb|200px|Konterlatte entfernen]]&lt;br /&gt;
; 2. Konterlatte entfernen &lt;br /&gt;
* Liegt das Rohr direkt neben dem Sparren, die [[Konterlatte]] im Bereich der Durchdringung entfernen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb ROFLEX EXTO 3.jpg|right|thumb|200px|Lüfter mit Manschette auflegen]]&lt;br /&gt;
; 3. Lüfter mit Manschette auflegen &lt;br /&gt;
* Dunstrohr durch die Unterdeckbahn führen. &lt;br /&gt;
* Lüfter mit Manschette auf der Ziegellatte anhand der Dacheindeckung ausrichten. &lt;br /&gt;
* Manschette dabei unter den Ziegellatten durchschieben.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb ROFLEX EXTO 4.jpg|right|thumb|200px|Manschette verkleben]]&lt;br /&gt;
; 4. Manschette verkleben &lt;br /&gt;
* Untergrund reinigen. &lt;br /&gt;
* Einen Teil der Trennfolie ablösen und Manschette Zug um Zug verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb ROFLEX EXTO 5.jpg|right|thumb|200px|Fest anreiben]]&lt;br /&gt;
; 5. Fest anreiben &lt;br /&gt;
* Verklebung fest anreiben.&lt;br /&gt;
* Auf ausreichenden Gegendruck achten. &lt;br /&gt;
* Besonders effektiv und händeschonend mit der Anpresshilfe pro clima [[PRESSFIX]].&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb ROFLEX EXTO 6.jpg|right|thumb|200px|Konterlatte wieder einbauen]]&lt;br /&gt;
; 6. Konterlatte wieder einbauen&lt;br /&gt;
* Zum Schluss die Konterlatte wieder einschieben und fixieren sowie die Fläche wieder eindecken. &lt;br /&gt;
* Fertig.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen dürfen nicht auf Zug be­las­tet wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kle­bebänder/-flächen fest an­rei­ben. Auf aus­rei­chen­den Ge­gen­druck ach­ten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luft­dich­te oder re­gen­si­che­re Ver­kle­bun­gen können nur auf fal­ten­frei ver­leg­ten Dampf­brem­sen bzw. Un­ter­deck- und Fassa­den­bah­nen er­reicht wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raum­luft­feuch­tig­keit durch kon­se­quen­tes und ste­ti­ges Lüften zügig abführen, ggf. Bau­trock­ner auf­stel­len.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|ROFLEX exto|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ROFLEX exto| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|ROFLEX exto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(ROFLEX)&amp;diff=42146</id>
		<title>Verarbeitung (ROFLEX)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(ROFLEX)&amp;diff=42146"/>
		<updated>2014-11-21T09:12:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Prinzipskizzen ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Datei:1 g k ld dbb rohr 01 vek.svg|right|thumb|200px|Anschluss Luftdichtung innen]]&lt;br /&gt;
; Anschluss an Luftdichtung innen&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Rohren werden mit den pro clima Manschetten luftdicht abgedichtet.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Datei:1 g k ld add rohr 01 vek.svg|right|thumb|200px|Anschluss Aufdachdämmung]]&lt;br /&gt;
; Anschluss bei [[Aufdachdämmung]]en&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Rohren durch die Aufdachdampfbremse (z. B. [[DA]], [[DA connect|- connect]], [[INTESANA]], [[INTESANA connect|- connect]]) werden mit pro ROFLEX luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:2 g k wd rohr vek.svg|right|thumb|200px|Anschluss Winddichtung außen]]&lt;br /&gt;
; Anschluss bei [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]] bzw. [[Unterspannbahn|Unterspannbahnnen]]&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Rohren durch [[Unterdeckung]]en z.B. [[SOLITEX MENTO - Serie]], [[SOLITEX UD]], [[SOLITEX UD connect|- connect]], [[SOLITEX PLUS]] oder [[SOLITEX PLUS connect|- connect]] werden mit den pro clima ROFLEX luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ver­kle­ben soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. mit ei­nem Lap­pen ab­ge­wischt wer­den. Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Sie müssen aus­rei­chend tragfähig sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen und An­schlüsse können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen bzw. Me­tall (z. B. Roh­re, Fens­ter usw.), [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]- und [[BFU]]-, [[MDF]]- und Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten) er­fol­gen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Ver­kle­bung von Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten ist die Vor­be­hand­lung mit [[TESCON PRIMER RP]] er­for­der­lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Test­ver­kle­bun­gen emp­feh­lens­wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{|  &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;600px&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb ROFLEX 30-300_(1).jpg|right|thumb|200px|über das Rohr ziehen]]&lt;br /&gt;
; 1. Rohr durchziehen&lt;br /&gt;
* Untergrund reinigen&lt;br /&gt;
* Manschette über Rohr ziehen&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[Bild:Pc-gd verarb ROFLEX aussen.jpg|right|thumb|200px|über das Rohr ziehen]]&lt;br /&gt;
|-  valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Pc-gd verarb ROFLEX 30-300_(2).jpg|right|thumb|200px|Flächig auf Untergrund führen]]&lt;br /&gt;
; 2. Flächig auf den zu dichtenden Untergrund führen&lt;br /&gt;
* Umlaufend mit Klebeband [[TESCON&amp;amp;nbsp;VANA]] oder [[TESCON&amp;amp;nbsp;No.1]] verkleben.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pc-gd verarb_INTELLO_Rohr_01.jpg|right|thumb|200px|Flächig auf Untergrund führen]]&lt;br /&gt;
|-  valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pc-gd verarb DA Rohr 01.jpg|right|thumb|200px|Band mittig ansetzen ...]]&lt;br /&gt;
; 3. Band mittig ansetzen ...&lt;br /&gt;
* ... und fest anreiben. &lt;br /&gt;
* Fertig.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: Kabelabdichtung mit Klebebändern ==&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:2 g k ld dbb rohr 02 vek.svg|right|thumb|200px|Anschluss Rohr mit [[TESCON VANA]]]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Alternativ kann diese Abdichtung auch mit dem Klebeband [[TESCON VANA]] (Breite: 75 mm) hergestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bitte beachten :  Bei Abdichtungen mit Klebebändern können Rohre anschließend nicht mehr gezogen oder geschoben werden ! &amp;lt;br /&amp;gt; In der Regel ist der zeitliche Aufwand für die saubere Abdichtung mit Klebebändern deutlich höher als jener mit pro clima KAFLEX- bzw. ROFLEX-Manschetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Verarbeitung&lt;br /&gt;
* Die Rohre sind jeweils einzeln und daher mit ausreichendem Abstand durch die Durchdringungsebene (Bahn) zu führen. &lt;br /&gt;
* Auf die Verklebung darf keine Zugbelastung wirken. &lt;br /&gt;
* Mit kurzen Stücken des Klebebandes wird ein spannungsfreier [[Anschluss]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anschluss an &amp;quot;Winddichtung außen&amp;quot; sind die Klebebänder wasserführend aufzubringen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erster Klebebandabschnitt: unten, 2. + 3.: links und rechts, letzter: oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen dürfen nicht auf Zug be­las­tet wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kle­bebänder fest an­rei­ben. Auf aus­rei­chen­den Ge­gen­druck ach­ten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luft­dich­te oder re­gen­si­che­re Ver­kle­bun­gen können nur auf fal­ten­frei ver­leg­ten Dampf­brem­sen bzw. Un­ter­deck- und Fassa­den­bah­nen er­reicht wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raum­luft­feuch­tig­keit durch kon­se­quen­tes und ste­ti­ges Lüften zügig abführen, ggf. Bau­trock­ner auf­stel­len.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|ROFLEX 30-300|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ROFLEX 30-300| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|ROFLEX 100]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(ROFLEX_20_multi)&amp;diff=42145</id>
		<title>Verarbeitung (ROFLEX 20 multi)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(ROFLEX_20_multi)&amp;diff=42145"/>
		<updated>2014-11-21T09:11:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anschluss an Luftdichtung innen ==&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Leerrohren oder dicken Kabeln werden mit ROFLEX 20 multi luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschluss an Winddichtung außen ==&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Leerrohren oder dicken Kabeln durch [[Unterdeckung]]en (z. B. Produkte der [[SOLITEX MENTO]]-Familie, [[SOLITEX UD]] oder [[SOLITEX PLUS]] und jeweiliger connect-Vatainte) werden mit den pro clima [[ROFLEX]] luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet. &lt;br /&gt;
* Oberhalb von Durchdringungen sollte eine Folien-Rinne mit Quergefälle eingebaut werden, um eventuell fließendes Wasser an der Durchdringung vorbei zu leiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieferumfang ==&lt;br /&gt;
Kom­plet­tes Mon­ta­ge-Set für ein­fa­che An­wen­dung:&lt;br /&gt;
* Leerrohr-Multi-Manschette&lt;br /&gt;
* Stanz-Schablone&lt;br /&gt;
* Stanzwerkzeug&lt;br /&gt;
* Unterlage&lt;br /&gt;
Ver­kle­bung mit [[TESCON No.1]] oder [[TESCON VANA]] (8 Strei­fen ent­hal­ten in Art.-Nr. 12936)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ver­kle­ben soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. mit ei­nem Lap­pen ab­ge­wischt wer­den. Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Sie müssen aus­rei­chend tragfähig sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen und An­schlüsse können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen bzw. Me­tall (z. B. Roh­re, Fens­ter usw.), [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]- und [[BFU]]-, [[MDF]]- und Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten) er­fol­gen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Ver­kle­bung von Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten ist die Vor­be­hand­lung mit [[TESCON PRIMER RP]] er­for­der­lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Test­ver­kle­bun­gen emp­feh­lens­wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich der Eignung einer Oberfläche ist die Oberflächenspannung. Bei hochwertigen [[Dampfbremse|Dampfbrems]]- und [[Luftdichtung]]sebenen oder [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en liegt diese oberhalb von 40 dyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX post 1.jpg|right|thumb|200px|Vorbereiten]]&lt;br /&gt;
; 1. Vorbereiten&lt;br /&gt;
* Untergründe müssen tragfähig, trocken, glatt, staub-, silikon- und fettfrei sein.&lt;br /&gt;
* Untergründe abfegen, ggf. absaugen und abwischen.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Datei:Manschetten 2011-01 087.jpg|right|thumb|200px|Schablone auflegen]]&lt;br /&gt;
; 2. Schablone auflegen&lt;br /&gt;
* Montage-Set aus der Folienverpackung nehmen. &lt;br /&gt;
* EPDM-Manschette auf Pappunterlage legen.&lt;br /&gt;
* Stanzschablone auflegen und kantenbündig am EPDM ausrichten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Manschetten 2011-01 099.jpg|right|thumb|200px|Löcher stanzen]]&lt;br /&gt;
; 3.  Löcher stanzen&lt;br /&gt;
* An den Markierungen auf der Schablone mit Stanzrohr und Hammer Löcher in benötigter Anzahl ausstanzen. &lt;br /&gt;
* Achtung: Untergrund kann durch das Stanzen beschädigt werden. Ggf. Zulage verwenden.&lt;br /&gt;
| ||[[Datei:Manschetten 2011-01 113.jpg|right|thumb|200px|Leerrohre durchführen ]]&lt;br /&gt;
; 4. Leerrohre durchführen   &lt;br /&gt;
* Rohre nach und nach durch die Manschette ziehen.&lt;br /&gt;
* Manschette dabei flächig auf den zu dichtenden Untergrund führen und ausrichten.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|[[Datei:Manschetten 2011-01 127.jpg|right|thumb|200px|Verkleben]]&lt;br /&gt;
; 5.  Verkleben&lt;br /&gt;
* Umlaufend mit dem Systemklebeband [[TESCON VANA]] verkleben. &lt;br /&gt;
* Band mittig ansetzen und auf ausreichenden Gegendruck achten.&lt;br /&gt;
* In Unterdeckungsbereichen auf wasserführende Überlappung achten (-&amp;gt; Verklebung zunächst unten, dann links und rechts, zum Schluss oben).&lt;br /&gt;
| ||[[Datei:Manschetten 2011-01 143.jpg|right|thumb|200px|Fest anreiben ]]&lt;br /&gt;
; 6. Fest anreiben   &lt;br /&gt;
* Abschließend alle Klebestreifen fest anreiben.&lt;br /&gt;
* Die Anpresshilfe pro clima [[PRESSFIX]] ermöglicht besonders wirkungsvolles und Hände schonendes Arbeiten.&lt;br /&gt;
* Fertig.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: Kabelabdichtung mit Klebebändern ==&lt;br /&gt;
Alternativ kann diese Abdichtung mit dem Klebeband [[TESCON VANA]] / [[TESCON No.1]] hergestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bitte beachten :  Bei Abdichtungen mit Klebebändern können die Leerrohre/Kabel anschließend nicht mehr gezogen oder geschoben werden ! &amp;lt;br /&amp;gt; In der Regel ist der zeitliche Aufwand für die saubere Abdichtung mit Klebebändern deutlich höher als jener mit pro clima KAFLEX- bzw. ROFLEX-Manschetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Verarbeitung&lt;br /&gt;
* Die Leerrohre/Kabel sind jeweils einzeln und daher mit ausreichendem Abstand durch die Durchdringungsebene (Bahn) zu führen. &lt;br /&gt;
* Auf die Verklebung darf keine Zugbelastung wirken. &lt;br /&gt;
* Mit kurzen Stücken des Klebebandes wird ein spannungsfreier [[Anschluss]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anschluss an &amp;quot;Winddichtung außen&amp;quot; sind die Klebebänder wasserführend aufzubringen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erster Klebebandabschnitt: unten, 2. + 3.: links und rechts, letzter: oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen dürfen nicht auf Zug be­las­tet wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kle­bebänder fest an­rei­ben. Auf aus­rei­chen­den Ge­gen­druck ach­ten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luft­dich­te oder re­gen­si­che­re Ver­kle­bun­gen können nur auf fal­ten­frei ver­leg­ten Dampf­brem­sen bzw. Un­ter­deck- und Fassa­den­bah­nen er­reicht wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raum­luft­feuch­tig­keit durch kon­se­quen­tes und ste­ti­ges Lüften zügig abführen, ggf. Bau­trock­ner auf­stel­len..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|ROFLEX 20 multi|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ROFLEX 20 multi| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|ROFLEX 020]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(ROFLEX_20)&amp;diff=42144</id>
		<title>Verarbeitung (ROFLEX 20)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(ROFLEX_20)&amp;diff=42144"/>
		<updated>2014-11-21T09:08:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anschluss an Luftdichtung innen ==&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Leerrohren oder dicken Kabeln werden mit ROFLEX 20 luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet. &lt;br /&gt;
[[Datei:2 g k ld hws leerrohr vek.svg|right|thumb|283px|Anschluss Leerrohr mit ROFLEX 20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschluss an Winddichtung außen ==&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Leerrohren oder dicken Kabeln durch [[Unterdeckung]]en (z. B. Produkte der [[SOLITEX MENTO]]-Familie, [[SOLITEX UD]] oder [[SOLITEX PLUS]] und jeweiliger connect-Vatainte) werden mit den pro clima [[ROFLEX]] luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet. &lt;br /&gt;
* Oberhalb von Durchdringungen sollte eine Folien-Rinne mit Quergefälle eingebaut werden, um eventuell fließendes Wasser an der Durchdringung vorbei zu leiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ver­kle­ben soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. mit ei­nem Lap­pen ab­ge­wischt wer­den. Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Sie müssen aus­rei­chend tragfähig sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen und An­schlüsse können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen bzw. Me­tall (z. B. Roh­re, Fens­ter usw.), [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]- und [[BFU]]-, [[MDF]]- und Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten) er­fol­gen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Ver­kle­bung von Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten ist die Vor­be­hand­lung mit [[TESCON PRIMER RP]] er­for­der­lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Test­ver­kle­bun­gen emp­feh­lens­wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich der Eignung einer Oberfläche ist die Oberflächenspannung. Bei hochwertigen [[Dampfbremse|Dampfbrems]]- und [[Luftdichtung]]sebenen oder [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en liegt diese oberhalb von 40 dyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb ROFLEX 20_(1).jpg|right|thumb|200px|Rohr/Kabel durchziehen ]]&lt;br /&gt;
; 1. Rohr/Kabel durchziehen&lt;br /&gt;
* Untergrund reinigen&lt;br /&gt;
* Manschette über Rohr oder Kabel ziehen&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Datei:Pc-gd verarb ROFLEX 20_(2).jpg|right|thumb|200px|Trennfolie abziehen ]]&lt;br /&gt;
; 2. Trennfolie abziehen&lt;br /&gt;
* Trennpapier entfernen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pc-gd verarb ROFLEX 20_(3).jpg|right|thumb|200px|Manschette verkleben ]]&lt;br /&gt;
; 3. Manschette verkleben&lt;br /&gt;
* Flächig auf zu dichtenden Untergrund führen, &lt;br /&gt;
* verkleben, fest anreiben. &lt;br /&gt;
* Fertig.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: Kabelabdichtung mit Klebebändern ==&lt;br /&gt;
Alternativ kann diese Abdichtung auch mit dem Klebeband [[TESCON VANA]] / [[TESCON No.1]] hergestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bitte beachten :  Bei Abdichtungen mit Klebebändern können die Leerrohre/Kabel anschließend nicht mehr gezogen oder geschoben werden ! &amp;lt;br /&amp;gt; In der Regel ist der zeitliche Aufwand für die saubere Abdichtung mit Klebebändern deutlich höher als jener mit pro clima KAFLEX- bzw. ROFLEX-Manschetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Verarbeitung&lt;br /&gt;
* Die Leerrohre/Kabel sind jeweils einzeln und daher mit ausreichendem Abstand durch die Durchdringungsebene (Bahn) zu führen. &lt;br /&gt;
* Auf die Verklebung darf keine Zugbelastung wirken. &lt;br /&gt;
* Mit kurzen Stücken des Klebebandes wird ein spannungsfreier [[Anschluss]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anschluss an &amp;quot;Winddichtung außen&amp;quot; sind die Klebebänder wasserführend aufzubringen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erster Klebebandabschnitt: unten, 2. + 3.: links und rechts, letzter: oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen dürfen nicht auf Zug be­las­tet wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kle­bebänder fest an­rei­ben. Auf aus­rei­chen­den Ge­gen­druck ach­ten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luft­dich­te oder re­gen­si­che­re Ver­kle­bun­gen können nur auf fal­ten­frei ver­leg­ten Dampf­brem­sen bzw. Un­ter­deck- und Fassa­den­bah­nen er­reicht wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raum­luft­feuch­tig­keit durch kon­se­quen­tes und ste­ti­ges Lüften zügig abführen, ggf. Bau­trock­ner auf­stel­len.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|ROFLEX 20|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ROFLEX 20| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|ROFLEX 020]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(KAFLEX_post)&amp;diff=42143</id>
		<title>Verarbeitung (KAFLEX post)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(KAFLEX_post)&amp;diff=42143"/>
		<updated>2014-11-21T09:07:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ver­kle­ben soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. mit ei­nem Lap­pen ab­ge­wischt wer­den. Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Sie müssen aus­rei­chend tragfähig sein. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ka­bel zug­frei ver­le­gen, even­tu­ell Ka­bel mit ei­ner Ka­bel­schel­le fi­xie­ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen und An­schlüsse können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen bzw. Me­tall (z. B. Roh­re, Fens­ter usw.), har­ten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]- und [[BFU]]-, [[MDF]]- und Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten) er­fol­gen.&lt;br /&gt;
Bei der Ver­kle­bung von Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten ist die Vor­be­hand­lung mit [[TESCON PRIMER RP]] er­for­der­lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Test­ver­kle­bun­gen emp­feh­lens­wert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich der Eignung einer Oberfläche ist die Oberflächenspannung. Bei hochwertigen [[Dampfbremse|Dampfbrems]]- und [[Luftdichtung]]sebenen oder [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en liegt diese oberhalb von 40 dyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX post 1.jpg|right|thumb|200px|Vorbereiten]]&lt;br /&gt;
; 1. Vorbereiten&lt;br /&gt;
Untergründe müssen tragfähig, trocken, glatt, staub-, silikon- und fettfrei sein. Untergründe abfegen, ggf. absaugen und abwischen.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX post 2.jpg|right|thumb|200px|Manschette öffnen]]&lt;br /&gt;
; 2. Manschette am Schlitz öffnen&lt;br /&gt;
KAFLEX post ist mit einem Schlitz und einer Ausstanzung für das anzudichtende Kabel versehen.&lt;br /&gt;
Manschette am Schlitz leicht auseinanderziehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX post 3.jpg|right|thumb|200px|Manschette ausrichten ]]&lt;br /&gt;
; 3. Manschette ausrichten&lt;br /&gt;
Manschette mit dem Schlitz um das Kabel führen und ausrichten.&lt;br /&gt;
| ||[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX post 4.jpg|right|thumb|200px| Untergrund verkleben ]]&lt;br /&gt;
; 4.  Auf Untergrund verkleben&lt;br /&gt;
Unteres Trennpapier Zug um Zug entfernen. Manschette flächig auf zu dichtenden Untergrund führen und rundum verkleben.&lt;br /&gt;
Verklebung fest anreiben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX post 5.jpg|right|thumb|200px|Trennfolie entfernen ]]&lt;br /&gt;
; 5. Restliche Trennfolie entfernen&lt;br /&gt;
Anschließend sämtliche Trennfolienstreifen an den aufgekanteten Schenkeln entfernen.&lt;br /&gt;
| ||[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX post 6.jpg|right|thumb|200px| Kabel verreiben ]]&lt;br /&gt;
; 6.  Am Kabel verreiben&lt;br /&gt;
Aufkantung untereinander und am Kabel luftdicht verkleben und fest anreiben.&lt;br /&gt;
Auf gute Verklebung in Ecken achten. Fertig.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachträgliche Abdichtung anderer strangförmiger Durchdringungen ==&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd_verarb_KAFLEX_post_windrispe3.jpg|right|thumb|200px|Manschette verklebt]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd_verarb_KAFLEX_post_windrispe1.jpg|right|thumb|200px|Manschette anlegen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Auch strangförmige Durchdringungen wie Abstrebungen von Dachständern, Sat-Kabel oder Windrispen werden mit [[KAFLEX|pro clima KAFLEX]] luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehensweise: wie oben. &amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschluss an Winddichtung außen ==&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Kabeln und dergleichen durch [[Unterdeckung]]en (z. B. Produkte der [[SOLITEX MENTO]]-Familie, [[SOLITEX UD]] oder [[SOLITEX PLUS]] und jeweiliger connect-Vatainte) werden mit den pro clima [[ROFLEX]] luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oberhalb von Durchdringungen sollte eine Folien-Rinne mit Quergefälle eingebaut werden, um eventuell fließendes Wasser an der Durchdringung vorbei zu leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: Kabelabdichtung mit Klebebändern ==&lt;br /&gt;
Alternativ kann diese Abdichtung auch mit dem Klebeband [[TESCON VANA]] / [[TESCON No.1]] hergestellt werden. &lt;br /&gt;
* Mit kurzen Stücken des Klebebandes wird ein spannungsfreier [[Anschluss]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über alle möglichen Verklebungen enthält die pro clima [[Anwendungsmatrix]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen dürfen nicht auf Zug be­las­tet wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kle­bebänder fest an­rei­ben. Auf aus­rei­chen­den Ge­gen­druck ach­ten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luft­dich­te oder re­gen­si­che­re Ver­kle­bun­gen können nur auf fal­ten­frei ver­leg­ten Dampf­brem­sen bzw. Un­ter­deck- und Fassa­den­bah­nen er­reicht wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raum­luft­feuch­tig­keit durch kon­se­quen­tes und ste­ti­ges Lüften zügig abführen, ggf. Bau­trock­ner auf­stel­len.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|KAFLEX post|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAFLEX post| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|KAFLEX 02]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(KAFLEX_multi)&amp;diff=42142</id>
		<title>Verarbeitung (KAFLEX multi)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(KAFLEX_multi)&amp;diff=42142"/>
		<updated>2014-11-21T09:07:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kabelanschluss an Luftdichtung innen ==&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Kabeln werden mit pro clima [[KAFLEX]] luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kabelanschluss an Winddichtung außen ==&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Kabeln durch [[Unterdeckung]]en (z. B. Produkte der [[SOLITEX MENTO]]-Familie, [[SOLITEX UD]] oder [[SOLITEX PLUS]] und jeweiliger connect-Vatainte) werden mit den pro clima KAFLEX luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet. &lt;br /&gt;
* Oberhalb von Durchdringungen sollte eine Folien-Rinne mit Quergefälle eingebaut werden, um eventuell fließendes Wasser an der Durchdringung vorbei zu leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ver­kle­ben soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. mit ei­nem Lap­pen ab­ge­wischt wer­den. Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Sie müssen aus­rei­chend tragfähig sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen und An­schlüsse können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen bzw. Me­tall (z. B. Roh­re, Fens­ter usw.), [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]- und [[BFU]]-, [[MDF]]- und Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten) er­fol­gen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Ver­kle­bung von Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten ist die Vor­be­hand­lung mit [[TESCON PRIMER RP]] er­for­der­lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Test­ver­kle­bun­gen emp­feh­lens­wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich der Eignung einer Oberfläche ist die Oberflächenspannung. Bei hochwertigen [[Dampfbremse|Dampfbrems]]- und [[Luftdichtung]]sebenen oder [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en liegt diese oberhalb von 40 dyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lieferumfang ===&lt;br /&gt;
* Kabelbaum-Manschette&lt;br /&gt;
* Stanz-Schablone&lt;br /&gt;
* Messing-Stanzwerkzeug&lt;br /&gt;
* Unterlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb KAFLEX multi 1.jpg|right|thumb|200px|Schablone ausrichten]]&lt;br /&gt;
; 1. Unterlage, EPDM und Schablone ausrichten&lt;br /&gt;
EPDM-Manschette auf Pappunterlage legen, Schablone auflegen und ausrichten.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Datei:12040025 00x7cm.jpg|right|thumb|200px|Inhalt, stanzen]]&lt;br /&gt;
; 2. Löcher ausstanzen&lt;br /&gt;
Mit beiliegendem Messingrohr und Hammer Löcher in benötigter Anzahl ausstanzen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bitte beachten: Das Stanzen muss auf einer nicht schützenswerten Unterlage erfolgen. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Pappunterlage bietet keinen ausreichenden Schutz für empfindliche Oberflächen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX multi 2.jpg|right|thumb|200px|Kabel durchziehen ]]&lt;br /&gt;
; 3. Kabel durchziehen&lt;br /&gt;
Kabel mit Durchmessern von 6-12 mm durch die zuvor erstellten Löcher in der EPDM-Manschette ziehen.&lt;br /&gt;
| ||[[Datei:01100044 00x7cm.jpg|right|thumb|200px|Manschette verkleben ]]&lt;br /&gt;
; 4. Manschette verkleben   &lt;br /&gt;
Manschette flächig auf zu dichtenden Untergrund führen, Untergrund reinigen und mit [[TESCON VANA]] *) oder [[TESCON No.1]] verkleben. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebeband fest anreiben. Fertig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sollen mehrere Leerrohre sicher in die Luftdichtungsebene eingebunden werden, empfiehlt sich die Leerrohr-Multimanschette [[ROFLEX 20 multi]].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: *) [[TESCON VANA]]: 8 Strei­fen ent­hal­ten in Art.-Nr. 10728 (VE mit 2 Stück)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: Kabelabdichtung mit Klebebändern ==&lt;br /&gt;
Alternativ kann diese Abdichtung mit dem Klebeband [[TESCON VANA]] / [[TESCON No.1]] hergestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bitte beachten :  Bei Abdichtungen mit Klebebändern können die Kabel anschließend nicht mehr gezogen oder geschoben werden ! &amp;lt;br /&amp;gt; In der Regel ist der zeitliche Aufwand für die saubere Abdichtung mit Klebebändern deutlich höher als jener mit pro clima KAFLEX- bzw. ROFLEX-Manschetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Verarbeitung&lt;br /&gt;
* Die Kabel sind jeweils einzeln und daher mit ausreichendem Abstand durch die Durchdringungsebene (Bahn) zu führen. &lt;br /&gt;
* Auf die Verklebung darf keine Zugbelastung wirken. &lt;br /&gt;
* Mit kurzen Stücken des Klebebandes wird ein spannungsfreier [[Anschluss]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anschluss an &amp;quot;Winddichtung außen&amp;quot; sind die Klebebänder wasserführend aufzubringen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erster Klebebandabschnitt: unten, 2. + 3.: links und rechts, letzter: oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen dürfen nicht auf Zug be­las­tet wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kle­bebänder fest an­rei­ben. Auf aus­rei­chen­den Ge­gen­druck ach­ten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luft­dich­te oder re­gen­si­che­re Ver­kle­bun­gen können nur auf fal­ten­frei ver­leg­ten Dampf­brem­sen bzw. Un­ter­deck- und Fassa­den­bah­nen er­reicht wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raum­luft­feuch­tig­keit durch kon­se­quen­tes und ste­ti­ges Lüften zügig abführen, ggf. Bau­trock­ner auf­stel­len.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|KAFLEX multi|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAFLEX multi| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|KAFLEX 03]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(KAFLEX_mono/duo)&amp;diff=42141</id>
		<title>Verarbeitung (KAFLEX mono/duo)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(KAFLEX_mono/duo)&amp;diff=42141"/>
		<updated>2014-11-21T09:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;pro clima [[KAFLEX mono/duo]] sind '''für Kabel mit einem Durchmesser von 6 bis 12 mm''' erhältlich. &lt;br /&gt;
* Für Kabel mit einem Durchmesser kleiner 6 mm kann mit Hilfe eines Nagels ein zusätzliches Loch in das EPDM gestoßen werden. Durch dieses kann anschließend das Kabel geführt werden. Werden die vorgestanzten Löcher nicht für Kabel von 6 bis 12 mm Durchmesser benötigt müssen diese luftdicht mit einem Klebeband (z.B. [[UNI TAPE]] oder [[TESCON VANA]]) verschlossen werden.&lt;br /&gt;
* Für dickere Kabel oder Leerrohre siehe: [[ROFLEX 20]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kabelanschluss an Luftdichtung innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1+3 g k ld hws kabel vek.svg|right|thumb|283px|Anschluss Kabel mit KAFLEX mono oder KAFLEX duo]]&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Kabeln werden mit pro clima [[KAFLEX]] luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kabelanschluss an Winddichtung außen ==&lt;br /&gt;
[[Durchdringung]]en von Kabeln durch [[Unterdeckung]]en (z. B. Produkte der [[SOLITEX MENTO]]-Familie, [[SOLITEX UD]] oder [[SOLITEX PLUS]] und jeweiliger connect-Vatainte) werden mit den pro clima KAFLEX luftdicht und feuchtegeschützt abgedichtet. &lt;br /&gt;
* Oberhalb von Durchdringungen sollte eine Folien-Rinne mit Quergefälle eingebaut werden, um eventuell fließendes Wasser an der Durchdringung vorbei zu leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ver­kle­ben soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. mit ei­nem Lap­pen ab­ge­wischt wer­den. Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Sie müssen aus­rei­chend tragfähig sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen und An­schlüsse können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen bzw. Me­tall (z. B. Roh­re, Fens­ter usw.), [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]- und [[BFU]]-, [[MDF]]- und Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten) er­fol­gen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Ver­kle­bung von Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten ist die Vor­be­hand­lung mit [[TESCON PRIMER RP]] er­for­der­lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Test­ver­kle­bun­gen emp­feh­lens­wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich der Eignung einer Oberfläche ist die Oberflächenspannung. Bei hochwertigen [[Dampfbremse|Dampfbrems]]- und [[Luftdichtung]]sebenen oder [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en liegt diese oberhalb von 40 dyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
| || '''KAFLEX mono''' || '''KAFLEX duo'''&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
; 1. Vorbereiten&lt;br /&gt;
* Untergrund reinigen&lt;br /&gt;
* Kabel durch die Manschette ziehen&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb KAFLEX mono_(1).jpg|left|200px|KAFLEX mono]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX duo_(1).jpg|left|200px|KAFLEX duo]]&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
; 2. Trennfolie abziehen&lt;br /&gt;
* Trennpapier entfernen &lt;br /&gt;
|[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX mono_(2).jpg|left|200px|KAFLEX mono]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX duo_(2).jpg|left|200px|KAFLEX duo]]&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
; 3. Ankleben&lt;br /&gt;
* Flächig auf zu dichtenden Untergrund führen, &lt;br /&gt;
* verkleben, fest anreiben &lt;br /&gt;
* Fertig. &lt;br /&gt;
|[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX mono_(3).jpg|left|200px|KAFLEX mono]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pc-gd verarb KAFLEX duo_(3).jpg|left|200px|KAFLEX duo]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativ: Kabelabdichtung mit Klebebändern ==&lt;br /&gt;
Alternativ kann diese Abdichtung mit dem Klebeband [[TESCON VANA]] / [[TESCON No.1]] hergestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bitte beachten :  Bei Abdichtungen mit Klebebändern können die Kabel anschließend nicht mehr gezogen oder geschoben werden ! &amp;lt;br /&amp;gt; In der Regel ist der zeitliche Aufwand für die saubere Abdichtung mit Klebebändern deutlich höher als jener mit pro clima KAFLEX- bzw. ROFLEX-Manschetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Verarbeitung&lt;br /&gt;
* Die Kabel sind jeweils einzeln und daher mit ausreichendem Abstand durch die Durchdringungsebene (Bahn) zu führen. &lt;br /&gt;
* Auf die Verklebung darf keine Zugbelastung wirken. &lt;br /&gt;
* Mit kurzen Stücken des Klebebandes wird ein spannungsfreier [[Anschluss]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Anschluss an &amp;quot;Winddichtung außen&amp;quot; sind die Klebebänder wasserführend aufzubringen: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erster Klebebandabschnitt: unten, 2. + 3.: links und rechts, letzter: oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen dürfen nicht auf Zug be­las­tet wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kle­bebänder fest an­rei­ben. Auf aus­rei­chen­den Ge­gen­druck ach­ten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luft­dich­te oder re­gen­si­che­re Ver­kle­bun­gen können nur auf fal­ten­frei ver­leg­ten Dampf­brem­sen bzw. Un­ter­deck- und Fassa­den­bah­nen er­reicht wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raum­luft­feuch­tig­keit durch kon­se­quen­tes und ste­ti­ges Lüften zügig abführen, ggf. Bau­trock­ner auf­stel­len.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|KAFLEX mono/duo|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAFLEX mono/duo| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|KAFLEX 01]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_INVEX)&amp;diff=42140</id>
		<title>Verarbeitung (TESCON INVEX)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_INVEX)&amp;diff=42140"/>
		<updated>2014-11-21T09:06:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder Silikone). Sie müssen ausreichend tragfähig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verklebungen auch auf gehobeltem und lackiertem Holz, harten Kunststoffen bzw. Metall (z. B. Rohre, Fenster usw.), harten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-, [[MDF]]- und [[Holzfaser]]-[[Unterdeckplatte]]n).&lt;br /&gt;
Bei der Verklebung von Holzfaser-Unterdeckplatten ist die Vorbehandlung mit [[TESCON PRIMER RP]] erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschlüsse können an glatte mineralische Untergründe (z. B. Beton oder Putz) nach Primer-Vorbehandlung hergestellt werden.  Beton- oder Putzuntergründe dürfen nicht absanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Ergebnisse für die Sicherheit der Konstruktion werden auf qualitativ hochwertigen Untergründen erreicht.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eignung des Untergrundes ist eigenverantwortlich zu prüfen. Ggf. sind Testverklebungen empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INVEX 1.jpg|right|thumb|200px|Eckige Durchdringung]]&lt;br /&gt;
; 1. Eckige Durchdringung &lt;br /&gt;
* Trennfolienstreifen an den ersten beiden Schenkeln entfernen.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INVEX 2.jpg|right|thumb|200px|Verkleben an Durchdringung]]&lt;br /&gt;
; 2. Verkleben an Durchdringung&lt;br /&gt;
* Auf verbliebenen Trennfolien in die Ecke schieben und auf Durchdringung, z. B. Balken, verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INVEX 3.jpg|right|thumb|200px|Verkleben auf Fläche]]&lt;br /&gt;
; 3. Verkleben auf Fläche &lt;br /&gt;
* Restliche Trennfolie entfernen und auf der Fläche verkleben. Dabei fest anreiben, z. B. mit dem [[PRESSFIX]].&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INVEX 4.jpg|right|thumb|200px|Umlaufend einkleben]]&lt;br /&gt;
; 4. Umlaufend einkleben &lt;br /&gt;
* Anschließend mit dem Eckklebeband [[TESCON PROFIL]] verkleben. &lt;br /&gt;
* Fertig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INVEX 5.jpg|right|thumb|200px|Anschluss an Leerrohr...]]&lt;br /&gt;
; 5. Anschluss an Leerrohr... &lt;br /&gt;
* Einfacher Anschluss an Leerrohren oder Kabeln bis d=40 mm mit TESCON INVEX Formteil, z. B. dann, wenn deren Enden ...&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INVEX 6.jpg|right|thumb|200px|... oder Kabel]]&lt;br /&gt;
; 6. ... oder Kabel&lt;br /&gt;
... nicht mehr zugänglich sind und somit [[ROFLEX]] oder [[KAFLEX]] Dichtmanschetten nicht eingesetzt werden können.&lt;br /&gt;
* Leerrohr bzw. Kabel muss zusätzlich mechanisch gesichert werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INVEX 7.jpg|right|thumb|200px|Verklebung auf Leibungsecke]]&lt;br /&gt;
; 7. Verklebung auf Leibungsecke &lt;br /&gt;
* Trennfolie entfernen und in der Leibung verkleben.&lt;br /&gt;
* Anschließend restliche Trennfolie entfernen und auf der Fläche verkleben.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INVEX 8.jpg|right|thumb|200px|Leibung umlaufend verkleben]]&lt;br /&gt;
; 8. Leibung umlaufend verkleben &lt;br /&gt;
* Zum Schluss Leibung umlaufend, z. B. mit [[TESCON VANA]] verkleben. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Verklebung von Bahnen aus Folie oder Papier muss eine Lattung das Gewicht des Dämmstoffes abtragen. Verklebung ggf. durch Sparschalbretter sichern.  &lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luftdichte oder regensichere Verklebungen können nur auf faltenfrei verlegten Dampfbremsen bzw. Unterdeck-, Unterspann- und Fassadenbahnen erreicht werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen, ggf. Bautrockner aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|TESCON INVEX|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TESCON INVEX| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|TESCON INVEX]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_INCAV)&amp;diff=42139</id>
		<title>Verarbeitung (TESCON INCAV)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_INCAV)&amp;diff=42139"/>
		<updated>2014-11-21T09:06:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder Silikone). Sie müssen ausreichend tragfähig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verklebungen auch auf gehobeltem und lackiertem Holz, harten Kunststoffen bzw. Metall (z. B. Rohre, Fenster usw.), harten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-, [[MDF]]- und [[Holzfaser]]-[[Unterdeckplatte]]n).&lt;br /&gt;
Bei der Verklebung von Holzfaser-Unterdeckplatten ist die Vorbehandlung mit [[TESCON PRIMER RP]] erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschlüsse können an glatte mineralische Untergründe (z. B. Beton oder Putz) nach Primer-Vorbehandlung hergestellt werden.  Beton- oder Putzuntergründe dürfen nicht absanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Ergebnisse für die Sicherheit der Konstruktion werden auf qualitativ hochwertigen Untergründen erreicht.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eignung des Untergrundes ist eigenverantwortlich zu prüfen. Ggf. sind Testverklebungen empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 1.jpg|right|thumb|200px|Nut messen]]&lt;br /&gt;
; 1. Nut messen &lt;br /&gt;
* Zur Ermittlung der erforderlichen Schenkellänge von TESCON INCAV soviele Glieder eines Meterstabs in die Nut schieben, wie hinein passen.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 2.jpg|right|thumb|200px|Schenkel kürzen]]&lt;br /&gt;
; 2. Schenkel kürzen &lt;br /&gt;
* TESCON INCAV flach auf eine Schneideunterlage legen. &lt;br /&gt;
* Meterstab mit der in der Nut ermittelten Gliederanzahl hochkant auf die spitze Fläche legen. &lt;br /&gt;
* An der Trennfolienkante ausrichten und Ecke abschneiden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 3.jpg|right|thumb|200px|Trennfolie entfernen]]&lt;br /&gt;
; 3. Trennfolie entfernen &lt;br /&gt;
* TESCON INCAV aufrichten und die Trennfolienstreifen an den beiden kurzen Schenkeln entfernen.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 4.jpg|right|thumb|200px|In der Nut verkleben]]&lt;br /&gt;
; 4. In der Nut verkleben &lt;br /&gt;
* Auf den verbliebenen Trennfolien in die Ecke schieben und mit den beiden kurzen Schenkeln auf den Nutgrund am [[Dachflächenfenster]] verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 5.jpg|right|thumb|200px|In der Leibung verkleben]]&lt;br /&gt;
; 5. In der Leibung verkleben&lt;br /&gt;
* Zum Schluss nach und nach die Trennfolien der langen Schenkel entfernen und TESCON INCAV auf der Leibung verkleben.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 6.jpg|right|thumb|200px|Verklebung fest anreiben]]&lt;br /&gt;
; 6. Verklebung fest anreiben &lt;br /&gt;
* Verklebung fest anreiben. &lt;br /&gt;
* Besonders einfach geht das mit der Anpresshilfe pro clima [[PRESSFIX]]. &lt;br /&gt;
* Fertig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 7.jpg|right|thumb|200px|Klebefläche alternativ innen]]&lt;br /&gt;
; 7. Klebefläche alternativ innen &lt;br /&gt;
* Für weitere Anwendungsfelder kann TESCON INCAV ganz einfach umgestülpt werden. &lt;br /&gt;
* Die Klebefläche wandert so von der Außen- auf die Innenseite.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 8.jpg|right|thumb|200px|Sicher durch überklebte Ecke]]&lt;br /&gt;
; 8. Sicher durch überklebte Ecke &lt;br /&gt;
* Für besonders guten Schutz vor Undichtheiten im Eckpunkt sind die TESCON INCAV Formteile hier sowohl überklebt als auch überfaltet.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Verklebung von Bahnen aus Folie oder Papier muss eine Lattung das Gewicht des Dämmstoffes abtragen. Verklebung ggf. durch Sparschalbretter sichern.  &lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luftdichte oder regensichere Verklebungen können nur auf faltenfrei verlegten Dampfbremsen bzw. Unterdeck-, Unterspann- und Fassadenbahnen erreicht werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen, ggf. Bautrockner aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|TESCON INCAV|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TESCON INCAV| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|TESCON INCAV]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(DASATOP_FIX)&amp;diff=42138</id>
		<title>Verarbeitung (DASATOP FIX)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(DASATOP_FIX)&amp;diff=42138"/>
		<updated>2014-11-21T08:58:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb DASATOP FIX 1.jpg|right|260px|Von Hand ablängen]]&lt;br /&gt;
; 1. Von Hand ablängen &lt;br /&gt;
* Leiste einfach in der gewünschten Länge abbrechen.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb DASATOP FIX 2.jpg|right|260px|Leiste fixieren]]&lt;br /&gt;
; 2. Leiste fixieren &lt;br /&gt;
* Leiste DASATOP FIX am Sparren positionieren und z. B. mit einem Schlagtacker befestigen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Abstand der Befestigungsmittel ca. 15 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|DASATOP FIX|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DASATOP FIX| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|DASATOP FIX]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_FIX)&amp;diff=42137</id>
		<title>Verarbeitung (TESCON FIX)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_FIX)&amp;diff=42137"/>
		<updated>2014-11-21T08:57:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder Silikone). Un­ter­gründe müssen aus­rei­chend tro­cken und tragfähig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen ([[Dampfbremse|Dampfbrems-]] und [[Luftdichtung]]sbahnen) und [[PE]]-, [[PA]]-, [[PP]]-, Alu­mi­ni­um­fo­li­en zur Her­stel­lung der Luft­dicht­heit. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen, har­ten Holz­werk­stoff­plat­ten ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-Plat­ten) er­fol­gen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Kle­be­tests emp­feh­lens­wert. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei nicht tragfähi­gen Un­ter­gründen und un­ge­ho­bel­tem Holz ist ei­ne Vor­be­hand­lung mit [[TESCON PRIMER RP]] zu emp­feh­len.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 1.jpg|right|200px|Untergrund reinigen]]&lt;br /&gt;
; 1. Untergrund reinigen &lt;br /&gt;
* Den Untergrund von Staub bzw. Sägespänen etc. befreien (abfegen oder absaugen).&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 2.jpg|right|200px|Anzeichnen]]&lt;br /&gt;
; 2. Anzeichnen&lt;br /&gt;
* TESCON FIX senkrecht auf dem Ringanker aufstellen und Länge bis zur Sparrenoberkante anzeichnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 3.jpg|right|200px|Ablängen]]&lt;br /&gt;
; 3. Ablängen &lt;br /&gt;
* Sanierungsleiste an der Markierung abschneiden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Tipp: gleich Leisten für weitere Anschlüsse vorbereiten.''&lt;br /&gt;
''Dazu mehrere Winkel übereinander legen und mit einer Kreissäge entsprechend ablängen.''&lt;br /&gt;
| ||valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 4.jpg|right|200px|Untergrund vorbehandeln]]&lt;br /&gt;
; 4. Untergrund vorbehandeln &lt;br /&gt;
* Den Sparren mit [[TESCON PRIMER RP]] grundieren &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 5.jpg|right|200px|Leiste antackern]]&lt;br /&gt;
; 5. Leiste antackern &lt;br /&gt;
* TESCON FIX am Sparren mit Tackerklammern fixieren.&lt;br /&gt;
| ||valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 6.jpg|right|200px|Dämmung einschieben]]&lt;br /&gt;
; 6. Dämmung einschieben&lt;br /&gt;
* Einen Streifen sorptiven Dämmstoffs (z. B. Holzfaser oder Zellulose) zwischen Leiste und bereits verlegtem Dämmstoff in das zuvor bis an die Sparrenoberkante hohlraumfrei ausgedämmte Gefach einschieben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 7.jpg|right|200px|Bahn verlegen und ausklinken]]&lt;br /&gt;
; 7. Bahn verlegen und ausklinken &lt;br /&gt;
* DASAPLANO 0,01 connect entsprechend der Verarbeitungsrichtlinie verlegen und am Sparren, wie gezeigt ausklinken.&lt;br /&gt;
| ||valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 8.jpg|right|200px|Bahn auf Leiste fixieren]]&lt;br /&gt;
; 8. Bahn auf Leiste fixieren&lt;br /&gt;
* Klebeband komplett gegen den Sparren klappen und die Bahn mit Tackerklammern auf der weißen Seite der Leiste fixieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 9.jpg|right|200px|Auf Bahn verkleben]]&lt;br /&gt;
; 9. Auf Bahn verkleben &lt;br /&gt;
* Trennfolienstreifen abziehen und das Klebeband auf der fixierten Bahn verkleben.&lt;br /&gt;
| ||valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 10.jpg|right|200px|Auf Sparren verkleben]]&lt;br /&gt;
; 10. Auf Sparren verkleben&lt;br /&gt;
* Die andere Seite des Bandes entsprechend auf dem Sparren verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 11.jpg|right|200px|Anschluss an Ringanker]]&lt;br /&gt;
; 11. Anschluss an Ringanker&lt;br /&gt;
* Kleberaupe (d min. 5 mm) [[ORCON F]] auf den Ringanker auftragen, die Bahn mit Dehnschlaufe einlegen und Kleber nicht ganz flach drücken.&lt;br /&gt;
| ||valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 12.jpg|right|200px|Verkleben auf Sparrenoberseite]]&lt;br /&gt;
; 12. Verkleben auf Sparrenoberseite&lt;br /&gt;
* Bahn auf der Sparrenoberseite mit einem Streifen des Klebebandes [[TESCON VANA]] verkleben und mit pro clima [[PRESSFIX]] fest anreiben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 13.jpg|right|200px|Ecken einschneiden und überkleben]]&lt;br /&gt;
; 13. Ecken einschneiden und überkleben &lt;br /&gt;
* Klebeband-Ecken am Sparren schräg einschneiden und mit einem Stück [[TESCON VANA]] überkleben.&lt;br /&gt;
| ||valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 14.jpg|right|200px|Bahn unterm Sparren verkleben]]&lt;br /&gt;
; 14. Bahn unterm Sparren verkleben&lt;br /&gt;
* Unter dem Sparren eine Kleberaupe [[ORCON F]] (d = mind. 5 mm) auf den Ringanker auftragen.&lt;br /&gt;
* Von einem Stück [[TESCON VANA]] den Trennfolienstreifen entfernen und das Klebeband unten auf dem Ringanker und oben unterseitig am Sparren verkleben.&lt;br /&gt;
* Die Ecken schräg einschneiden und verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 15.jpg|right|200px|Senkrechte Dämmung einbauen]]&lt;br /&gt;
; 15. Senkrechte Dämmung einbauen&lt;br /&gt;
* Gefach bis zur Außenkante des Ringankers mit sorptivem Dämmstoff (z. B. Holzfaser) - senkrecht aufgestellt - ausfüllen.&lt;br /&gt;
| ||valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb TESCON FIX 16.jpg|right|200px|Fläche überdämmen]]&lt;br /&gt;
; 16. Fläche überdämmen&lt;br /&gt;
* Dachfläche mit Holzfaserunterdeckplatten in geeigneter Materialstärke überdämmen.&lt;br /&gt;
* Dazu Systemhinweise [[DASAPLANO 0,01 connect]] beachten. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Verklebung von Dampfbremsbahnen muss eine Lattung das Gewicht des Dämmstoffes abtragen. Verklebungen ggf. durch Sparschalbretter sichern. Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luftdichte oder regensichere Verklebungen können nur auf faltenfrei verlegten Dampfbremsen bzw. Unterdeck- und Fassadenbahnen erreicht werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit ist durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abzuführen, ggf. Bautrockner aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|TESCON FIX|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TESCON FIX| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|TESCON FIX]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(WYFLEXA)&amp;diff=42136</id>
		<title>Verarbeitung (WYFLEXA)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(WYFLEXA)&amp;diff=42136"/>
		<updated>2014-11-21T08:56:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Arbeitsschritte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
* Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden. &lt;br /&gt;
* Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder Silikone). Die Oberflächen müssen ausreichend tragfähig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 1.jpg|right|thumb|200px|Vlies zuschneiden]]&lt;br /&gt;
; 1. Vlies zuschneiden&lt;br /&gt;
* Vlies in der erforderlichen Länge abschneiden. &lt;br /&gt;
* Die abzudichtende Fläche damit probeweise auslegen.&lt;br /&gt;
* Bei zergliederten Flächen ggf. mehrere Vliesstücke verwenden.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 2.jpg|right|thumb|200px|Fläche einstreichen]]&lt;br /&gt;
; 2. Fläche einstreichen&lt;br /&gt;
* Untergrund mit Dichtstoff einstreichen. &lt;br /&gt;
* Fläche nicht zu klein wählen, damit das Vlies später vollflächig eingebettet werden kann.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 3.jpg|right|thumb|200px|Vlies auflegen]]&lt;br /&gt;
; 3. Vlies auflegen&lt;br /&gt;
* Vlies vollflächig in den Dichtstoff einlegen. &lt;br /&gt;
* Vliesränder falls erforderlich mit weiterem Dichtstoff bestreichen.&lt;br /&gt;
* Bei großen Flächen Vliesstücke nach und nach überlappend einlegen. &lt;br /&gt;
* Überlappungen mit Dichtstoff verkleben.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 4.jpg|right|thumb|200px|Vlies überstreichen]]&lt;br /&gt;
; 4. Vlies überstreichen&lt;br /&gt;
* Vlies komplett satt überstreichen. &lt;br /&gt;
* Dabei das Vlies mit dem Pinsel gut in die untere Lage Dichtstoff einarbeiten. &lt;br /&gt;
* In Eckbereichen darf das Vlies nicht hohlliegen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 5.jpg|right|thumb|200px|Trocknen lassen - Fertig]]&lt;br /&gt;
; 5. Trocknen lassen - Fertig&lt;br /&gt;
* Fertig abgedichteter Anschluss. &lt;br /&gt;
* Trocken nach ca. 2,5 bis 3,5 Stunden (bei 20 °C und 60% rel. Luftfeuchte).&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 6.jpg|right|thumb|200px|Engstellen und kleine Flächen]]&lt;br /&gt;
; 6. Engstellen und kleine Flächen&lt;br /&gt;
* Dichtstoff an schwer zugänglichen Stellen aus der Kartusche auftragen. &lt;br /&gt;
* Idealerweise wird bei kleinen oder kleinteiligen Flächen WYFLEXA aus der Kartusche eingesetzt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|WYFLEXA|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WYFLEXA| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|WYFLEXA]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(WYFLEXA)&amp;diff=42135</id>
		<title>Verarbeitung (WYFLEXA)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(WYFLEXA)&amp;diff=42135"/>
		<updated>2014-11-21T08:55:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Arbeitsschritte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
* Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden. &lt;br /&gt;
* Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder Silikone). Die Oberflächen müssen ausreichend tragfähig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 1.jpg|right|thumb|200px|Vlies zuschneiden]]&lt;br /&gt;
; 1. Vlies zuschneiden&lt;br /&gt;
* Vlies in der erforderlichen Länge abschneiden. &lt;br /&gt;
* Die abzudichtende Fläche damit probeweise auslegen.&lt;br /&gt;
* Bei zergliederten Flächen ggf. mehrere Vliesstücke verwenden.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 2.jpg|right|thumb|200px|Fläche einstreichen]]&lt;br /&gt;
; 2. Fläche einstreichen&lt;br /&gt;
* Untergrund mit Dichtstoff einstreichen. &lt;br /&gt;
* Fläche nicht zu klein wählen, damit das Vlies später vollflächig eingebettet werden kann.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 3.jpg|right|thumb|200px|Vlies auflegen]]&lt;br /&gt;
; 3. Vlies auflegen&lt;br /&gt;
* Vlies vollflächig in den Dichtstoff einlegen. &lt;br /&gt;
* Vliesränder falls erforderlich mit weiterem Dichtstoff bestreichen.&lt;br /&gt;
* Bei großen Flächen Vliesstücke nach und nach überlappend einlegen. &lt;br /&gt;
* Überlappungen mit Dichtstoff verkleben.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 4.jpg|right|thumb|200px|Vlies überstreichen]]&lt;br /&gt;
; 4. Vlies überstreichen&lt;br /&gt;
* Vlies komplett satt überstreichen. &lt;br /&gt;
* Dabei das Vlies mit dem Pinsel gut in die untere Lage Dichtstoff einarbeiten. &lt;br /&gt;
* In Eckbereichen darf das Vlies nicht hohlliegen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 5.jpg|right|thumb|200px|Trocknen lassen - Fertig]]&lt;br /&gt;
; 5. Trocknen lassen - Fertig&lt;br /&gt;
* Fertig abgedichteter Anschluss. &lt;br /&gt;
* Trocken nach ca. 2,5 bis 3,5 Stunden (bei 20 °C und 60% rel. Luftfeuchte).&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb WYFLEXA 6.jpg|right|thumb|200px|Engstellen und kleine Flächen]]&lt;br /&gt;
; 6. Engstellen und kleine Flächen&lt;br /&gt;
* Dichtstoff an schwer zugänglichen Stellen aus der Kartusche auftragen. &lt;br /&gt;
* Idealerweise wird bei kleinen oder kleinteiligen Flächen WYFLEXA aus der Kartusche eingesetzt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|WYFLEXA|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WYFLEXA| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|WYFLEXA]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_PRIMER_RP)&amp;diff=42134</id>
		<title>Verarbeitung (TESCON PRIMER RP)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_PRIMER_RP)&amp;diff=42134"/>
		<updated>2014-11-21T08:52:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Pri­me­r­auf­trag soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. ge­rei­nigt wer­den. Un­ge­eig­net für den Pri­me­r­auf­trag sind über­fro­re­ne und durchnäss­te Un­ter­gründe. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf dem Un­ter­grund vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor­be­han­delt wer­den können al­le mi­ne­ra­li­schen Ober­flächen, wie z. B. Putz oder Be­ton. Wei­ter­hin ist die Ver­fes­ti­gung von porösen Ma­te­ria­li­en wie z. B. Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten möglich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wei­ter­hin können (Alt-)Hol­zun­ter­gründe für die Ver­kle­bung vor­be­rei­tet wer­den. Wird auf re­la­tiv dich­ten nicht saugfähi­gen Un­ter­gründen (z. B. Be­ton) das dif­fu­si­ons­hem­men­de [[BUDAX TOP]] ver­klebt, muss der Pri­mer zunächst durch­trock­nen, be­vor das Kle­be­band auf­ge­bracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dif­fu­si­ons­of­fe­ne saugfähi­ge Un­ter­gründe (z. B. Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten) können leicht feucht sein. Das je­wei­li­ge Kle­be­band kann di­rekt in den noch feuch­ten Pri­mer ge­klebt wer­den.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte - Beispiel: TESCON VANA verarbeiten auf Holzfaser ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON PRIMER RP 1.jpg|right|thumb|200px|Untergrund reinigen]]&lt;br /&gt;
; 1. Vorbereiten&lt;br /&gt;
* Für eine dauerhafte Verbindung müssen Untergründe tragfähig und glatt sein. &lt;br /&gt;
* Untergründe von Staub bzw. Sägespänen befreien (abfegen).&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON PRIMER RP 2.jpg|right|thumb|200px|Verklebung [[Kehle]]]]&lt;br /&gt;
; 2. Verklebung Kehle&lt;br /&gt;
* Verklebungen im Bereich von [[Kehle]]n, [[Grat]]en und Plattenstößen (falls erforderlich) mit dem Systemklebeband [[TESCON VANA]] herstellen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON PRIMER RP 3.jpg|right|thumb|200px|Anschluss [[Schornstein]]]]&lt;br /&gt;
; 3. Anschluss Schornstein &lt;br /&gt;
* Auch mineralische Untergründe wie Putz, Beton o. Ä. werden mit [[TESCON PRIMER RP]] grundiert und anschließend mit [[TESCON VANA]] sicher verklebt.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb TESCON PRIMER RP 4.jpg|right|thumb|200px|Anschluss [[Unterdeckbahn]]]]&lt;br /&gt;
; 4. Anschluss Unterdeckbahn&lt;br /&gt;
* [[Holzfaserplatte]]n mit TESCON PRIMER RP grundieren, Allround-Klebeband [[TESCON VANA]] in den nassen Primer und auf der [[Unterdeckbahn]] verkleben, &lt;br /&gt;
* fest anreiben, &lt;br /&gt;
* fertig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb TESCON PRIMER RP 5.jpg|right|thumb|200px|Anschluss [[Dachflächenfenster]]]]&lt;br /&gt;
; 5. Anschluss Dachflächenfenster&lt;br /&gt;
* Verklebungen mit TESCON PRIMER RP und [[TESCON VANA]] machen den Übergang von [[Holzfaserplatte]]n zur Abweisrinne über dem [[Dachflächenfenster]] &lt;br /&gt;
* zuverlässig wasserführend dicht.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb TESCON PRIMER RP 6.jpg|right|thumb|200px|Detail Rohr]]&lt;br /&gt;
; 6. Detail Rohr&lt;br /&gt;
* Entlüftungsrohre u. ä. runde Durchdringungen werden mit den [[EPDM]]-Dichtmanschetten pro clima [[ROFLEX]] und [[TESCON VANA]] auf der grundierten Platte angeschlossen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Dose vor Gebrauch gut schütteln bzw. aufrühren. Mit einem Liter Primer können ca. 4,5 m² Fläche behandelt werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für extra schnelles Arbeiten: auf saugfähigen Untergründen keine Trocknung erforderlich. Verklebung kann auf dem feuchten Primer erfolgen. Die Endfestigkeit wird erst im trockenen Zustand erreicht. Ggf. sind sichernde Maßnahmen, z. B. abdecken, empfehlenswert. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für besonders schnelles und einfaches Auftragen die 1-Liter-Spenderflasche in das neue Auftragswerkzeug [[TENAPP]] einlegen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorteile: Auftragen und verteilen in nur einem Arbeitsgang mit nur einer Hand und keine Verschmutzung des Primers im Gebinde. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubehör ==&lt;br /&gt;
{{{Tab010_ganz_weiss}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; width=&amp;quot;180&amp;quot;| ''Produkt'' || style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; | ''Hinweis ''  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TENAPP]] || Auftragwerkzeug für 1,0 l Primer-Flaschen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|TESCON PRIMER RP|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TESCON PRIMER RP| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|TESCON PRIMER 020]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(EXTOSEAL_MAGOV)&amp;diff=42133</id>
		<title>Verarbeitung (EXTOSEAL MAGOV)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(EXTOSEAL_MAGOV)&amp;diff=42133"/>
		<updated>2014-11-21T08:51:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder Silikone). Sie müssen ausreichend tragfähig sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dauerhafte Verklebung wird auf harten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-, [[MDF]]- und [[Holzfaser]]-[[Unterdeckplatte]]n) erreicht.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Verklebung von Holzfaser-Unterdeckplatten ist die Vorbehandlung mit [[TESCON PRIMER RP]] erforderlich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anschlüsse können an glatte, mineralische Untergründe nach Primer-Vorbehandlung hergestellt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Ergebnisse für die Sicherheit der Konstruktion werden auf qualitativ hochwertigen Untergründen erreicht.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eignung des Untergrundes ist eigenverantwortlich zu prüfen. Ggf. sind Testverklebungen empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL MAGOV 1.png|right|thumb|200px|Band abmessen]]&lt;br /&gt;
; 1. Band abmessen&lt;br /&gt;
* Band in der erforderlichen Länge ausrollen und abschneiden.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL MAGOV 2.png|right|thumb|200px|Erste Trennfolie entfernen]]&lt;br /&gt;
; 2. Erste Trennfolie entfernen&lt;br /&gt;
* Band mittig falten und erste Trennfolie entfernen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL MAGOV 3.png|right|thumb|200px|Am Rohr verkleben]]&lt;br /&gt;
; 3. Am Rohr verkleben&lt;br /&gt;
* Band auf dem Rohr ansetzen und Zug um Zug rundum am Rohr verkleben. &lt;br /&gt;
* Auf ausreichende Überklebung der Enden achten.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL MAGOV 4.png|right|thumb|200px|Auf Fläche verkleben]]&lt;br /&gt;
; 4. Auf Fläche verkleben&lt;br /&gt;
* Zweite Trennfolie komplett entfernen. &lt;br /&gt;
* Band nach und nach auf die Fläche klappen und Zug um Zug umlaufend verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL MAGOV 5.png|right|thumb|200px|Fest anreiben]]&lt;br /&gt;
; 5. Fest anreiben&lt;br /&gt;
* Anschließend Verklebung überall fest anreiben.&lt;br /&gt;
* Auf ausreichenden Gegendruck achten. &lt;br /&gt;
* Besonders effektiv und händeschonend mit der Anpresshilfe pro clima [[PRESSFIX]].&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL MAGOV 6.png|right|thumb|200px|Einsatz auch außen]]&lt;br /&gt;
; 6. Einsatz auch außen&lt;br /&gt;
* Mit EXTOSEAL MAGOV können auch Durchdringungen im Außenbereich, z. B. durch Wandschalungs-, Unterdeck- und Unterspannbahnen sowie durch Plattenmaterialien sicher angeschlossen werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luftdichte oder regensichere Verklebungen können nur auf faltenfrei verlegten Dampfbremsen bzw. Unterdeck- und Fassadenbahnen erreicht werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Verarbeitung müssen Tag- und Nachttemperaturen &amp;gt; 5 °C herrschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sollte die Anfangshaftung nicht befriedigend sein, kann das Band auf der grauen Butylkautschukseite mit einem Lösemittel (z. B. Testbenzin) angelöst werden. Das Lösemittel erhöht die Klebrigkeit des Butylkautschuks bei niedrigen Temperaturen.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Band wirkt unter Wärmeeinwirkung selbstverschweißend abdichtend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|EXTOSEAL MAGOV|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EXTOSEAL MAGOV| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|EXTOSEAL MAGOV]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(EXTOSEAL_FINOC)&amp;diff=42132</id>
		<title>Verarbeitung (EXTOSEAL FINOC)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(EXTOSEAL_FINOC)&amp;diff=42132"/>
		<updated>2014-11-21T08:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder Silikone). Sie müssen ausreichend tragfähig sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dauerhafte Verklebung wird auf harten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-, [[MDF]]- und [[Holzfaser]]-[[Unterdeckplatte]]n) erreicht.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Verklebung von Holzfaser-Unterdeckplatten ist die Vorbehandlung mit [[TESCON PRIMER RP]] erforderlich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anschlüsse können an glatte, mineralische Untergründe nach Primer-Vorbehandlung hergestellt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Ergebnisse für die Sicherheit der Konstruktion werden auf qualitativ hochwertigen Untergründen erreicht.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eignung des Untergrundes ist eigenverantwortlich zu prüfen. Ggf. sind Testverklebungen empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL FINOC 1.png|right|thumb|200px|Band ausrollen]]&lt;br /&gt;
; 1. Band ausrollen &lt;br /&gt;
* Band in der erforderlichen Länge ausrollen.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL FINOC 2.png|right|thumb|200px|Auf Wand verkleben]]&lt;br /&gt;
; 2. Auf Wand verkleben &lt;br /&gt;
* Band winklig falten und in die Wand/Boden-Ecke schieben. &lt;br /&gt;
* Erste Trennfolie Stück für Stück entfernen und Band Zug um Zug auf der Wand verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL FINOC 3.png|right|thumb|200px|Auf Boden verkleben]]&lt;br /&gt;
; 3. Auf Boden verkleben &lt;br /&gt;
* Zweite Trennfolie nach und nach entfernen und Band Zug um Zug auf dem Boden verkleben.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL FINOC 4.png|right|thumb|200px|Fest anreiben]]&lt;br /&gt;
; 4. Fest anreiben &lt;br /&gt;
* Band an Wand und Boden fest anreiben. &lt;br /&gt;
* Besonders effektiv und händeschonend mit der Anpresshilfe pro clima [[PRESSFIX]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL FINOC 5.png|right|thumb|200px|Verklebung auch auf Beton]]&lt;br /&gt;
; 5. Verklebung auch auf Beton &lt;br /&gt;
* EXTOSEAL FINOC kann auch direkt auf Beton geklebt werden. &lt;br /&gt;
* Falls erforderlich Untergrund mit [[TESCON PRIMER RP]] vergüten.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL FINOC 6.png|right|thumb|200px|Einsatz unter Fußpfette]]&lt;br /&gt;
; 6. Einsatz unter Fußpfette &lt;br /&gt;
* Einsatz auch als Sperrschicht zum Schutz von Holzbauteilen, wie Schwellen oder [[Fußpfette]]n, gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus Betonbauteilen (Bodenplatte, Ringanker etc.).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luftdichte oder regensichere Verklebungen können nur auf faltenfrei verlegten Dampfbremsen bzw. Unterdeck- und Fassadenbahnen erreicht werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Verarbeitung müssen Tag- und Nachttemperaturen &amp;gt; 5 °C herrschen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sollte die Anfangshaftung nicht befriedigend sein, kann das Band auf der grauen Butylkautschukseite mit einem Lösemittel (z. B. Testbenzin) angelöst werden. Das Lösemittel erhöht die Klebrigkeit des Butylkautschuks bei niedrigen Temperaturen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Band wirkt unter Wärmeeinwirkung selbstverschweißend abdichtend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|EXTOSEAL FINOC|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EXTOSEAL FINOC| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|EXTOSEAL FINOC]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(EXTOSEAL_ENCORS)&amp;diff=42131</id>
		<title>Verarbeitung (EXTOSEAL ENCORS)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(EXTOSEAL_ENCORS)&amp;diff=42131"/>
		<updated>2014-11-21T08:49:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder Silikone). Sie müssen ausreichend tragfähig sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dauerhafte Verklebung wird auf harten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-, [[MDF]]- und [[Holzfaser]]-[[Unterdeckplatte]]n) erreicht.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Verklebung von Holzfaser-Unterdeckplatten ist die Vorbehandlung mit [[TESCON PRIMER RP]] erforderlich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anschlüsse können an glatte, mineralische Untergründe nach Primer-Vorbehandlung hergestellt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Ergebnisse für die Sicherheit der Konstruktion werden auf qualitativ hochwertigen Untergründen erreicht.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eignung des Untergrundes ist eigenverantwortlich zu prüfen. Ggf. sind Testverklebungen empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL ENCORS 1.png|right|thumb|200px|Am Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
; 1. Am Blendrahmen verkleben &lt;br /&gt;
* Band abmessen (Öffnungsbreite + 2x 20 cm) und abschneiden. &lt;br /&gt;
* Schmale Trennfolie nach und nach ablösen und Band Zug um Zug am Blendrahmen im Fensterbankfalz verkleben.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL ENCORS 2.png|right|thumb|200px|In der Leibung hochfalten]]&lt;br /&gt;
; 2. In der Leibung hochfalten &lt;br /&gt;
* Band in den Ecken ca. 20 cm hoch in die Leibung falten und ebenfalls auf Blendrahmen ankleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL ENCORS 3.png|right|thumb|200px|In der Leibung verkleben]]&lt;br /&gt;
; 3. In der Leibung verkleben &lt;br /&gt;
* Mittlere Trennfolie Stück für Stück ablösen und Band Zug um Zug in der Leibung verkleben. &lt;br /&gt;
* Dabei das Band exakt in die Ecken führen. &lt;br /&gt;
* Anschließend überall fest anreiben.&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL ENCORS 4.png|right|thumb|200px|Senkrechte Überstände abschneiden]]&lt;br /&gt;
; 4. Senkrechte Überstände abschneiden &lt;br /&gt;
* Überstehendes Band an den senkrechten Leibungen vorderkantenbündig mit der Holzfaserdämmplatte abschneiden.&lt;br /&gt;
;Hinweis: Bei nachfolgend  auf dieser aufsteigenden Flanke vorgesehenen Putzschichten ist eine Putzarmierung erforderlich. &amp;lt;!-- Bitte fragen Sie hierzu Ihren Putzer oder Stuckateur. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL ENCORS 5.png|right|thumb|200px|Waagerechten Überstand abscheiden]]&lt;br /&gt;
; 5. Waagerechten Überstand abscheiden &lt;br /&gt;
* Waagerechten Überstand vom Band mit Hilfe einer Zulage bis auf 15 mm zurück schneiden, damit das Band später über den Putz greift.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Folgegewerk Putz: seitlich aufsteigendes EXTOSEAL ENCORS überkleben mit [[TESCON VANA]] oder [[CONTEGA FC]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb EXTOSEAL ENCORS 6.png|right|thumb|200px|Fensterbank montieren]]&lt;br /&gt;
; 6. Fensterbank montieren &lt;br /&gt;
* Fertige Unterfensterbank aus EXTOSEAL ENCORS. &lt;br /&gt;
* Folgegewerk Putz klebt die Anputzleiste an das überstehende Stück Band. &lt;br /&gt;
* Endgültiger Schutz der Leibung durch Einbau einer Fensterbank.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luftdichte oder regensichere Verklebungen können nur auf faltenfrei verlegten Dampfbremsen bzw. Unterdeck- und Fassadenbahnen erreicht werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Band wirkt unter Wärmeeinwirkung selbstverschweißend abdichtend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|EXTOSEAL ENCORS|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EXTOSEAL ENCORS| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|EXTOSEAL ENCORS]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_FIDEN_EXO)&amp;diff=42130</id>
		<title>Verarbeitung (CONTEGA FIDEN EXO)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_FIDEN_EXO)&amp;diff=42130"/>
		<updated>2014-11-21T08:41:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Fu­ge grob von Staub und Schmutz rei­ni­gen. Mau­er­werk muss ggf. mit ei­nem Glatt­strich ega­li­siert wer­den (z. B. Mörtel­fu­gen). Fens­ter­rah­men seit­lich rei­ni­gen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Un­ter­gründe müssen aus­rei­chend tro­cken und tragfähig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen, har­ten Holz­werk­stoff­plat­ten ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-Platten) und Me­tall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. &amp;lt;br /&amp;gt; Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Kle­be­tests emp­feh­lens­wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;49%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 1 - Vor dem Fenstereinbau &amp;lt;/span&amp;gt;  &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;2%&amp;quot; | || width=&amp;quot;49%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.1.jpg|right|200px| Mauerwerksbau abziehen]]&lt;br /&gt;
; 1. Mauerwerksbau &lt;br /&gt;
* CONTEGA FIDEN EXO wird vor der Fenstermontage am Rahmen angebracht.&lt;br /&gt;
* Blendrahmen ist bereitgelegt.&lt;br /&gt;
* Außenseite oben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.2.jpg|right|200px| Schutzfolie entfernen]]&lt;br /&gt;
; 2. Schutzfolie entfernen&lt;br /&gt;
* Äußere Schutzfolie mit dem Cuttermesser auftrennen und abziehen.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.3.jpg|right|200px|Rolle aufschneiden]]&lt;br /&gt;
; 3. Rolle aufschneiden&lt;br /&gt;
* Rolle mit einem Cuttermesser oder einer Schere aufschneiden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.4.jpg|right|200px|Anfang abschneiden]]&lt;br /&gt;
; 4. Anfang abschneiden&lt;br /&gt;
* Ein Stück CONTEGA FIDEN EXO abrollen und den überkomprimierten Anfang des Bandes (ca. 2 cm) abschneiden.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.5.jpg|right|200px|Band auf Blendrahmen aufkleben]]&lt;br /&gt;
; 5. Band auf Blendrahmen aufkleben&lt;br /&gt;
* Trennfolie lösen und Band gerade am Blendrahmen ausrichten und Zug um Zug aufkleben.&lt;br /&gt;
* Das Band darf nach dem Einbau nicht sichtbar sein (Rücksprung ca. 1 - 2 mm).&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.6.jpg|right|200px| Band dabei stauchen]]&lt;br /&gt;
; 6. Band dabei stauchen&lt;br /&gt;
* Band beim Aufkleben und besonders im Bereich von Stößen leicht stauchen - keinesfalls dehnen!&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.7.jpg|right|200px|Ecken stumpf stoßen]]&lt;br /&gt;
; 7. Ecken stumpf stoßen&lt;br /&gt;
* Band umlaufend auf den Blendrahmen kleben.&lt;br /&gt;
* Dabei pro Seite je einen Zuschnitt CONTEGA FIDEN EXO verwenden und die Ecken stumpf stoßen.&lt;br /&gt;
* Im Eckbereich leicht stauchen.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.8.jpg|right|200px|Fenster einsetzen]]&lt;br /&gt;
; 8. Fenster einsetzen&lt;br /&gt;
* Fenster fachgerecht einsetzen und mit einem geeigneten Befestigungssystem montieren.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.9.jpg|right|200px|Fertig]]&lt;br /&gt;
; 9. Fertig&lt;br /&gt;
* Fertiger winddichter und regensicherer Anschluss.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 2 - Fenster ist bereits montiert &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 2.1.jpg|right|200px|Mauerwerksbau]]&lt;br /&gt;
; 1. Mauerwerksbau&lt;br /&gt;
* Fenster ist bereits montiert,&lt;br /&gt;
* CONTEGA FIDEN EXO wird anschließend eingebaut.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 2.2.jpg|right|200px|Ein Stück CONTEGA FIDEN EXO abrollen]]&lt;br /&gt;
; 2. Ein Stück CONTEGA FIDEN EXO abrollen&lt;br /&gt;
* ... und den überkomprimierten Anfang des Bandes (ca. 2 cm) abschneiden.&lt;br /&gt;
* Band vorsichtig mit einem Spachtel kantenparallel in die Fuge einbringen.&lt;br /&gt;
* Um ein Herausquellen zu vermeiden, CONTEGA FIDEN EXO immer mit einem Rücksprung von 1 - 2 mm einbauen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Bei Temperaturen über 20 °C ist das Band auch auf der Baustelle kühl zu lagern. Bei Temperaturen unter 8 °C ist das Band optimal über dieser Temperatur zu halten. Banddimensionen und Planung der Fugendimension gemäß RAL-Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Band pro Laufmeter Fuge um 1 cm länger einbauen (gestaucher Einbau). Ecken und Längsstöße stumpf stoßen. Lagesicherung bis zur Dekomprimierung des Bandes mittels Selbstklebefläche auf einem geeigneten Untergrund sicherstellen. Das Band aus technischen Gründen mind. 2 mm von der Fugenkante nach innen versetzt einbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Dekomprimieren von angebrochenen Rollen zu verhindern: Bandenden mit einer Klammer fixieren, bzw. das Band mit einem Klebestreifen komplett umwickeln. Rollen liegend lagern. Angebrochene Rollen seitlich beschweren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Überputzen und Überstreichen ist die Verträglichkeit vorher zu prüfen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Band nicht mit aggressiven Chemikalien in Verbindung bringen oder reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|CONTEGA FIDEN EXO|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CONTEGA FIDEN EXO| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|CONTEGA FIDEN EXO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_FIDEN_EXO)&amp;diff=42129</id>
		<title>Verarbeitung (CONTEGA FIDEN EXO)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_FIDEN_EXO)&amp;diff=42129"/>
		<updated>2014-11-21T08:41:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Fu­ge grob von Staub und Schmutz rei­ni­gen. Mau­er­werk muss ggf. mit ei­nem Glatt­strich ega­li­siert wer­den (z. B. Mörtel­fu­gen). Fens­ter­rah­men seit­lich rei­ni­gen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Un­ter­gründe müssen aus­rei­chend tro­cken und tragfähig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen, har­ten Holz­werk­stoff­plat­ten ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-Platten) und Me­tall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. &amp;lt;br /&amp;gt; Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Kle­be­tests emp­feh­lens­wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;49%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 1 - Vor dem Fenstereinbau &amp;lt;/span&amp;gt;  &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;2%&amp;quot; | || width=&amp;quot;49%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.1.jpg|right|200px| Mauerwerksbau abziehen]]&lt;br /&gt;
; 1. Mauerwerksbau &lt;br /&gt;
* CONTEGA FIDEN EXO wird vor der Fenstermontage am Rahmen angebracht.&lt;br /&gt;
* Blendrahmen ist bereitgelegt.&lt;br /&gt;
* Außenseite oben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.2.jpg|right|200px| Schutzfolie entfernen]]&lt;br /&gt;
; 2. Schutzfolie entfernen&lt;br /&gt;
* Äußere Schutzfolie mit dem Cuttermesser auftrennen und abziehen.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.3.jpg|right|200px|Rolle aufschneiden]]&lt;br /&gt;
; 3. Rolle aufschneiden&lt;br /&gt;
* Rolle mit einem Cuttermesser oder einer Schere aufschneiden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.4.jpg|right|200px|Anfang abschneiden]]&lt;br /&gt;
; 4. Anfang abschneiden&lt;br /&gt;
* Ein Stück CONTEGA FIDEN EXO abrollen und den überkomprimierten Anfang des Bandes (ca. 2 cm) abschneiden.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.5.jpg|right|200px|Band auf Blendrahmen aufkleben]]&lt;br /&gt;
; 5. Band auf Blendrahmen aufkleben&lt;br /&gt;
* Trennfolie lösen und Band gerade am Blendrahmen ausrichten und Zug um Zug aufkleben.&lt;br /&gt;
* Das Band darf nach dem Einbau nicht sichtbar sein (Rücksprung ca. 1 - 2 mm).&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.6.jpg|right|200px| Band dabei stauchen]]&lt;br /&gt;
; 6. Band dabei stauchen&lt;br /&gt;
* Band beim Aufkleben und besonders im Bereich von Stößen leicht stauchen - keinesfalls dehnen!&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.7.jpg|right|200px|Ecken stumpf stoßen]]&lt;br /&gt;
; 7. Ecken stumpf stoßen&lt;br /&gt;
* Band umlaufend auf den Blendrahmen kleben.&lt;br /&gt;
* Dabei pro Seite je einen Zuschnitt CONTEGA FIDEN EXO verwenden und die Ecken stumpf stoßen.&lt;br /&gt;
* Im Eckbereich leicht stauchen.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.8.jpg|right|200px|Fenster einsetzen]]&lt;br /&gt;
; 8. Fenster einsetzen&lt;br /&gt;
* Fenster fachgerecht einsetzen und mit einem geeigneten Befestigungssystem montieren.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 1.9.jpg|right|200px|Fertig]]&lt;br /&gt;
; 9. Fertig&lt;br /&gt;
* Fertiger winddichter und regensicherer Anschluss.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 2 - Fenster ist bereits montiert &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 2.1.jpg|right|200px|Mauerwerksbau]]&lt;br /&gt;
; 1. Mauerwerksbau&lt;br /&gt;
* Fenster ist bereits montiert,&lt;br /&gt;
* CONTEGA FIDEN EXO wird anschließend eingebaut.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA FIDEN EXO 2.2.jpg|right|200px|Ein Stück CONTEGA FIDEN EXO abrollen]]&lt;br /&gt;
; 2. Ein Stück CONTEGA FIDEN EXO abrollen&lt;br /&gt;
* ... und den überkomprimierten Anfang des Bandes (ca. 2 cm) abschneiden.&lt;br /&gt;
* Band vorsichtig mit einem Spachtel kantenparallel in die Fuge einbringen.&lt;br /&gt;
* Um ein Herausquellen zu vermeiden, CONTEGA FIDEN EXO immer mit einem Rücksprung von 1 - 2 mm einbauen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Bei Temperaturen über 20 °C ist das Band auch auf der Baustelle kühl zu lagern. Bei Temperaturen unter 8 °C ist das Band optimal über dieser Temperatur zu halten. Banddimensionen und Planung der Fugendimension gemäß RAL-Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Band pro Laufmeter Fuge um 1 cm länger einbauen (gestaucher Einbau). Ecken und Längsstöße stumpf stoßen. Lagesicherung bis zur Dekomprimierung des Bandes mittels Selbstklebefläche auf einem geeigneten Untergrund sicherstellen. Das Band aus technischen Gründen mind. 2 mm von der Fugenkante nach innen versetzt einbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Dekomprimieren von angebrochenen Rollen zu verhindern: Bandenden mit einer Klammer fixieren, bzw. das Band mit einem Klebestreifen komplett umwickeln. Rollen liegend lagern. Angebrochene Rollen seitlich beschweren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Überputzen und Überstreichen ist die Verträglichkeit vorher zu prüfen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Band nicht mit aggressiven Chemikalien in Verbindung bringen oder reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|CONTEGA FIDEN EXO|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CONTEGA FIDEN EXO| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|CONTEGA FIDEN EXO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_SOLIDO_EXO)&amp;diff=42128</id>
		<title>Verarbeitung (CONTEGA SOLIDO EXO)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_SOLIDO_EXO)&amp;diff=42128"/>
		<updated>2014-11-21T08:39:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ver­kle­ben soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. mit ei­nem Lap­pen ab­ge­wischt wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Un­ebe­ne mi­ne­ra­li­sche Un­ter­gründe ggf. mit ei­nem Glatt­strich ega­li­sie­ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Un­ter­gründe müssen aus­rei­chend tro­cken und tragfähig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen, har­ten Holz­werk­stoff­plat­ten ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-Platten) so­wie auf mi­ne­ra­li­schen Un­ter­gründen, wie z. B. Be­ton und Kalksand­stein er­fol­gen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Kle­be­tests emp­feh­lens­wert. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei nicht tragfähi­gen Un­ter­gründen ist ei­ne Vor­be­hand­lung mit dem [[TESCON PRIMER RP]] zu emp­feh­len.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;49%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 1 - Fenster ist bereits montiert &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;2%&amp;quot; | || width=&amp;quot;49%&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 1.1.jpg|right|200px| Fenstermauerwerksbau]]&lt;br /&gt;
; 1. Fenstermauerwerksbau&lt;br /&gt;
* Fenster ist bereits montiert,&lt;br /&gt;
* CONTEGA SOLIDO EXO wird anschließend eingebaut.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 1.2.jpg|right|200px| Unterfensterbank einbauen]]&lt;br /&gt;
; 2. Unterfensterbank einbauen&lt;br /&gt;
* Mit dem Absperrklebeband EXTOSEAL ENCORS zunächst eine Unterfensterbank als zweite wasserführende Schicht herstellen.&lt;br /&gt;
* Band dabei exakt in die Ecken führen und je 20 cm hoch in die Leibung verkleben.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 1.3.jpg|right|200px|Fensteranschlussband CONTEGA SOLIDO EXO abschneiden]]&lt;br /&gt;
; 3. Fensteranschlussband CONTEGA SOLIDO EXO abschneiden&lt;br /&gt;
* Zur Höhe des Blendrahmens 4 cm zugeben und Band mit dieser Länge zuschneiden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 1.4.jpg|right|200px|Auf Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
; 4. Auf Blendrahmen verkleben&lt;br /&gt;
* Schmalen Trennfolienstreifen lösen.&lt;br /&gt;
* CONTEGA SOLIDO EXO auf voller Klebestreifenbreite mit einem Überstand von 2 cm direkt auf die Ecke des Blendrahmens ansetzen.&lt;br /&gt;
* Überstand in die anliegende Leibungsseite kleben. &lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 1.5.jpg|right|200px|Auf Unterfensterbank verkleben]]&lt;br /&gt;
; 5. Auf Unterfensterbank verkleben&lt;br /&gt;
* Band auf die Unterfensterbank führen und darauf verkleben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 1.6.jpg|right|200px| Auf Leibung mit Dehnfalte verkleben]]&lt;br /&gt;
; 6. Auf Leibung mit Dehnfalte verkleben&lt;br /&gt;
* Trennfolienstreifen lösen und Band Zug um Zug auf der Leibung verkleben.&lt;br /&gt;
* Dehnfalte ausbilden, damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
* Band auf der Unterfensterbank auf der Leibung verkleben.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 1.7.jpg|right|200px|Ecke überkleben und Fenster umlaufend verkleben]]&lt;br /&gt;
; 7. Ecke überkleben und Fenster umlaufend verkleben&lt;br /&gt;
* In gleicher Weise das gesamte Fenster (Blendrahmen und Leibung) verkleben.&lt;br /&gt;
* Darauf achten, dass die Ecken überklebt werden.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 1.8.jpg|right|200px|Fest anreiben]]&lt;br /&gt;
; 8. Fest anreiben&lt;br /&gt;
* Klebeband fest anreiben.&lt;br /&gt;
* Besonders effizientes und händeschonendes Anreiben mit der Anpresshilfe pro clima [[PRESSFIX]].&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 1.9.jpg|right|200px|Fertig]]&lt;br /&gt;
; 9. Fertig&lt;br /&gt;
* Fertiger winddichter Anschluss.&lt;br /&gt;
* Band kann jetzt überputzt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 2 - Vor dem Fenstereinbau &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 2.1.jpg|right|200px| Mauerwerksbau]]&lt;br /&gt;
; 1. Mauerwerksbau&lt;br /&gt;
* CONTEGA SOLIDO EXO wird vor dem Fenstereinbau montiert.&lt;br /&gt;
* Blendrahmen ist bereitgelegt.&lt;br /&gt;
* Außenseite oben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 2.2.jpg|right|200px|Seitlich am Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
; 2. Seitlich am Blendrahmen verkleben&lt;br /&gt;
* Schmalen Trennfolienstreifen abziehen, bündig seitlich am Blendrahmen ansetzen und verkleben.&lt;br /&gt;
* Dabei muss die bedruckte Seite des Bandes nach oben zeigen.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 2.3.jpg|right|200px|Ecke ausbilden]]&lt;br /&gt;
; 3. Ecke ausbilden&lt;br /&gt;
* Damit das Band später einfach und sicher in der Fensterleibung verklebt werden kann,&lt;br /&gt;
* Eckfalten wie hier gezeigt herstellen und CONTEGA SOLIDO EXO umlaufend verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 2.4.jpg|right|200px|Abschneiden und verkleben]]&lt;br /&gt;
; 4. Abschneiden und verkleben&lt;br /&gt;
* Band am Ende mit ca. 5 cm Überlappung abschneiden.&lt;br /&gt;
* Die Enden am Blendrahmen überkleben. &lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 2.5.jpg|right|200px|Fenster einsetzen und Fuge dämmen]]&lt;br /&gt;
; 5. Fenster einsetzen und Fuge dämmen&lt;br /&gt;
* CONTEGA SOLIDO EXO einschlagen und Fenster fachgerecht einsetzen.&lt;br /&gt;
* Geeignetes Befestigungssystem wählen.&lt;br /&gt;
* Fuge mit einem geeigneten zugelassenen Dämmstoff hohlraumfrei ausfüllen.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 2.6.jpg|right|200px| In der Leibung verkleben und anreiben]]&lt;br /&gt;
; 6. In der Leibung verkleben und anreiben&lt;br /&gt;
* Trennfolienstreifen abziehen und Band umlaufend in der Leibung verkleben.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 2.7.jpg|right|200px|Enden überkleben]]&lt;br /&gt;
; 7. Enden überkleben&lt;br /&gt;
* Enden des Bandes winddicht, schlagregensicher und wasserführend auf der Leibung überkleben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 2.8.jpg|right|200px|Fest anreiben]]&lt;br /&gt;
; 8. Fest anreiben&lt;br /&gt;
* Band umlaufend mit der Anpresshilfe pro clima [[PRESSFIX]] fest anreiben.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO EXO 2.9.jpg|right|200px|Fertig]]&lt;br /&gt;
; 9. Fertig&lt;br /&gt;
* Fertiger winddichter und regensicherer Anschluss.&lt;br /&gt;
* Band kann jetzt überputzt werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht planmäßig auf Zug belastet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luftdichte Verklebungen können nur bei faltenfreiem und ununterbrochenem Einbau des Anschlussbandes erreicht werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen, ggf. Bautrockner aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|CONTEGA SOLIDO EXO|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CONTEGA SOLIDO EXO| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|CONTEGA SOLIDO EXO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_EXO)&amp;diff=42127</id>
		<title>Verarbeitung (CONTEGA EXO)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_EXO)&amp;diff=42127"/>
		<updated>2014-11-21T08:37:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden. Auf überfrorenen Untergründen&lt;br /&gt;
ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder&lt;br /&gt;
Silikone). Untergründe müssen ausreichend tragfähig sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dauerhafte Verklebung wird erreicht auf allen pro clima Außenbahnen und anderen [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]] und [[PET]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verklebungen können auf gehobeltem und lackiertem Holz, harten Kunststoffen, harten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-Platten) &lt;br /&gt;
erfolgen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anschlussverklebung auf Mauerwerk bzw. Beton oder rauen Untergründen [[ORCON F]] oder [[ORCON CLASSIC]] verwenden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beste Ergebnisse für die Sicherheit der Konstruktion werden auf qualitativ hochwertigen Untergründen erreicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eignung des Untergrundes ist eigenverantwortlich zu prüfen, ggf. sind Testverklebungen empfehlenswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einputzen bei Kalk- und Kalkzementputzen ===&lt;br /&gt;
Gipsputze haften hervorragend auf dem PET-Vlies. Für Kalk- und Zementputze muss eine Haftbrücke, z. B. ein Armierungsmörtel, verwendet werden. &amp;lt;br /&amp;gt; Nachfolgend beschriebene Putzgruppe ist geeignet CONTEGA EXO als Haftbrücke auf schweren Baustoffen einzubinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vor dem Verputzen ist eine mineralische, kunststoffvergütete Haftbrücke der Putzmörtelgruppe P II/(P III) nach [[DIN 18550]] bzw. der Druckfestigkeitsklasse CS II / CS III nach [[DIN EN 998]]-1 in einer Dicke von ca. 5 mm vollflächig auf die Fensteranschlussfolie und das Mauerwerk aufzutragen. Die Oberfläche der Haftbrücke ist z. B. mit einer groben Zahntraufel aufzukämmen. Die Standzeit der Haftbrücke beträgt ca. 1 Tag pro mm Auftragsdicke. Herstellerangaben sind zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach Trocknung der Haftbrücke ist der Unterputz (P I/P II nach [[DIN 18550]] bzw. CS II / CS III nach [[DIN EN 998]]-1) aufzubringen. &amp;lt;br /&amp;gt; Herstellerspezifisch sind andere Verputzempfehlungen möglich. &amp;lt;br /&amp;gt; ''Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q1&amp;quot; /&amp;gt;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungshinweise ==&lt;br /&gt;
* Das Band muss nach dem Fenstereinbau innerhalb von 4 Wochen eingeputzt bzw. durch die äußere Verkleidung abgedeckt werden. &lt;br /&gt;
* Die Vliesseite ist die überputzbare und frei bewitterbare Seite. Die Vielzahl der verschiedenen im Markt erhältlichen Putze macht einen Haftungstest auf dem Vlies vor der Verarbeitung notwendig. &lt;br /&gt;
* Im Eckbereich bewirkt die Schlaufenüberfaltung eine sichere Luftdichtung.&lt;br /&gt;
* Ein Hohlliegen des Bandes an der [[Leibung]] ist zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden Arbeitsschritte für 4 verschiedene Einbausituationen im Holz- und Mauerwerksbau beschrieben :&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;49%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO tz hb1.png|right|200px|Holzrahmenbau : Montage nach Fenstereinbau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation A - Holzrahmenbau &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; Ist das Fenster bereits eingebaut, wird CONTEGA EXO '''auf''' dem Blendrahmen verklebt.&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;2%&amp;quot; | || width=&amp;quot;49%&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 1a.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Innere Trennfolie abziehen]]&lt;br /&gt;
; 1. Innere Trennfolie abziehen&lt;br /&gt;
* Einen der Trennfolienstreifen auf der Membranseite (glatte Seite) abziehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 1b.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Auf Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
; 2. Auf Blendrahmen verkleben&lt;br /&gt;
* Band in voller Klebestreifenbreite auf dem Blendrahmen ansetzen und erste Leibungsseite verkleben. &lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 1c.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Ecke falten]]&lt;br /&gt;
; 3. Ecke falten&lt;br /&gt;
* Band im Eckbereich falten. Auf ununterbrochene winddichte Verklebung auf dem Fenster achten.&lt;br /&gt;
* Anschließend Verklebung umlaufend auf dem Blendrahmen fortsetzen.&lt;br /&gt;
* Band am Ende mit ca. 5 cm Überlappung abschneiden.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 1d.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Auf Leibung verkleben]]&lt;br /&gt;
; 4. Auf Leibung verkleben&lt;br /&gt;
* Zweite Trennfolie auf der glatten Membranseite entfernen und Band umlaufend auf der [[Leibung]] verkleben.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 1e.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Band fest anreiben]]&lt;br /&gt;
; 5. Band fest anreiben&lt;br /&gt;
* Band auf der Leibung und auf dem Blendrahmen fest anreiben. Besonders effizientes und Hände schonendes Anreiben mit der Anpresshilfe pro clima [[PRESSFIX]].&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 1f.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Enden verkleben]]&lt;br /&gt;
; 6. Enden verkleben&lt;br /&gt;
* Äußere Trennfolie auf der Membranseite ein Stück weit entfernen.&lt;br /&gt;
* [[ORCON F]] haftet auf der Trennfolie nicht!&lt;br /&gt;
* Kleberaupe vom Anschlusskleber [[ORCON F]] mit ca. 5 mm Durchmesser zwischen den überlappenden Bandenden auftragen.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 1g.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Enden verkleben]]&lt;br /&gt;
; 7. Enden verkleben&lt;br /&gt;
* Band in den Kleber legen. Fertig. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO tz hb2.png|right|200px|Holzrahmenbau : Montage vor Fenstereinbau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation B - Holzrahmenbau &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; CONTEGA EXO wurde bereits '''seitlich''' am Blendrahmen angeschlossen, &amp;lt;br /&amp;gt; z. B. vom Fensterbauer.&lt;br /&gt;
|  || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 2a.jpg|right|200px|Holzbau vor Montage: Ecke falten]]&lt;br /&gt;
; 1. Ecke falten&lt;br /&gt;
* Band im Eckbereich falten.&lt;br /&gt;
* Trennfolie im Eckbereich entfernen und Band untereinander verkleben.&lt;br /&gt;
* Auf ununterbrochene winddichte Verklebung des Bandes untereinander achten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 2b.jpg|right|200px|Holzbau vor Montage: Auf Leibung verkleben]]&lt;br /&gt;
; 2. Auf Leibung verkleben&lt;br /&gt;
* Trennfolie auf der glatten Membranseite entfernen und Band umlaufend luftdicht auf der [[Leibung]] verkleben.&lt;br /&gt;
* Band fest anreiben.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 2c.jpg|right|200px|Holzbau vor Montage: Enden verkleben]]&lt;br /&gt;
; 3. Enden verkleben&lt;br /&gt;
* Kleberaupe vom Anschlusskleber [[ORCON F]] mit ca. 5 mm Durchmesser zwischen den überlappenden Bandenden auftragen.&lt;br /&gt;
* Band in den Kleber legen.&lt;br /&gt;
* Kleberbett nicht ganz flach drücken damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO tz mb1.png|right|200px|Mauerwerksbau : Montage nach Fenstereinbau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation C - Mauerwerksbau &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;  Ist das Fenster bereits eingebaut, wird CONTEGA EXO '''auf''' dem Blendrahmen verklebt.&lt;br /&gt;
|  || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 3a.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Auf Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
; 1. Auf Blendrahmen verkleben&lt;br /&gt;
* Einen der Trennfolienstreifen auf der glatten Membranseite abziehen, Band in voller Klebestreifenbreite auf dem Blendrahmen ansetzen und erste Leibungsseite verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 3b.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Innere Trennfolie abziehen]]&lt;br /&gt;
; 2. Innere Trennfolie abziehen&lt;br /&gt;
* Inneren Trennfolienstreifen auf der ersten Leibungsseite bis in die ersten Ecke abziehen.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 3c.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Ecke ausbilden]]&lt;br /&gt;
; 3. Ecke ausbilden&lt;br /&gt;
* Band im Eckbereich falten. Auf ununterbrochene winddichte Verklebung auf dem Fenster achten.&lt;br /&gt;
* Anschließend Verklebung umlaufend auf dem Blendrahmen fortsetzen.&lt;br /&gt;
* Band am Ende mit ca. 5 cm Überlappung abschneiden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 3d.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Kleber vollflächig auftragen]]&lt;br /&gt;
; 4. Kleber vollflächig auftragen&lt;br /&gt;
* Kleberaupe vom Anschlusskleber [[ORCON F]] im engen Zick-Zack auf der [[Leibung]] auftragen.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 3e.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Band in Kleber legen]]&lt;br /&gt;
; 5. Band in Kleber legen&lt;br /&gt;
* Inneren Trennfolienstreifen rundum abziehen.&lt;br /&gt;
* [[ORCON F]] haftet auf der Folie nicht !&lt;br /&gt;
* Band in den Kleber legen.&lt;br /&gt;
* Kleberbett nicht ganz flach drücken damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 3f.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Enden verkleben]]&lt;br /&gt;
; 6. Enden verkleben&lt;br /&gt;
* Kleberaupe mit ca. 5 mm Durchmesser vom Anschlusskleber [[ORCON F]] zwischen den überlappenden Bandenden auftragen.&lt;br /&gt;
* Band in den Kleber legen.&lt;br /&gt;
* Kleberbett nicht ganz flach drücken damit Bauteilbewegungen aufgenommen&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 3g.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Äußere Trennfolie abziehen]]&lt;br /&gt;
; 7. Äußere Trennfolie abziehen&lt;br /&gt;
* Äußeren Trennfolienstreifen (auf der Vliesseite) umlaufend entfernen.&lt;br /&gt;
* Putz haftet auf der Trennfolie nicht!&lt;br /&gt;
* CONTEGA EXO kann jetzt überputzt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO tz mb2.png|right|200px|Mauerwerksbau : Montage vor Fenstereinbau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation D - Mauerwerksbau &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;  &amp;lt;br /&amp;gt; CONTEGA EXO wurde bereits '''seitlich''' am Blendrahmen angeschlossen, &amp;lt;br /&amp;gt; z. B. vom Fensterbauer.&lt;br /&gt;
|  || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 4a.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Innere Trennfolie abziehen]]&lt;br /&gt;
; 1. Innere Trennfolie abziehen&lt;br /&gt;
* Zur Vorbereitung der Verklebung des Bandes auf der [[Leibung]] mit Anschlusskleber [[ORCON F]] die Trennfolie auf der unbedruckten Membranseite entfernen.&lt;br /&gt;
* [[ORCON F]] haftet auf der Trennfolie nicht !&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 4b.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Kleber vollflächig auftragen]]&lt;br /&gt;
; 2. Kleber vollflächig auftragen&lt;br /&gt;
* Kleberaupe vom Anschlusskleber [[ORCON F]] im engen Zick-Zack auf der [[Leibung]] auftragen.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 4c.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Ecke ausbilden]]&lt;br /&gt;
; 3. Ecke ausbilden&lt;br /&gt;
* Band im Eckbereich falten.&lt;br /&gt;
* Trennfolie im Eckbereich entfernen und Band untereinander verkleben.&lt;br /&gt;
* Auf ununterbrochene luftdichte Verklebung des Bandes untereinander achten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 4d.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Band in Kleber legen]]&lt;br /&gt;
; 4. Band in Kleber legen&lt;br /&gt;
* Kleberbett nicht ganz flach drücken damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 4e.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Enden verkleben]]&lt;br /&gt;
; 5. Enden verkleben&lt;br /&gt;
* Kleberaupe mit ca. 5 mm Durchmesser vom Anschlusskleber [[ORCON F]] zwischen den überlappenden Bandenden auftragen.&lt;br /&gt;
* Band in den Kleber legen.&lt;br /&gt;
* Kleberbett nicht ganz flach drücken damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 4f.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Ecken verkleben]]&lt;br /&gt;
; 6. Ecken verkleben&lt;br /&gt;
* Überfaltete Ecken mit [[ORCON F]] zusammenkleben.&lt;br /&gt;
* So kann das Band anschließend einfacher überputzt werden.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA EXO 4g.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Fertig]]&lt;br /&gt;
; 7. Fertig&lt;br /&gt;
* Fertiger Anschluss: Diffusionsoffen, schlagregensicher und winddicht. &lt;br /&gt;
* Band kann jetzt überputzt werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Alternative zur Montage des Bandes vor der Fenstermontage:&lt;br /&gt;
* Intelligentes Fensteranschlussband für innen und außen '''[[Verarbeitung (CONTEGA IQ)|CONTEGA IQ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlagregensichere, winddichte oder luftdichte Verklebungen können nur durch einen faltenfreien und ununterbrochenen Einbau des Anschlussbandes erreicht werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen, ggf. Bautrockner aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q1&amp;quot;&amp;gt; Bundesverband der Gipsindustrie e.V. - Industriegruppe Baugips ''Verputzen von Fensteranschlussfolien'' in ''Technisches Merkblatt'', Seite 12, Absatz 5.2.2 Kalk- und Kalkzementputze, Stand Januar 2005 - [http://www.orth-gipse.de/data/fafo.pdf Download]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|CONTEGA EXO|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CONTEGA EXO| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|CONTEGA EXO]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_SOLIDO_SL)&amp;diff=42126</id>
		<title>Verarbeitung (CONTEGA SOLIDO SL)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_SOLIDO_SL)&amp;diff=42126"/>
		<updated>2014-11-21T08:33:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ver­kle­ben soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. mit ei­nem Lap­pen ab­ge­wischt wer­den. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Un­ebe­ne mi­ne­ra­li­sche Un­ter­gründe ggf. mit ei­nem Glatt­strich ega­li­sie­ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Un­ter­gründe müssen aus­rei­chend tro­cken und tragfähig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen, har­ten Holz­werk­stoff­plat­ten ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-Platten) so­wie auf mi­ne­ra­li­schen Un­ter­gründen, wie z. B. Be­ton und Kalksand­stein er­fol­gen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Kle­be­tests emp­feh­lens­wert. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei nicht tragfähi­gen Un­ter­gründen ist ei­ne Vor­be­hand­lung mit dem [[TESCON PRIMER RP]] zu emp­feh­len.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;49%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 1 - Ein­bau nach Fens­ter­mon­ta­ge &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;2%&amp;quot; | || width=&amp;quot;49%&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 1.1.jpg|right|200px| Fenstermauerwerksbau]]&lt;br /&gt;
; 1. Fenstermauerwerksbau&lt;br /&gt;
* Fenster ist bereits montiert, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* CONTEGA SOLIDO SL wird anschließend eingebaut.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 1.2.jpg|right|200px| Band ablängen]]&lt;br /&gt;
; 2. Band ablängen&lt;br /&gt;
* Zur Höhe des Blendrahmens ca. 4 cm zugeben und CONTEGA SOLIDO SL mit dieser Länge zuschneiden.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 1.3.jpg|right|200px|Ersten Trennfolienstreifen lösen]]&lt;br /&gt;
; 3. Ersten Trennfolienstreifen lösen&lt;br /&gt;
* Den schmalen Trennfolienstreifen auf der Membranseite (glatte Seite) ca. 5-10 cm lang abziehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 1.4.jpg|right|200px|Auf Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
; 4. Auf Blendrahmen verkleben&lt;br /&gt;
* Im Eckbereich mit der Verklebung beginnen.&lt;br /&gt;
* Band zunächst ca. 2 cm auf dem waagerechten Teil des Blendrahmens ansetzen und den Klebestreifen mit dem Rahmen verkleben.&lt;br /&gt;
* Band um die Rahmenecke führen und mit dem senkrechten Teil des Rahmens verkleben.&lt;br /&gt;
* Dabei Zug um Zug die Trennfolie lösen. &lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 1.5.jpg|right|200px|Auf Leibung verkleben]]&lt;br /&gt;
; 5. Auf Leibung verkleben&lt;br /&gt;
* Zweiten (breiten) Trennfolienstreifen auf der glatten Membranseite Zug um Zug lösen.&lt;br /&gt;
* Im Eckbereich mit der Verklebung auf der Leibung beginnen.&lt;br /&gt;
* Überstand auf der angrenzenden Leibungsseite verkleben.&lt;br /&gt;
* Band bis in den nächsten Eckbereich kleben.&lt;br /&gt;
* Überstand auf die angrenzende Leibungsseite kleben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 1.6.jpg|right|200px| Fest anreiben]]&lt;br /&gt;
; 6. Fest anreiben&lt;br /&gt;
* Band auf Blendrahmen und Leibung mit der Anpresshilfe pro clima PRESSFIX fest anreiben.&lt;br /&gt;
''Tipp: Anpresshilfe kann in der Breite angepasst werden.''&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 1.7.jpg|right|200px|Ecke überkleben]]&lt;br /&gt;
; 7. Ecke überkleben&lt;br /&gt;
* Band im Eckbereich mit mindestens 2 cm Überlappung verkleben.&lt;br /&gt;
* Auf ununterbrochene luftdichte Verklebung auf dem Fenster und dem Mauerwerk achten.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 1.8.jpg|right|200px|Fenster umlaufend verkleben]]&lt;br /&gt;
; 8. Fenster umlaufend verkleben&lt;br /&gt;
* In dieser Weise das Fenster umlaufend (Blendrahmen und Leibung) verkleben.&lt;br /&gt;
* Band fest anreiben.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 1.9.jpg|right|200px|Fertig]]&lt;br /&gt;
; 9. Fertig&lt;br /&gt;
* Fertiger luftdichter Anschluss.&lt;br /&gt;
* Band kann jetzt überputzt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 2 - Ein­bau vor Fens­ter­mon­ta­ge &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 2.1.jpg|right|200px|Mauerwerksbau]]&lt;br /&gt;
; 1. Mauerwerksbau&lt;br /&gt;
* CONTEGA SOLIDO SL wird vor dem Fenstereinbau montiert.&lt;br /&gt;
* Blendrahmen ist bereitgelegt.&lt;br /&gt;
* Innenseite oben.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 2.2.jpg|right|200px| Seitlich am Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
; 2. Seitlich am Blendrahmen verkleben&lt;br /&gt;
* Schmalen Trennfolienstreifen abziehen, bündig seitlich am Blendrahmen ansetzen und Zug um Zug verkleben.&lt;br /&gt;
* Dabei muss die bedruckte Seite des Bandes nach oben zeigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 2.3.jpg|right|200px| Ecke ausbilden]]&lt;br /&gt;
; 3. Ecke ausbilden&lt;br /&gt;
* CONTEGA SOLIDO SL im Eckbereich, wie gezeigt, falten.&lt;br /&gt;
* Schmale Trennfolie entfernen und Band untereinander verkleben.&lt;br /&gt;
* Auf eine ununterbrochene luftdichte Verklebung des Bandes achten.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 2.4.jpg|right|200px|Umlaufend verkleben]]&lt;br /&gt;
; 4. Umlaufend verkleben&lt;br /&gt;
* Band umlaufend seitlich am Blendrahmen verkleben.&lt;br /&gt;
* Am Ende mit ca. 5 cm Überlappung abschneiden und das andere Bandende überkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 2.5.jpg|right|200px|Fenster einsetzen und Fuge dämmen]]&lt;br /&gt;
; 5. Fenster einsetzen und Fuge dämmen&lt;br /&gt;
* CONTEGA SOLIDO SL einschlagen und Fenster fachgerecht einsetzen.&lt;br /&gt;
* Geeignetes Befestigungssystem wählen.&lt;br /&gt;
* Fuge mit einem geeigneten zugelassenen Dämmstoff hohlraumfrei ausfüllen.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL 2.6.jpg|right|200px|In der Leibung verkleben und anreiben]]&lt;br /&gt;
; 6. In der Leibung verkleben und anreiben&lt;br /&gt;
* Breiten Trennfolienstreifen abziehen und Band umlaufend Zug um Zug mit der Leibung verkleben.&lt;br /&gt;
* Mit der Anpresshilfe pro clima PRESSFIX fest anreiben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; weitere Situationen &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL A.jpg|right|200px| Giebelwand Mauerwerkswand, luftdichten Anschluss herstellen]]&lt;br /&gt;
; A. Giebelwand Mauerwerkswand, luftdichten Anschluss herstellen&lt;br /&gt;
* Dampfbremse heranführen.&lt;br /&gt;
* Dehnfalte herstellen, damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
* Alle Trennfolienstreifen von CONTEGA SOLIDO SL abziehen.&lt;br /&gt;
* Band ansetzen und Zug um Zug verkleben und mit der Anpresshilfe pro clima PRESSFIX fest anreiben.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL B1.jpg|right|200px| Balkendurchdringung Mauerwerkswand]]&lt;br /&gt;
; B1. Balkendurchdringung Mauerwerkswand&lt;br /&gt;
* 4 Streifen Band abschneiden.&lt;br /&gt;
* Schmale Trennfolie abziehen und Band mit der ersten Seite des Balkens verkleben.&lt;br /&gt;
* Breite Trennfolie ablösen und Band mit der Wand verkleben.&lt;br /&gt;
* In den Balkenecken so einschneiden, dass das Band auf der angrenzenden Balkenseite verklebt werden kann.&lt;br /&gt;
* Andere Seiten analog luftdicht anschließen.&lt;br /&gt;
| || valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SOLIDO SL B2.jpg|right|200px| Anreiben]]&lt;br /&gt;
; B2.  Anreiben&lt;br /&gt;
* Band fest mit der Anpresshilfe pro clima PRESSFIX anreiben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht planmäßig auf Zug belastet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luftdichte Verklebungen können nur bei faltenfreiem und ununterbrochenem Einbau des Anschlussbandes erreicht werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen, ggf. Bautrockner aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|CONTEGA SOLIDO SL|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CONTEGA SOLIDO SL| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|CONTEGA SOLIDO SL]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_SL)&amp;diff=42125</id>
		<title>Verarbeitung (CONTEGA SL)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_SL)&amp;diff=42125"/>
		<updated>2014-11-21T08:32:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden. Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder Silikone). Untergründe müssen ausreichend tragfähig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verklebungen können auf gehobeltem und lackiertem Holz, harten Kunststoffen, harten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-Platten)&lt;br /&gt;
erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anschlussverklebung auf Mauerwerk bzw. Beton oder rauen Untergründen [[ORCON F]] oder [[ORCON CLASSIC]] verwenden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beste Ergebnisse für die Sicherheit der Konstruktion werden auf qualitativ hochwertigen Untergründen erreicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eignung des Untergrundes ist eigenverantwortlich zu prüfen, ggf. sind Testverklebungen empfehlenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einputzen bei Kalk- und Kalkzementputzen ===&lt;br /&gt;
Gipsputze haften hervorragend auf dem PET-Vlies. Für Kalk- und Zementputze muss eine Haftbrücke, z. B. ein Armierungsmörtel, verwendet werden.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Nachfolgend beschriebene Putzgruppe ist geeignet CONTEGA SL als Haftbrücke auf schweren Baustoffen einzubinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Vor dem Verputzen ist eine mineralische, kunststoffvergütete Haftbrücke der Putzmörtelgruppe P II/(P III) nach [[DIN 18550]] bzw. der Druckfestigkeitsklasse CS II / CS III nach [[DIN EN 998]]-1 in einer Dicke von ca. 5 mm vollflächig auf die Fensteranschlussfolie und das Mauerwerk aufzutragen. Die Oberfläche der Haftbrücke ist z. B. mit einer groben Zahntraufel aufzukämmen. Die Standzeit der Haftbrücke beträgt ca. 1 Tag pro mm Auftragsdicke. Herstellerangaben sind zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Nach Trocknung der Haftbrücke ist der Unterputz (P I/P II nach [[DIN 18550]] bzw. CS II / CS III nach [[DIN EN 998]]-1) aufzubringen. &amp;lt;br /&amp;gt; Herstellerspezifisch sind andere Verputzempfehlungen möglich. &amp;lt;br /&amp;gt; ''Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q1&amp;quot; /&amp;gt;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungshinweise ==&lt;br /&gt;
* Das Band muss nach dem Fenstereinbau innerhalb von 4 Wochen eingeputzt bzw. durch den Innenausbau abgedeckt werden. &lt;br /&gt;
* Die Vliesseite ist die überputzbare und frei bewitterbare Seite des Bandes und zeigt zur Raumseite. Die Vielzahl der verschiedenen im Markt erhältlichen Putze macht einen Haftungstest auf dem Vlies vor der Verarbeitung notwendig. &lt;br /&gt;
* Im Eckbereich bewirkt die Schlaufenüberfaltung eine sichere Luftdichtung. &lt;br /&gt;
* Ein Hohlliegen des Bandes an der [[Leibung]] ist zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden Arbeitsschritte für 4 verschiedene Einbausituationen im Holz- und Mauerwerksbau beschrieben :&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;49%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL tz hb1.png|right|200px|Holzrahmenbau : Montage nach Fenstereinbau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 1 - Holzrahmenbau &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; Fens­ter ist mon­tiert. &amp;lt;br /&amp;gt; CON­TE­GA SL wird '''an­sch­ließend''' ein­ge­baut.&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;2%&amp;quot; | || width=&amp;quot;49%&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 1a.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Innere Trennfolie abziehen]]&lt;br /&gt;
; 1a. Innere Trennfolie abziehen&lt;br /&gt;
* Einen der Trennfolienstreifen auf der Membranseite (glatte Seite) abziehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 1b.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Auf Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
; 1b. Auf Blendrahmen verkleben&lt;br /&gt;
* Band in voller Klebestreifenbreite auf dem Blendrahmen ansetzen und erste Leibungsseite verkleben. &lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 1c.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Ecke falten]]&lt;br /&gt;
; 1c. Ecke falten&lt;br /&gt;
* Band im Eckbereich falten. Auf ununterbrochene luftdichte Verklebung auf dem Fenster achten.&lt;br /&gt;
* Anschließend Verklebung umlaufend auf dem Blendrahmen fortsetzen.&lt;br /&gt;
* Band am Ende mit ca. 5 cm Überlappung abschneiden.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 1d.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Auf Leibung verkleben]]&lt;br /&gt;
; 1d. Auf Leibung verkleben&lt;br /&gt;
* Zweite Trennfolie auf der glatten Membranseite entfernen und Band umlaufend auf der [[Leibung]] verkleben.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 1e.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Band fest anreiben]]&lt;br /&gt;
; 1e. Band fest anreiben&lt;br /&gt;
* Band auf der Leibung und auf dem Blendrahmen fest anreiben. Besonders effizientes und Hände schonendes Anreiben mit der Anpresshilfe pro clima [[PRESSFIX]].&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 1f.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Enden verkleben]]&lt;br /&gt;
; 1f. Enden verkleben&lt;br /&gt;
* Im Verklebungsbereich der Enden Trennfolien auf der Vliesseite ca. 4 cm links und rechts vom Stoß entfernen.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 1g.jpg|right|200px|Holzbau nach Montage: Enden verkleben]]&lt;br /&gt;
; 1g. Enden verkleben&lt;br /&gt;
* Überlappungsstoß von CONTEGA SL mit einem kurzen Stück Allround-Klebeband [[TESCON VANA]] verkleben.&lt;br /&gt;
* Alle Verklebungen fest anreiben. Fertig. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL tz hb2.png|right|200px|Holzrahmenbau : Montage vor Fenstereinbau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 2 - Holzrahmenbau &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; CON­TE­GA SL ist '''zu­vor''' am Fens­ter mon­tiert.&lt;br /&gt;
|  || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 2a.jpg|right|200px|Holzbau vor Montage: Ecke falten]]&lt;br /&gt;
; 2a. Ecke falten&lt;br /&gt;
* Band im Eckbereich falten.&lt;br /&gt;
* Trennfolie im Eckbereich entfernen und Band untereinander verkleben.&lt;br /&gt;
* Auf ununterbrochene luftdichte Verklebung des Bandes untereinander achten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 2b.jpg|right|200px|Holzbau vor Montage: Auf Leibung verkleben]]&lt;br /&gt;
; 2b. Auf Leibung verkleben&lt;br /&gt;
* Trennfolie auf der glatten Membranseite entfernen und Band umlaufend luftdicht auf der Leibung verkleben.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 2c.jpg|right|200px|Holzbau vor Montage: Enden verkleben]]&lt;br /&gt;
; 2c. Enden verkleben&lt;br /&gt;
* Kleberaupe vom Anschlusskleber [[ORCON F]] mit ca. 5 mm Durchmesser zwischen den überlappenden Bandenden auftragen.&lt;br /&gt;
* Band in den Kleber legen.&lt;br /&gt;
* Kleberbett nicht ganz flach drücken damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL tz mb1.png|right|200px|Mauerwerksbau : Montage nach Fenstereinbau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 3 - Mauerwerksbau &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; Fens­ter ist mon­tiert. &amp;lt;br /&amp;gt; CON­TE­GA SL wird '''an­sch­ließend''' ein­ge­baut.&lt;br /&gt;
|  || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 3a.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Auf Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
; 3a. Auf Blendrahmen verkleben&lt;br /&gt;
* Einen der Trennfolienstreifen auf der glatten Membranseite abziehen, Band in voller Klebestreifenbreite auf dem Blendrahmen ansetzen und erste Leibungsseite verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 3b.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Innere Trennfolie abziehen]]&lt;br /&gt;
; 3b. Innere Trennfolie abziehen&lt;br /&gt;
* Inneren Trennfolienstreifen auf der ersten Leibungsseite bis in die ersten Ecke abziehen.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 3c.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Ecke ausbilden]]&lt;br /&gt;
; 3c. Ecke ausbilden&lt;br /&gt;
* Band im Eckbereich falten. Auf ununterbrochene luftdichte Verklebung auf dem Fenster achten.&lt;br /&gt;
* Anschließend Verklebung umlaufend auf dem Blendrahmen fortsetzen.&lt;br /&gt;
* Band am Ende mit ca. 5 cm Überlappung abschneiden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 4a.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Kleber vollflächig auftragen]]&lt;br /&gt;
; 3d. Kleber vollflächig auftragen&lt;br /&gt;
* Kleberaupe vom Anschlusskleber [[ORCON F]] mit ca. 5 mm Durchmesser (bei sehr rauen Untergründen ggf. mehr) im Zick-Zack auf der Leibung auftragen.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 3e.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Band in Kleber legen]]&lt;br /&gt;
; 3e. Band in Kleber legen&lt;br /&gt;
* Inneren Trennfolienstreifen rundum abziehen.&lt;br /&gt;
* [[ORCON F]] haftet auf der Folie nicht !&lt;br /&gt;
* Band in den Kleber legen.&lt;br /&gt;
* Kleberbett nicht ganz flach drücken damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 3f.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Enden verkleben]]&lt;br /&gt;
; 3f. Enden verkleben&lt;br /&gt;
* Äußere Trennfolie des unteren Bandes entfernen.&lt;br /&gt;
* [[ORCON F]] mit einer Kleberaupe (ca. 5 mm Durchmesser) zwischen den überlappenden Bandenden auftragen.&lt;br /&gt;
* Band in den Kleber legen.&lt;br /&gt;
* Kleberbett nicht ganz flach drücken damit Bauteilbewegungen aufgenommen&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 3g.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Äußere Trennfolie abziehen]]&lt;br /&gt;
; 3g. Äußere Trennfolie abziehen&lt;br /&gt;
* Äußeren Trennfolienstreifen (auf der Vliesseite) umlaufend entfernen.&lt;br /&gt;
* Putz haftet auf der Trennfolie nicht!&lt;br /&gt;
* Fertig zum Einputzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL tz mb2.png|right|200px|Mauerwerksbau : Montage vor Fenstereinbau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;quot;&amp;gt; Situation 4 - Mauerwerksbau &amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;  &amp;lt;br /&amp;gt; CON­TE­GA SL ist '''zu­vor''' am Fens­ter mon­tiert.&lt;br /&gt;
|  || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 4a.jpg|right|200px|Mauerwerksbau nach Montage: Innere Trennfolie abziehen]]&lt;br /&gt;
; 4a. Innere Trennfolie abziehen&lt;br /&gt;
* Kleberaupe vom Anschlusskleber [[ORCON F]] mit ca. 5 mm Durchmesser (bei sehr rauen Untergründen ggf. mehr) im Zick-Zack auf der Leibung auftragen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 3b.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Innere Trennfolie abziehen]]&lt;br /&gt;
; 4b. Innere Trennfolie abziehen&lt;br /&gt;
* Trennfolie auf der unbedruckten Membranseite entfernen und Band in den Kleber legen.&lt;br /&gt;
* [[ORCON F]] haftet auf der Trennfolie nicht !&lt;br /&gt;
* Kleberbett nicht ganz flach drücken damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 4c.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Ecke ausbilden]]&lt;br /&gt;
; 4c. Ecke ausbilden&lt;br /&gt;
* Band im Eckbereich falten.&lt;br /&gt;
* Trennfolie im Eckbereich entfernen und Band untereinander verkleben.&lt;br /&gt;
* Auf ununterbrochene luftdichte Verklebung des Bandes untereinander achten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 4d.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Band in Kleber legen]]&lt;br /&gt;
; 4d. Band in Kleber legen&lt;br /&gt;
* Kleberbett nicht ganz flach drücken damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 3f.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Enden verkleben]]&lt;br /&gt;
; 4e. Enden verkleben&lt;br /&gt;
* Kleberaupe mit ca. 5 mm Durchmesser vom Anschlusskleber [[ORCON F]] zwischen den überlappenden Bandenden auftragen.&lt;br /&gt;
* Band in den Kleber legen.&lt;br /&gt;
* Kleberbett nicht ganz flach drücken damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 4f.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Ecken verkleben]]&lt;br /&gt;
; 4f. Ecken verkleben&lt;br /&gt;
* Überfaltete Ecken mit [[ORCON F]] zusammenkleben.&lt;br /&gt;
* So kann das Band anschließend einfacher überputzt werden.&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA SL 4g.jpg|right|200px|Mauerwerksbau vor Montage: Fertig]]&lt;br /&gt;
; 4g. Fertig&lt;br /&gt;
* Fertiger luftdichter Anschluss.&lt;br /&gt;
* Band kann jetzt überputzt werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Alternative zur Montage des Bandes vor der Fenstermontage:&lt;br /&gt;
* Intelligentes Fensteranschlussband für innen und außen '''[[Verarbeitung (CONTEGA IQ)|CONTEGA IQ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luftdichte Verklebungen können nur durch einen faltenfreien und ununterbrochenen Einbau des Anschlussbandes erreicht werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen, ggf. Bautrockner aufstellen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfolgt der luftdichte Anschluss erst nach dem Verputzen, kann es zu Feuchteeintrag in die Wärmedämmung oder zu Störungen im Bauablauf kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q1&amp;quot;&amp;gt; Bundesverband der Gipsindustrie e.V. - Industriegruppe Baugips ''Verputzen von Fensteranschlussfolien'' in ''Technisches Merkblatt'', Seite 12, Absatz 5.2.2 Kalk- und Kalkzementputze, Stand Januar 2005 - [http://www.orth-gipse.de/data/fafo.pdf Download]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|CONTEGA SL|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CONTEGA SL| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|CONTEGA SL]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_IQ)&amp;diff=42124</id>
		<title>Verarbeitung (CONTEGA IQ)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_IQ)&amp;diff=42124"/>
		<updated>2014-11-21T08:28:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Einzelnachweis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden.&lt;br /&gt;
Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder Silikone). Sie müssen ausreichend tragfähig sein. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verklebungen können auf gehobeltem und lackiertem Holz, harten Kunststoffen, harten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-Platten) erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anschlussverklebung auf Mauerwerk bzw. Beton oder rauen Untergründen [[ORCON F]] oder [[ORCON CLASSIC]] verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Ergebnisse für die Sicherheit der Konstruktion werden auf qualitativ hochwertigen Untergründen erreicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eignung des Untergrundes ist eigenverantwortlich zu prüfen, ggf. sind Test­ver­kle­bun­gen empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einputzen bei Kalk- und Kalkzementputzen ===&lt;br /&gt;
Gipsputze haften hervorragend auf dem PET-Vlies. Für Kalk- und Zementputze muss eine Haftbrücke, z. B. ein Armierungsmörtel, verwendet werden. &amp;lt;br /&amp;gt; Nachfolgend beschriebene Putzgruppe ist geeignet CONTEGA IQ als Haftbrücke auf schweren Baustoffen einzubinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vor dem Verputzen ist eine mineralische, kunststoffvergütete Haftbrücke der Putzmörtelgruppe P II/(P III) nach [[DIN 18550]] bzw. der Druckfestigkeitsklasse CS II / CS III nach [[DIN EN 998]]-1 in einer Dicke von ca. 5 mm vollflächig auf die Fensteranschlussfolie und das Mauerwerk aufzutragen. Die Oberfläche der Haftbrücke ist z. B. mit einer groben Zahntraufel aufzukämmen. Die Standzeit der Haftbrücke beträgt ca. 1 Tag pro mm Auftragsdicke. Herstellerangaben sind zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach Trocknung der Haftbrücke ist der Unterputz (P I/P II nach [[DIN 18550]] bzw. CS II / CS III nach [[DIN EN 998]]-1) aufzubringen. &amp;lt;br /&amp;gt; Herstellerspezifisch sind andere Verputzempfehlungen möglich. &amp;lt;br /&amp;gt; ''Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q1&amp;quot; /&amp;gt;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungshinweise ==&lt;br /&gt;
* Das Band muss nach dem Fenstereinbau innerhalb von 4 Wochen abgedeckt werden. &lt;br /&gt;
** Innen: eingeputzt bzw. durch den Innenausbau abgedeckt.&lt;br /&gt;
** Außen: eingeputzt bzw. außen durch die äußere Verkleidung abgedeckt. &lt;br /&gt;
* Die Vliesseite ist die überputzbare und frei bewitterbare Seite des Bandes. Die Vielzahl der verschiedenen im Markt erhältlichen Putze macht einen Haftungstest auf dem Vlies vor der Verarbeitung notwendig. &lt;br /&gt;
* Die Eckfaltungen und die Stöße des Bandes sind mit dem pro clima [[DUPLEX]] luftdicht zu verkleben, oder ohne Unterbrechung zu überfalten. &lt;br /&gt;
* Im Eckbereich bewirkt die Schlaufenüberfaltung eine sichere Luftdichtung. &lt;br /&gt;
* Ein Hohlliegen des Bandes an der [[Leibung]] ist zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dehnfalte erhöht die Sicherheit ==&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;320px&amp;quot; | Zur Erhöhung der Bauteilsicherheit ist CONTEGA&amp;amp;nbsp;IQ mit einer integrierten Dehnfalte ausgestattet. &amp;lt;br /&amp;gt;Das Band ist auf eine Breite von 90 mm gerollt und kann sich durch die Dehnfalte auf 120 mm verbreitern. &lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ dehnfalte 1.jpg|right|200px|CONTEGA IQ Dehnfalte 1]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;20px&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;320px&amp;quot; | Sie aktiviert sich bei Bauteilbewegungen automatisch und reduziert die Lasteinwirkung auf die Verklebung. Undichtheiten durch abgerissene Verklebungen, die zu Bauschäden und Schimmel führen könnten, beugt CONTEGA&amp;amp;nbsp;IQ so optimal vor.&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ dehnfalte 2.jpg|right|200px|CONTEGA IQ Dehnfalte 2]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
; Nur ein Band für Anschlüsse innen und außen&lt;br /&gt;
Anschlussband mit intelligenter, feuchtevariabler Funktionsmembran für den Anschluss im Holzbau an Fenster und Türen an angrenzende Bauteile&lt;br /&gt;
* luftdicht innen an die Dampfbrems- und Luftdichtungsebene gemäß [[DIN 4108-7]]&lt;br /&gt;
* wind- und schlagregensicher außen&lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ tz hb.jpg|left|thumb|182px|Prinzipskizze Holzbau]]&lt;br /&gt;
| || || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ tz mb.jpg|left|thumb|182px|Prinzipskizze Mauerwerksbau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || '''Holzbau innen :''' || '''Holzbau außen :''' || width=&amp;quot;10px&amp;quot;| || '''Mauerwerksbau innen :''' || '''Mauerwerksbau außen :'''&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
; 1. Band auf Blendrahmen verkleben&lt;br /&gt;
* Vor dem Einbau des Fensters CONTEGA IQ seitlich am Blendrahmen mit der unbedruckten Seite zur [[Leibung]] hin verkleben.&lt;br /&gt;
* Band fest anreiben.&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ holzbau innen 1.jpg|left|200px|Holzbau innen: Band auf Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ holzbau aussen 1.jpg|left|200px|Holzbau außen: Band auf Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ mauerwerksbau innen 1.jpg|left|200px|Mauerwerksbau innen: Band auf Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ mauerwerksbau aussen 1.jpg|left|200px|Mauerwerksbau außen: Band auf Blendrahmen verkleben]]&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
; 2. Ecken ausbilden &lt;br /&gt;
Damit das Band später einfach und sicher in der Fensterleibung verklebt werden kann, Eckfalten wie hier gezeigt herstellen.&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ holzbau innen 2.jpg|left|200px|Holzbau innen: Ecken ausbilden]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ holzbau aussen 2.jpg|left|200px|Holzbau außen: Ecken ausbilden]]&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ mauerwerksbau innen 2.jpg|left|200px|Mauerwerksbau innen: Ecken ausbilden]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ mauerwerksbau aussen 2.jpg|left|200px|Mauerwerksbau außen: Ecken ausbilden]]&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
; 3. Enden verkleben &lt;br /&gt;
Für eine konsequente Luftdichtung Anfang und Ende von CONTEGA IQ mit einem Streifen [[DUPLEX]] miteinander verkleben.&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ holzbau innen 3.jpg|left|200px|Holzbau innen: Enden verkleben ]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ holzbau aussen 3.jpg|left|200px|Holzbau außen: Enden verkleben ]]&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ mauerwerksbau innen 3.jpg|left|200px|Mauerwerksbau innen: Enden verkleben ]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ mauerwerksbau aussen 3.jpg|left|200px|Mauerwerksbau außen: Enden verkleben ]]&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
; 4. Band umlaufend in [[Leibung]] verkleben &lt;br /&gt;
; Holzbau &lt;br /&gt;
* Fenster in Leibung einbauen, anschließend Trennfolie vom CONTEGA IQ lösen und Band umlaufend in der Leibung luftdicht verkleben.&lt;br /&gt;
* Band fest anreiben und auf luftdichte Ausbildung der Ecken achten.&lt;br /&gt;
; Mauerwerksbau&lt;br /&gt;
* Fenster in Leibung einbauen, anschließend auf der Leibung ca. 5 mm breite Kleberaupe vom [[ORCON]] Anschlusskleber im engen Zickzack umlaufend auftragen und Band luftdicht in den Kleber legen. Kleber nicht ganz flach drücken. Auf luftdichte Ausbildung der Ecken achten.&lt;br /&gt;
* Fertig zum Überputzen.&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ holzbau innen 4.jpg|left|200px|Holzbau innen: Band umlaufend in Leibung verkleben]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ holzbau aussen 4.jpg|left|200px|Holzbau außen: Band umlaufend in Leibung verkleben]]&lt;br /&gt;
| || [[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ mauerwerksbau innen 4.jpg|left|200px|Mauerwerksbau innen: Band umlaufend in Leibung verkleben]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA IQ mauerwerksbau aussen 4.jpg|left|200px|Mauerwerksbau außen: Band umlaufend in Leibung verkleben]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlagregensichere, winddichte oder luftdichte Verklebungen können nur durch einen faltenfreien und ununterbrochenen Einbau des&lt;br /&gt;
Anschlussbandes erreicht werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen, ggf. Bautrockner aufstellen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q1&amp;quot;&amp;gt; Bundesverband der Gipsindustrie e.V. - Industriegruppe Baugips ''Verputzen von Fensteranschlussfolien'' in ''Technisches Merkblatt'', Seite 12, Absatz 5.2.2 Kalk- und Kalkzementputze, Stand Januar 2005 - [http://www.orth-gipse.de/data/fafo.pdf Download]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|CONTEGA IQ|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CONTEGA IQ| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|CONTEGA IQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_PV)&amp;diff=42123</id>
		<title>Verarbeitung (CONTEGA PV)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(CONTEGA_PV)&amp;diff=42123"/>
		<updated>2014-11-21T08:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anschluss Ortgang ==&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:1 g k ld dbb ortgang verputzt vek.svg|right|thumb|330px|Anschluss an '''geputzte''' Giebelwand mit &amp;lt;br /&amp;gt; [[ORCON&amp;amp;nbsp;F]] / [[ORCON&amp;amp;nbsp;CLASSIC]] (bzw. [[ECO&amp;amp;nbsp;COLL]] nur bei [[DB+]]).]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==== Anschluss an geputzte Giebelwand ====&lt;br /&gt;
Anschluss an bereits verputze Giebelwand mit [[ORCON&amp;amp;nbsp;F]] / [[ORCON&amp;amp;nbsp;CLASSIC]] oder [[ECO&amp;amp;nbsp;COLL]]. Die [[Dampfbremse]] mit einer Dehnschlaufe verlegen, so dass Bauwerksbewegungen ausgeglichen werden können. Anpresslatten sind für Anschlüsse mit [[ORCON&amp;amp;nbsp;F]] / [[ORCON&amp;amp;nbsp;CLASSIC]] / [[ECO&amp;amp;nbsp;COLL]] nicht erforderlich. Sie sind dann zu empfehlen, wenn die Verlegung der [[Dampfbremse]] bei Frost erfolgt und eine Austrocknung des Wassers aus dem Kleber verzögert wird oder wenn der Untergrund nicht tragfähig ist.&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Bahn / Anschlussklebeband mit [[Dehnschlaufe]] anschließen, um Bauwerksbewegungen auszugleichen.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:2_g_k_ld_dbb_ortgang_unverputzt_02.svg|right|thumb|260px|Anschluss an '''zu verputzende''' Giebelwand mit [[CONTEGA&amp;amp;nbsp;PV]], hier mit Streichsparren.]] &lt;br /&gt;
|[[Bild:3_g_k_ld_dbb_ortgang_unverputzt_02.svg|right|thumb|260px|Anschluss an '''zu verputzende''' Giebelwand mit [[CONTEGA&amp;amp;nbsp;PV]], hier mit Stützlatte.]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==== Anschluss an unverputztes Mauerwerk ====&lt;br /&gt;
[[CONTEGA PV]] wird am Mauerwerk durch Ankleben mit [[ORCON&amp;amp;nbsp;F]] / [[ORCON&amp;amp;nbsp;CLASSIC]] oder Annageln punktuell befestigt. Bei weichen Untergründen, z.B. Gasbeton, Bims, Hohlblock kann in die Steine, bei harten Steinen in die Mauerwerksfugen genagelt werden. Die Befestigung erfolgt idealerweise direkt unterhalb des integrierten Klebestreifens, mit dem das Band an der Dampfbrems- und Luftdichtungsebene befestigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das luftdichte CONTEGA&amp;amp;nbsp;PV Vlies wird später z. B. vom Stuckateur in die Mittellage des Putzes eingebettet. Das Hohlliegen des Bandes ist zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Streichsparren]]: Mit dem [[CONTEGA&amp;amp;nbsp;PV]] Putzanschlussband wird ein definierter Übergang [[Dampfbremse]] / Putz geschaffen. Die Dampfbremse wird mit dem luftdichten CONTEGA&amp;amp;nbsp;PV Vlies durch das integrierte Klebeband verbunden. Durch das Einbetten des Vlieses in die Mittellage des Putzes wird der Übergang zur luftdichten Putzschicht des Mauerwerks hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stützlatte: [[CONTEGA&amp;amp;nbsp;PV]] kann auch auf einer Stützlatte, die an der Wand angebracht wurde, befestigt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Verkleben sollten Untergründe mit einem Besen abgefegt bzw. mit einem Lappen abgewischt werden. Auf überfrorenen Untergründen&lt;br /&gt;
ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder&lt;br /&gt;
Silikone). Abblätternde Altanstriche o. Ä. entfernen. Untergründe müssen ausreichend tragfähig sein. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verklebungen können auf gehobeltem und lackiertem Holz, harten Kunststoffen, harten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-Platten)&lt;br /&gt;
erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 3-lagige PET-Vlies kann bei allen putzfähigen Untergründen wie Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton, Bims, Beton etc. in die Putzmittellage eingebettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anschlussverklebung auf Mauerwerk bzw. Beton oder rauen Untergründen [[ORCON F]] oder [[ORCON CLASSIC]] verwenden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beste Ergebnisse für die Sicherheit der Konstruktion werden auf qualitativ hochwertigen Untergründen erreicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eignung des Untergrundes ist eigenverantwortlich zu prüfen, ggf. sind Testverklebungen empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einputzen bei Kalk- und Kalkzementputzen ===&lt;br /&gt;
Gipsputze haften hervorragend auf dem PET-Vlies. Für Kalk- und Zementputze muss eine Haftbrücke, z. B. ein Armierungsmörtel, verwendet werden. &lt;br /&gt;
Nachfolgend beschriebene Putzgruppe ist geeignet CONTEGA PV als Haftbrücke auf schweren Baustoffen einzubinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Vor dem Verputzen ist eine mineralische, kunststoffvergütete Haftbrücke der Putzmörtelgruppe P II/(P III) nach [[DIN 18550]] bzw. der Druckfestigkeitsklasse CS II / CS III nach [[DIN EN 998]]-1 in einer Dicke von ca. 5 mm vollflächig auf die Fensteranschlussfolie und das Mauerwerk aufzutragen. Die Oberfläche der Haftbrücke ist z. B. mit einer groben Zahntraufel aufzukämmen. Die Standzeit der Haftbrücke beträgt ca. 1 Tag pro mm Auftragsdicke. Herstellerangaben sind zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Nach Trocknung der Haftbrücke ist der Unterputz (P I/P II nach [[DIN 18550]] bzw. CS II / CS III nach [[DIN EN 998]]-1) aufzubringen. &amp;lt;br /&amp;gt; Herstellerspezifisch sind andere Verputzempfehlungen möglich. &amp;lt;br /&amp;gt; ''Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q1&amp;quot; /&amp;gt;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
Das CONTEGA PV kann sehr leicht mit einem scharfen Cutter abgelängt werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wichtig''' ist, dass das Band mit einer Schlaufe angeschlossen wird, um Bauteilbewegungen auszugleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA PV 1-DB+.jpg|right|thumb|200px|Vorbereiten und Fixieren]]&lt;br /&gt;
; 1. Vorbereiten und Fixieren&lt;br /&gt;
* Untergrund reinigen, ggf. abfegen.&lt;br /&gt;
* pro clima CONTEGA PV mit [[ORCON F]] od. [[ORCON CLASSIC|-CLASSIC]] punktuell am Mauerwerk fixieren. Selbstklebestreifen zeigt nach außen (nicht zur Wand).&lt;br /&gt;
* Band sollte nicht hohl liegen, daher Kleberpunkte nahe am Vliesrand setzen (ca. 2 cm).&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;2%&amp;quot;| ||width=&amp;quot;49%&amp;quot;|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA PV 2-DB+.jpg|right|thumb|200px|Verkleben]]&lt;br /&gt;
; 2. Verkleben&lt;br /&gt;
* Dampfbremse heranführen.&lt;br /&gt;
* Trennfolienstreifen am CONTEGA PV Band abziehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA PV 3-DB+.jpg|right|thumb|200px|Verkleben]]&lt;br /&gt;
; 3. Verkleben&lt;br /&gt;
* Dampfbremsebene mit dem Klebestreifen des CONTEGA PV verkleben. Das Band dabei gut anreiben.&lt;br /&gt;
* Dehnschlaufe ausbilden, damit Bauteilbewegungen aufgenommen werden können. Ggf. die Dampfbremse zurückschneiden, damit das CONTEGA Vlies eingeputzt werden kann.&lt;br /&gt;
Alternativ kann das CONTEGA PV auch mit dem Klebestreifen zur Wand auf der Dampfbremse angebracht werden. &lt;br /&gt;
| ||[[Bild:Pc-gd verarb CONTEGA PV 4-DB+.jpg|right|thumb|200px|Vlies einputzen]]&lt;br /&gt;
; Vlies einputzen&lt;br /&gt;
* Wird die Wand schließlich verputzt, muss CONTEGA PV nur noch in die Mittellage des Putzes eingebettet werden. Dazu Vlies und Armierung wieder zurückschlagen, Putz auf der Wand hinter CONTEGA PV auftragen, Vlies und Armierung in den frischen Vorputz legen und vollständig einputzen.&lt;br /&gt;
* Gipsputze haften auf dem CONTEGA PV Vlies sehr gut.&lt;br /&gt;
* Bei kalkhaltigen Putzen: Haftbrücke (z.B. Armierungsmörtel) verwenden (s.o.).&lt;br /&gt;
* Für die Wirksamkeit luftdichter Anschlüsse '''mindestens 1 cm des Vlieses überputzen'''. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; CONTEGA PV kann ohne Schwierigkeiten aufeinander verklebt werden. &lt;br /&gt;
* Dabei ist zu beachten, das auch der Längsstoß des Vliese mit dem pro clima [[DUPLEX]] oder dem Anschlusskleber [[ORCON F]] od. [[ORCON CLASSIC|-CLASSIC]] verklebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Anschlussmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
==== Lattung ====&lt;br /&gt;
CONTEGA PV kann auch auf einer Stützlatte, die an der Wand angebracht wurde, befestigt werden. Bei diesem Anschluss wird die [[Dampfbremse]] mit eine Dehnschlaufe auf die Latte geführt und dort befestigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Holzwerkstoffplatten====&lt;br /&gt;
Bei der Abdichtung von [[Holzwerkstoffplatte]]n wird das CONTEGA PV mit dem Klebeband direkt auf der Platte befestigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luftdichte Verklebungen können nur durch einen faltenfreien und ununterbrochenen Einbau des Anschlussbandes erreicht werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen, ggf. Bautrockner aufstellen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfolgt der luftdichte Anschluss erst nach dem Verputzen, kann es zu Feuchteeintrag in die Wärmedämmung oder zu Störungen im Bauablauf kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
CONTEGA PV entschärft dieses Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q1&amp;quot;&amp;gt; Bundesverband der Gipsindustrie e.V. - Industriegruppe Baugips ''Verputzen von Fensteranschlussfolien'' in ''Technisches Merkblatt'', Seite 12, Absatz 5.2.2 Kalk- und Kalkzementputze, Stand Januar 2005 - [http://www.orth-gipse.de/data/fafo.pdf Download]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|CONTEGA PV|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CONTEGA PV| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|CONTEGA PV]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_PROFIL)&amp;diff=42122</id>
		<title>Verarbeitung (TESCON PROFIL)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_PROFIL)&amp;diff=42122"/>
		<updated>2014-11-21T08:25:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Pc-gd verarb TESCON PROFIL_02.jpg|right|thumb|200px|pro clima [[TESCON PROFIL]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eckklebeband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ver­kle­ben soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. mit ei­nem Lap­pen ab­ge­wischt wer­den. Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Sie müssen aus­rei­chend tragfähig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen und An­schlüsse können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen bzw. Me­tall (z. B. Roh­re, Fens­ter usw.), har­ten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]- und [[BFU]]-, [[MDF]]- und Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten) er­fol­gen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Ver­kle­bung von Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten ist die Vor­be­hand­lung mit [[TESCON PRIMER RP]] er­for­der­lich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Test­ver­kle­bun­gen emp­feh­lens­wert. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich der Eignung einer Oberfläche ist die Oberflächenspannung. Bei hochwertigen [[Dampfbremse|Dampfbrems]]- und [[Luftdichtung]]sebenen oder [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en liegt diese oberhalb von 40 dyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung Klebetech Eckanschl TProfil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Verklebungen und Anschlüsse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung Klebetech Verkl untereinander kurz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung Klebetech runde Durchdrg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung Klebetech Anschl mineralisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung Klebetech Anschl HRB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Verklebung von Dampfbremsbahnen muss eine Lattung das Gewicht des Dämmstoffes abtragen. Verklebungen ggf. durch Sparschalbretter sichern. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luftdichte oder regensichere Verklebungen können nur auf faltenfrei verlegten Dampfbremsen bzw. Unterdeck- und Fassadenbahnen erreicht werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen, ggf. Bautrockner aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|TESCON PROFIL|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TESCON PROFIL| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|TESCON 60]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_VANA_patch)&amp;diff=42121</id>
		<title>Verarbeitung (TESCON VANA patch)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_VANA_patch)&amp;diff=42121"/>
		<updated>2014-11-21T08:17:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Julia: /* Rahmenbedingungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ver­kle­ben soll­ten Un­ter­gründe mit ei­nem Be­sen ab­ge­fegt bzw. mit ei­nem Lap­pen ab­ge­wischt wer­den. Auf über­fro­re­nen Un­ter­gründen ist die Ver­kle­bung nicht möglich. Es dürfen kei­ne ab­wei­sen­den Stof­fe auf den zu ver­kle­ben­den Ma­te­ria­li­en vor­han­den sein (z. B. Fet­te oder Si­li­ko­ne). Sie müssen aus­rei­chend tragfähig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ver­kle­bun­gen und An­schlüsse können auf ge­ho­bel­tem und la­ckier­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen bzw. Me­tall (z. B. Roh­re, Fens­ter usw.), har­ten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]- und [[BFU]]-, [[MDF]]- und Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten) er­fol­gen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ver­kle­bung von Holz­fa­ser-Un­ter­deck­plat­ten ist die Vor­be­hand­lung mit [[TESCON PRIMER RP]] er­for­der­lich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bes­te Er­geb­nis­se für die Si­cher­heit der Kon­struk­ti­on wer­den auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Un­ter­gründen er­reicht. Die Eig­nung des Un­ter­grun­des ist ei­gen­ver­ant­wort­lich zu prüfen, ggf. sind Test­ver­kle­bun­gen emp­feh­lens­wert. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich der Eignung einer Oberfläche ist die Oberflächenspannung. Bei hochwertigen [[Dampfbremse|Dampfbrems]]- und [[Luftdichtung]]sebenen oder [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en liegt diese oberhalb von 40 dyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einblasöffnung schließen == &lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bild:Pc-gd verarb UNI TAPE Patch 1.jpg|left|thumb|200px|Einblasöffnung schließen &amp;lt;br /&amp;gt;(hier noch altes Bild mit 'UNI TAPE patch')]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* TESCON VANA patch, Klebe-Pflaster für einfaches, schnelles und dauerhaft dichtes Abkleben von Einblasöffnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch &lt;br /&gt;
* Reparaturverklebung mit [[Verarbeitung (UNI TAPE XL)|UNI TAPE XL]]&lt;br /&gt;
* [[TESCON VANA]] in der Breite von 150 mm, z. B. zum Schließen von Einblasöffnungen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Verklebung von Dampfbremsbahnen muss eine Lattung das Gewicht des Dämmstoffes abtragen. Verklebungen ggf. durch Sparschalbretter sichern. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luftdichte oder regensichere Verklebungen können nur auf faltenfrei verlegten Dampfbremsen bzw. Unterdeck- und Fassadenbahnen erreicht werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen, ggf. Bautrockner aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 02 sub|TESCON VANA patch|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TESCON VANA patch| 2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeitung|TESCON VANA patch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Julia</name></author>
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